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Köln: Adressen für Deko-Süchtige und Foodblogger

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Mein letzter Köln-Trip (anno 2006 zur Photokina) endete in Düsseldorf. Nach stressiger Messe, gefrustet von -zig Umleitungen in der Altstadt und hoffnungslos überfüllten Parkhäusern drehten wir kurzerhand ab und erholten uns stattdessen beim nördlichen Rivalen. Seitdem habe ich die Domstadt auch nicht mehr angesteuert – bis gestern. Und nun bereue ich meine lange Abwesenheit, denn so eine Fülle interessanter Shops für Gourmets und Foodblogger habe ich auf kleinem Raum (alles innerhalb von zwei Stunden zu erlaufen!) noch nirgendwo entdeckt…

Schöner ist die Stadt zwar nicht geworden (bis ich 50er Jahre-Bauten reizvoll finde, müssen wohl noch viel mehr Jahre vergehen), gebaut wird immer noch überall und auch die Parkhäuser platzen nach wie vor aus den Nähten. Aber wir haben hinzu gelernt: Die Anreise per Bahn ist stressfrei, kostet dank Schöner-Tag-Ticket nrw-weit nur 35 Euro für fünf Personen und volle Parkhäuser sind einem demzufolge schnurz. Wer als Food- und Dekointeressierter die eingesparten Parkeuros gleich wieder ausgeben möchte, schlendert über die Hohe Straße Richtung Neumarkt weiter Richtung belgisches Viertel und findet dabei unter anderem folgendes:

  • Der English Shop an St. Agatha (Seitenstraße der Schildergasse) lockt mit Lebensmittel-Spezialitäten von der Insel und einer Großauswahl an Zeitschriften.
  • Rund um den Neumarkt findet man die „üblichen“ Verdächtigen wie Manufactum, Habitat, Depot – am Hohenzollernring um die Ecke noch Butlers.
  • Wer feststellen möchte, wie schwer Einkaufstaschen mit Büchern beim Stadtbummel schon nach kurzer Zeit werden können, steuert Buchgourmet und den Taschen-Store an.
  • Im belgischen Viertel konnte ich bei FrauKayser (ohh, wie niedlich, der Laden!) einem neckischen Handtuchhalter (s.u., passend zur Küchenlampe)  nicht widerstehen, direkt nebenan präsentiert Schöne Neue Welt günstige Möbel und Lampen im Asia-Stil.
  • An der Ehrenstraße (die Verlängerung der Breiten Straße Richtung Westen/Ring/belgisches Viertel) liegen sich La Porcelaine Blanche (ein ganzer Laden nur für weißes Porzellan!) und Estella Kochlust direkt gegenüber.  TörtchenTörtchen empfiehlt sich für die Süßpause, beim Käsehaus Wingenfeld beeindruckt die unglaubliche Käseauswahl.

Ach ja, muss ich eigentlich erzählen, dass ich ein vielfaches der eingesparten Sprit- und Parkeuros ausgegeben habe???

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6 Kommentare

  • Antworten
    CookTheBooth
    16. November 2010 um 19:06

    Du hättest dich vielleicht dieses WE mal nach Köln verirren sollen zur Eat & Style 😉

    • Antworten
      admin
      16. November 2010 um 20:01

      Stimmt – aber nach der Zimt&Sterne stand mir der Sinn nicht mehr nach Dreier- oder Viererreihen vor Messeständen 😉 Oder ist es da nicht so voll?

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    Thea
    16. November 2010 um 20:23

    Ja, leider sieht man bei Frau K. nicht den wirklich witzigen Handtuchhalter, um ihn sich nach Berlin schicken zu lassen. Und woher sind denn die schönen Hand-/Geschirrtücher? Danke für die Tipps.

    • Antworten
      admin
      16. November 2010 um 20:53

      Hallo, Thea – den Handtuchhalter gibt’s im Shop nicht? Dann ruf da doch einfach an, die sind bestimmt nett genug, ihn einzustellen (es waren mehrere vorrätig) oder dir zu schicken – kostet übrigens 13,50 😉 Und die Geschirrtüchter stammen von http://www.woondock.nl/ (Arnheim) – das ist wie Ikea hoch 2 mit Outletpreisen und eine Adresse, wo man KEINESFALLS hinfahren darf, wenn gerade sparen angessagt ist. Leider haben die keinen O-Shop, aber dafür vor Ort eine ständgi wechsende Auswahl an Möbeln und Deko. Wenn du also mal gen Westen kommst… LG, Gabi

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    sibylle
    16. November 2010 um 20:24

    war letzte Woche auch in Kölle!! Und an TörtchenTörtchen bin ich mehrmals vorbei gelaufen. Bei Butlers gab es eine tolle günstige Weihnachts-CD und sonst natürlich schöne Dekoartikel!

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    Petra
    17. November 2010 um 0:34

    Wah, ist das Handtuch-Teil cool!

    Wie gut, dass mein Bruder in Köln wohnt, da ist der nächste Besuch schon vorprogrammiert. Vom Buchgourmet muss ich die Bücher gar nicht weit schleppen 🙂

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