Zur Grillsaison: Zwiebeliges Zupfbrot

zupfbrot_kl.jpgDie Wanderer-Weisheit „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur unpassende Kleidung“ gilt in abgewandelter Forum auch für’s Grillen. Jedes Wetter ist Grillwetter – sofern man einen passenden Standplatz für das Gerät hat und einen wind- und wetterfesten Grillmaster. Nachdem beides an unserem Reitstall vorhanden ist, ist dort die Grillsaison bereits seit Ostern wieder eröffnet. Für mich begann damit die Zupfbrot-Zeit: Dieses würzig-zwiebelige Brot, von dem man sich einfach mit den Fingern passende Stückchen abzupft, ist mein Standard-Mitbringsel zum Grillbuffet. Ganz frisch, am besten noch lauwarm, schmeckt es am besten. Es riecht so verführerisch, dass es oft schon aufgegessen ist, bevor das erste Würstchen gar wurde 🙂


========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.1

Titel: Zupfbrot
Kategorien: Brot, Backen, Grillen
Menge: 24 Stück

=============================== TEIG ===============================
420 ml Lauwarmes Wasser
1/2 Teel. Zucker
1 Würfel Hefe
1 1/2 Teel. Salz
750 Gramm Mehl
50 ml Öl

============================== FÜLLUNG ==============================
150 Gramm Weiche Butter
1/2 Tüte Zwiebelsuppe

============================== QUELLE ==============================
— Erfasst *RK* 16.04.2008 von
— Gabriele Frankemölle

Hefe im Wasser auflösen, Zucker dazu geben. Alles stehen lassen, bis
es etwas schaumig ist (15 Minuten). Dann mit dem Mehl, Salz und Öl
zu einem glatten Hefeteig verkneten. Etwa eine Stunde gehen lassen.

In der Zwischenzeit die weiche Butter mit dem Zwiebelsuppenpulver
verrühren.

Hefeteig zusammen schlagen, etwa einen halben Zentimeter dick zu
einem Rechteck ausrollen. Die Zwiebelbutter auf den Teig streichen.

Nun das Rechteck in etwa 15 cm breite Streifen schneiden, diese
wiederum in drei Zentimeter breite Streifen.

Die einzelnen Streifen etwas lang ziehen und ziehharmonikamäßig zum „W“ ( // )
klappen. Mit der bestrichenen Seite nach oben recht dicht aneinander
in eine gefettete, große Backform (oder zwei Springformen) setzen,
erneut 20 bis 30 Minuten gehen lassen. Bei 200 Grad im vorgeheizten
Ofen (Umluft 180) etwa 20 Minuten backen.

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5 Kommentare zu “Zur Grillsaison: Zwiebeliges Zupfbrot

  • 18. April 2008

    @ Ralph: Die Zutat hat mich anfangs auch gestört, vor allem, da das Original-Rezept eine ganze Tüte vorsah und ich das Ergebnis damit viel zu salzig fand. Man könnte sicherlich auch selbst eine Zwiebelbutter herstellen, mit Röstwziebeln, Salz, Pfeffer und einem Hauch Knoblauch – oder man verwendet selbst gemachte Kräuterbutter.

    LG, Gabi

  • 18. April 2008

    Klingt lecker und wird bestimmt ausprobiert. Hier ist die Saison noch nicht eröffnet, der Grillmeister ist nicht wetterfest 😉
    Schönes Wochenende

  • 16. April 2008

    Sehr originell – kommt gleich auf die Nachbackliste.

  • 16. April 2008

    Das klingt gut. Im Moment stoert mich zwar die Zutat „Tuete Zwiebelsuppe“ etwas, aber ich habe es mir mal zum Ausprobieren vorgemerkt.

    Und Grillsaison ist wirklich 365 Tage im Jahr;-)

  • 16. April 2008

    Klingt ja spannend – diese Art ist mir völlig neu. Da hier (zu Hause) das ganze Jahr durchgegrillt wird, gibt’s das sicher bald mal!

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