Blogevent “Weiß wie Schnee”: Tunfisch-Tramezzini
In unseren Breiten (Westfalen) ist der Schnee inzwischen grauem Nieselregen gewichen. Die Sichtweite beträgt um 50 Meter, Wolken schweben quasi direkt über dem Erdboden. Da verbietet sich der Gedanke an ein Picknick eigentlich von selbst, aber genau das kam mir in den Kopf, als ich diese Tunfisch-Tramezzini für das Blogevent “Weiß wie der Schnee” zubereitet habe. Klar schmeckten diese italienischen Sandwiches auch jetzt als Abendessen, aber perfekt wären sie vermutlich im Juni/Juli - zusammen mit einem Rucola-Parmesansalat, Schüsselchen mit Antipasti, frischem Ciabatta, einem leckeren Rotwein. Irgendwo auf einer einer karierten Decke im lichten Schatten sitzend, Pause machend nach einer 30-Kilometer-Radtour entlang unseres Flüsschens Bocholter Aa… Man wird ja schon mal träumen dürfen
Schnelle Langsamküche: Salsa-Huhn
Grundsätzlich stimme ich Ulrike und FoodFreak zu: Würzen geht auch ohne Fix-Produkt und Kochkultur ohne Tüte ist erstrebenswert. Trotzdem habe ich eine Schublade voll Konserven, Fertig- und Halbfertigprodukten für die faulen, uninspirierten Momente des Hausfrauendaseins. Einer solchen Phase ist dieses Salsa-Huhn entsprungen, für das ich Hühnerbrustfilets in fertiger TexMex-Sauce geschmort habe. Dank Slowcooker wurde das Fleisch superweich und blieb trotzdem saftig. Ganz gewiss keine kulinarische Großtat - aber zusammen mit Reis und einem frischen Salat eine vernünftige Mahlzeit mit vielleicht zehn Minuten Arbeitsaufwand. Weiter lesen »
Schneller kleiner Kuchen: Apfel-Bauern-Tarte
Anders als bei Claudia fällt bei mir der Rechen-Groschen auch nicht, wenn es sich um Backmathematik handelt. R x R x 3,14 = Fläche? Geh mir wech - ich bin mit der Umrechnung von Volumina in Backformengrößen leider überfordert. In der Konsequenz backe ich demnach oft zwei kleine Kuchen, wenn ich am Blogevent Kleine Kuchen der Hedonistin teilnehme. Ich bereite schlichtweg die Originalmenge zu, fülle die Hälfte (2/3, 3/5 oder eben pi mal Daumen) in eine 18er Backform und den Rest in Muffinformen, Brownieformen, gefettete Tassen - was gerade passend erscheint. Im Hinblick auf passend berechnete Kleinkuchenrezepturen ist das natürlich “Thema verfehlt”, aber in der Praxis habe ich einen Kuchen zum Sofort-Essen und einen zum einfrieren oder verschenken. Oder es werden dann doch gleich zwei kleine Kuchen gleich verzehrt, wenn sie so lecker-saftig sind wie diese schnell gemachte vanillige Apfeltarte!
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Aus dem Crockpot: Schweinebraten süß-sauer
Ein Rezept mit 749 positiven Bewertungen, das von mehr als 36 000 Lesern gespeichert wurde, muss doch gut sein, oder? Nicht notwendigerweise - aber in diesem Fall hat’s funktioniert: Die asiatisch angehauchte Süß-Sauer-Sauce passte hervorragend zum Schweinebraten und die Zubereitung im Slowcooker ließ ihn butterzart und saftig werden. Ich hätte gerne Reis und Wokgemüse dazu serviert, die Familie bestand auf Nudeln und gebratenem Broccoli. Ein extrem unaufwändiges Gericht und prima für Slowcooker-Neulinge geeignet - hier kann wirklich nichts schief gehen.
Momentaufnahme…

Diesen Screenshot musste ich einfach machen: Mein Crockybuch auf Platz 2965 der Verkaufsrangliste bei Amazon! Klar - das ist eine Momentaufnahme und morgen kann’s schon runter gehen auf 5000, 15 000 oder 150 000… Aber allein das Bewusstsein, zeitweise vor “La dolce Wiener
” (Rang 4097) oder meinem aktuellen Pathologiekrimi (Kathy Reichs “Knochen zu Asche
“, Rang 3552) gelegen zu haben, ist doch auch etwas wert. Und so ein ganz klein bisschen Genugtuung schleicht sich auch ein: Ha, Slowcooker sind also doch ein Thema und dank der Mundpropaganda so vieler lieber FoodbloggerInnen bin ich auf die Erwähnung in bestimmten Foren auch gar nicht angewiesen
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Naja: Birnen-Karamel-Käsekuchen
Manchen Rezepten kann man einfach nicht widerstehen. Bei mir sind das die mit Schoko und Minze (obwohl mich das Ergebnis oft enttäuscht hat) oder welche, in denen Karamel eine Rolle spielt. Karamel in Kombination mit Käsekuchen, Birnen und Mandeln? Ein definitives Must-Make von der Chefkoch-Webseite… Aber genau wie bei den Schoko-Minz-Desastern war auch hier die Erwartung höher als ein Ergebnis jemals sein könnte: Der Kuchen war okay, fällt aber keinesfalls in die Kategorie “Lieblingskuchen”. Die Birnen harmonieren zwar prima mit den Amaretti, aber die Bienenstich-Decke wirkt irgendwie deplaziert, bröselt beim Schneiden und die Käsemasse des Dulce-de-Leche-Cheesecake ist ungleich cremiger. Aus dem must-make wurde also kein must-make-again
Pressetext & -fotos zum Crockpot-Kochbuch
Nachdem das Buch nun wieder verlässlich erhältlich ist, lohnt sich das Werben und ich freue mich, dass Sie über mein Crockpot-Kochbuch berichten möchten! Als Kurzinformation steht Ihnen eine Pressemitteilung in den Formaten DOC und PDF zur Verfügung. Zur Illustrierung dürfen Sie gerne die weiter unten abgebildeten Aufnahmen verwenden - bitte kennzeichnen Sie die Bilder mit “Foto: Pressel Publishing”. Klicken Sie einfach das Vorschaubild des gewünschten Motivs mit der rechten Maustaste und laden Sie das hochauflösende Foto als zip-Datei auf Ihren Rechner. Weiter lesen »
Feldversuch: Vanille-Joghurt aus dem Crockpot
Trotz Minustemperaturen haben es Joghurtkulturen vielerorts kuschelig warm: Die Hedonistin kürte den Joghurtbereiter zum Küchenhelfer des Jahres 2009, Ulrike bereitete ihn natur im Slowcooker und in der Vanilleversion zu, Claudia hat vor längerer Zeit schon den Dampfgarer eingesetzt. Ulrikes Crocky-Version (ursprünglich von hier) fand ich sehr spannend, aber einerseits krankte das Rezept an der kleinen Menge und zweitens vor allem daran, dass meine Slowcooker keine Keep-warm-Stufe, sondern nur “Kochstufen” haben. Also habe ich amerikanische Webseiten konsultiert, Methoden nachgelesen und improvisiert - und bin einmal spektakulär gescheitert, einmal hat’s wunderbar geklappt.
Blogevent Soulfood: TGI Friday’s Black Bean Soup
Senf, Majonaise, Grapefruits: Einige Zutaten, die ich früher verschmähte, esse ich inzwischen ausgesprochen gerne. So auch Hülsenfrüchte: Ihre mehlige Textur ließ mich als Kind würgen, heute empfinde ich den sämig-magenfüllenden Effekt als “Wärme von Innen” - also Soulfood im besten Sinne des aktuellen Blogevents im Kochtopf. Als meinen Beitrag melde ich daher diese Schwarzbohnen-Suppe, die einem Gericht der US-Restaurantkette TGI Friday’s nachempfunden ist. TGIF setzt auf typisch amerikanische Küche (Sandwiches, Burger, Steaks, Seafood) und peppt diese zeitgemäßig-trendig auf. Mir gefällt die Speisekarte - aber nachdem das einzige deutsche TGIF in Berlin geschlossen wurde (es war mit seinem eingeschränkten Angebot eh ein besseres McD), bleibt nur selbst kochen. Das Copycat-Rezept für die Black Bean Soup, ein Klassiker aus den Südstaaten, stammt von der Recipezaar-Seite. Ich habe es für den Crockpot umgewandelt, denn gerade getrocknete Bohnen lassen sich prima im Slowcooker garen. Wer keine schwarzen Bohnen bekommt (TIpp: türkischer Gemüsehändler), kann auch Kidneybohnen verwenden.
Welcher Crocky passt zu mir? Die richtige Slowcooker-Topfgröße
“Welchen Crocky soll ich mir nun kaufen?” Fragen nach der richtigen Slowcooker-Topfgröße höre ich ziemlich häufig - und zumindest in Bezug auf Liter lässt sie sich leicht beantworten (siehe unten). Was Modelle und Hersteller angeht, da möchte ich keine Empfehlung aussprechen: Ich selbst besitze sowohl einen kleinen Topf (siehe links, Morphy Richards) als auch einen großen (Apexa/Bartscher) und bin mit beiden zufrieden. Ob Digitalsteuerung (das ist meist KEINE Zeitschaltuhr!) oder Thermometer lohnenswerte Zusatzaustattungen sind, muss jeder selbst entscheiden - ich brauche es nicht. Und nun zu den richtigen Topfgrößen…

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