Pleiten, Pech & Pannen: Eierlikör-Apfeltaschen

ApfeltascheDie Hedonistin behauptet von sich , sie sei pizzadoof. Nun, dann bin ich vermutlich so etwas wie apfeltaschenblöde. Denn genausowenig wie ihr der perfekte Pizzaboden gelingen mag, so wenig schaffe ich es, Apfeltaschen zuzubereiten, die NICHT auslaufen. Ich habe schon Hefeteig versucht, Quark-Öl-Teig, fertigen und selbst gemachten Blätterteig. Ich habe Kreise, Halbkreise und Quadrate geformt. Ich habe den Rand mit der Hand zugeknifft, mit der Gabel zugedrückt, einen Maultaschen-Falt-Assistenten (wie heißen die Dinger wirklich?) benutzt. Ich habe wahlweise Eiweiß oder Dosenmilch als „Kleber“ benutzt. Ergebnis: Mit schönster Regelmäßigkeit gehen mindestens 75 Prozent aller Apfeltaschen auf – wenn nicht vorne am „Verschluss“, dann hinten, weil ich den Teig zu stark gedehnt hatte. Endresultat: Große Sauerei auf dem Backblech und hoch aufgeblähte Teigtaschen gefüllt mit – fast nichts.

Was sich im Falle dieser Apfeltaschen durchaus als Vorteil erwies. Denn Eierlikör und Apfel passen vielleicht zusammen, wenn noch eine trennende Sahneschicht dazwischen liegt, aber direkt beieinander? Nee, schmeckte irgendwie gar nicht gut. Das Rezept steht hier also nur pro forma, empfehlen kann ich es nicht.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.1

Titel: Eierlikör-Apfeltaschen
Kategorien: Backen, Äpfel, Herbst
Menge: 12 Stück

============================== FÜLLUNG ==============================
500 Gramm Säuerliche Äpfel
2 Essl. Zitronensaft
90 Gramm Zucker
100 ml Eierlikör
1 Pack. Vanillepuddingpulver

=============================== TEIG ===============================
150 Gramm Magerquark
5 Essl. Milch
5 Essl. Öl
1 Prise Salz
300 Gramm Mehl
1 Pack. Backpulver

========================== ZUM BESTREICHEN ==========================
1 Ei
1 Essl. Puderzucker

============================== QUELLE ==============================
http://www.cma.de/content/rezepte/details/
Gefuellte_Apfeltaschen_1161.html
— Erfasst *RK* 11.09.2008 von
— Gabriele Frankemölle

Äpfel schälen, waschen, vierteln und das Kerngehäuse entfernen.
Äpfel in kleine Würfel schneiden und sofort mit Zitronensaft
beträufeln. Apfelwürfel, 3 EL Zucker und Eierlikör in einen Topf
geben und aufkochen.

(Gabi: 100 ml Cidre dazu gegeben, drohte anzubrennen)

Puddingpulver mit 3 EL kaltem Wasser verrühren und in das Kompott
einrühren. Ca. 1 Minute unter Rühren köcheln lassen. Beiseite
stellen und auskühlen lassen. Magerquark, Milch, Rapsöl,
90 g Zucker und Salz in eine Schüssel geben. Mehl und Backpulver
mischen, zufügen und alles zu einem glatten Teig verarbeiten. Teig
in 12 gleichmäßige Stücke teilen und jeweils zu einem Rechteck ausrollen.

Das Ei trennen und die Teigränder mit Eiweiß bestreichen. Je 3 EL
Apfelkompott auf jeweils eine Hälfte der Rechtecke verteilen. Die
anderen Hälften mehrmals einschneiden und über die Füllung klappen.
Teigränder andrücken. Apfeltaschen mit verquirltem Eigelb
bestreichen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.

Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 200 °C/Umluft: 175 °C/Gasherd:
Stufe 3) ca. 15 Minuten backen. Apfeltaschen abkühlen lassen und mit
Puderzucker bestäuben.

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2 Kommentare zu “Pleiten, Pech & Pannen: Eierlikör-Apfeltaschen

  • 12. September 2008

    Versuchs noch mal mit Hefeteig:

    500 g Mehl
    1 Würfel Hefe
    1/2 Tl Salz
    75 g Zucker
    75 g Butter o.ä
    ca. 200ml kalte Milch (vielleicht was mehr)
    Schale von 1/2 Zitrone

    Hefeteig mit kalter Milch zubereiten, und wirklich gut kneten.
    Über Nacht in den Kühlschrank stellen und schlafen gehen.
    Am Nächsten Morgen rausnehmen und gehen lassen (ca. 4 – 6 Stunden einplanen, weil dem Teig ziemlich kalt geworden ist und er erst wieder auf Temperatur kommen muss. Taschen wie oben bereiten und mindestens 1 Stunde bei 50° im Ofen gehen lassen. Der Hefeteig braucht Zeit und muss genug Zeit zum gehen haben, damit er nicht beim backen aufplatzt. Mach Deine Apfeltaschen in einer Silikon-Muffinsform von Tupper oder versuche einen ein bisschen festeren Teig zu bereiten und oben Löcher reinzustechen, damit der Dampf entweichen kann. Wenn die Taschen genug gegangen sind, den Ofen auf Heißluft 170 °, bzw. O/U- Hitze 185° raufdrechn, Taschen dabei im Ofen lassen.Wenn die Taschen oben ein bisschen fester sind die Löcher reinstechen. Viel Glück!

  • 11. September 2008

    Auf Deinem Bild sehen sie aber toll aus. Ich hätte nur gedacht „Etwas zu wenig Füllung“.

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