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4 In Backen

Blogevent XXIX Bistroküche: Kartoffeltarte mit Petersilienpesto


Mit Bistroküche hat Bolli (eine Kölnerin, die in Paris wohnt) ein ungewöhnliches, aber tolles Thema für das monatliche Blogevent im Kochtopf gefunden. Obwohl ich mich im ersten Moment schon gefragt habe: Bistroküche, hmm… Was genau ist das eigentlich? Meine Erfahrungen mit Frankreich beschränken sich nämlich auf drei Tage Paris als Oberstufenschülerin, meine Erfahrung mit original französischem Essen auf Einkäufe in Bäckereien. Das spärliche Taschengeld seinerzeit reichte nicht mal für’s Bistro!
Was also kochen backen zum Blogevent? Glücklicherweise hat Bolli in ihrem Introartikel ausführlich vom Charakter von Bistro und Bistroküche erzählt. Die Kartoffeltarte mit Steinpilzen und Petersilienpesto, die ich so ähnlich in einer Essen & Trinken gesehen hatte, schien mir dazu zu passen – eine nette, eher rustikale Kleinigkeit, bei der sich wunderbar auch übrig gebliebene Salzkartoffeln verwerten lassen. Mir ist sie nur ein wenig flau geraten, also lautet mein Tipp: Den Guss sehr kräftig abschmecken, da die Kartoffeln viel Aroma „schlucken“. Ansonsten: Ein schöner Salat dazu und man hat ein prima Gästeessen.


========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.1

Titel: Kartoffel-Tarte mit Petersilien-Pesto
Kategorien: Kartoffeln, Pilze, Bistro, Frankreich
Menge: 12 Stücke

========================= THYMIAN-MÜRBETEIG =========================
4 Stiele Thymian
200 Gramm Butter
Salz
1 Ei
350 Gramm Mehl

=============================== BELAG ===============================
20 Gramm Steinpilze, getrocknet
600 Gramm Festkochende Kartoffeln (auch Salzkartoffeln
— vom Vortag)
Salz, Pfeffer
50 Gramm Schalotten
30 Gramm Butter
250 Gramm Creme Fraiche
100 ml Milch
100 ml Einweichwasser von den Pilzen
4 Eier

========================= PETERSILIENPESTO =========================
1 Bund Petersilie
1 Knoblauchzehe
20 Walnusshälften
Salz und Pfeffer
100 ml Öl (Oliven)
50 Gramm Parmesan, gerieben

============================== QUELLE ==============================
abgewandelt von http://www.essen-und-trinken.de/
rezept/30058
— Erfasst *RK* 04.11.2007 von
— Gabriele Frankemölle

Für den Thymian-Mürbeteig die Thymianblätter von den Stielen zupfen
und grob hacken. Aus Mehl ,Butter, Thymian, Slaz und Ei rasch einen
glatten Teig kneten, eventuell 1 bis 2 EL kaltes Wasser dazu geben.
In Klarsichtfolie eingewickelt 1 Stunde kalt stellen.

Steinpilze in lauwarmem Wasser 20 Minuten einweichen. Die Kartoffeln
waschen und in Salzwasser 20 Minuten garen, abgießen, ausdämpfen und
noch heiß pellen. Kartoffeln auskühlen lassen – oder gleich übrig
gebliebene Kartoffeln vom Vortag verwenden. Schalotten fein würfeln.
Steinpilze ausdrücken (Einweichwasser aufbewahren) und hacken.
Butter in einer Pfanne erhitzen. Schalotten und Steinpilze darin bei
mittlerer Hitze 3 Minuten andünsten und danach abkühlen lassen.
Creme Fraiche, Milch, Pilzwasser und Eier verrühren, mit Salz und
Pfeffer sehr kräftig würzen. Die Pilzmischung unter die Eimasse
rühren.

Den Teig zu einem Kreis ausrollen und in eine Tarteform (28 cm bis
32 cm Ø) legen, den Rand festdrücken. Die Kartoffeln in Scheiben
schneiden und kreisförmig auf die Tarte legen, mit dem Eiguss
begießen. Im vorgeheizten Ofen auf der 2. Schiene von unten bei 190
Grad (Gas 2-3, Umluft 170 Grad) etwa 45 Minuten backen.

Für das Petersilienpesto die gewaschene, entstielte Petersilie, den
geschälten Knoblauch und Nüsse im Mixer pürieren, mit Salz und
Pfeffer würzen. Das Öl langsam in den laufenden Mixer gießen und
unterschlagen. Zum Schluss den Käse untermischen.

Tarte heiß oder lauwarm mit etwas Pesto servieren.

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4 Kommentare

  • Antworten
    Bolli
    8. November 2007 um 9:11

    Genau auf den Nagel getroffen!
    Gefällt mir sehr gut und man könnte Deine Kartoffeltarte auch hier auf einer Bistrokarte finden!
    Lieben Dank für’s Mitmachen, und, vielleicht solltest Du nochmal nach Paris kommen?;…

  • Antworten
    Gabi
    8. November 2007 um 9:19

    Genau, Bolli – das denk ich mir auch 😉 Ist eine ziemliche kulinarische Bildungslücke, lach, wenn man man in seinem Leben nie in Frankreich französisch gegessen hat, oder?

  • Antworten
    Jutta
    10. November 2007 um 22:23

    Tolles Rezept, die Tarte sieht zum Reinbeissen aus.

  • Antworten
    Ché Borko
    10. November 2007 um 23:26

    Genial 🙂 Ich bin ein echter Kartoffelfan, da muss ich das ausprobieren.

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