Angenähert: Hummingbird-Cupcakes mit Trüffelcreme

Hummingbird-Cupcakes mit TrüffelcremeDass ich das optimale Cupcakes-Rezept noch nicht gefunden habe, hatte ich ja hier schon beklagt. Aber irgendwie hat es mir keine Ruhe gelassen: Es muss doch auch Cupcakes geben, die so gut schmecken wie sie aussehen und nicht nur widerlich süß sind? Diese hier sind zumindest ein Schritt in die richtige Richtung: Die Törtchen sind zwar eher muffin-fest als cupcake-fluffig, aber dafür geschmacksintensiv.  Die Kombination aus Banane, Ananas, Kokos und etwas Nussbiss ist in den US-Südstaaten als Hummingbird-Cake (Kolibri-Kuchen) bekannt. Dort gehört auf Hummingbird-Cake üblicherweise Creamcheese-Frosting, aber das mag ich nicht: Verwendet man weniger Puderzucker, ist es zu dünn, verwendet man die vorgegebene Menge, lässt es sich gut verarbeiten, aber nicht essen 😉  Die weiße Trüffelcreme, eine Art veredelte Pudding-Buttercreme, schmeckte dagegen ausgesprochen gut, war cremig-süß, aber nicht widerlich. Unter meiner Lieblings-Glasglocke hielten sich die Törtchen drei Tage lang frisch.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.1

Titel: Hummingbird-Cupcakes mit weißer Trüffelcreme
Kategorien: Backen, USA, Cupcakes
Menge: 16-18 Stück

=============================== TEIG ===============================
100     Gramm  Butter, weich
150     Gramm  Zucker
1     Prise  Salz
1      Pack. Vanillezucker
2            Eier
1            Banane, reif, zerdrückt
125     Gramm  Ananas (abgetropft, aus der Dose, klein gehackt)
25     Gramm  Pecannüsse, gehackt
30     Gramm  Kokosraspel
200     Gramm  Mehl
Je 1/2 TL Backpulver und Natron

======================= FÜR DIE TRÜFFELCREME =======================
125        ml  Milch
1      Essl. Puddingpulver Vanille oder Sahne, gestrichen
100     Gramm  Schokolade, weiß
100     Gramm  Butter
75     Gramm  Puderzucker
1      Essl. Kokoslikör (optional)

=========================== ZUM GARNIEREN ===========================
Kokosraspeln und Ananasstückchen

============================== QUELLE ==============================
Abgewandelt von www.countryliving.de
— Erfasst *RK* 28.09.2009 von
— Gabriele Frankemölle

Muffinform mit Papierförmchen auslegen oder gut fetten und kalt
stellen. Backofen auf 180 Grad vorheizen.

Butter, Zucker, Vanillezucker und Salz sehr gut schaumig schlagen,
nacheinander die Eier einarbeiten. Erst Banane, Ananasstückchen,
Nüsse und Kokosraspeln unterrühren, dann das mit Backpulver und
Natron gemischte Mehl. Auf die Förmchen verteilen (höchsten zu 2/3
füllen) und etwa 20 bis 24 Minuten backen (Garprobe mit Stäbchen).
Auf einem Gitter auskühlen lassen.

Für die Trüffelcreme Milch mit Puddingpulver zu einem Pudding (ohne
Zucker!) kochen, mit Folie abdecken und erkalten lassen. Schokolade
bei sanfter Hitze im Wasserband schmelzen und ebenfalls wieder etwas
abkühlen lassen. Butter, Likör und Puderzucker sehr schaumig rühren,
den zimmerwarmen Pudding und die Schokolade untermischen.

Buttercreme in Spritzbeutel füllen und rosettenartig auf die
Cupcakes spritzen. Mit Ananas und Kokosflocken verzieren.

Anm. Gabi: Sehr leckere Creme, nicht zu süß. Cupcakes schmecken aber
auch ohne wunderbar und halten sich lange frisch.

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4 Kommentare zu “Angenähert: Hummingbird-Cupcakes mit Trüffelcreme

  • 29. September 2009

    @ Weinnase: Das ist ganz einfach – Tochter mag keine Ananas, Sohn keine Nüsse, Gastsohn & Mann achten auf ihre Linie, also esse ich allein mit dem gelegentlichen Besuch 😉 Und unter der Glasglocke sind sie wirklich prima feucht geblieben und die Creme hat sich auch gehalten…

  • 29. September 2009

    Dass sie sich so lange halten, hätte ich nicht gedacht. Ich lasse bei solchen Rezepten das Topping oft weg, was dem Geschmack manchmal abträglich ist, weil es sich damit so schlecht aufbewahren lässt. Also wieder was gelernt, danke.
    Viele Grüße

  • 29. September 2009

    Ich geb zu, bei Trüffelcreme hab ich erst an was sündhaft Edles, Herzhaftes gedacht. Aber dies ist garantiert auch köstlich. Nur eins musst Du mir verraten: Wie hast Du es geschafft, die drei Tage aufzubewahren?

  • 29. September 2009

    Ja, Creamcheese-Frosting ist örgs. 🙂 Buttercreme ist so viel genussfreundlicher, dass das bisschen mehr Arbeit auf jeden Fall dafür steht.

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