Loire: Zehn Schlösser in fünf Tagen

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Ein unglaublich aufwendiger Garten, mit 52 km Buchsbaumhecke!

24 Jahre hat es gedauert, bis ich Frankreich eine zweite Chance gegeben habe. Nachdem ich mir bei meinem ersten (und bis dato letzten) Frankreichurlaub 1987 vorkam wie ein unkultivierter Wurm  (und zum Teil auch so behandelt wurde), habe ich bewusst-unbewusst andere Reiseziele bevorzugt. Woanders in Europa fühlte ich mich willkommener – auch wenn ich außer „danke“ und „bitte“ nur einige Brocken der Landessprache beherrschte und mich ansonsten der „Krücken“ Englisch, Spanisch oder Niederländisch bedienen musste. Insofern war ich innerlich skeptisch, als meine Freundin mich zu einem Herbst-Kurzurlaub an der Loire überredete.

Doch meine Vorbehalte wurden voll und ganz ausgeräumt: Sämtliche Infoseiten, ob nun von Schlössern, Parks, Museen oder Städten, gibt es auf Englisch. Die Mitarbeiter der Tourismusbehörde und die Madames und Monsieurs der Chambres d’Hôtes (Bed & Breakfasts), mit denen wir zu tun hatten, waren allesamt sehr nett, hilfsbereit – und sprachen gutes Englisch. Und selbst beim Abendessen in der Pension, am Tisch des Gastgebers (Table d’Hôte),  gaben sich die anderen Gäste alle Mühe, einige englische Brocken einzustreuen und uns ins Gespräch einzubeziehen.  Kurzum: In Verbindung mit der wirklich unglaublichen Dichte an Kulturgütern und Parks, dem wunderbaren Essen und Trinken, den ihren Preis unbedingt werten Unterkünften sowie der tollen Landschaft haben wir einen wunderschönen Urlaub verlebt. Und es wird bestimmt nicht wieder 24 Jahre dauern, bis ich erneut nach Frankreich fahre!

 

 

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