Rhabarber-Erdbeer-Kompott aus dem Slowcooker

Rhabarberkompott aus dem Slowcooker

Kompott aus dem Slowcooker? Wieso sollte ich das machen? Das ist doch in 15 Minuten auf dem Herd fertig und so lange, äh, kurz, kann ich mich auch an stressigsten Tagen daneben stellen… So habe ich noch vor zwei Wochen getönt, als Anleitung und Fotos durch diverse Facebook-Slowcooker-Gruppen geisterten. Doch als der Hype nicht abebbte und ich sowieso Rhabarber und Erdbeeren zuhause hatte, probierte ich es aus. Und was soll ich sagen? Aus dem Slowcooker schmeckt Rhabarberkompott tatsächlich um Klassen besser – vermutlich weil der Rhabarber Zeit hat, Saft zu ziehen, kein weiteres Wasser zugefügt wird und Aromen nicht verfliegen, sondern sich entwickeln. Genau wie der Eierlikörkuchen ist also auch dieses Rezept nicht mein Verdienst, sondern ein Produkt der Schwarmintelligenz vieler Crockpot-Köchinnen. Dankeschön dafür! Weiter lesen

Anbraten oder nicht anbraten? Das ist hier die Frage

Rouladen im Slowcooker Fertige Rouladen

Anbraten – ja oder nein? Das ist eine der Fragen, über die Slowcooker-Köche und Köchinnen immer wieder diskutieren. Die einen scheuen den zusätzlichen Abwasch, die anderen scheuen keine zusätzliche Mühe, damit ihr Gericht möglichst perfekt aussieht und schmeckt.  Zu welcher Fraktion Sie gehören, müssen Sie selbst entscheiden – aber als Orientierungshilfe habe ich mal einige Pro & Contras zusammen getragen. Weiter lesen

Blogevent Alpenküche: Topfenpalatschinken mit Marillensauce

palatschinken

Die Alpen sind ein weißer Fleck auf meiner persönlichen Weltkarte. Insofern habe ich Alpenküche nie vor Ort oder original gegessen. Aber ich nenne quasi die Bibel der Alpenküche mein Eigen: „Der goldene Plachutta“ (Amazon-Link) hat einen Ehrenplatz in meinem Kochbuchregal und ich hole ihn immer dann hervor, wenn mir nach nutzlosen Kohlehydraten, fluffigen Teigen, reichhaltigen Massen oder süßem Rahmguss zumute ist. Kurzum: Ich liiieeebe Mehlspeisen. Und so gibt es zum Blogevent Alpenküche beim Kochtopf von mir Topfenpalatschinken mit Marillenröster (auf Hochdeutsch Quarkpfannkuchen mit Aprikosenkompott). Weiter lesen

Aus dem Slowcooker: Currywurst

Currysauce aus dem Slowcooker

Ja, Currywurst ist naturgemäß Fast Food, also das genaue Gegenteil von einem Slowcooker-Rezept. Und dann auch wieder nicht: Wenn man nämlich die Sauce selbst im Crockpot schmurgelt und anschließend vielleicht sogar noch das langsame Erhitzen der Wurstscheibchen vom Slowcooker erledigen lässt. Letzteres finde ich persönlich optional (das funktioniert auch ohne Crocky wunderbar und dauert nur fünf Minuten), aber die langsamgekochte Currysauce ist eine absolute Offenbarung! Das Rezept ist natürlich nicht meine ureigene Erfindung, sondern meine Slowcooker-Abwandlung der Sansibar-Currywurst, die vielerorts im Netz kursiert. Unbedingte Nachkochempfehlung!

Weiter lesen

Slowcooker-Quickie: Auberginen Parmigiana

Schnell, schneller, langsam kochen? Klingt komisch, ist aber so! Die Auberginen Parmigiana, die ich Euch im neuesten Slowcooker-Quickie-Rezeptfilm vorstelle, benötigen weniger als fünf Minuten Vorbereitungszeit und kochen sich von allein in Eurem 1,5-l-Slowcooker. Anschließend habt Ihr ein tolles fleischloses Hauptgericht oder eine lecker käsig-gemüsige Beilage.

Aus dem Slowcooker: Eierlikörkuchen

Eierlikörkuchen mit Erdbeersorbet

Die Geister, die ich rief – über die bin ich verdammt froh. Soll heißen: Es macht echt Spaß, nicht immer der Vorreiter in Sachen Slowcooker zu sein, amerikanische Rezepte zu ent-amerikanisieren, Varianten auszutüfteln, Zeiten zu optimieren. Inzwischen gibt es – vor allem bei Facebook – eine wachsende aktive Crocky-Fangemeinde, von der ich derzeit ganz viel mitnehme. Weiter lesen

Spargelzeit: Schneller Spargel-Aufstrich

SpargelaufstrichEs tut mir leid, ich habe diesmal kein Foto, äh, Spargelmenü für dich. Nachdem ich acht Jahre lang um diese Jahreszeit immer eines für meine Stammtischschwestern gekocht habe, hat diesmal jemand anderes das Küchenzepter übernommen 😉 Ich habe aber immerhin die Vorspeise mitgebracht – knusprige Baguettescheibchen mit einer Spargel-Frischkäse-Creme, Spargelspitzen und Parmaschinken. Das lässt sich prima vorbereiten, mitnehmen und muss dann nur noch vor Ort bestrichen/geschichtet werden. Passt also auch für ein Picknick! Weiter lesen

Gerätetest Russell Hobbs-Multikocher & Safrankartoffeln

Russell Hobbs Multikocher

Dass ich keine Freundin von Multikochern bin, habe ich ja nun schon häufig betont. Vor allem stört mich daran der Mehrpreis für Zusatzfunktionen, die ich gar nicht nutze und die komplizierte Bedienung. Punkt eins kann ich jetzt von meiner Liste streichen: Der Russell Hobbs Cook@Home Multicooker* kostet gerade mal 70 Euro und zu meinem großen Erstaunen habe ich mich dabei erwischt, dass ich ihn tatsächlich zum Reiskochen, Anbraten und anschließendem Schongaren sowie zum „normalen“ Suppenkochen benutzt habe. Die Bedienung (und die zentimeterdicke Gebrauchsanleitung) halte ich zwar für gewöhnungsbedürftig (um nicht zu sagen schlecht), aber der Hersteller hat mir versichert, dass die gerade überarbeitet und verbessert wird.

Weiter lesen

Wir feiern Suppenparty: Das eBook „52 Wochen, 52 Suppen“ ist da

aufbau
Das Printbuch ist bereits vor sechs Wochen erschienen, nun gesellt sich auch das eBook „52 Wochen – 52 Suppen“ dazu. Wie der Name schon sagt, findet Ihr darin 52 Suppen / Eintöpfe für jede Jahreszeit und für jeden Geschmack – von deutsch bis international. Drei Rezepte habe ich gegenüber der Vorversion ausgetauscht, Fehler ausgemerzt und ganz viele Bilder neu aufgenommen. Das Layout finde ich jetzt viel netter und übersichtlicher (nee, ich bin überhaupt nicht voreingenommen!) und nach viel Gebastel und Gefluche ist auch ganz bestimmt ein Inhaltsverzeichnis vorhanden. Weiter lesen