Aus dem Slowcooker: Superschneller Peach Cobbler

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Die Rubrik „Schnelles Langsamkochen – mit Fertigprodukten“ habe ich hier schon lange nicht mehr bedient. Der Grund ist einfach: Ich finde, mit etwas Überlegung bekommt man die meisten Fertigprodukte (Würzmixe, Saucen, Fonds, Teige) selbst besser und billiger hin. Ja, mir ist schon klar, dass man/frau dann mehr Zeit und Energie aufwendet und nicht jede(r) diese hat oder aufwenden möchte. Sprich: So ein Selbstmach-Snob ist wie ich.

Letzte Woche war ich es allerdings auch nicht, als ich in einer der Facebook-Slowcookergruppen etwas von einem schnellen, warmen Obstdessert las. Dessen Füllung bestand aus Dosenobst, der Teig oben drüber wahlweise aus Backmischung oder Knack&Back-Brötchen. Gut, das Dosenobst habe ich mir dann doch erspart und die Brötchenrohlinge noch etwas veredelt (Snob halt :-) ) . Was soll ich sagen? Superschnell fertig, superlecker – nachmachen :-)

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Backen zum Brunch: Käsige Mini-Cheesecakes mit Tomatensalat

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Habe nur ich diesen Eindruck oder kommt es Euch auch manchmal so vor, als gäbe es zwei Küchenfraktionen? Zum einen das Team Backen, dem der luftigste Hefeteig, aber kein Steak gelingt  – zum anderen das Team Kochen, das im Halbschlaf Hollandaise aufschlägt, aber schon an Knack-&Back-Brötchen scheitert. Ich zähle mich jedenfalls zur ersten Gruppe. Zum Beispiel weil ich eine gewaltigen Respekt vor großen Fleischstücken habe („Ich kann keine Braten“ war der allererste Satz auf diesem Blog, anno 2006!). Und weil ich mich immer wieder erwische, dass ich Zutaten nicht verkoche, sondern verbacke. Auberginen, Zucchini, Paprika, Tomaten? Team Kochen würde daraus eine Ratatouille schmurgeln, ich backe eine Ratatouille-Quiche. Rosenkohl, Maronen? Nein, bei mir wirds keine Beilage zur Ente, sondern eine Tarte, in die auch geräucherte Entenbrust passt.

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Auch beim lecker Bloggerwettbewerb für Arla lief es wieder so ab: Hmm, Rezepte zum Brunch? Süß oder pikant? Der Gedanke an Aufstrich, Eierspeise, Fleisch oder Fisch kam mir erst gar nicht. Dafür der: Käsekuchen! Und zwar im Miniformat, aus der lange vernachlässigten Muffinform – pikant und mit sommerlich frischem Tomatensalat garniert. Ausprobiert und ja, funktioniert bestens und ergibt sehr hübsche Häppchen, die sich bestens für Gäste vorbereiten lassen, damit der Brunch auch stressfrei abläuft. Je nachdem, ob ihr jungen oder älteren Käse verwendet, habt ihr milden oder kräftigen Käsegeschmack. Weiter lesen

Sommerdessert: Kokos-Panna-Cotta

Nachtisch geht immer - Kokos Panna Cotta mit Mangopüree #foodblogger #instafood #coconut #mangoes #mango #pannacotta #blueberries #coconutmilk

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Eine asiatische Länderküche mit ausschweifender Dessertkultur ist mir nicht bekannt. Macht ja auch nix. Früchte sind eh viel gesünder als Süßspeisen. So, nun habe ich das gesagt, was mein Ernährungsbewusstsein mir vorschreibt und nun bin ich ehrlich: Ich will Nachtisch! Süßes geht immer! Das Dessert ist das Beste am Essen! Also habe ich mir eine Art Standard-Nachtisch für asiatische Mottoabende ausgedacht – Kokos-Panna-Cotta mit Mangosauce. Macht wenig Arbeit, schmeckt großartig und stillt den Süßhunger. Kann ich nur empfehlen!

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Aus dem Slowcooker: Westfälisches Möhrengemüse

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Sowas nennt man antizyklisches Kochen: Im Sommer Wintergerichte kochen. Aber erstens war der Sommer kein wirklicher, zweitens brauche ich das Rezeptfoto dringend für die Neuauflage von Langsam kocht besser und drittens ist Möhrengemüse immer lecker. Sagt jedenfalls mein Mann, während ich eine tiefempfundene Abneigung gegen gekochte Möhren hege und nur ein Gäbelchen probiert habe. Aber okay, die Textur sah passend aus, es roch gut und meine Mutter versicherte mir, es hätte genau richtig geschmeckt. Das wird dann ja wohl stimmen :-)

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Bloggeburtstag No. 10: Ich schenke mir ein Video

10 Jahre Crockyblog

Als das Internet noch aus Holz war und für Foodfotos einfach ein Teller auf eine Plastiktischdecke gestellt wurde, begab es sich in einem kleinen Ort namens Rhede… Ja, gefühlt ist es graue Vorzeit, dass ich im September 2006 diesen Blog gegründet habe, um über das Thema Slowcooker zu schreiben. Denn „ich kann keine Braten“ habe ich damals geklagt – aber mit Hilfe des Crockpots kriege ich sie seitdem sehr wohl hin!

Dass aus meinen ersten Rezepten (Couscous, Rouladen und Wildschweingulasch) mal mehr als 500 werden würden, hätte ich mir damals nicht vorstellen können. Genausowenig, dass es irgendwann vier Slowcooker-Kochbücher von mir geben wird und ich meinen Lebensunterhalt als Ein-Frau-Verlag und Bloggerin verdiene. Apropos „Beruf Blogger“: Was man da so alles macht (machen muss), kapiert vermutlich nur ein anderer Blogger. Meine Mutter jedenfalls wundert sich, wieso Essen kochen („Musst du doch sowieso!“) und Fotografieren („Auslösen und fertig!“) so viel Zeit in Anspruch nehmen…

Also schenke ich ihr (und vor allem mir) zum Bloggeburtstag ein Video, den Geburtstagstrailer. Er ist Auftakt zu den großangelegten Jubiläums-Feierlichkeiten, die — äh — naja, eigentlich nur aus diesem Video bestehen. Zusätzlich lade ich Euch, meine LeserInnen und BloggerkollegInnen, bald auch noch offiziell zu einem Blogevent „Langsam kocht besser“ ein. Dabei suche ich Eure besten Slowfood-Rezepte, ob nun im Slowcooker gekocht, auf dem Herd geschmurgelt oder im Dutch Oven über Kohlen gegart. Hauptsache die Zubereitung dauert ordentlich lange! Freut euch auf tolle Preise – ich sage nur WMF, Staub, Villeroy & Boch, Petromax, RBV Birkmann, Russell Hobbs und Crock-Pot…

Video: Rhabarber-Erdbeer-Kompott aus dem Slowcooker

Wer zu spät kommt… den bestraft die Obstsaison! Ich habe leider etwas geklüngelt mit dem Drehen dieses Videos, also werdet ihr zum jetzigen Zeitpunkt vermutlich keinen Rhabarber mehr bekommen, um dieses Kompott (hier die Textversion) im Slowcooker nachzukochen. Das ist die schlechte Nachricht. Die gute: Es funktioniert genauso mit (reifen) Pfirsichen und Blaubeeren! Ihr solltet dann allerdings von Anfang an 100 ml Flüssigkeit mehr dazu geben, zum Beispiel Apfelsaft oder auch einfach Wasser. Solltet Ihr die Mengen für den 3,5-l-Topf verdoppeln, muss zudem die Zeit etwas verlängert werden.

Gerätetest: „Risotto plus“ Multikocher von Sage/Gastroback

Sage Risotto Plus mit Risottozutaten

Hallo. Ich heiße Gabi und ich bin süchtig nach – Küchengeräten. Wie sonst ist es zu erklären, dass sich frau zu acht vorhandenen Slow- bzw. Multikochern auch noch Gerät Nummer neun kauft? Nun, unter anderem, weil Frau das Werbeversprechen „Risotto ohne Rühren“ gelesen hat und die matt-metallene Optik mochte. So zog also der Sage Risotto Plus bei mir ein. Ich hatte ihn bei Lakeland UK entdeckt (Preis 90 Pfund), der deutsche Ableger des Shops führt ihn nicht. Dafür kann man das Gerät hierzulande als Gastroback 42538 Design Multicook kaufen, zum Beispiel bei Saturn für 129 Euro. Weiter lesen

Aus dem Slowcooker: Pfirsich-Mango-Marmelade

Pfirsichmarmelade aus dem Slowcooker

Marmelade im Slowcooker kochen – warum macht man das? Um zu beweisen, dass es geht. Nee ernsthaft: Ich habe tatsächlich einen guten Grund entdecken können, im Crocky Konfitüre zuzubereiten. Es schäumt nämlich nicht!!!!  Allerdings kocht es auch nicht sprudelnd, daher würde ich dieses Verfahren nur für den 1,5-l-Slowcooker und geringe Mengen vorschlagen. Und die resultierenden drei Gläschen auch nicht für langes Lagern vorsehen, sondern gleich verbrauchen oder – wie ich – verschenken. Fazit: Wenn man kleine Obstportionen aufbrauchen möchte und keine Zeit hat, den Herd zu beaufsichtigen, werde ich tatsächlich den Slowcooker zum Marmeladekochen nehmen. Das Verkochen größerer Obstmengen erledige ich aber weiterhin konventionell in meinem großen Metalltopf, allein schon um sicherzugehen, dass alles sprudelnd gekocht hat.

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