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Klassiker aus dem Crockpot: Hackbraten

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Kategorie : für Slowcooker

HackbratenEine Seite aus dem Buch der Essklischees, aber wahr: Wenn ich meinen Männern eine Freude machen möchte, dann bringe ich ein ordentliches Stück Fleisch auf den Tisch. Kartoffeln dazu und reichlich Sauce – und sie sind glücklich. Unglücklich schaut dann allerdings meine Tochter aus der Wäsche, die kaum Fleisch isst – und wenn, dann nur fast verkohlten Bauchspeck vom Grill oder von Oma geschmorte Rinderrouladen. Ihre seltsame Art von Vegetariertum erstreckte sich leider auch auf diesen Hackbraten, der im Slowcooker wunderbar saftig geriet. Wichtig ist nur, ihn nicht zu lange zu garen. Auf Stufe Medium oder LOW gelingt er besser als auf HIGH.

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Jemand am Wochenende bei Zimt & Sterne?

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Kategorie : Persönliches

Unter dem Motto “Backen, Naschen, Dekorieren” steht die Ausstellung Zimt & Sterne, die am kommenden Wochenende in der Halle Münsterland stattfindet. Ich liebe Backen, ich nasche leidenschaftlich gerne und die neue Küche möchte auch noch an dieser oder jeder Ecke gern dekoriert werden. Also fahre ich hin – und vielleicht treffe ich da ja auch noch die/den einen oder anderen Co-BloggerIn aus dem nordwestdeutschen Raum ? Ist jemand von Euch am Sonntag in Münster? Vielleicht könnte man gemeinsam ein paar Dominosteine verzehren, einige Mandelsplitter knabbern oder zusehen, wie Tortenkunstwerke entstehen…

Hübsch: Möhren-Orangen-Cupcakes mit Cremehaube

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Kategorie : Backen

Möhren-Karotten-Cupcakes Sie findet sich cupcakeinkompatibel und eigentlich (ach, auch uneigentlich) hat sie ja recht: Ein Trendgebäck, das meist optisch mehr verspricht als es geschmacklich halten kann. Das habe ich selbst schon mehrfach festgestellt – was mich aber nicht davon abhält, immer wieder auf  wunderbarste Foodfotos hereinzufallen und Cupcakes nachzubacken. Hier habe ich ein Rezept von Nook & Pantry abgewandelt und beim Frosting einen Rest gesüßte Kondensmilch verwendet. Alles in allem ganz lecker und durchaus nachbackenswert – und trotzdem wieder mehr optischer Schein als geschmackliches Sein…

==========  REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4

Titel: Orange-Carrot Cupcakes mit Truffle Frosting
Kategorien: USA, Kleingebäck, Möhren
Menge: 12 Stück

======================= FÜR DIE CUPCAKES =======================
100     Gramm  Brauner Zucker
50        ml  Öl
1      Teel. Vanillesirup oder Vanillezucker
1            Ei
1     Prise  Salz
100     Gramm  Möhren, geraspelt
1/2            Orange; den Saft
1            Orange; die abgeriebene Schale
1      Teel. Backpulver
125     Gramm  Mehl
30     Gramm  Haferflocken
1     Prise  Muskat, Ingwer und Zimt nach Gecshack

======================= FÜR DAS FROSTING =======================
75     Gramm  Butter, zimmerwarm
50     Gramm  Frischkäse, zimmerwarm
1/2      Dose  gesüßte Kondensmilch (Milchmädchen), zimmerwarm
Orangenzesten

============================ QUELLE ============================
abgewandelt von http://find.myrecipes.com/recipes/
recipefinder.dyn?action=displayRecipe&recipe_id=520402
– Erfasst *RK* 29.09.2010 von
– Gabriele Frankemölle

Eine 12er Muffinform mit Papierförmchen auslegen, beiseite stellen.
Backofen auf 180 Grad vorheizen.

Zucker, Vanillezucker, Öl, Salz und Ei mit dem Mixer schaumig
schlagen. Langsam den Orangensaft, die Orangenschale und die Möhren
unterrühren. Mehl mit Haferflocken, Gewürzen und dem Backpulver
mischen und dann zum Teig geben. Gut durchrühren, bis ein glatter
Teig entstanden ist. Den Teig in die Papierförmchen verteilen
(maximal 2/3 Höhe) und etwa 18 bis 20 Minuten backen lassen. Die
Cupcakes auf einem Gitter auskühlen lassen.

Für das Trüffel-Frosting alle Zutaten auf Zimmertemperatur kommen
lassen. Die Butter mit dem Mixer sehr schaumig rühren und in kleinen,
haselnussgroßen Portionen den Frischkäse nach und nach dazu rühren
(geschieht das zu schnell, gerinnt die Creme!). Zum Schluss langsam
in einem sehr dünnen Strahl die Kondensmilch einrühren. Eventuell
mit Orangenschale aromatisieren. Creme in Tuffs auf die abgekühlten
Cupcakes spritzen, mit Orangenzesten garnieren.

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Küchenrenovierung – 13 Do’s und Dont’s

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Kategorie : Persönliches

Puuh, die Küchenrenovierung ist (fast) abgeschlossen. Es fehlen zwar noch Kleinigkeiten, aber die meiste Arbeit ist erledigt (worden) und die Zeit der (buchstäblich) kalten Küche vorbei. Zeit für ein kleines Resumee:

  1. Ziehen Sie die Umbauphase ruhig in die Länge, denn pro Woche werden Sie etwa ein Kilo (Über-)Gewicht verlieren. Schließlich können Sie weder kochen noch backen und Zeit, appetitanregende Food-Seiten im Internet zu lesen, haben Sie erst recht nicht.
  2. Verabschieden Sie sich von der Vorstellung, dass Ihnen bestimmte Fehler nur bei der Planung der ersten Küche passierten, aber bestimmt kein zweites Mal. Nein, in manchen Dingen ist man unbelehrbar – die Arbeitsplatte empfindlich? Ach was – sieht aber so gut aus, putze ich einfach einmal öfter drüber…
  3. Beauftragen Sie eine weibliche Tapeziererin. Die weiß, was Sie mit “Cafe Latte” als Wandfarbe meinen und wird im Gegensatz zu Küchenverkäufern  niemals behaupten, Latexfarbe hinter dem Herd sei als Fettschutz durchaus ausreichend.
  4. Verabschieden Sie sich von der Vorstellung, dass Sie nach dem Küchenumbau mehr Platz in der Küche haben. Sollten tatsächlich einige Auszüge und Schubladen noch nicht bis zum Bersten gefüllt sein, finden Sie garantiert im Keller/Vorratraum noch Dinge, bei denen Sie sich immer geärgert haben, dass Sie bis in Keller/Vorratsraum laufen mussten, um diese zu holen. Plätzchenausstecher sollten das ganze Jahr über griffbereit sein, oder nicht?
  5. Prophylaxe ist wichtig. Cremen Sie Ihre Hände schon Monate vorher regelmäßig ein, besorgen Sie sich eine Großpackung Haushaltshandschuhe und beginnen Sie damit, alte Bettlaken zu Lappen zu zerschneiden. Denn Sie werden putzen, putzen, putzen…
  6. Lassen Sie sich Preisschätzungen schriftlich geben. Aussagen wie “Ein Rolladenmotor kostet 80 bis 100 Euro” kann sich sonst durchaus zu 154 Euro plus Märchensteuer entwickeln. Beschwerden zwecklos: “Wir haben aber ein besonders gutes Modell eingebaut…” Wie ich das kontrollieren kann, wenn das gute Stück im frisch tapezierten Rolladenkasten verschwunden ist??? Gar nicht – genau.
  7. Halten Sie eine Ersatzbank an Handwerkern bereit. Dann bringt es Sie auch nicht aus der Fassung, wenn der Putzer plötzlich auf Mallorca urlaubt, der Klempner erst nächste Woche kann oder dem Türeneinbauer seine Kreissäge kaputt gegangen ist.
  8. Fahren Sie vor, während und nach dem Küchenumbau NICHT zu Ikea, besuchen Sie NICHT die Impressionen-Webseite, gehen Sie NICHT los in Dekogeschäfte und ziehen Sie aus einer ausstehenden Erbschaft o.ä. KEINE 4000 Euro ein. Sie werden Sie restlos verbaseln für Teelichtpöttchen, Bilderrahmen, Blumentöpfe oder ähnlichen Krimskrams, der so wunderbar zum neuen Dekoschema passt.
  9. Wenn Sie doch zu Ikea oder Dekogeschäften fahren, nehmen Sie NIEMALS Ihre Freundinnen mit, sondern Ihren Mann. Der wird Ihnen uncharmant-unverblümt klarmachen, dass soviel Teelichtpöttchen doch kein Mensch braucht, während Ihre Freundinnen die Notwendigkeit von stilistisch zur neuen Küche passenden Geschirrtüchern vollkommen verstehen.
  10. Verabschieden Sie sich von der Vorstellung, dass die beauftragten Handwerker schon wissen, was sie tun. Rechnen Sie mit angesägten Wasserrohren oder mit Dunstabzugshauben, die sich auch von der Tür aus anschalten lassen – ist doch viel bequemer so, oder nicht?
  11. Kalkulieren Sie die Zahl der benötigten Steckdosen großzügig – und rechnen Sie dann nochmals fünf dazu. Ja, fünf – mindestens. Und Sie werden feststellen, dass Sie letztendlich annähernd genug haben, wenn auch nicht immer an den richtigen Stellen.
  12. Sichern Sie sich vorab die Mitarbeit eines bauerfahrenenen Rentners. Der hat erstens immer Zeit, Löcher zu verschmieren oder Handlangertätigkeiten zu erledigen. Zweitens wirkt er als Autorität in Baumärkten und bringt Bestellungen wie “fünf Sack Rotband-Fertigputz, zweimal Montagekleber und drei neunziger Styrodurplatten mit Alu” viel besser rüber. Danke, Papa!
  13. Sichern Sie sich vorab das Wohlwollen Ihrer Nachbarn und/oder Verwandten. Dann dürfen Sie dort gelegentlich fremdkochen oder fremdspülen, statt immer nur Suppe aus dem Crockpot zu essen oder die Teller in der Dusche zu reinigen. Danke, Mama und Schwiegermama!

Marketing from Hell oder wenn der UPS-Mann zweimal klingelt

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Kategorie : Persönliches

Während ich gerade den Anstrich meiner neuen Küche begutachtete, bog der farblich exakt dazu passende UPS-Kastenwagen in die Einfahrt. Da ich eh einige Pakete erwartete (Küchendeko!), kritzelte ich ohne groß nachzudenken meine Unterschrift auf das Touchpad und nahm einen kleinen Karton entgegen. Hmm, kein Absender, hmm, rappelnder Inhalt – die bestellte Lampe schon kaputt? Von wegen – der Inhalt des Kistchens bestand aus einigen Handvoll Erdnüssen und der mit usa-kulinarisch.de beschrifteten Fotomontage von Autoteilen. Ohoh, Fotos??? Ohohoh, Abmahnung? Ohohohoh, hat jemand diese Bilder auf meinen Webspace geschmuggelt und will mir jetzt was? Wer wie ich wegen solcher Dinge schon fünfstellige Schadensersatz-Summen über seinem Haupte schweben hatte, der nimmt seltsame Post zur eigenen Webpräsenz nicht mehr ganz so locker. Die Recherche über UPS ergab als Absender nur einen Namen, eine Google-Suche liefert die Adresse – eine  Werbeagentur in Ostwestfalen (puuh, keine Anwälte!). Ein Anruf dort führte dann zur Bestätigung der Vermutung von Bürokochblog:  Guerilla-Marketing. Ein “bekannter Markenartikler” stünde dahinter und es gäbe bald nochmal Post, sehr angenehme. Hmmh, ich hoffe jetzt auf Geschmeide, Gratis-Kreuzfahrt, großzügige Geldzuwendung – irgendetwas, dass mich für den anfänglichen Abmahn-Schreck entschädigt :-)

Herbstküche: Kleine Kürbis-Quiches

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Kategorie : Backen

Kleine Kürbis-Quiches Zweimal im Jahr gehen eine Gruppe von Freundinnen und ich zum Flohmarkt – nicht als Besucher, sondern als Beschickerinnen. Wir belegen 20 Meter Bürgersteig, bauen erst unsere Tapetentische, Kleiderständer und Kisten voller Trödel auf und anschließend die Campingstühle und Kühltaschen. Dann folgt traditionell der kontraproduktive Teil des Geschäftes: Statt zu verkaufen, wird erstmal im Fundus der anderen geschummelt und eingekauft: “Wie, die Vase tust du weg, die ist doch total schön!” “Die Jacke könnte ich gut für die Gartenarbeit gebrauchen…” “Wieviel willst du für die elektrische Plätzchenpresse – nur zwei Euro?” Während sich das Portmonee leert, wird der Magen aufgefüllt – je nach Außentemperatur mit Prosecco oder Glühwein und einigen pikanten Häppchen. Diesmal habe ich kleine Kürbis-Quiches gebacken und dafür mein Lieblingsrezept etwas variiert – obwohl die Veranstaltung ja eigentlich “Sippelmarkt” (Zwiebelmarkt) heisst…

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Kochen ohne Küche: Ofensuppe ohne Ofen

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Kategorie : für Slowcooker

Ofensuppe aus dem CrockpotDie Küchenplanung ist abgeschlossen, der Umbau hat begonnen und wir setzen einen neuen Wohntrend – “rumänischer Landhausstil”, wie Melanie das Campen im Wohnzimmer in diesem Thread so nett umschrieb. In meiner vormaligen Leseecke wich der Schaukelstuhl einem alten Kühlschrank, daneben Toaster, Kaffeemaschine, Mikrowelle, darunter die Abwaschschüssel für schmutziges Geschirr und eine Kiste mit Lebensmitteln. Camper oder Wohnmobilisten wissen mit so einer Minimal-Austattung umzugehen – ich weiß es nicht und krame ständig in den Umzugskisten im Keller nach ausgelagertem Küchengut.  Herrjeh – was kocht man eigentlich ohne Küche und wenn weder Herd noch Backofen oder Grill zur Verfügung stehen? Ich habe mir eine Reihe Slowcooker-Rezepte der simplen Art (kein Anbraten, kaum Vorbereitungen, viele Fertigprodukte) für die kommenden zwei Umbauwochen heraus gesucht – kein großes Küchen-Kino, aber wenigstens ne warme Mahlzeit pro Tag…

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Jenseits von Afrika: Scharfe gebackene Kürbisspalten

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Kategorie : Kochen

Gebackene KürbisspaltenMit Kürbissorten habe ich so meine Probleme: Welche muss man schälen, welche nicht (*1)?  Welche schmecken auch roh (*2) , welche lassen sich gut lagern (*3), welche dienen nur zur Deko (*4)? Gut, dass das Internet die passenden Antworten liefert: Zum Beispiel bei der Kürbis-Company, Hausgarten.net, Kürbishof Metz-Haag, Kürbismeister, der Bayrischen Landesanstalt für Wein- und Gartenbau oder natürlich beim Gärtner-Blog! Bei vielen Exoten muss ich erst mal nachsehen, was ich damit am besten anstelle, nicht so beim nussigen, milden Butternuss-Kürbis: Den schäle ich, kratze die wenigen Kerne aus und schneide ihn in nicht zu große Spalten. Schön scharf gewürzt wird daraus in 20 bis 30 Minuten im Backofen eine leckere Beilage zu kurz gebratenem Fleisch oder Fischfilet. Das hat sogar meinen kürbismuffeligen Nachwuchs überzeugt…

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Das Gruselkabinett der Food-Fotografie

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Kategorie : Fundstücke

Durch Petras herrlichen Artikel über die Hitliste der schrägsten Gerichte fiel es mir wieder ein: Da gab’s doch diese fantastische US-Webseite mit unsäglichen Food-Fotos vergangener Jahrzehnte? Eine Google-Suche brachte sie zutage: Lilek’s Gallery of Regrettable Food.  Unfassbar, was Kochbuchverlage und Rezeptschreiber damals für appetitanregend hielten – Gelatinekreationen aus Dosengemüse und Tomatensuppe, Schinken in 7-Up-Marinade, aufrecht in Kartoffelpü platzierte Knackwürstchen, Barbecue-Burger mit Kondensmilch. Schon die Bilder lassen einen wohlig schaudern, wer die englischen Begleittexte von Autor James Lileks versteht, kommt vor Lachen kaum noch zum Luftholen: “Da sind Sie jetzt die ganze Nacht aufgeblieben, um die Schweinehoden mit diesem hübschen Riffelmuster zu versehen und niemand wollte sie essen. Und auch der Dip aus Hirnmasse, Blut und Käse fand keine Abnehmer…” Übrigens auch empfehlenswert: Lilek’s “Interior Desecrations” – Einrichtungsentweihungen der 60er Jahre.

Aus dem Crockpot: Ribollita a la Vialla

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Kategorie : für Slowcooker

Ribollita - toskanische GemüsesuppeBitteschön, Bioproduzenten und Direktvermarkter, so wird es gemacht: Die Fattoria La Vialla verkauft nicht nur Weine, Olivenöl und Feinkost, sondern toskanisches Lebensgefühl. Webseite, Kataloge, selbst die Produktverpackungen vermitteln Atmosphäre und hochwertigen Eindruck weitab von Beliebigkeit oder Fabrikproduktion. Und dann schmecken die Erzeugnisse auch noch großartig – so zum Beispiel das Olivenöl und die Cantuccini, die ich bislang aus dem Sortiment probiert habe. Im neusten Katalog wird Ribollita vorgestellt – ein typisch toskanischer Eintopf aus Bohnen und Kohl, der typischerweise aufgewärmt und über Brot serviert wird. Das schien mir ein typischer Fall für den Crocky zu sein und ich habe mir aus mehreren Rezepten (hier und hier) ein eigenes gebastelt. Schmeckte wirklich lecker, aber mit der Fattoria-Originalversion werde ich sie nicht vergleichen können – man müsste gleich vier Gläser bestellen und das möchte ich dann doch nicht. Lieber ne Flasche Olivenöl mehr ;-)

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Reste- und Glasverwertung: Stachelbeer-Trifle

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Kategorie : Desserts

Stachelbeer-TrifleSo gerne ich Desserts mag, so ungern esse ich “fertige” Fruchtjoghurts. Meine Familie verzehrt sie palettenweise als Snack, auf der Arbeit, in der Schule – mir sind sie entweder zu wässrig, zu kalorienhaltig, zu süß, zu sauer, zu künstlich oder zu stückig. Eine Ausnahme gibt es: Der göttlich-cremige Mangojoghurt von Emmi. Er hat keine Stückchen, keine zugesetzte Chemie und schmeckt richtig nach reifer Mango – kein einfaches Unterfangen, denn manchmal schmecken nicht mal reife Supermarkt-Mangos nach Mango :-)   Weiterer Bonus des schweizerischen Produktes: Die hübschen Gläschen, die sich wunderbar wieder befüllen lassen (Grüße an die Friends of Glass!) – zum Beispiel mit einer schnellen Schichtspeise aus Kuchenresten, Mascarponecreme und Frucht. Das sieht auch auf einem Buffet hervorragend aus – und ich glaube, ich habe inzwischen genügend Gläschen gesammelt (und damit Emmi-Joghurt gegessen), dass ich problemlos auch das Buffet zum Aktionärstreffen einer schweizerischen Bank bestücken könnte…

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Käsekuchen meets Schokoschnitte: Marbled Brownies

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Kategorie : Backen

Marbled BrowniesNach deutschem Kuchenempfinden sind original amerikanische Brownies klitschig und zu süß. Ja, sogar mir zu süß, obwohl ich mich sonst vor Baklava oder Turrón nicht bange mache. Aber Rezepte mit doppelt soviel Zucker wie Mehl? Nee, das krieg ich trotz aller USA-Begeisterung nicht fertig. Also habe ich die knapp 500 g des Smitten-Kitten-Original zu 175 g zusammen gestrichen. Damit habe ich zwar keine echten Brownies mehr produziert, aber sehr leckere, feuchte Schokoschnitten mit einer Frischkäsefüllung. Die sind auch so noch mächtig genug, dass man sie in kleine Quadrate schneiden und konfektartig servieren sollte. Abgesehen davon, dass das viel hübscher aussieht als klotzige Stücke…    Weiter lesen