Thai-Menü für 12: “Bitte nicht so scharf”…

Der Tisch - mit OrchideendekoBis Ende April litt ich unter einem Luxusproblem: Ich hatte zwei Jobs, die mir wirklich viel Spaß machten – einmal eine angestellte Tätigkeit als Content Managerin und PR-Frau bei einem mittelständischen Familienunternehmen, zum anderen meine Selbständigkeit als Blog- und Buchautorin. Weil sich letzteres so wunderbar entwickelte, machten mir allerdings die Arbeitszeiten keinen Spaß mehr: 25 Stunden pro Woche “außer Haus” und dann nochmal 20, 30 oder sogar 40 im “Home Office”? Nein, das funktioniert auf die Dauer nicht. Schweren Herzens nahm ich also Abschied von meinen Kollegen. Nachdem die sich dankenswerterweise in den vergangenen vier Jahren häufig auch als Kuchen- oder Slowcooker-Kreationen-Testesser zur Verfügung gestellt hatten, mussten sie ein letztes Mal als Versuchskaninchen herhalten: Es gab Thai-Küche, angelehnt an das Rezeptheftchen der Thai Charm Cooking School, wo ich während meines Asienurlaubs einen Kochkurs absolviert hatte. Was Kochlehrer Haeng dort als “Schärfe für Babies” titulierte, reicht in Deutschland vermutlich für ein ganzen Saal voller Erwachsener – ich war also vorsichtig mit den Chilies. Trotzdem war’s noch ganz schön scharf, aber offenbar nicht so scharf, dass kein Nachschlag genommen wurde. Letztendlich waren sämtliche Schüsseln leer und meine Mutter hätte  kommentiert: “Tja, wäre mehr da gewesen, wär auch mehr gegessen worden!” Weiter lesen

Apfel-Quark-Creme mit Amaranthstreuseln

Apfel-QWuarkcreme mit Amaranth-Streuseln

Kennen Sie Amaranth und Chia? Als trendige “Power Foods” liefern sie enorm viele Ballast- und Nährstoffe – und das nicht nur in Speisen für uns Menschen, sondern auch in Hundefutter! Vier Jahre habe ich als Content Manager auf den Web- und Facebook-Webseiten von BELCANDO® das wohlverdiente Lob von Amaranth und Chia gesungen. Wie konnte ich also folgerichtig den Kollegen meinen Abschied in die Selbständigkeit versüßen? Genau – mit Amaranth- und Chiadesserts.

Chiasamen habe ich mit Haferflocken in Milch und Honig quellen lassen und obenauf frische Beeren gegeben – das “Chia Oat Overnight Breakfast” findet man auf meinem Blog USA kulinarisch. Und den Amaranth habe ich in knusprige Streusel verbacken, die über eine Quarkcreme mit Apfelkompott gestreut werden. Beides lässt sich prima vorbereiten – auch für 50+ Kollegen! – und hübsch in Gläschen servieren.

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Aus dem Slowcooker: Bauerntopf mit Hack

Bauerntopf mit Hack

Wer braucht schon Geschmacksverstärker, Verdickungsmittel und irgendwelche E-Farbstoffe, wenn er/sie frisches Gemüse zur Verfügung hat? Und wieso einen knappen Euro für eine Fixtüte ausgeben, wenn man die entsprechende Würze vermutlich sowieso im Vorrat hat? Insofern stimmt ich Küchenlatein (Motto: Kochen ohne Tüte) und den Feinkostpunks (Fix ohne Fix) rundum zu: Das Zeugs ist überflüssig. Erst recht, wenn man einen Slowcooker besitzt, in dem allein durch das langsame Garen Aroma entsteht.

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Aus dem Slowcooker: TexMex-Auflauf mit Quinoa

Enchilada-Auflauf

“Mit Fleisch dazu wäre das gar nicht schlecht,” urteilt der carnivore Gatte, der am liebsten Braten oder Pulled Pork ohne Beilagen, Brot oder Salat isst. Sorry – ich muss widersprechen: Auch “mit ohne Fleisch” – wie der Westfale sagt – ist dieser TexMex-Auflauf aus dem Slowcooker großartig. Er hat gerade die richtige Würze und eine leckere Textur: In cremigem Quinoa verbergen sich sanfte Bohnen und knackige Maiskörner, obenauf eine fädenziehende Käseschicht… Das Gericht ist in Minutenschnelle zubereitet und lässt sich sehr gut in der Mikrowelle portionsweise aufwärmen. Und ja – man könnte natürlich auch ein Steak dazu braten oder Pulled Pork dazu reichen :-) Mir hat ein grüner Salat gereicht. Weiter lesen

Lecker snacken: Bärlauch- und Pizzaschnecken

Pizza- und Bärlauch-Schnecken

“Ach, da macht man einfach einen Hefeteig” ist ein Satz, mit dem ich ab und an aufgezogen werde. Ich hatte das so dahin gesagt, als mich jemand nach dem Rezept meines Zupfbrotes fragte und schaute daraufhin in große Augen: Hefeteig, einfach? Ja, ich finde, Hefeteig ist einfach – supereinfach sogar, so lange man die Hefe nur mit maximal lauwarmen Zutaten zusammen bringt und dem Teig genug Zeit zum Gehen gibt. Weiter lesen

Slowcooker-FAQ zu Geräten, Zubereitung, Rezepten

Topfgröße

Was Sie schon immer wissen wollten, aber nie zu fragen wagten :-) In diesem Artikel habe ich die Antworten auf Slowcooker-Fragen zusammen getragen, die vor allem von Crocky-AnfängerInnen häufig gestellt werden. Zu vielen Themen habe ich schon etwas geschrieben, das ist allerdings quer durch diesen Blog verstreut. Daher habe ich hier nochmals alles zusammen getragen.

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Pleiten, Pech & Pannen: Sellerie-Kartoffelpüree aus dem Slowcooker

Sellerie-Kartoffelpüree

Gut, ich bin Perfektionistin. Insofern würde manche(r) dieses Sellerie-Kartoffelpüree aus dem Slowcooker gar nicht als Misserfolg bezeichnen – vor allem, wenn der/die sonst sein KaPü aus Fertigflocken anrührt. Ich aber lege Wert auf schneeweisses, ganz glattes Püree – und hier stören mich dunkle Flöckchen (die Milch setzt am Rand an) und winzigkleine Klümpchen, die vermutlich daher rühren, dass manche Kartoffelstückchen eben doch nicht so weich waren wie andere. Das gibt Abzüge in der B-Note, wogegen die A-Note (der Geschmack) uneingeschränkt positiv ausfiel. Damit hätte ich gar nicht gerechnet, weil die Milch während des Kochens auch noch ausflockte, aber glücklicherweise nicht sauer wurde. Fazit: Lecker war’s schon, dieses milde Püree – aber ich glaube, ich bereite das weiterhin lieber auf dem Herd zu.

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Souvenirs in der Küche: Huhn mit Cashewnüssen

Cashew Chicken

4. Geburtstags-Blog-Event - Souvenirs in der KücheThailändische Küche mochte ich schon gerne, als ich nur die (eingedeutschte) Version vom “Thailänder” aus der Nachbarstadt kannte. Nun hatte ich Gelegenheit, durch Thailand zu reisen und thailändisch so zu essen, wie Thailänder es in Thailand kochen – an winzigen Esständen, an total sauberen oder auch sehr suspekt aussehenden Garküchen, in Hotelrestaurants, auf Booten, in Zügen, am Strand. Und was ich da bestellt und serviert bekommen habe, hat mich in keinem einzigen Fall enttäuscht – im Gegenteil: Es war mindestens lecker, meist sogar superlecker oder gar “boah, Wahnsinn”… Die Aromenfülle der Thaiküche ist wirklich einzigartig! Weiter lesen

Die Küche bleibt kalt…

route… denn sowohl Verlagsleitung, Redaktion und Materialbeschaffung (ich) als auch Vertrieb, Verpackung und Rechnungswesen ( meine Schwägerin Steffie) machen Urlaub! Von Ende Februar bis Ende März sind wir mit dem Rucksack dem Rollkoffer in Kambodscha, Thailand, Malaysia und Singapur unterwegs. Wir werden Angkor Wat und den James Bond Felsen sehen, Street Food kosten, Cocktails in einer Skybar in Bangkok schlürfen und Slowcooker Slowcooker sein lassen ;-)

Buchbestellungen wickelt eine nette Kollegin während unserer Abwesenheit ab – Fragen zum Thema Crockpot werde ich aber erst nach meiner Rückkehr wieder beantworten können. Bis dahin!

Zum Valentinstag: Himbeer-Mascarpone-Torte

Himbeer-Mascarpone-TorteSie ist NICHT herzförmig, hat KEINE Herzchen-Verzierung und die Farbe Rosa kommt auch NICHT vor. Was diese Torte zur Valentinstags-Torte macht, ist schlichtweg die Tatsache, dass sie am Valentinstag serviert und verzehrt wurde. Und zwar weil meine Mutter seit Jahr und Tag – genau 75 davon,  Jahre natürlich, nicht Tage! – am Valentinstag Geburtstag hat. Das macht den Besuch im Blumenladen zeitraubend und die Blumensträuße teuer. Als Kind und Jugendliche hat mich das mehr gestört als heute (da musste ich die Blumen noch vom knappen Taschengeld zahlen)  – aber trotzdem schenke ich lieber eine Torte als überteuerte und überlagerte Gebinde. Die gibt es dann zwei Wochen später, zum besseren Kurs und wenn die ersten Geburtstags-Blumensträuße verblüht sind :-)

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