Kulinarischer Adventskalender 3 – Schweinefilet mit Zwiebel-Senf-Honig-Kruste

kalender3.jpgWer nicht perfekt kochen kann, muss wenigstens perfekt planen. Diese Devise hat mich bei den diversen Weihnachtsmenüs, die ich aufgetischt habe, noch immer gerettet. Bevor ich angesichts 20 hungriger Gäste, zusammenfallender Souffles, halbfertiger Braten und nicht punktgenau gegarter Beilagen in Panik gerate und mich frage, wieso ich mir das antue, setze ich lieber auf Vorbereitung. Oder auf Backofen-Gerichte, die sich auch für eine große Familie wie unsere problemlos zubereiten lassen und auch ein paar extra Minuten Garzeit vertragen.
Auftritt Schweinefilet in Zwiebel-Senf-Honigkruste: Dieses Rezept ist mir gleich zum Thema Weihnachten eingefallen, als Zorra mich einlud, bei ihrem kulinarischen Adventskalender mitzumachen. Ich verspreche: Absolut weihnachtsmenü-tauglich und dabei stressfrei zuzubereiten. Wie die Tischdeko schon verrät: Zum Nachtisch gab’s dazu das Vanilleeis mit Apfelstrudel-Sauce.

zwiebsenf_kl.jpg Das Rezept stammt ursprünglich aus unserem Lokal-Kochbuch „Rhede kocht“ und hat mich wegen der Kombination Zwiebel und Senf gereizt. Den Honig habe ich hinzugefügt, weil ich finde, dass die Schärfe des Senfes durch etwas Süße noch gewinnt.
Die Zwiebelmasse lässt sich sehr gut einen Tag im Voraus zubereiten. Am Festtag dann nur noch das Topping auf die rohen, gewürzten Filetscheiben geben und alles in den vorgeheizten Ofen schieben, in dem auch die Kroketten braten. Damit muss frau sich nur noch um die Gemüsebeilage kümmern – und das schafft auch ein unerfahrener Gastgeber!

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.1

Titel: Schweinefilet mit Zwiebel-Senf-Honigkruste
Kategorien: Menü, Weihnachten, Kochen
Menge: 8 Portionen

1 kg Zwiebeln
30 Gramm Butter
1 Schuss Weißweinessig
200 Gramm Creme Fraiche
1-2 Essl. Honig, hell
3 Essl. Senf, körnig, mild
1-2 Essl. Senf, scharf
Salz und Pfeffer
Knoblauch, granuliert
1 kg Schweinefilet

============================== QUELLE ==============================
eigenes Rezept
— Erfasst *RK* 27.11.2006 von
— Gabriele Frankemölle

Zwiebeln in nicht zu dicke Ringe schneiden und in der Butter in
einer großen Pfanne unter Rühren anschwitzen, bis sie leicht glasig
werden. Das dauert etwa zehn Minuten. Mit Essig ablöschen,
Flüssigkeit verdampfen lassen. Creme fraiche, Honig, Senfsorten unterrühren
und mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken. Kurz durchkochen
lassen und beiseite stellen.

Backofen auf 225 Grad (Umluft 200) vorheizen. Die Fettpfanne des
Backofens, eine große metallene, eckige Backform oder eine
Auflaufform aus Keramik (Vorsicht, etwas längere Garzeit!) ausfetten.

Schweinefilet in etwa 2 cm dicke Medaillons schneiden, flach drücken,
mit Salz, Pfeffer und Knoblauchpulver würzen. Mit etwas Abstand in
die Backform legen und auf jedes Fleischstück einen guten Esslöffel
der Zwiebelmasse häufen.

30 bis 35 Minuten im vorgeheizten Backofen auf mittlerer Schiene
garen.

Dazu passen Mandelkroketten oder Herzoginkartoffeln und kräftiges
Gemüse wie Rosenkohl oder Broccoli.

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7 Kommentare zu “Kulinarischer Adventskalender 3 – Schweinefilet mit Zwiebel-Senf-Honig-Kruste

  • Pingback: Crockyblog » Blog Archive » Entdeckung der Grillsaison: Pinchos mit Senf-Honig-Marinade

  • 3. Dezember 2006

    Juchhuuuuu…. das ist unser Weihnachtsessen zu einem der Feiertage. Danke liebe Gabi, dass du auf dieser Seite auch vertreten bist.Kompliment auch an Zorra für so eine schöne Site mit so einem schönen Adventskalender.Wir werden es uns schmecken lassen, mein Mann möchte allerdings keinen Rosenkohl:-) Ich werde jeden Tag ein weiteres Türchen öffnen…hier und auf USA kulinarisch! Ganz herzliche Grüße vom Niederrhein sendet Marion

  • 3. Dezember 2006

    Gute Idee, das mit dem Vorbereiten, denn wer ist am Weihnachtsabend schon gerne im Stress.

  • 3. Dezember 2006

    Lecker! Das wird mein Mann lieben. Das gibt es bestimmt mal bei uns!

  • 3. Dezember 2006

    mmmmh lecker und herrlich einfach, ich nehms auf meine „ideen für weihnachten“ liste, danke :o)

  • 3. Dezember 2006

    Jau – das haben wir 😉 Aber wo sonst als bei Tchibo findet man so große Tischdecken für so wenig Geld??? Lach…

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