Zum Mitnehmen: Red Velvet Cupcakes

Red Velvet CupcakesEin grellroter Schokokuchen? Klar geht das – man gebe in den Rührteig neben Kakaopulver, Buttermilch, Mehl, Zucker, Butter und Eiern noch reichlich rote Speisefarbe. So bekommt der in den US-Südstaaten bekannte und beliebte Red Velvet Cake seine Knallfarbe. Vermutlich muss man aber US-Amerikaner sein, um derart hemmungslos mit künstlichen Ingredienzen umzugehen – ich habe mich nur getraut, einen Teelöffel Farbpaste hinzuzufügen. Der optische Effekt war demzufolge kaum wahrnehmbar – aber geschmacklich haben mich die Küchlein überzeugt: Tatsächlich eine samtige Textur, dazu ein „Boiled Frosting“, eine Buttercreme mit weißer Schokolade. Die schmeckt mir eh besser als das klassische Red-Velvet-Frosting, megasüß mit Frischkäse. Nebeneinander in eine Plastikdose gestellt, vertragen die Cupcakes gut einen längeren Transport per Rad oder Auto (zum Beispiel zum Pfingstlager, siehe hier). Daher nenne ich sie als meinen Beitrag zum Blogevent Essen für unterwegs. Und vielleicht versuche ich irgendwann mal, das Rot ohne künstliche Farbstoffe hinzubekommen…

Blog-Event LVII - Essen für unterwegs (Einsendeschluss 15. Juni 2010)==========  REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4

Titel: Red Velvet Cupcakes
Kategorien: USA, Cupcakes, Backen
Menge: 18 Stück

======================= FÜR DIE CUPCAKES =======================
200     Gramm  Mehl
1     Prise  Salz
30     Gramm  Kakaopulver
Je 1/2 TL Natron und Backpulver
125     Gramm  Butter, weich
125     Gramm  Zucker
1/2      Pack. Vanillezucker
3     klein. Eier
100        ml  Buttermilch
1/2      Teel. Rote Speisefarbe (optional)

====================== FÜR DIE CREMEHAUBE ======================
125        ml  Milch
1      Essl. Puddingpulver Vanille oder Sahne, gestrichen
100     Gramm  Schokolade, weiß
100     Gramm  Butter
75     Gramm  Puderzucker
1      Essl. Kokoslikör (optional)

========================= ZUM GARNIEREN =========================
Schokostreusel

============================ QUELLE ============================
— Erfasst *RK* 28.05.2010 von
— Gabriele Frankemölle

Mehl, Salz, Kakaopulver, Natron und Backpulver in eine Schüssel
sieben, beiseite stellen. Muffinformen mit Papier auslegen oder
fetten. Backofen auf 180 Grad vorheizen.

Für die Cupcakes Butter, Zucker und Vanillezucker mit dem Mixer sehr
schaumig rühren, nach und nach die Eier unterrühren. Mehl und
Buttermilch abwechselnd zugeben, nach Wunsch auch die Speisefarbe.
Muffinförmchen etwa zu zwei Dritteln füllen und im Ofen etwa 20
Minuten backen lassen.

Für die Cremehaube Milch mit Puddingpulver zu einem Pudding (ohne
Zucker!) kochen, mit Folie abdecken und erkalten lassen. Schokolade
bei sanfter Hitze im Wasserbad schmelzen und ebenfalls wieder etwas
abkühlen lassen. Butter, Likör und Puderzucker sehr schaumig rühren,
den zimmerwarmen Pudding und die Schokolade untermischen.

Buttercreme in Spritzbeutel füllen und rosettenartig auf die
abgekühlten Cupcakes spritzen. Mit Schokoflocken verzieren.

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7 Kommentare zu “Zum Mitnehmen: Red Velvet Cupcakes

  • 20. Juni 2010

    Hübsch sehen sie aus, wenn auch nicht ganz so rot wie gewünscht. Ich hätte auch an der Chemie gespart.

  • 18. Juni 2010

    Ich bin auch noch auf der Suche nach einem Rezept für Red Velvet Cake ohne künstliche Farbstoffe, der trotzdem ziemlich rot wird. Bisher habe ich in der Richtung nur Rezepte mit Roter Bete gesehen und habe da noch meine Zweifel, ob ich das so wirklich lecker finde.

  • 1. Juni 2010

    Danke für das Rezept. Hört sich gut an! Egal, ob mit Chemie oder ohne – sicher lecker. LG Frederik

  • 30. Mai 2010

    Hört sich gut an und die Farbe kann man ja auch weglassen oder gibt sie die Textur.

  • 30. Mai 2010

    Wie schön, wobei mir der sehr rote Kuchen, trotz Chemie, auch ausgesprochen gut gefällt. Sehr ansehnlich.

  • 29. Mai 2010

    Die sehen wirklich zum Anbeißen aus! Lebensmittelfarbe ist ja auch nicht so mein Ding, aber ich fürchte, bei diesem Kuchen muss es schon ein wenig Chemie sehin 🙂
    Danke fürs Mitmachen!

  • 29. Mai 2010

    Ab und zu darf’s ruhig auch mal Chemie sein – wenn man sie sonst einspart.

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