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Geschichten aus dem Pfingstlager oder Tapas-Party für 30

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Männer sind vom Mars, Frauen von der Venus heisst der Buchtitel, in dem US-Autorin Cris Evett die Unterschiede der Geschlechter im Alltagsleben auf die Schippe nimmt. Ich habe auch ein Beispiel beizutragen: Kochen für viele. Man(n) fährt ins Pfingstlager und nimmt einen Anhänger voll Technik mit, nämlich einen überdimensionierten Gas-Grill, der schon beim Verladen für Rücken- und Leistenprobleme bei mindestens drei Helfern sorgt. Frau fährt in dasselbe Pfingstlager und packt eine Klappkiste: exotische Gewürze, das Lieblings-Gemüsemesser, die Knoblauchpresse und diverse Backformen. Mann ist für’s Abendessen zuständig und kalkuliert für 30 Personen (darunter 10 unter 18 Jahren) 21 Hähnchen bzw. 15 kg Spießbraten: Ein Pfund Fleisch pro Person darf’s ja wohl sein, oder nicht? Frau plant Abendessen und kauft für 30 Personen 3 Kilo Fleisch (zur Hälfte Hack und Hähnchenbrust) ein, aber 12 Kilo diverser Gemüsesorten. Einig waren sich beide Geschlechter bei der Kalkulation von Fladenbrot (je mehr, desto besser) und darin, dass sowieso alles superlecker schmeckt, nachdem man sich den ganzen Tag bei bestem Wetter am Strand in Renesse getummelt hat. Und wem die Rezeptauswahl des Tapasabends (siehe nächste Seite) zu gemüselastig war, der konnte ja immer noch die vom Vortag übrig gebliebenen Hähnchen verzehren…

Mann kocht und Frau staunt: 21 Hähnchen für 30 Personen?

Frau kocht und Mann staunt: Wie, das ist alles? (Brot, Kartoffelecken und Hackbällchen befanden sich allerdings in den Wärmebehältern)

Die genaue Menüzusammenstellung vom Tapas-Abend:

Und wenn wir ehrlich sind: Ein paar Spießchen und Kartoffelecken mehr hätten’s ruhig sein dürfen 😉

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4 Kommentare

  • Antworten
    Christina
    29. Mai 2010 um 8:39

    Also ich schlage mich auf die Frauenseite, was das Abendessen betrifft 😉 Es ist eine Meisterleistung, Essen für so viele Personen zu kalkulieren, damit habe ich immer Probleme. Letztendlich reicht es zwar doch meistens, aber ich bin danach reif für die Insel.

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    Crockyblog » Blog Archive » Zum Mitnehmen: Red Velvet Cupcakes
    29. Mai 2010 um 9:08

    […] die Cupcakes gut einen längeren Transport per Rad oder Auto (zum Beispiel zum Pfingstlager, siehe hier). Daher nenne ich sie als meinen Beitrag zum Blogevent Essen für unterwegs. Und vielleicht […]

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    Renate
    31. Mai 2010 um 10:05

    Schöne Geschichte Gabi, hab echt lachen müssen!
    Wenn ich’s nicht mit eigenen/m Augen/Magen erlebt hätte…..
    Hab übrigens seit Pfingsten kaum noch Fleisch gegessen.

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    Jutta
    6. Juni 2010 um 20:25

    Lustig! Irgendwie sieht das mit dem Gasgrill nach viel weniger Arbeit aus. Und viel weniger lecker.

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