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Loire: Zehn Schlösser in fünf Tagen

Schloss Chaumont glänzt mit seinem jährlichen Gartenfestival

Ein unglaublich aufwendiger Garten, mit 52 km Buchsbaumhecke!

24 Jahre hat es gedauert, bis ich Frankreich eine zweite Chance gegeben habe. Nachdem ich mir bei meinem ersten (und bis dato letzten) Frankreichurlaub 1987 vorkam wie ein unkultivierter Wurm  (und zum Teil auch so behandelt wurde), habe ich bewusst-unbewusst andere Reiseziele bevorzugt. Woanders in Europa fühlte ich mich willkommener – auch wenn ich außer „danke“ und „bitte“ nur einige Brocken der Landessprache beherrschte und mich ansonsten der „Krücken“ Englisch, Spanisch oder Niederländisch bedienen musste. Insofern war ich innerlich skeptisch, als meine Freundin mich zu einem Herbst-Kurzurlaub an der Loire überredete.

Doch meine Vorbehalte wurden voll und ganz ausgeräumt: Sämtliche Infoseiten, ob nun von Schlössern, Parks, Museen oder Städten, gibt es auf Englisch. Die Mitarbeiter der Tourismusbehörde und die Madames und Monsieurs der Chambres d’Hôtes (Bed & Breakfasts), mit denen wir zu tun hatten, waren allesamt sehr nett, hilfsbereit – und sprachen gutes Englisch. Und selbst beim Abendessen in der Pension, am Tisch des Gastgebers (Table d’Hôte),  gaben sich die anderen Gäste alle Mühe, einige englische Brocken einzustreuen und uns ins Gespräch einzubeziehen.  Kurzum: In Verbindung mit der wirklich unglaublichen Dichte an Kulturgütern und Parks, dem wunderbaren Essen und Trinken, den ihren Preis unbedingt werten Unterkünften sowie der tollen Landschaft haben wir einen wunderschönen Urlaub verlebt. Und es wird bestimmt nicht wieder 24 Jahre dauern, bis ich erneut nach Frankreich fahre!

 

 

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5 Kommentare

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    Sibylle
    10. Oktober 2011 um 20:10

    sehr schöne Bilder!!!

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    Petra
    13. Oktober 2011 um 8:42

    Beim Schüleraustausch vor vielen Jahre hat mich meine Gastfamilie in zwei Tage durch gefühlte 10-15 Schlösser geschleust. Damals war ich etwas überfordert, am Schluss wusste ich kaum mehr, was was war 😉

    Bei unseren späteren Campingurlauben in Frankreich haben wir dann nochmal einige davon gemütlich besichtigt, was wesentlich effektiver war. Die Gegend ist wirklich herrlich!

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    Crockyblog » Blog Archive » Herbstmenü 2011 mit Kastanien und Kuchen
    17. Oktober 2011 um 19:08

    […] Dass ein Drei-Gänge-Menü nicht notwendigerweise pappsatt und übervoll macht, hat mir der Frankreich-Kurzurlaub im September mehr als deutlich gemacht. Sowohl beim Table d’Hôte-Menü in der Pension als auch […]

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    Crockyblog » Blog Archive » Urlaubsfeeling Frankreich: Tarte mit Himbeeren
    30. August 2013 um 17:42

    […] habe ich erst sehr spät entdeckt: Anno 2011 bei einer “Schlössertour” an der Loire (siehe hier). Mangels französischer Sprachkenntnisse hatte ich um das Land bis dato einen Bogen gemacht, nicht […]

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    24. September 2013 um 19:17

    […] französischer cuisine raffinée habe ich noch keine großen Erfahrungen, wohl aber ein paar mit französischer Landküche. Und nachdem mich die seinerzeit sehr begeistert hat, habe ich mir gleich das passende Kochbuch […]

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