Nachlese: Weihnachtsmenü 2007 in Bildern

w2007_kl.jpgNach zwei „schweinischen“ Jahren (nur was das Weihnachtsmenü anging!) stand bei uns in diesem Jahr wieder Pute auf dem Tisch – ein stattlicher Vogel von sieben Kilo, gefüllt mit einer würzigen Masse aus Laugenbrezeln, Petersilie, Speck und Zwiebeln. Sehr lecker – aber zum eigentlichen Highlight des Menüs erkläre ich das Dessert. Okay, das tue ich als bekennender Süßschnabel fast immer… Das Mascarponeparfait ist zwar ein untypischer Vertreter seiner Art, weil dafür kein Eigelb cremig geschlagen wird. Dennoch hat es eine perfekte Konsistenz und schmilzt superzart-vanillig auf der würzigen Glühweinsauce.

  • Petersilienwurzelcremesuppe mit Lachsrose (Rezept folgt unten)
  • Pute mit Semmelknödelfüllung, Rosenkohl, Feldsalat mit Nüssen
  • Mascarponeparfait mit Glühweinbirnen (Rezept folgt unten)

petsuppe_med.jpg

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.1

Titel: Petersilienwurzelcremesuppe mit Lachs
Kategorien: Suppe, Lachs
Menge: 8 Portionen

400 Gramm Petersilienwurzel
400 Gramm Mehlige Kartoffeln
1 mittl. Zwiebel
1 Bund Petersilie
2 Essl. Butter
1 Ltr. Klare Gemüsesuppe
Salz, weißer Pfeffer, Muskatnuss, Thymian
200 Gramm Sahne
1 Pack. Räucherlachs zum Garnieren

============================== QUELLE ==============================
abgewandelt von http://www.web4myfriends.com/
— Erfasst *RK* 27.12.2007 von
— Gabriele Frankemölle

Petersilienwurzel, Kartoffeln und Zwiebel schälen und fein würfeln.
Die Petersilie grob schneiden, einen kl. Teil der Petersilie zum
Garnieren zur Seite legen und mit dem gewürfelten Gemüse in Bütter
anbraten, mit Suppe aufgießen und zugedeckt 20 Minuten leicht kochen
lassen, anschließend im Mixer pürieren. Mit den Gewürzen abschmecken
und Sahne unterrühren. Nochmals erhitzen. Mit Räucherlachsstreifen
und gehackter Petersilie garnieren.

=====

parfait_med.jpg

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.1

Titel: Mascarponeparfait mit Glühweinbirnen
Kategorien: Dessert, Eis, Birnen
Menge: 8 Portionen

========================== FÜR DIE BIRNEN ==========================
500 ml Rotwein
75 Gramm Zucker
1 Zimtstange
1 Prise Muskatnuss
2 Prisen Kardamom, gemahlen
1 Prise Ingwerpulver
4 Gewürznelken
1 Zitrone, Saft und Schalen in Streifen
1 Orange, Saft und Schalen, in Streifen
4 Reife Birnen

========================== FÜR DAS PARFAIT ==========================
2 Vanilleschoten
500 Gramm Mascarpone
2 Blätter Gelatine, weiß
150 Gramm Zucker
5 Eiweiß
100 Gramm Amarettini

=========================== ZUM GARNIEREN ===========================
Orangen, Gebäckstäbchen

============================== QUELLE ==============================
abgewandelt von lamiacucina &
chefkoch.de
— Erfasst *RK* 27.12.2007 von
— Gabriele Frankemölle

Alle Zutaten für den Birnensud in einen Topf geben und 5 Minuten
leise kochen lassen. Birnen schälen und halbieren. In den Sud geben,
knapp weich kochen. Birnen aus dem Sud nehmen, diesen weiter (fast
sirupartig) einkochen lassen, erkalten lassen und Birnen wieder
einlegen. Über Nacht kalt stellen.

Für das Parfait am Tag vorher eine Kastenform (1 Liter Inhalt) glatt
mit Klarsichtfolie auslegen. Die Vanilleschoten aufschlitzen, das
Mark herauskratzen und mit dem Mascarpone verrühren. Die Gelatine in
kaltem Wasser einweichen. Die ausgekratzten Vanilleschoten, Zucker
und 1/8 l Wasser auf die Hälfte einkochen lassen. Die Vanilleschoten
entfernen. Die Gelatine ausdrücken und im etwas erkalteten
Zuckersirup auflösen. Das Eiweiß halbsteif schlagen, den
Zuckersirup nach und nach zugießen. Das Eiweiß 4 Minuten
weiterschlagen und unter den Mascarpone rühren. Die Kekse mit dem
Spatel unterheben. Die Parfaitmasse in die Form füllen und über
Nacht gefrieren lassen.

Am nächsten Tag leicht (10 bis 20 Minuten) antauen lassen, in
Scheiben schneiden. Auf den Glühbirnen servieren, mit Orangen und
Gebäck dekorieren.

=====

tafel2_med.jpg

Die anderen Weihnachtsmenüs:

Ein Kommentar zu “Nachlese: Weihnachtsmenü 2007 in Bildern

  • 28. Dezember 2007

    Die Menuabfolge gefällt mir, insbesondere die Petersilienwurzelcreme und die romantische table d’hôte erst recht.

Kommentarfunktion deaktiviert