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8 In Backen

Tag der Milch: Tres Leches-Kuchen


Zu seinem 100-jährigen Bestehen hat der Schweizer Milchproduzent SMP am heutigen Samstag den Tag der Milch ausgelobt – und die rührige Zorra vom Kochtopf startet dazu die passende Rezeptaktion. Während sich ihre Kommentarrubrik bereits mit Buh-Rufen aus der Veganer-Ecke füllt, folge ich lieber dem Aufruf, ein Milchrezept einzureichen – sogar eines mit gleich drei Milchsorten. Denn nichts anderes heisst „Tres Leches“…

Dieser saftige und ziemlich süße Kuchen ist in ganz Südamerika bekannt. Er besteht aus einer Schicht luftigen Rührkuchens, die mit gesüßter Kondensmilch, Kaffeesahne, Milch und einem Hauch Rum getränkt wird. Den Abschluss bildet eine Sahneschicht mit ein bisschen Zimt und frischen Früchten. Der Kaloriengehalt dieser Kreation ist selbstredend jenseits von gut und böse, aber Tres Leches ist köstlich – vor allem, wenn der Kuchen sehr gut gekühlt wird.


In Lateinamerika und den USA wird „Evaporated Milk“ (wörtlich eingekochte Milch) zum Tränken benutzt – hierzulande kann man sie durch Kaffeesahne ersetzen. Die gesüßte Kondensmilch ist aber ein Muss. Es gibt sie als „Milchmädchen“ in gut sortierten Supermärkten. Manchmal findet man auch blaue Dosen mit kyrillischer Aufschrift in Russland-Feinkostabteilungen (Real) – die sind sehr viel günstiger.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.1

Titel: Tres Leches – Milchkuchen
Kategorien: Kuchen, Backen, Mexiko
Menge: 1 Blech

300 Gramm Mehl
2 Teel. Backpulver
200 Gramm Zucker
1 Prise Salz, 1/2 P. Vanillezucker
125 Gramm Butter
6 Eier
1 Tasse (225 ml) gesüßte Kondensmilch (Milchmädchen,
— Nestle)
1 Tasse (225 ml) Kaffeesahne 10%
1 Tasse (225 ml) Milch
1 Essl. Rum
500 ml Schlagsahne
1/2 Pack. Vanillezucker
1 Essl. Zucker

============================== QUELLE ==============================
www.tacoweb.de
— Erfasst *RK* 20.04.2007 von
— Gabriele Frankemölle

Ofen auf 175 Grad vorheizen. Butter mit Zucker, Salz und
Vanillezucker sehr schaumig rühren, nach und nach die Eier sehr gut
unterrühren, dann Mehl und Backpulver kurz unterrühren. Teig in eine
gefettete Fettform oder Backblech mit hohem Rand geben und etwa 30
Minuten gar backen, abkühlen lassen, einige Male mit einem Holzstab
einstechen.

Kondensmilch, Kaffeesahne und Milch mit dem Rum verquirlen und
soviel davon nach und nach über den Kuchen geben, bis er gesättigt
ist, eventuell nicht alles verwenden. Mit Plastikfolie abdecken und
mindestens drei Stunden kalt stellen.

Schlagsahne mit Vanillezucker und Zucker steif schlagen, auf die
Kuchenplatte streichen, in Quadrate schneiden, eventuell mit
Früchten oder einer Prise Zimt garnieren.

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8 Kommentare

  • Antworten
    Dolce
    21. April 2007 um 9:37

    Sieht schön aus und ist ein perfekter Beitrag für den „Tag der Milch“!
    Jetzt weiß ich auch endlich, wo ich gezuckerte Kondensmilch finden kann, danke für diesen Einkaufstipp!

  • Antworten
    zorra
    21. April 2007 um 9:42

    Ein Kuchen der schon lange auf meiner to-do-Liste steht. Lidl und Aldi verkaufen hier auch gezuckerte Kondensmilch, in Deutschland nicht?

    Danke fürs Mitmachen!

  • Antworten
    Gabi
    21. April 2007 um 9:59

    @zorra: Nein, gezuckerte Kondensmilch ist in D ein Exoten-Produkt und ich wüsste auch kein deutsches Gericht, worin die vorkäme 😉 Ich brauche sie schon mal für diverse US-Pies oder Fudge bzw. bei akutem Zuckerbedarf in karamelisierter Form (Dulce de Leche). Da gibt’s besagte blaue Dosen aus der Russland-Abteilung auch in braun – das ist dann schon fertig und ich erspare mir das Köcheln…

  • Antworten
    Ulrike
    21. April 2007 um 12:42

    Lecker, aber kalorientechnisch im Moment nicht verkraftbar 🙁 Aber blöde Frage: Diese „normale“Kondensmilch ist doch nix anderes als um ca.die Hälfte eingekochte Milch, die gibt’s doch überall , oder trügt mich da die Erinnerung an meine Ausbildung?

  • Antworten
    Petra
    21. April 2007 um 14:49

    Lustig, der Kuchen war mir auch zuerst in den Sinn gekommen. Gut, dass ich dann doch noch auf Brötchen umgeschwenkt bin 😉

  • Antworten
    Gabi
    21. April 2007 um 19:52

    @ Ulrike: Da ich noch nie „evaporated milk“ pur probiert habe, habe ich mich bislang einfach immer an die „Lehrmeinung“ gehalten, das durch Kaffeesahne zu ersetzen. Dem werde ich demnächst aber mal auf den Grund gehen 🙂

  • Antworten
    zorra
    21. April 2007 um 20:03

    Ich habe hier schon länger eine Packung „leche evaporada“ rumstehen, aber noch nicht aufgemacht. Ich denke aber schon, dass es Kaffeesahne ist. Sobald ich die Packung geöffnet habe, melde ich mich.

  • Antworten
    Nora
    13. Oktober 2007 um 11:36

    hola Nora, aki esta tu TRES LECHES…

    besote…

    P.D gracias por la desvelada, digo por aguantarme…. lo siento.. te mega kiero .

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