Reste- und Glasverwertung: Stachelbeer-Trifle

Stachelbeer-TrifleSo gerne ich Desserts mag, so ungern esse ich „fertige“ Fruchtjoghurts. Meine Familie verzehrt sie palettenweise als Snack, auf der Arbeit, in der Schule – mir sind sie entweder zu wässrig, zu kalorienhaltig, zu süß, zu sauer, zu künstlich oder zu stückig. Eine Ausnahme gibt es: Der göttlich-cremige Mangojoghurt von Emmi. Er hat keine Stückchen, keine zugesetzte Chemie und schmeckt richtig nach reifer Mango – kein einfaches Unterfangen, denn manchmal schmecken nicht mal reife Supermarkt-Mangos nach Mango 🙂  Weiterer Bonus des schweizerischen Produktes: Die hübschen Gläschen, die sich wunderbar wieder befüllen lassen (Grüße an die Friends of Glass!) – zum Beispiel mit einer schnellen Schichtspeise aus Kuchenresten, Mascarponecreme und Frucht. Das sieht auch auf einem Buffet hervorragend aus – und ich glaube, ich habe inzwischen genügend Gläschen gesammelt (und damit Emmi-Joghurt gegessen), dass ich problemlos auch das Buffet zum Aktionärstreffen einer schweizerischen Bank bestücken könnte…

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4

Titel: Stachelbeer-Trifle
Kategorien: Dessert, Resteverwertung
Menge: 6 Portionen

===================== FÜR DIE GRÜNE GRÜTZE =====================
3 Kiwis (ca. 200 g)
1 Glas (720 ml) Stachelbeeren
1 Unbehandelte Zitrone
2 Essl. (30 g) Zucker
1/2 Pack. Vanille-Puddingpulver (zum Kochen)

======================== FÜR DAS TRIFLE ========================
150 Gramm Reste von Schokokuchen, Brownies etc
250 Gramm Mascarpone
250 Gramm Quark
Vanillezucker und Zucker nach Geschmack
Milch zum Glattrühren

============================ QUELLE ============================
eigenes Rezept
— Erfasst *RK* 11.09.2010 von
— Gabriele Frankemölle

Kiwis schälen und in kleine Würfel schneiden. Stachelbeeren
abtropfen lassen, Saft dabei auffangen. Zitrone heiß waschen,
trockenreiben und die Schale spiralförmig abschälen. Den
Zitronensaft auspressen.

Stachelbeersaft, Zucker, Zitronensaft und -schale aufkochen. Kiwis
darin etwa zwei Minuten dünsten. Puddingpulver und 2-3 EL Wasser
glattrühren. In die Früchte rühren und kurz aufkochen. Die
Stachelbeeren unterheben. Zitronenschale entfernen. Grütze in eine
Schüssel füllen und vollständig auskühlen lassen.

Den Schokokuchen zerbröseln und auf 6 bis 8 Dessertgläser
verteilen. Mascarpone und Quark mit etwas Milch glattrühren, nach
Geschmack süßen. Mascarponecreme ebenfalls in die Gläser verteilen.
Obenauf jeweils ein bis zwei Esslöffel grüne Grütze geben und nach
Geschmack mit Obst, Waffeln oder einem Sahnetupfen dekorieren.

Gabi: Wer ganz wenig Zeit hat, verwendet Fertigkuchen und fertig
gekaufte grüne Grütze – schmeckt immer noch großartig!

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2 Kommentare zu “Reste- und Glasverwertung: Stachelbeer-Trifle

  • 14. September 2010

    Stimmt, die Gläschen sind super praktisch. Ich hebe sie auch immer auf um sie mit Pudding, Götterspeise o.ä. gefüllt wieder in den Kühlschrank zu stellen.
    Komischerweise sind sie schon nach kurzer Zeit wieder leer im Geschirrspüler anzutreffen …
    😉

  • 12. September 2010

    Genau den Joghurt und die Gläschen liebe ich auch. Habe allerdings erst 4 Stück, weil ich den Joghurt nicht immer bekommen kann und er ja auch nicht ganz billig ist. Ich habe aber jeder Menge Senfgläser (Thomy), die ich gerne als Dessertgläser nehme. leider ohne Deckel…
    Dein Triffle könnte ich ja mit Apfelmus machen, ich habe gerade viel Falläpfel…
    Viele Grüße

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