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6 In für Slowcooker

Aus dem Slowcooker: Orangen-Polenta-Kuchen

Orangen Polenta Kuchen

Neues aus dem Kuchenlabor: Orangen-Polenta-Kuchen. Ein Kuchen, der meine durchaus verwöhnte Kuchenesserschaft sehr begeisterte: Fruchtig-süß, mit leichtem Biss wegen des Maismehls. Das Beste am Rezept: Es lässt sich wunderbar mit Zutaten aus dem Vorrat bestreiten. Wer keine frischen Orangen da hat, verwendet Orangensaft oder Zitronen bzw. Mandarinen. Wer kein Olivenöl hat, nimmt Pflanzenöl. Wer nicht extra Mascarpone zum Aufstreichen kaufen möchte, hat vielleicht noch Frischkäse, Schmand oder einfach Quark im Kühlschrank. So macht Kuchenbacken Spaß!

Orangen-Polenta-Kuchen
 
Ein italienisch inspirierter Kuchen mit Olivenöl und Zitrusaroma - außer Orangen lassen sich auch Zitronen oder Mandarinen verwenden. Der Polentagrieß sorgt für tolle Farbe und leichten Biss. Die Teigmenge ist für einen 3,5-l-Topf berechnet und ergibt einen eher niedrigen Kuchen.
Ergibt: 12 Stücke
Zutaten
Für den Teig:
  • 100 g Maismehl (etwas grober, Polenta)
  • 125 g Weizenmehl
  • 2 TL Backpulver
  • 125 ml Olivenöl
  • 2 Eier (Größe L oder XL)
  • 175 g Zucker
  • 150 ml Orangensaft (frisch gepresst) oder Weißwein
  • Prise Salz
  • abgeriebene Schale 1 Bio-Orange
Zum Garnieren:
  • 100 g Mascarpone
  • Orangenfilets
Zubereitung
  1. Das Innere des Slowcooker-Einsatzes leicht mit etwas Öl ausstreichen. Zwei lange Backpapierstreifen darin über Kreuz legen, den Boden ebenfalls mit passend zugeschnittenem Backpapier auslegen. Die beiden Mehlsorten mit dem Backpulver mischen, beiseite stellen.
  2. Olivenöl, Eier, Zucker, Orangensaft, Salz und Orangenschale mit einem Schneebesen in einer ausreichend großen Schüssel verschlagen. Die Mehlsorten hinzugeben und kurz glatt rühren.
  3. Den Teig in den vorbereiteten Slowcooker-Einsatz geben und glatt streichen. Deckel aufsetzen und auf Stufe HIGH etwa 2,5 Stunden garen (Stäbchenprobe!).
  4. Kuchen ohne Deckel im Topf abkühlen lassen und dann heraus heben. Mit Mascarpone bestreichen und mit Orangenfilets belegen.
Bemerkungen
Idealerweise den Keramikeinsatz nach einer Stunde einmal um 180 Grad drehen, so dass die Rückseite jetzt nach vorne zeigt – so bräunt es gleichmäßiger rundum.

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6 Kommentare

  • Antworten
    Sivie
    31. Januar 2017 um 20:09

    Der Kuchen sieht interessant aus. Welche Formgröße könnte man verwenden? Ich würde gern versuchen den Kuchen im Ofen zu backen. LG Sivie

  • Antworten
    gfra
    1. Februar 2017 um 11:10

    Ich denke, eine 24er Springform müsste hinkommen…

  • Antworten
    Anja
    15. Februar 2017 um 12:34

    Grandios, danke! Habe ich gestern ausprobiert, sehr schön saftig. Nächste Woche bekommen den meine Kollegen zu unserem „Kuchendienstag“ 🙂

    • Antworten
      gfra
      15. Februar 2017 um 18:11

      Ja, lecker, ne? Ich mag vor allem den „Biss“ im Teig…

  • Antworten
    Merula
    3. April 2017 um 12:49

    Ich hab eine Frage zu Polenta: Welche Art Polenta nimmst Du genau? Es gibt ja verschiedene «Mahlgrade», ich vermute schwer, Du meintest eine feinere (sozusagen Minutenpolenta aber nicht Maisdunst), da Du es mit Mehl vergleichst und nicht den groben Bramata, den wir in der CH oft brauchen :-).

    • Antworten
      gfra
      3. April 2017 um 12:52

      Hmm, hier heisst das auch „Maisgrieß“ und ist gröber als normales Mehl, aber ein bisschen feiner als Weizengrieß..

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