Weihnachtsmenü 2006 in Bildern

ntsbraten_kl.jpg 15 erwartungsvolle Esser und ein Stück Fleisch, das irgendwie ungar aussieht? Ich hätte die Premiere eines bei Niedrigtemperatur gegarten Bratens wohl doch nicht an Weihnachten feiern sollen… Nach scharfem Anbraten stand das Fleischstück vier Stunden im Backrohr, ohne Brodeln, Spritzen, Qualm, irgendwie leblos. Als ich den Moment des Anschneidens nicht weiter herauszögern konnte (alles andere stand schon auf dem Tisch), erwartete mich ein positive Überraschung: Das Fleisch war saftig, gar und sehr lecker. Die mediterran angehauchte Kräuterkruste hätte eigentlich andere Gemüsebeilagen (Zucchini, Auberginen, Tomaten etc.) und Sauce verdient gehabt, aber da musste ich leider Rücksicht auf den „Massengeschmack“ nehmen.


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Die Vorspeise: Eine Steinpilzconsomme mit Gemüsejulienne und als Einlage Grießsternchen. Dafür habe ich einfach die Masse für Grießklößchen auf einen geölten Teller gestrichen, erkalten lassen und dann Sternchen ausgestochen.

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Das Hauptgericht: Schweinebraten mit Kräuterkruste, im Backofen bei Niedrigtemperatur gegart (Rezept hier). Dazu gab es eine Pfifferlingsoße, Rosenkohl und Herzoginkartoffeln.

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Das Dessert: Trüffel im Glas, zwei Schichten gehaltvoller Schokomousse mit herber Himbeersoße. Hier habe ich ein Rezept aus dem Aldi-Süd-Weihnachtsfolder etwas abgewandelt – die genauen Angaben stehen hier.

Zur Zeitplanung: Das Dessert und die (ungebackenen) Herzoginkartoffeln lassen sich gut einen Tag im Voraus vorbereiten, ebenso die Suppeneinlage. Die Steinpilzbrühe kann bei langem Stehen allerdings bitter werden, daher habe ich sie frisch gekocht. Der Schweinebraten muss rechtzeitig in den Ofen, erfordert danach aber keine Aufmerksamkeit mehr. So bleibt genügend Zeit, um auch den Tisch nett zu decken – zum Beispiel mit rot-weiß-geringelten Zuckerstangen und Ilexzweigen.

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