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5 In Backen

Retro-Kuchen: "Kalte Schnauze"


Manche Menschen haben seltsame Geschmäcker. Dazu zähle ich defiitiv auch meinen Sohn, wenn ich mir so angucke, was er sich nun als Wunschessen zu seinem 16. Geburtstag erkor: Als Hauptspeise Burritos mit Hühnchenfüllung, als Nachtisch Welfencreme, als Kuchen zum Kaffee „Kalte Schnauze“. Tex-Mex meets Westfalen and Kokosfett 🙂 Während ich sonst (zum Geburtstag) klaglos koche, was das jeweilige Familienmitglied verlangt, hatte ich mit der „Kalten Schnauze“ echte Probleme. Nicht weil ich dachte, die sei zu schwierig zuzubereiten – nee, einige meiner übelsten kulinarischen Kindheitserinnerungen sind damit verbunden: Wackersteinschwere, harte Schokomasse, pudertrockene Kekse, bääh…

Mein Sohn hatte den „Kuchen ohne Backen“ allerdings einmal bei einem Schulfreund probiert und fand ihn extrem lecker. Also ging ich auf die Suche nach einem Rezept, das nicht so fürchterlich zu sein schien und bin beim Chefkoch fündig geworden. „Nur“ 250 g Kokosfett in einer Art primitiven Mousse au Chocolat mit Eiern – das klang okay und schmeckte nicht einmal so übel. Zu meinem größen Erstaunen war die „Kalte Schnauze“ der erste Kuchen, der beim Geburtstagskaffee verputzt war: „Boah, das hab ich wohl 25 Jahre nicht mehr gegessen!“…


========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.1

Titel: Kalte Schnauze
Kategorien: Kuchen, Backen
Menge: 16 Scheiben

250 Gramm Kokosfett
125 Gramm Puderzucker
50 Gramm Kakaopulver, echt
3 Eier
1 Glas Rum
2 Pack. Butterkekse

============================== QUELLE ==============================
http://www.chefkoch.de/rezepte/435441135125421/
Kalte-Schnauze-Kalter-Hund.html
— Erfasst *RK* 23.05.2008 von
— Gabriele Frankemölle

Das Kokosfett im Topf schmelzen und abkühlen lassen. Mit dem
Puderzucker, dem Kakao, den Eiern und dem Rum glatt rühren. Eine
Kastenform mit Frischhaltefolie auslegen und den Boden dünn mit der
Creme bestreichen. Dann abwechselnd Butterkekse mit der Creme so
schichten, dass der Kuchen mit der Creme abschließt.

Im Kühlschrank kalt stellen. Dann stürzen und in dünne Scheiben
schneiden.

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5 Kommentare

  • Antworten
    Hedonistin
    24. Mai 2008 um 12:47

    Kalter Hund – was hab ich den geliebt als Kind! Hatte aber vermutlich vor allem damit zu tun, dass es damals so selten „Schokolade satt“ gab. Ob ich den heute noch mögen würde? Ein kleines dünnes Scheibchen zum Testen wäre fein – schade, dass nix mehr übrig ist. 🙂

  • Antworten
    Petra
    24. Mai 2008 um 17:52

    Da können sich unsere Söhne ja die Hände reichen – kalte Hundeschnauze wird hier auch immer wieder zum Geburtstag gewünscht (und bekommen). Ich gebe unumwunden zu, dass ich die Bombe 1 x pro Jahr auch ganz gerne mag 😉

  • Antworten
    Petra
    26. Mai 2008 um 9:10

    Och so hin und wieder kann das mal ganz gut sein. Habe ich auch schon ewig nicht mehr gemacht, weil es die Jungs nicht so kennen und daher nicht anfragen 😉

  • Antworten
    Chaosqueen
    27. Mai 2008 um 22:25

    Mein Mann liebt diesen Kuchen auch. Ich glaube, ich mache ihm am Wochenede ‚mal die Freude.

  • Antworten
    Backen
    3. Juni 2008 um 14:49

    Diesen Kuchen habe ich meinen Kids auch schon mal gebacken und die waren hin und weg :-).

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