Slowcooker-Rezepte für Einsteiger: Die Top 10

Crockpot-EinsteigerVon meinen fünf sieben Slowcookern (vier selbst gekauft, drei als „Fotomodell“ vom Hersteller bekommen) sind zwei eigentlich immer im Bekanntenkreis unterwegs. Denn probieren geht über studieren – und ein Probekochen von Gulasch, Bolognese oder Erbsensuppe überzeugt oft mehr als jede meiner stundenlangen Lobeshymnen des Crockpotkochen. Bei Abgabe der Vorführmodelle, so ist mir aufgefallen, beantworte ich eigentlich immer dieselben Fragen: Ja, man kann den Topf beruhigt unbeaufsichtigt zuhause garen lassen. Nein, der braucht nicht unendlich Strom. Ja, ich rühre nur ganz am Ende einmal durch. Nein, rosa Roastbeef geht nicht. Und immer wieder: Als Gerichte zum Ausprobieren würde ich … empfehlen.

Das ist sie also, meine Top Ten der Slowcooker-Einsteiger-Rezepte:

  1. Gefüllte Paprikaschoten (http://www.crockpot-rezepte.de/2009/aus-dem-crockpot-gefullte-paprikaschoten/), weil die Zubereitung im Slowcooker dem Gericht wirklich jegliche Schwierigkeit nimmt. Anbraten und Wenden entfallen, aber es schmeckt wie im Ungarn-Urlaub.
  2. Frucht-Crumble, zum Beispiel mit Äpfeln und Cranberries, denn es muss ja auch mal Süßes geben.
  3. Die Truthahnbrust in Specksauce beweist, wie saftig auch sehr mageres Fleisch im Crockpot bleibt.
  4. Tomatensuppe mit Mozzarellaklößchen: Hier sorgt das Schongaren für großartige Aromafülle, selbst bei Verwendung von nicht ganz reifen Gewächshaustomaten.
  5. Altbierbraten macht zwar etwas mehr Arbeit, überzeugt aber mit einer wunderbaren Sauce.
  6. Erbsensuppe sättigt auch eine große Familie und das mit vielleicht zehn Minuten Vorbereitungsarbeit.
  7. Würziger Hackbraten in jeder Variation (http://www.crockpot-rezepte.de/2010/klassiker-aus-dem-crockpot-hackbraten/, http://www.crockpot-rezepte.de/2011/fur-crocky-neulinge-hackbraten-hellas/) , denn im Slowcooker benötigt er kaum Vorbereitungszeit.
  8. Salsa-Huhn erfreut Kinder und Freunde der TexMex-Küche. Am besten mit Mexican Rice oder weißem Reis und einem Salat servieren.
  9. Der Colabraten wird zwar mit Fertigprodukten zubereitet, aber das Ergebnis schmeckt keinesfalls danach!
  10. Bolognese (http://www.crockpot-rezepte.de/2009/die-beste-bolognese-aus-dem-crockpot/). Ohne Flachs: Zwischen Bolognese herkömmlich  und „Bolognese slow“ liegen Welten.

Hmm, eigentlich fehlen auch noch die Schnitzelröllchen, das Malzbiergulasch, der Möhrenkuchen, Creme Brulee, die Ofensuppe ohne Ofen, Hühnchen im Speckmantel und, und, und…

10 Kommentare zu “Slowcooker-Rezepte für Einsteiger: Die Top 10

  • Pingback: Jetzt erschienen: "Langsam kocht besser - das Slowcooker-Grundkochbuch"

  • 9. März 2012

    Habe gerade, die gefüllten Paprika gemacht und gegessen!!! Was soll ich sagen, alle (sogar die Kinder) waren total begeistert! SOoooo lecker!!!
    Danke für das tolle Rezept!

  • 6. März 2012

    Danke für die Liste – vielleicht kann ich damit auch mal jemanden überzeugen (ich habe auch einen zweiten Crocky rumstehen). Ich persönlich finde, der Möhrenkuchen gehört unter die Top 3 … und das Müsli mit Honig! das mach ich oft, verschenke es auch manchmal. Keep on (c)rocking!

  • 4. März 2012

    tolle Zusammenfassung, ich selbst brate das Fleisch meist auch an. Den Altbierbraten, werde ich ins Auge fassen

    lieben Gruß und Danke für Deine tollen Rezepte
    Gaby

  • 4. März 2012

    Vielen Dank für die Zusammenstellung. Ich bin ja noch Anfänger und habe meinen Slow Cooker erst ein paar Wochen. Bin aber jetzt schon ein grosser Fan und möchte ihn nicht mehr missen. LG, Paule

  • 4. März 2012

    Der Colabraten soll ja der Hammer sein, den werde ich unbedingt einmal probieren. Kann mir gut Vorstellen das es richtig gut wird. Der Altbierbraten hörtsich aber auch fein an, muss butterzart sein wenn er mit dem Slowcooker gemacht wird.
    Alles in allem eine nützliche Zusammenfassung, abgespeichert für später :)
    Gruß Dirk

    • 4. März 2012

      Ja, probier den Colabraten ruhig – der hat mich auch erst erschaudern lassen, aber der ist richtig lecker-würzig :-)

  • 4. März 2012

    Ich stoße meist auf zwei Vorbehalte.
    1. Kann der Topf wirklich unbeobachtet betrieben werden.
    2. Wie ist das mit der Hygiene, wenn das Fleisch roh in den Topf kommt und es ja nicht auf 100 Grad erhitzt wird. Wobei ich mein Fleisch für Eintöpfe und Gulasch immer anbraten. Schmeckt uns dann besser.
    Liebe Grüße
    Katja aka Kaffeebohne

    • 4. März 2012

      Ich brate auch lieber an – vor allem aus optischen Gründen, da mich das „gekochte Aussehen“ sonst wirklich stört :-) Und meine Antwort in Sachen Hygiene: Keime sind übrigens schon weit unterhalb von 100 Grad zerstört, weil Hitze und Dampf dann längere Zeit auf sie einwirken…

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