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Spargelmenü 2011: Lafer, Linster und lecker

Spargeltisch2011

Warum Bewährtes ändern? Beim alljährlichen Spargelmenü für meinen Frauen-Stammtisch steht der Hauptgang fest – Spargel klassisch mit Schinken, Hollandaise und neuen Kartoffeln. Und beim Dessert sollten bitteschön Erdbeeren eine Rolle spielen. Bei meiner Suche nach passenden Vorspeisen und Nachtischen bin ich in diesem Jahr bei Johann Lafer und Lea Linster gelandet – und bei Zorra! Meine Version ihres Haferflockenbrotes ist das Lieblingsbrot der Familie – keine Körner, trotzdem saftig und lange frisch bleibend. Mit Bärlauchbutter serviert, passte es hervorragend zum lauwarmen Spargelsalat. Das Menü:

  • Lauwarmer Spargelsalat nach Johann Lafer auf Rucola mit Haferflockenbrot und Bärlauchbutter
  • Spargel klassisch mit Hollandaise, Schinken und Kartoffeln
  • Crème brûlée nach Lea Linster und Erdbeer-Granité

Weil eine von uns eine Fisch und Meeresfrüchte-Allergie hat, habe ich von Lafers Spargelsalat nur den Spargelpart, aber nicht die Lachs-Bärlauchcrepes zubereitet.  Toll fand ich das Dressing mit den roten Zwiebeln, das geschmacklich, aber auch optisch einen Glanzpunkt bildete. Dazu gab es Haferflockenbrot (Rezept ganz unten) und Rikes Bärlauchbutter.

Beim Dessert habe ich Lea Linsters Crème brûlée mit Tonkabohne statt mit Vanille aromatisiert und statt des vorgesehenen Erdbeersalates ein Erdbeer-Granité zubereitet.  Wenn man seinen Mann schon mal einkaufen schickt – der hatte nämlich ein Kilo zwar praller, aber viel zu heller Früchte nach Hause gebracht.

==========  REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4

Titel: Haferflockenbrot
Kategorien: Brot, Backen
Menge: 1 Kastenbrot

100     Gramm  Haferflocken
250     Gramm  Kochend heisses Wasser
300     Gramm  Weizenmehl
170     Gramm  Weizenvollkornmehl
30     Gramm  Roggenmehl
14     Gramm  Backhefe (1/3 Würfel, frisch)
150        ml  Wasser
1      Teel. Honig (oder Zucker)
12     Gramm  Salz
Haferflocken zum Darüberstreuen

============================ QUELLE ============================
http://kochtopf.twoday.net/stories/3452575/
— Erfasst *RK* 20.03.2007 von
— Gabriele Frankemölle

Haferflocken mit dem kochend heißen Wasser übergießen und mindestens
20 Minuten stehen lassen, die Masse darf zum Weiterverarbeiten
höchstens lauwarm sein, ganz erkaltet wäre besser.

Hefe in 150 ml Wasser (kalt bis höchstens knapp lauwarm) auflösen.
10 bis 30 Minuten stehen lassen, bis die Hefe etwas schäumt.
Mehlsorten, Zucker und Salz sowie gequollene Haferflocken in eine
Schüssel (Küchenmaschine) geben. Hefewasser darüber geben und alles
gut verkneten (Küchenmaschine oder Knethaken, etwa fünf Minuten).
Ist der Teig noch zu fest, ein bisschen weiteres Wasser zugeben (50
bis 75 ml ), bis ein weicher, aber nicht am Schüsselrand klebender
Teig entsteht. Den Teig in einer geölten Schüssel abgedeckt gehen
lassen (ein bis zwei Stunden), bis er sich verdoppelt hat.

Den Teig zusammen kneten, in eine Rolle formen und in eine
Kastenform (26 cm, besser 30 cm) geben, nochmals zugedeckt 30-40
Minuten gehen lassen.

Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Brotoberfläche mit Wasser
bestreichen, in der Mitte einschneiden, mit Haferflocken bestreuen.
Auf der 2. Schiene von unten 45 Minuten backen. Brot aus der Form
nehmen und nochmals fünf Minuten backen. Wenn das Brot zu dunkel
wird, mit Alufolie abdecken.

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4 Kommentare

  • Antworten
    Sivie
    18. Mai 2011 um 20:48

    Das Brot werde ich mal ausprobieren. Ohne Vorteig ist für Planlose super.

  • Antworten
    carya
    19. Mai 2011 um 22:18

    Lecker, lecker. Die Tischdeko sieht auch gut aus.

  • Antworten
    Crockyblog » Blog Archive » Spargelmenü 2013: Drei Gänge auf die Schnelle
    24. Mai 2013 um 16:24

    […] Spargelmenü 2011: Lafer, Linster und lecker […]

  • Antworten
    Aus dem Slowcooker: Bärlauchsüppchen – Crockyblog – Langsam kocht besser
    25. April 2017 um 17:42

    […] zu meinen absoluten Frühjahrsfavoriten. Ich finde, es gibt kaum etwas, das besser schmeckt als gesalzene Bärlauchbutter zu frisch gebackenem Brot! Zu Ostern habe ich den Bärlauchüberfluss aus dem Garten zu einem köstlichen Bärlauchsüppchen […]

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