Flavour-Savour-Test von Ute: Beef Madras

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Beef MadrasAußer mir haben noch zwei weitere KöchInnen den neuen Flavour Savour von Morphy Richards getestet: Alice (hier ihr Bericht) und Ute. Ute hat keinen eigenen Blog und veröffentlicht ihre Erfahrungen daher hier:

„Seit ich wusste, dass ich für Morphy Richards den neuen Slowcooker Flavour Savour testen darf, wartete ich schon gespannt auf das Klingeln des Paketdienstes. Am Dienstag kam er und ich konnte das formschöne Teil auspacken.

Da wir eine vierköpfige Familie sind, hatte ich Gabi geschrieben, dass ich gerne auch den großen, 6,5l-Flavour Savour testen würde, denn ich hatte bereits einen kleinen Crockpot von Morphy Richards, der sich hoffentlich gut mit dem großen Neuen ergänzen würde.

Der 6,5l-Topf ist wirklich riesig, und von der Form her wäre er für mich ideal, um z.B. Konfitüre auf dem Herd zu kochen. Deshalb habe ich gleich nach dem Auspacken ein wenig Wasser in den Topf gefüllt und ihn auf mein Induktionsfeld gestellt: große Enttäuschung – außer einem Piepsen keine Reaktion. Die Ingenieure haben leider keinen magnetischen Kern in den Boden des Flavour Savour gepackt – auf dem Induktionsfeld funktioniert der Topf leider nicht.

Dann musste ich aufs Wochenende warten, um Zeit zu haben, den Neuen zu testen. Gabi und Alice haben ja bereits detailliert über die verschiedenen Funktionen berichtet, so dass ich hier nicht mehr genau darauf eingehen werde.

Durch das heiße Wetter hatten wir heute nicht so große Lust auf stundenlang Geschmurgeltes, also probierte ich die Anbrat- und Garfunktion des neuen Topfes mit einem indischen Gericht aus, nachdem ich mir die Anleitung ausgiebig durchgelesen hatte.

Zuerst etwas Öl in den Topf geben, dann die Anbratfunktion drücken. Das Stromkabel ist gerade so lange, dass ich den Topf noch unter die Dunstabzugshaube stellen kann. Innerhalb von 5 Minuten wird der Topf so heiß, dass sich Zwiebeln anbraten lassen. Das ist im Vergleich zum Induktionskochen sehr langsam, hat aber einwandfrei funktioniert.

Danach werden weitere Gewürze zugegeben und gerührt. Nun gab ich die erste Hälfte des Fleisches zu, habe alles braun angebraten, und dann war die erste automatische Bräunphase von 15 Minuten vorbei. Ich habe durch Knopfdruck eine zweite Bräunphase gestartet, das braune Fleisch herausgefischt, die zweite Hälfte angebraten, dann alles zusammen in den Topf, Flüssigkeit dazu (etwas mehr als im Rezept angegeben) und die zweite Bräunphase dann abgebrochen.

Anschließend dann für 1,5h die Schnellgarphase eingeschaltet, ab und zu reingeschaut (Glasdeckel blieb dabei zu) und mich gefreut, dass es im Haus bald zu duften begann. Es brodelte kräftig im Topf, nach einer Stunde war noch genug Flüssigkeit drin, nach 1,5h war allerdings sämtliche Flüssigkeit verkocht. Im Deckel ist ein Abzugsloch, und da dampft es ganz schön raus. Da somit im Gegensatz zum normalen Crockpot keine Sauce mehr da war, habe ich noch etwas Brühe hinzugefügt und auf Slowgarfunktion erwärmt, bis der Reis im Reiskocher fertig war. Trotzdem war es mir am Ende zu trocken, aber von der Schärfe her hätte ich gut am Anfang mehr Flüssigkeit zugeben können, ohne dass es hinterher fade geschmeckt hätte. Für ein erstes Rezept war es allerdings durchaus gelungen, das Fleisch war prima.

Hier das Rezept :

Beef Madras (aus The Ultimate low fat Indian Cookbook) – leicht abgewandelt

1 kg Rindergulasch
2 EL Öl
1 große gewürfelte Zwiebel
4 Nelken
4 Kardamomkapseln
ca. 3 cm Ingwer gehackt
2 Knoblauchzehen gepresst
2 getrocknete rote Chilis
1 TL rote Currypaste (ist 1 EL im Rezept, zu scharf für die Kinder)
2 TL Korianderkörner
1 TL gemahlener Cumin
½ TL Salz
150 ml Brühe (habe 250 ml genommen, 500 ml wären besser gewesen)
Koriander zum Garnieren (hatte ich nicht, Thaibasilikum war auch schön)

  1.  Sämtliches Fett vom Fleisch entfernen.
  2. Öl erhitzen, Zwiebel, Kardamom und Nelken ca. 5 Minuten anbraten. Ingwer, Knoblauch und Chili zugeben, ca. 2 Minuten braten.
  3. Currypaste zugeben, noch 2 Minuten braten. Fleisch in Etappen zugeben und bräunen. Ich habe erst eine Hälfte angebraten, dann alles herausgeholt, den Rest angebraten und dann alles wieder zugegeben. Ließ sich bei dieser Topfgröße gut so machen.
  4. Koriander im Mörser klein machen, Cumin, Salz und Brühe zugeben. Deckel auflegen und Schnellgarfunktion starten. Nach 1 ½ h sollte das Fleisch zart sein.
  5. Mit Reis servieren.

Im Anleitungsheft sind zwar einige Rezepte enthalten, die mich aber nicht unbedingt ansprechen, außerdem sind die Rezeptmengen so riesig bemessen, dass wir mindestens zu sechst sein sollten, um nicht tagelang Reste essen zu müssen.

Daher habe ich noch einen Quarkpudding im Wasserband zubereitet.“

Der Bericht von Ute wird morgen fortgesetzt!

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