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Audi Genussrallye: Von Pferdestärken und Pfifferlingen

Kochen mit Nelson Müller im K-Lan Düsseldorf

genussrallye11360, 312, 170, 200 – nein, das sind weder Grammzahlen noch Kalorienangaben. Stattdessen handelt es sich um die Pferdestärken, die die Teilnehmer der Audi Genussrallye in Düsseldorf „erfahren“ durften. So sehr ich mich darüber gefreut hatte, einen der exklusiven Plätze beim „Stories Aktuell“-Blog gewonnen zu haben, so sehr schoß mein Blutdruck in die Höhe, als mein netter Rallyepartner den Schlüssel für einen brandneuen TT RS Roadster vor meiner Nase baumeln liess: „Hier, fahren Sie doch die erste Strecke…“ Ich habe ihm dann NICHT erzählt, dass sich meine Autoerfahrung auf Kleinstwagen beschränkt und 360 PS das 6-fache dessen sind, was ich derzeit mein Eigen nenne. Vermutlich wundert er sich immer noch über mein zaghaftes Gas-Geben und über meine spätere dankende Ablehnung, den Audi Q5 oder einen A7 (für mich gefühlte Straßenkreuzer!) durch den Kölner Stadtverkehr zur Kaffeerösterei Schamong oder zum Frischeparadies in Hürth zu lenken.

Genauso groß wie den Unterschied VW Polo – Audi TT empfand ich vier Stunden später meine eigenen Kochkünste gegen das, was Nelson Müller da in der Eventküche des K-LAN fabrizierte. Zum krönenden Abschluss der Genussrallye bereitete der Fernseh- und Sternekoch mit seiner Küchenbrigade ein spektakuläres Vier-Gänge-Menü zu. Die staunenden Gäste durften Doraden filetieren, Zucchini schnitzen und dem Chef dabei zusehen, wie der origamimäßig die Vorspeise anrichtete.  Die hieß schlicht „marinierte Spargelspitzen mit einem Törtchen von der geangelten Forelle“, bestand aber aus mindestens zehn Komponenten – inklusive einer Nocke Honig-Senf-Eis, dunklem „Sand“ aus Zwiebeln und Pinienkernen sowie weiteren Forellenvariationen. Ein unglaubliche Geschmacksvielfalt – und ebensoviel unglaublich präzise Handarbeit. Unten noch einige Fotoimpressionen:

 

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3 Kommentare

  • Antworten
    Jens
    11. Juli 2013 um 7:00

    Es klingt ja interessant, was Du da erleben durftest! Hast Du Dich anschliessend wieder mit deinem Kleinwagen anfreunden können 😉
    Hast Du denn hinsichtlich Deiner Kochkünste noch etwas lernen können oder war das mehr ein zerzehren und geniessen?

    Gruß,
    Jens

    • Antworten
      admin
      11. Juli 2013 um 13:44

      Das war sicherlich Zehren und Genießen – und gelernt habe ich vor allem, wieviel Arbeit die in kleinste Details stecken… Ich glaube, das meiste davon würde ich auch fertig bekommen – aber ich bin schon froh, wenn ich zeitnah zwei Elemente auf den Teller kriege und die vereinen gleich zehn Mini-Gerichte in einem Gang 🙂

      • Antworten
        Jens
        14. Juli 2013 um 6:54

        War also mal ein interessanter Einblick in die Handarbeit der Profis, wenn ich das richtig verstehe.
        Es ist also bei uns Amateuren noch reichlich Potential nach oben 😀

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