Aus dem Slowcooker: Eierlikörkuchen

Eierlikörkuchen mit Erdbeersorbet

Die Geister, die ich rief – über die bin ich verdammt froh. Soll heißen: Es macht echt Spaß, nicht immer der Vorreiter in Sachen Slowcooker zu sein, amerikanische Rezepte zu ent-amerikanisieren, Varianten auszutüfteln, Zeiten zu optimieren. Inzwischen gibt es – vor allem bei Facebook – eine wachsende aktive Crocky-Fangemeinde, von der ich derzeit ganz viel mitnehme. Weiter lesen

Spargelzeit: Schneller Spargel-Aufstrich

SpargelaufstrichEs tut mir leid, ich habe diesmal kein Foto, äh, Spargelmenü für dich. Nachdem ich acht Jahre lang um diese Jahreszeit immer eines für meine Stammtischschwestern gekocht habe, hat diesmal jemand anderes das Küchenzepter übernommen 😉 Ich habe aber immerhin die Vorspeise mitgebracht – knusprige Baguettescheibchen mit einer Spargel-Frischkäse-Creme, Spargelspitzen und Parmaschinken. Das lässt sich prima vorbereiten, mitnehmen und muss dann nur noch vor Ort bestrichen/geschichtet werden. Passt also auch für ein Picknick! Weiter lesen

Gerätetest Russell Hobbs-Multikocher & Safrankartoffeln

Russell Hobbs Multikocher

Dass ich keine Freundin von Multikochern bin, habe ich ja nun schon häufig betont. Vor allem stört mich daran der Mehrpreis für Zusatzfunktionen, die ich gar nicht nutze und die komplizierte Bedienung. Punkt eins kann ich jetzt von meiner Liste streichen: Der Russell Hobbs Cook@Home Multicooker* kostet gerade mal 70 Euro und zu meinem großen Erstaunen habe ich mich dabei erwischt, dass ich ihn tatsächlich zum Reiskochen, Anbraten und anschließendem Schongaren sowie zum „normalen“ Suppenkochen benutzt habe. Die Bedienung (und die zentimeterdicke Gebrauchsanleitung) halte ich zwar für gewöhnungsbedürftig (um nicht zu sagen schlecht), aber der Hersteller hat mir versichert, dass die gerade überarbeitet und verbessert wird.

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Wir feiern Suppenparty: Das eBook „52 Wochen, 52 Suppen“ ist da

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Das Printbuch ist bereits vor sechs Wochen erschienen, nun gesellt sich auch das eBook „52 Wochen – 52 Suppen“ dazu. Wie der Name schon sagt, findet Ihr darin 52 Suppen / Eintöpfe für jede Jahreszeit und für jeden Geschmack – von deutsch bis international. Drei Rezepte habe ich gegenüber der Vorversion ausgetauscht, Fehler ausgemerzt und ganz viele Bilder neu aufgenommen. Das Layout finde ich jetzt viel netter und übersichtlicher (nee, ich bin überhaupt nicht voreingenommen!) und nach viel Gebastel und Gefluche ist auch ganz bestimmt ein Inhaltsverzeichnis vorhanden.

Apropos Layout und Inhaltsverzeichnis: Das eBook kostet 4,90 EUR und ist bei Amazon* für den Kindle erhältlich. Es ist KEINE optische 1:1-Kopie des Printbuches, sondern ein maßgeschneidertes eBook, das sich mit Hilfe der KindleApp auch auf anderen Lesegeräten darstellen lässt.

12674501_10205866302408489_648376490_nDie Neuauflage des Suppenbuches war genau der richtige Anlass, meinen vielen fleißigen Helfern rund um das „Verlagsgeschäft“ zu danken, fand ich. Also feierten wir vor einigen Wochen gemeinsam die quasi legendäre „SBLP & SCSE“, Suppenbuchlaunchparty mit Slowcookersuppenessen. Die Töpfe liefen heiß (siehe Foto oben) mit persischer Linsensuppe, Coffee Chili und Bärlauchcremesüppchen. Dazu gab es Brot, Bärlauchbutter, die berühmt-berüchtigte Braune-Butter-Creme und das ein oder andere Sektchen. Letzteres war dann schuld daran, dass meine fotografische Wahrnehmung doch arg zu wünschen übrig  ließ und ich die grandiose Idee hatte, wir könnten uns ja alle auf den Bücherkisten platzieren. Naja, der Blitz tat dann sein übriges – also in Echt sehen wir natürlich viel jünger, besser, schlanker, schöner aus :-)

Das Suppenbuch-Team

Das Suppenbuch-Team v.l.n.r.: Nicole (Goddess of Copy&Paste aka Texterfassung), Isabell (General Consulting, Beratung in sämtlichen Geschmacksfragen), Kirsten (Managing Leading Senior Creative Art Director Print, also Grafik und Layout), Rafael (Managing Leading Senior Creative Art Director Bewegtbild, also Videos), Steffie (Director of Logistics aka Buchversand), Iris (Queen of Erbsenzählen aka Korrektorat), Gabi (Suppenkochen), Ulrike (Grand Dame of Erbsenzählen aka Lektorat), Saskia (Assistant of Logistics aka Urlaubsvertretung Buchversand).

Nicht auf dem Bild – aber natürlich nicht vergessen oder vernachlässigt! – sind die aufopferungsvollen Suppen-Testesser meiner Familie. Sie gaben wirklich alles, um die Slowcooker anschließend leer zu essen :-)

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Slowcooker-Basics: Wie ist das mit den Kochzeiten?

Wie lange braucht Putenrollbraten? Wie kriege ich einen Rinderbraten schon zum Mittagessen fertig? Wieso muss ich zwischendrin die Heizstufe wechseln? Kann ich statt LOW auch auf HIGH garen oder schadet das? Ratlose Blicke bzw. entsprechende Nachfragen gibt es bei Slowcooker-Neulingen vor allem zum Thema Kochzeiten und Kochplanung. Daher habe ich das Thema jetzt mal in den Mittelpunkt einer eigenen „Slowcooker Basics“-Videofolge gestellt – und ich hoffe, statt „Hä?“ sagen viele jetzt „Aha“ 😉

Braucht man das? Der Slowcooker-Liner

„Braucht man das?“ ist eine neue Serie, die ich in lockerer Form hier veröffentlichen möchte. Dabei stelle ich Geräte, Zubehör, Rezepthefte, Rezepte und was-auch-immer-vor, das mir unter die Augen kommt und etwas mit dem Slowcooker zu tun hat.

Slowcooker Liner

Was ist das?

„Slowcooker Liner“ sind spezielle Plastikbeutel, mit denen man den Keramik-Innentopf des Slowcookers auslegen kann. Sie sind für den Einmalgebrauch bestimmt (man wirft sie also nach dem Kochen weg). Laut Packungsbeschreibung ist das Material für Temperaturen bis zu 175 Grad geeignet, aber nicht für den Gebrauch in einem normalen Backofen. Man kann Lebensmitteln in den Beuteln im Kühlschrank lagern und sie dann direkt in den Slowcooker legen. Erklärtes Ziel: Der Keramikbehälter bleibt sauber, es sind später keine Speisereste oder Verkrustungen zu entfernen. Weiter lesen

YouTube-Meilenstein & Slowcooker-Quickie: Schokokuchen

1000 Youtube-Abonnnenten

Hatte ich schon mal erzählt, dass ich dieser ganzen Rezept-Verfilmerei anfangs (also im Sommer 2015) sehr skeptisch gegenüber stand? 1. weil ich selber NIE YouTube-Videos schaue, sondern der Generation der Kochbuchkäufer,  Rezeptausdrucker und NachLESER angehöre. 2. weil ich mich für genau das Gegenteil einer „Rampensau“ halte und lieber beobachtend im Hintergrund stehe, um anschließend in Ruhe meine Gedanken zu Papier, äh, Tastatur zu bringen. Und da soll ich mich locker-flockig plaudernd hinstellen und „einfach so“ was erzählen? Nee, lass mal… Weiter lesen

Beste Beilage: Türkischer Reis

Türkischer Reis als Beilage

So sehr ich den Slowcooker als zeit- und arbeitssparendes Haushaltsgerät schätze, so wenig geeignet erscheint er mir für die Zubereitung von Beilagen. Nudeln, Salzkartoffeln oder Reis pur aus dem Crocky? Nein, die werden immer irgendwie matschig, glasig oder ungleich gar. Die Ausnahme bilden höchstens Rosmarinkartoffeln – aber die sind bei mir keine Beilage, sondern Hauptgericht. Nein, Beilagen kommen bei mir immer vom „normalen“ Herd und meistens koche ich gleich so viel, dass noch genug für eine zweite oder dritte Mahlzeit in den Kühlschrank wandert.  So kann ich schnell etwas aufwärmen und das gerade im Slowcooker gegarte Gemüsecurry oder Fleischragout obenauf geben.

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Pleiten, Pech & Pannen: Clotted Cream aus dem Slowcooker

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Kennt ihr schon die berühmte westfälische Braune-Butter-Creme? Ich auch erst seit letzter Woche, denn da habe ich sie erfunden :-) Und zwar, als ich versuchte, im Slowcooker Clotted Cream herzustellen. Nun, Clotted Cream wurde es nicht – eher eine Art braune Butter, die noch zu viel Molkebestandteile enthält. Braune-Butter-Creme also. Auch essbar und gar nicht so übel. Aber eben keine Clotted CreamWeiter lesen

Gerätetest: Morphy Richards Sear & Stew Compact

Sear & Stew Compact Gerätetest

Es ist eine schwere Aufgabe, das Rad neu zu erfinden. Oder die bewährte Slowcooker-Bauweise „isolierende Hülle – schwerer Steinguttopf“ neu aufzulegen. Daher gebe ich Morphy Richards zumindest einige Versuchs-Ehrenpunkte für den „Sear & Stew Slowcooker Compact“, ein neues Slowcooker-Modell, das seit einigen Monaten auf dem Markt ist. Nach einer Testreihe finde ich allerdings: Das Gerät ist ein prima Campingkocher oder eine Ersatzkochplatte. Als Langsamkocher halte ich es jedoch nur für eingeschränkt tauglich. Weiter lesen