Nachlese: Das Weihnachtsmenü 2009 in Bildern

Weihnachten09Was ich mir (spätestens!) nächstes Jahr zu Weihnachten wünsche, weiß ich jetzt schon: Einen neuen Backofen. Meiner backt in letzter Zeit bei Heißluft irgendwie ungleichmäßig (oben viel stärker als unten) und dass er keine kostanten 80 Grad Ober- und Unterhitze hält, habe ich gemerkt, als ich heute mittag das „falsche Filet“ vom Rind anschnitt: Baaah, nicht gar – und das trotz sechs Stunden im Ofen. Dabei hatte ich sonst immer beste Erfahrungen mit Niedertemperatur gemacht… Lediglich mein Vater erklärte das arg rötliche Fleisch kurzerhand zum Steak und aß es mit großem Apptit – wir anderen 13 mutierten zu Kurzzeit-Vegetariern und hielten uns an Feldsalat, Spargelgratin, Pilzrahm und Herzoginkartoffeln. Glücklicherweise waren Vorspeise und Dessert vollkommen gelungen!

Die Lachsterrine (Rezept folgt) besteht aus pochiertem Lachs, Ricotta, Sahne und Dill, obenauf gekochte Eier und Räucherlachs. Lecker zu frischem Brot und einigen Blättchen Feldsalat – und sehr gut vorzubereiten. Das ist kein unwichtiges Kriterium, wenn man für 14 Personen kocht…

Gut, dass nach dem misslungenen Hauptgang wenigstens reichlich vom Dessert da war: Mascarponeparfait mit Amaretti (Rezept hier) an Gewürzbirnen und Lebkuchen-Schokosauce (Rezept hier). Weil ich bei Familienessen nicht mit Alkohol kochen kann, habe ich die Birnen nicht in Weißwein gedünstet, sondern erst Zucker karamelisiert, dann Wasser und Limettensaft angegossen, Zimt- und Vanillestange hinzugefügt und darin die Birnen gegart.

Nach zwei weiß-silbernen Jahren – dekotechnisch – habe ich die rot-grüne Weihnachtsdecke wieder hervorgeholt, Ilexzweige und Tannenzapfen auf den Tisch gelegt. Bei den inzwischen großen Kindern immer noch beliebt: Die Zuckerstangen auf den Servietten.

Die anderen Weihnachtsmenüs:

 

8 Kommentare zu “Nachlese: Das Weihnachtsmenü 2009 in Bildern

  • 3. Januar 2010

    hach, von dieser Website lerne ich viel – heute z. B. den Dekotipp für Weihnachtsmenues mit diesen Zuckerstangen!
    sowohl Vorspeise als auch Dessert interessieren mich sehr und ich werde sie bei passender Gelegenheit mal nachkochen (hoffe ich)

    und noch was, weils so schön zum Weihnachtlichen Kontext passt:
    ich habe mich soeben selbst beschenkt -nachträglich sozusagen- und mir einen Crockypot gekauft. Kannte das ganze Gerät bis vor 6 Wochen noch nicht, aber dieser Site hat in mir ein gaanzt großes Bedürfnis geweckt, und heute abend konnte ich dem „das-wollte-ich-schon-iiiimmer-haben“-Impuls nicht mehr widerstehen…

  • 31. Dezember 2009

    Ach wie fein! Schade, dass das Fleisch nicht wie gewünscht geworden ist. Aber solche Malheure passieren und man lernt.

  • 29. Dezember 2009

    Schoen sieht Dein Tisch aus. Und wenn das Fleisch noch roh, oder nicht den gewuenschten Anspruechen entspricht, das ist aergerlich.

  • 29. Dezember 2009

    Lustig – die gleiche Tischdecke lag auch bei uns auf dem Tisch! Und hier gab es was aus dem Crocky – die Pute mit der Champagner-Morchel-Rahmsosse (aus einem bekannten, zum Glück wieder erhältlichen Kochbuch ;-), allerdings hatte ich keine Morcheln, habe aber festgestellt, dass Steinpilze mindestens genauso gut passen….
    Die Vorspeise könnte ich mir für uns für das nächste Mal sehr gut vorstellen – zum Nachtisch wird bei uns schon regelmäßig selbstgemachtes Weihnachtseis verlangt, da wird es wohl bei bleiben, dieser hier hört sich aber auch sehr gut an!

  • 27. Dezember 2009

    @ Christel: Hätte ich den Rinderbraten mal im Crocky gemacht 🙁 Da wäre er sicherlich was geworden…

  • 27. Dezember 2009

    Was war denn im Crocky? 🙂

    An der Tafel hätte ich auch gerne Platz genommen!

  • 26. Dezember 2009

    Schade, dass der Backofen nicht mitgespielt hat, aber Vorspeise und Dessert sehen toll aus.

  • 26. Dezember 2009

    Wunderschön gedeckter Tisch, da hätte ich mich auch gerne dazugesetzt und das Fleisch ebenfalls als Steak gegessen. Frohe Rest-Feiertage.

    PS: Falls das Geld für einen neuen Backofen nicht reicht, vielleicht tut’s ein Bratenthermometer. 😉

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