Aus dem Crockpot: Schweinerouladen mit Pilzfüllung im Speckmantel

Schweinerouladen mit Pilzfüllung im SpeckmantelDie meisten Crockys sind vermutlich unter der Woche im Einsatz und schmurgeln das Essen, während frau ihrer Erwerbstätigkeit nachgeht. Bei mir ist es genau umgekehrt: Ich arbeite im Home Office und habe unter der Woche die Möglichkeit (wenn auch nicht immer die Lust!) am Herd zu stehen. Am Wochenende dagegen sind wir viel unterwegs und daher bereitet der Crocky üblicherweise den Sonntagbraten/das Sonntagessen zu. So zum Beispiel diese feinen Schweinerouladen, die zwar etwas Vorbereitungsarbeit erfordern, dann aber ohne jegliche weitere Beaufsichtigung zu saftiger Perfektion garen.  Ehrlich - allein fürs Rouladenschmurgeln (siehe zum Beispiel hier, hier und hier) lohnt sich die Anschaffung eines Slowcookers. Weil die Röllchen nicht angebraten werden, erscheint die Sauce etwas “grieselig” - wen das stört, der hält einfach kurz den Zauberstab in die Flüssigkeit. Bei uns gab es Rösti und Salat dazu, Bandnudeln oder Salzkartoffeln passen bestimmt auch.

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Erschienen: 15. März 2010
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Streuselkuchen auf amerikanisch: New York Crumb Cake

New York Crumb CakeStreuselkuchen ist etwas typisch Deutsches: Unten flacher Hefeteig, oben buttrige Streusel - so hat ihn  meine schlesische Oma immer gemacht. Oma war allerdings keine begnadete Bäckerin und üblicherweise musste man die Stücke in die Kaffeetasse “tunken”, weil sie zu trocken waren :-)  Gut, dass Oma nicht in die neue Welt ausgewandert ist - ihr Streuselkuchen hätte keinen Amerikaner überzeugt, wie es das Backwerk anderer deutscher Bäcker in Brooklyn oder der Bronx offensichtlich tat. Die New Yorker erklärten den Krümelkuchen kurzerhand zu ihrem “New York Style Crumb Cake“, seit Jahrzehnten ist er ein lokaler Favorit. Mit seinem Vorvater, dem deutschen Streuselkuchen, hat er inzwischen allerdings nur noch wenig gemein. Genau wie deutscher Käsekuchen und amerikanischer Cheesecake höchstens entfernt miteinander verwandt sind, besteht der amerikanische Crumb Cake aus Rühr-, nicht aus Hefeteig. Er ist unten fluffig, obendrauf gehört eine großzügige Menge knuspriger, zimtiger Streusel. Ich hab das Rezept vom Blog Piece of Cake allerdings wieder etwas re-germanisiert, indem ich den Teig nach der Rührkuchenmethode hergestellt und die Streusel mit den Händen gekrümelt habe. Im Original werden kleine Kügelchen als Topping geformt (nee, das dauert zu lange!) und trockene und flüssige Teigzutaten unzeremoniell mit dem Mixer verschlagen. Wie auch immer: Der deutsch-amerikanische Streuselkuchen schmeckte großartig, auch noch am nächsten Tag. Beim nächsten Mal würde ich die Streusel ausschließlich mit braunem Zucker herstellen, das macht sie sicher noch knuspriger.

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Erschienen: 11. März 2010
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Cut + paste - mit Plätzchenteig!

Adobe Photoshop kann fast alles - sogar Kekse backen! Den Beweis liefert das Video von Lait Noir (gefunden via Schlauer Backen): Cut + Paste mit Kuchenteig, “make new layer” auf dem Kuchenblech, Gradationskurven für die richtge Bräunung, witzige Idee :-)

Adobe Photoshop Cook from Lait Noir on Vimeo.

Erschienen: 7. März 2010
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Kinderküche: Hähnchen-Tortilla-Rollen

Hähnchen-Tortilla-RollenWas unseren Kindern anno 2008 beim USA-Urlaub gut gefallen hat, waren die Business Loops - die Ansammlung von Malls, Motels und (Fast Food) Restaurants in den Einfallszonen größerer Städte. Mein Plädoyer für Diversität, Kauf- und Esskultur interessierte sie wenig angesichts steter Erreichbarkeit eines Dunkin Donuts, Waffle House, Pizza Hut oder Taco Bell.  Sowas hat unser Wohnort natürlich nicht zu bieten, auch in den Nachbarstädten gibt’s nur die üblichen Burgerbuden. Wenn den Kiddies also nach Pizza Hut Breadsticks oder TexMex ist, heisst es “selber machen”.  Wie zum Beispiel diese gefüllten und überbackenen Tortilla-Rollen, die beim Mexikaner vermutlich als Käse-Enchiladas firmierten. Das Original stammt von der Chefkoch-Webseite, ich habe es etwas texmexisiert, die Pilze durch Bohnen ersetzt und die Sauce mit reichlich Salsa abgeschmeckt. Die Kinder fanden’s großartig - “das kannst du öfter machen!” Werde ich tun, auch wenn es sich hier definitiv nicht um Fast Food handelt, sondern die würzigen Rollen ziemlich viel (Vorbereitungs-)Arbeit machten.

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Erschienen: 6. März 2010
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Wer hilft? Ultimatives Waffelrezept gesucht

HefewaffelMein vorletzter Versuch des Waffelbackens (ein Rührteig mit Joghurt) war gleichzeitig der Todesstoß für mein uraltes Waffeleisen. Der Teig klebte trotz großzügigen Einölens derart an der Backfläche, dass sämtliche Reinigungsversuche scheiterten und ich das Erbstück meiner Schwiegermutter dem Müll übereignete. Die Premiere des neuen Waffeleisens feierte ich mit einem ebenso neuen Rezept - Cornmeal Yeast Waffles, also Hefewaffeln mit Maismehl. Die waren wenig süß, sehr sättigend, eigentlich ganz okay - aber keinesfalls eine Offenbarung. Auch sonst hatte ich mit meinen Waffelrezepten häufiger Pech als Glück - deswegen frage ich jetzt um Hilfe: Wer hat das ultimative Waffelrezept (oder den Link dazu) für mich? Süß und vanillig sollen sie sein, eher dick, außen knusprig, innen fluffig. Dankeschön im Voraus :-)

Erschienen: 3. März 2010
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Aus dem Crockpot: Sellerie-Cremesuppe mit Käsetoasts

Sellerie-CremesuppeNicht dass das angedachte “52 Wochen - 52 Suppen”-Crockpotbuch schon in irgendeine konkrete Phase getreten wäre, aber *eigentlich* habe ich die Hälfte des Materials schon beisammen. Diese milde Cremesuppe ist Nummer 31 meiner privaten Suppensammlung - und gleichzeitig ein Musterbeispiel für’s Suppenkochen im Crockpot. Die Zutaten werden einfach in den Topf gegeben, garen schonend in (bevorzugt selbst gekochtem) Gemüsefond) und werden zuguterletzt schön glatt püriert. Verfeinert mit etwas Milch oder Sahne, serviert mit knusprig-würzigen Roqueforttoasts macht das delikate Selleriesüppchen echt etwas her und lässt nicht im mindesten erahnen, wie wenig Mühe das Kochen bereitet hat. Obwohl ich sonst kein Knollensellerie-Fan bin und um Staudensellerie sogar einen weiten Bogen schlage, hat mich diese Suppe überzeugt.

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Erschienen: 27. Februar 2010
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Resteverwertung 2: Frozen Joghurt

Amarena Frozen JoghurtDie Kette der Resteverwertung setzt sich fort: Nachdem ich von den Super Chunk Cookies gesüßte Kondensmilch übrig hatte, habe ich Kaffee Creme Brulees zubereitet. Unglücklicherweise wurden dabei aber vier Eigelb benötigt, woraufhin nun vier Eiweiß ihrer Verwendung harrten. Kein Problem: Paulchens Meringue Coffee Cake steht schon seit langem auf meiner Nachbackliste (vor allem weil Astrid mir liebenswerterweise Kastanienmehl geschickt hat!), aber die vermutete Dose Kastanienpüree konnte ich im Vorratsschrank leider nicht wieder finden. Also landeten die Eiweiß im Frozen Joghurt - in der Amarenakirsch-Version, ach, eigentlich in jeder Version ein Favorit der Kinder.  Wer auf Kalorien achtet, verwendet statt Zucker Süßstoff - sollte dann aber auch auf Amarenakirschen oder Beigaben wie Marshmallows, Nüsse, Bananen verzichten. Diätetisch unbedenklich sind dagegen TK-Beeren oder anderes frisches Obst. Hatte ich eigentlich schon gesagt, dass bei der Zubereitung des Frozen Joghurt 500 ml “Molke” als Rest anfielen? Keine Sorge, die verwerte ich nicht ;-)

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Erschienen: 23. Februar 2010
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Resteverwertung deluxe: Kaffee Creme Brulee

Kaffee Creme BruleeDass sie sooo guuut werden würden, habe ich vorher ja nicht gewusst (dann hätte ich gleich die doppelte Menge gebacken!) - also blieb von den Super Chunk Cookies noch gesüßte Kondensmilch übrig. An sich kein Problem: Ich liebe dieses cremig-süße Zeugs und kann es auch ohne weiteres Zeremoniell aus der Dose löffeln. Da sprach allerdings das schlechte Gewissen ein Machtwort und ich habe stattdessen auf der britischen Carnation-Webseite nach weiteren Verwendungsmöglichkeiten gesucht. Ironischerweise meldete sich mein schlechtes Gewissen nicht, als ich dort das verlockende Rezept für Kaffee Creme Brulees entdeckte und schlußendlich die Kondensmilch dann noch mit Eigelb, Sahne, Milch und Vanille zusammenrührte :-) Die Masse stockte wunderbar im Crockpot (der Backofen geht natürlich auch) und hatte eine prima Textur - weich, cremig, sündig eben. Sowas ist wohl Resteverwertung deluxe…

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Erschienen: 20. Februar 2010
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Dekadent: Super-Chunk Cookies

Super-Chunk Cookies“This could arguably be the best ever cookie dough you will ever make”, hieß es in der Beschreibung des Rezeptes auf der Carnation-Webseite. I’m not going to argue - das ist der beste Cookie-Teig, den ich bisher gemacht habe! “Geheime Zutat” ist eine halbe Dose gesüßte Kondensmilch, die den Teig zwar ganz schön süß macht, aber auch für eine unglaubliche Textur sorgt: Außen sind die Kekse knusprig, innen weich und “chewy”, wie die Amerikaner sagen. Damit das gelingt, dürfen die Teigportionen allerdings nicht zu klein sein und die Backzeit keinesfalls zu lang. Statt der TK-Himbeeren und weißer Schokolade habe ich als Belag gesalzene Macadamia-Nüsse, weiße Schokoladenbrocken und Stücke von Karamelbonbons gewählt - dekadent, aber so lecker, dass die Kekse nach einem Nachmittag schon verschwunden waren. Genausogut vorstellen kann ich mir Haselnüsse, Mandeln, dunkle Schokolade, getrocknete Kirschen oder Cranberries, M&M’s. Dieses Cookierezept wird mein neuer Standard! Weiter lesen »

Erschienen: 17. Februar 2010
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Hülsenfrüchte im Slowcooker: Tipps und Garzeiten

Wie ich hier schon geschrieben hatte, komme ich mit den Slowcooker-Garzeiten bei Hülsenfrüchten nur selten hin. Oft brauche ich viel länger als im Rezept angegeben - vermutlich weil gerade ungebräuchlichere Arten wie Kichererbsen oder Schwarzbohnen in deutschen Supermärkten oft überlagert sind. Damit Sie verlässliche Kochzeiten haben und das Rätselraten entfällt, habe ich Tipps zusammen gestellt und eine Garzeitentabelle geschrieben.

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Erschienen: 12. Februar 2010
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Veröffentlicht in Crockpot allgemein |
 
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