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5 In Backen

Was lange währt… Beschwipste Krapfen

likkrapf_kl.jpgEierlikör-Berliner, die zweite: Nachdem ich mich im vergangenen Jahr erstmals an einem Nachbau der köstlichen (aber gar teuren) beschwipsten Krapfen aus meiner Lieblingsbäckerei versucht hatte, folgte jetzt Test 2. Dabei habe ich den Teig für „richtige Faschingskrapfen“ von Kuss kocht verwendet. Das Rezept kam mit einer richtiggehenden Physikstunde daher – wie man es nämlich anstellt, dass die Krapfen so einen schönen hellen Gürtel bekommen. Als Füllung habe ich statt einer (zu flüssigen) Sahnecreme einen festeren Eierlikörpudding gekocht. Was soll ich sagen: Ich bin dem „richtigen beschwipsten Faschingskrapfen“ ein gehöriges Stück näher gekommen. Die nähere und engere Familie, die sich hier nach dem gemeinsamen Karnevalszug-Gucken traf, fand das offensichtlich auch: Die 40 Stück gingen ratzputz weg. Insofern zeigt das Foto nur die fast-richtigen (aber optisch fast identischen) Krapfen anno 2007 – da blieben nämlich welche übrig zum Fotografieren 🙂


Das Rezept für die Krapfen steht hier – ich habe es unverändert übernommen. Allerdings erhielt ich aus der doppelten Menge keine 60 Krapfen, sondern nur besagte 40.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.1

Titel: Eierlikörpudding
Kategorien: Dessert, Pudding, Creme
Menge: 4 Portionen

1 Pack. Puddingpulver, Vanillegeschmack
40 Gramm Zucker
400 ml Milch
50 Gramm Butter
100 ml Eierlikör

============================== QUELLE ==============================
kirchenweb.at
— Erfasst *RK* 03.02.2008 von
— Gabriele Frankemölle

Puddingpulver mit Zucker vermengen. Nach und nach mit gut 6 EL Milch
glatt rühren.

Restliche Milch, Butter und Eierlikör aufkochen, vom Herd nehmen und
angerührtes Pulver mit Schneebesen einrühren.

Pudding erneut auf die Kochstelle stellen, unter Rühren einmal aufkochen.

Puddingmasse in kalt ausgespülte Förmchen gießen und bis zum Stürzen
mindestens 4 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Gabi: Als Füllung verwendet. Am Tag vorher kochen, durch Spritztülle
drücken. Reicht für 15 Krapfen.

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5 Kommentare

  • Antworten
    nysa
    4. Februar 2008 um 0:47

    uau.. die schauen zum anbeißen an… ich würde mich nie trauen selbst welche zu machen! daher: mein respekt!

  • Antworten
    Ulli
    4. Februar 2008 um 7:33

    Die sehen prima aus und so beschwipst schmecken sie bestimmt erst recht.
    LG

  • Antworten
    Jutta
    4. Februar 2008 um 7:54

    Überall Krapfen und ich hab‘ keine Friteuse – ich fahre gleich und kaufe eine, denn diese Eierlikörkreppel… hier in der Wetterau gibt es einen Bäcker, der macht himmlische Eierlikörkrapfen. Ich bin ihnen total verfallen und falls Deine so schmecken wie die vom Hinnerbäcker, kann ich für nix garantieren.

  • Antworten
    Gabi
    4. Februar 2008 um 9:22

    @ Jutta: Ich habe auch keine Friteuse 🙂 Ich nehme da nen ganz altmodischen, vermutlich mindestens 40 Jahre alten Topf, der noch von meiner Oma stammt! Wenn man erst einen Probekrapfen fritiert (um die Temperatur zu testen) klappt auch darin ganz gut – der Trick mit den Luftbläschen, die aus einem eingetauchten Holzlöffelstiel ausblubbern, funktioniert ebenso…

  • Antworten
    zorra
    4. Februar 2008 um 14:08

    Nächstes Jahr werden Berliner gebacken!

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