Hülsenfrüchte im Slowcooker: Tipps und Garzeiten

Wie ich hier schon geschrieben hatte, komme ich mit den Slowcooker-Garzeiten bei Hülsenfrüchten nur selten hin. Oft brauche ich viel länger als im Rezept angegeben - vermutlich weil gerade ungebräuchlichere Arten wie Kichererbsen oder Schwarzbohnen in deutschen Supermärkten oft überlagert sind. Damit Sie verlässliche Kochzeiten haben und das Rätselraten entfällt, habe ich Tipps zusammen gestellt und eine Garzeitentabelle geschrieben.

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Erschienen: 12. Februar 2010
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Welcher Crocky passt zu mir? Die richtige Slowcooker-Topfgröße

“Welchen Crocky soll ich mir nun kaufen?” Fragen nach der richtigen Slowcooker-Topfgröße höre ich ziemlich häufig - und zumindest in Bezug auf Liter lässt sie sich leicht beantworten (siehe unten). Was Modelle und Hersteller angeht, da möchte ich keine Empfehlung aussprechen: Ich selbst besitze sowohl einen kleinen Topf (siehe links, Morphy Richards) als auch einen großen (Apexa/Bartscher) und bin mit beiden zufrieden. Ob Digitalsteuerung (das ist meist KEINE Zeitschaltuhr!) oder Thermometer lohnenswerte Zusatzaustattungen sind, muss jeder selbst entscheiden - ich brauche es nicht. Und nun zu den richtigen Topfgrößen…

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Erschienen: 6. Januar 2010
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Update: Wo gibt es Slowcooker zu kaufen?

Der alte Grundlagenartikel zum Crockykauf ist eben das - alt. Daher habe ich gerade nochmal ausgiebig im Internet gesurft und im folgenden neue Bezugsquellen aufgelistet, nachdem einige bisherige (Weltbild, Fluck direkt) offensichtlich versiegt sind. Wer weitere Online-Shops oder stationäre Ladengeschäfte kennt, wo es Slowcooker zu kaufen gibt: Für Hinweise an post (ät) usa-kulinarisch.de bin ich dankbar!

Ein Tipp von Leserin Ulrike: Eine größere Auswahl an Morphy Richards Slowcookern lässt sich auch über die Webseite von Amazon UK bestellen, Als zahlweise ist dann jedoch nur Kreditkarte möglich.

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Erschienen: 23. Januar 2009
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26mal Testkochen für’s Crockybuch

CrockyDass das Testkochen für’s geplante Crockyblog solche Ausmaße annimmt, damit hätte ich nie gerechnet: Jutta berechnet Stromkosten und wird ein “armes kleines Kaninchen aus der Truhe auf dem Altar der kulinarischen Wissenschaft opfern”. Ulrikes Kinder essen immer öfter vegetarisch - und mögen es perfiderweise auch noch, meine würden lauthals protestieren! Sivie modelt den Backofen zum Quasi-Crockpot um, Chaosqueen lebt ihren Küchenmaschinen-Tick (eigene Aussage) nun auch beim Langsamkochen aus, Christel berät mich telefonisch. Günther kocht Winterpunsch, Carin Fisch, Karin und Sabine Rippchen. Barbara testet Gulasch, Maria die Dampfnudeln, Heiner das Thai-Curry und, und, und… Ich bin überwältigt. Baff. Hingerissen. Ehrlich! 25 Crocky-BesitzerInnen (und Sivie natürlich ;-) ) helfen mir bei der Rezeptzusammenstellung sowie der Optimierung von Mengen und Garzeiten, investieren Zeit und Geld (Zutaten kosten ja schließlich auch was!) in das Projekt. Ich sage jetzt schon mal “besten Dank” und freu mich über die vielen netten Rückmeldungen, die ich nach und nach in den Rezepten ergänze.


Erschienen: 12. Dezember 2008
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Aus dem Crockpot: Möhrenkuchen

MöhrenkuchenSuppen und Schmorgerichte sind die typischen Slowcooker-Gerichte. Aber der Crockpot kann mehr: Ich habe ihn schon als Wasserbad für Schoko-Flans verwendet, Knuspermüsli geröstet und Dampfnudeln gegart. Selbst Kuchenbacken funktioniert, wie der Möhrenkuchen beweist, den ich heute darin zubereitet habe. Man könnte sich allerdings fragen, wo der Vorteil liegt, wenn die Garzeit keine 30 Minuten, sondern zwei, drei oder sogar vier Stunden dauert: Nun, in dieser Zeit muss ich tatsächlich nicht einmal nach Kuchen/Flan sehen oder bei Knuspermüsli respektive Dampfnudeln Sorge haben, dass etwas anbrennt. Vorbereiten - Topf anschalten - Wecker stellen - vergessen. Für jemanden wie mich, der im Home Office arbeitet und dabei über Photoshop-Problemen oder Wordpress-Installationen tatsächlich oft die Zeit vergisst, ein unschätzbarer Vorteil!

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Erschienen: 23. Oktober 2008
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Der Crocky: Vor- und Nachteile, von beidem reichlich

KohlrouladenKennt den jemand, hat den jemand und braucht man den überhaupt? Das hatte Christel von der Koch- und Backoase in einem ihrer ersten Artikel zum Thema Crockpot gefragt. Ja, ich kenne ihn, ich habe ihn und ich brauche ihn - zumindest während meiner organisierteren Lebensphasen. Denn so ein Langsamkocher, so lautet meine persönliche Zwischenbilanz, erfordert Planung und zwar reichlich davon. Manchmal plane ich gern und benutze den Slowcooker entsprechend häufig - beispielsweise für die nebenstehenden Kohlrouladen nach Christels Rezept. Manchmal versinkt mein Haushalt jedoch auch im kreativen Chaos ich und entscheide 30 Minuten, bevor die Familie zum Essen einläuft, was ich wohl auftischen werde. Was und wem der Crocky also nutzt, was er gut kann und was weniger habe ich im folgenden nochmals aufgeschrieben…

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Erschienen: 18. September 2008
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Der Crockpot - was er kann und was nicht

Es wird wohl doch langsam Zeit für den Slowcooker-Grundsatzartikel, den ich zwar schon ewig auf meiner To-Do-Liste stehen, aber eben noch nicht geschrieben habe. Anlass waren zwei Mails, die mich diese Woche erreichten.
Mail A: “Hallo, ich bin neue stolze Besitzerin eines Slowcookers. Ich suche Rezepte, die komplette Menüs sind. Das heisst: Fleisch mit Gemüse und Beilagen. Die Rezepte, die ich bis jetzt gefunden habe, müssen in der Pfanne vorgebräunt werden und die Beilagen kochen im Slowcooker nicht mit.”
Mail B: “Ich habe mir jetzt auch einen Crockpot zugelegt. Frage: Hast du schon mal Roastbeef darin gemacht, im Kern rosa und nicht durch?? Falls ja, welches Gewicht hatte dein Fleisch und welche Zeiten hast du gebraucht?”
Rosa Roastbeef oder ganze Menüs im Crockpot? Tut mir sehr leid, aber das geht nicht - dafür aber vieles andere!

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Erschienen: 14. Januar 2008
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Aus dem Crockpot: Szegediner Gulasch

szeged_kl.jpgAnbraten - ja oder nein? Da scheint die Crocky-Community ausgesprochen uneins zu sein. Und auch ich habe mein abschließendes Urteil noch nicht gebildet. Manche Gerichte wie Schnitzelröllchen oder Hackbraten sind mir im Slowcooker auch ohne Anbraten ausgesprochen gut gelungen. Bei anderen hab ich doch angebraten - nicht um die Poren zu schließen (Gruß an das Porenmonster vom Fressack!), sondern weil ich finde, dass zwiebelige und paprikaintensive Röststoffe eine Sauce erst richtig “rund” machen. So sehen es auch die Autorinnen meiner US-Crockpotbücher: Man kann das Anrösten auslassen (die Sauce wird trotzdem dunkel), aber man sollte es nicht auslassen - der Extra-Aufwand lohnt geschmacklich.
Irgendwann sollte ich die Probe auf’s Exempel machen und es riskieren, zum Beispiel die Zutaten für dieses Szegediner Gulasch einfach in den Slowcooker-Gareinsatz zu schichten und den Garprozess zu starten. Dann habe ich echte Vergleichsmöglichkeiten - denn mit Anbraten ist das Gericht wirklich köstlich geworden!

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Erschienen: 4. November 2007
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Aus dem Crockpot: Afrikanische Hühnerschenkel

afrikahuhn_kl.jpgEs wird Zeit, dass der Crockyblog seinem Namen Ehre macht statt zum Backyblog zu mutieren. Also habe ich mal wieder den Crockpot angeworfen und mich dabei gefragt, wieso ich das eigentlich nicht öfter tue. Denn es ist wirklich erstaunlich, mit wie wenig Arbeit man ganz hervorragende Schmorgerichte hinbekommt.

Allerdings kann man nicht immer nur Schmorgerichte essen. Außerdem heisst wenig Arbeit nicht gleichzeitig wenig Aufwand - zumindest der gedankliche ist nicht ohne. An Tagen, an denen ich morgens um sieben schon weiss, was es mittags um eins geben soll, leistet mir der Slowcooker allerbeste Dienste. Aber manchmal weiss ich erst mittags um halb eins, was es um eins gibt, oder ich mag vor dem Frühstück noch keine Zwiebeln schmoren oder Fonds abschmecken. Die Lösung - in meinem Fall zumindest: Der Slowcooker schmurgelt unser (abendliches) Sonntagsessen. Dann muss ich erst nach dem Frühstück den Keramikeinsatz füllen, kann den ganzen Tag etwas mit der Familie etwas unternehmen und abends kehren wir alle heim in eine Küche voll verlockender Schmordüfte.

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Erschienen: 22. Oktober 2007
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Donnerstags- bis Sonntagskuchen: Mohn-Schmand-Kuchen

mohnschmand_kl.jpgMajonäsehaltige Salate und Mohnstriezel gehören zu den Gräueln meiner Kindheit. Wie sich der Geschmack über die Jahre ändert, ist mir jetzt wieder aufgefallen, als ich bei einem Familienfest meiner Brandenburgischen Verwandtschaft diesen Mohn-Schmand-Kuchen probiert habe. Hmm, mit ungemahlenem Mohn, der lecker knackte und gar nicht streng schmeckte… Seine unglaubliche Cremigkeit bekommt der Kuchen durch viiieel Schmand und Butter, die ich etwas reduziert habe. Das tat dem Aroma keinen Abbruch, fand ich - und auch die Haltbarkeit ist enorm: Donnerstags gebacken, Samstags noch schön feucht und gut durchgezogen und als Sonntagskuchen wird das letzte Stückchen bestimmt auch noch munden!

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Erschienen: 22. September 2007
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