Bloggeburtstag No. 10: Ich schenke mir ein Video

10 Jahre Crockyblog

Als das Internet noch aus Holz war und für Foodfotos einfach ein Teller auf eine Plastiktischdecke gestellt wurde, begab es sich in einem kleinen Ort namens Rhede… Ja, gefühlt ist es graue Vorzeit, dass ich im September 2006 diesen Blog gegründet habe, um über das Thema Slowcooker zu schreiben. Denn „ich kann keine Braten“ habe ich damals geklagt – aber mit Hilfe des Crockpots kriege ich sie seitdem sehr wohl hin!

Dass aus meinen ersten Rezepten (Couscous, Rouladen und Wildschweingulasch) mal mehr als 500 werden würden, hätte ich mir damals nicht vorstellen können. Genausowenig, dass es irgendwann vier Slowcooker-Kochbücher von mir geben wird und ich meinen Lebensunterhalt als Ein-Frau-Verlag und Bloggerin verdiene. Apropos „Beruf Blogger“: Was man da so alles macht (machen muss), kapiert vermutlich nur ein anderer Blogger. Meine Mutter jedenfalls wundert sich, wieso Essen kochen („Musst du doch sowieso!“) und Fotografieren („Auslösen und fertig!“) so viel Zeit in Anspruch nehmen…

Also schenke ich ihr (und vor allem mir) zum Bloggeburtstag ein Video, den Geburtstagstrailer. Er ist Auftakt zu den großangelegten Jubiläums-Feierlichkeiten, die — äh — naja, eigentlich nur aus diesem Video bestehen. Zusätzlich lade ich Euch, meine LeserInnen und BloggerkollegInnen, bald auch noch offiziell zu einem Blogevent „Langsam kocht besser“ ein. Dabei suche ich Eure besten Slowfood-Rezepte, ob nun im Slowcooker gekocht, auf dem Herd geschmurgelt oder im Dutch Oven über Kohlen gegart. Hauptsache die Zubereitung dauert ordentlich lange! Freut euch auf tolle Preise – ich sage nur WMF, Staub, Villeroy & Boch, Petromax, RBV Birkmann, Russell Hobbs und Crock-Pot…

Gerätetest: „Risotto plus“ Multikocher von Sage/Gastroback

Sage Risotto Plus mit Risottozutaten

Hallo. Ich heiße Gabi und ich bin süchtig nach – Küchengeräten. Wie sonst ist es zu erklären, dass sich frau zu acht vorhandenen Slow- bzw. Multikochern auch noch Gerät Nummer neun kauft? Nun, unter anderem, weil Frau das Werbeversprechen „Risotto ohne Rühren“ gelesen hat und die matt-metallene Optik mochte. So zog also der Sage Risotto Plus bei mir ein. Ich hatte ihn bei Lakeland UK entdeckt (Preis 90 Pfund), der deutsche Ableger des Shops führt ihn nicht. Dafür kann man das Gerät hierzulande als Gastroback 42538 Design Multicook kaufen, zum Beispiel bei Saturn für 129 Euro. Weiter lesen

Immer mehr Crocky-Fans – auch auf Facebook!

Slowcookergruppen bei Facebook(UPDATE ) Irgendwann, so habe ich ja immer prophezeit, startet das Thema Crockpot-Kochen richtig durch. Wenn erstmal jemand „Berühmtes“ das Gerät vorstellt oder zum Beispiel die „Bild der Frau“ darüber berichtet. Nun, auf den Anruf aus der Redaktion warte ich noch, aber Thermifee Stefanie Holtz hat den Slowcooker als wunderbare Ergänzung zu ihrem favorisierten Kochgerät, dem Thermomix, entdeckt. In dem wird gehäckselt, Sösschen gerührt, vorgegart – und den Rest erledigt der Crocky, wenn Frau außer Haus ist. Weiter lesen

Anbraten oder nicht anbraten? Das ist hier die Frage

Rouladen im Slowcooker Fertige Rouladen

Anbraten – ja oder nein? Das ist eine der Fragen, über die Slowcooker-Köche und Köchinnen immer wieder diskutieren. Die einen scheuen den zusätzlichen Abwasch, die anderen scheuen keine zusätzliche Mühe, damit ihr Gericht möglichst perfekt aussieht und schmeckt.  Zu welcher Fraktion Sie gehören, müssen Sie selbst entscheiden – aber als Orientierungshilfe habe ich mal einige Pro & Contras zusammen getragen. Weiter lesen

Gerätetest Russell Hobbs-Multikocher & Safrankartoffeln

Russell Hobbs Multikocher

Dass ich keine Freundin von Multikochern bin, habe ich ja nun schon häufig betont. Vor allem stört mich daran der Mehrpreis für Zusatzfunktionen, die ich gar nicht nutze und die komplizierte Bedienung. Punkt eins kann ich jetzt von meiner Liste streichen: Der Russell Hobbs Cook@Home Multicooker* kostet gerade mal 70 Euro und zu meinem großen Erstaunen habe ich mich dabei erwischt, dass ich ihn tatsächlich zum Reiskochen, Anbraten und anschließendem Schongaren sowie zum „normalen“ Suppenkochen benutzt habe. Die Bedienung (und die zentimeterdicke Gebrauchsanleitung) halte ich zwar für gewöhnungsbedürftig (um nicht zu sagen schlecht), aber der Hersteller hat mir versichert, dass die gerade überarbeitet und verbessert wird.

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Slowcooker-Basics: Wie ist das mit den Kochzeiten?

Wie lange braucht Putenrollbraten? Wie kriege ich einen Rinderbraten schon zum Mittagessen fertig? Wieso muss ich zwischendrin die Heizstufe wechseln? Kann ich statt LOW auch auf HIGH garen oder schadet das? Ratlose Blicke bzw. entsprechende Nachfragen gibt es bei Slowcooker-Neulingen vor allem zum Thema Kochzeiten und Kochplanung. Daher habe ich das Thema jetzt mal in den Mittelpunkt einer eigenen „Slowcooker Basics“-Videofolge gestellt – und ich hoffe, statt „Hä?“ sagen viele jetzt „Aha“ 😉

Braucht man das? Der Slowcooker-Liner

„Braucht man das?“ ist eine neue Serie, die ich in lockerer Form hier veröffentlichen möchte. Dabei stelle ich Geräte, Zubehör, Rezepthefte, Rezepte und was-auch-immer-vor, das mir unter die Augen kommt und etwas mit dem Slowcooker zu tun hat.

Slowcooker Liner

Was ist das?

„Slowcooker Liner“ sind spezielle Plastikbeutel, mit denen man den Keramik-Innentopf des Slowcookers auslegen kann. Sie sind für den Einmalgebrauch bestimmt (man wirft sie also nach dem Kochen weg). Laut Packungsbeschreibung ist das Material für Temperaturen bis zu 175 Grad geeignet, aber nicht für den Gebrauch in einem normalen Backofen. Man kann Lebensmitteln in den Beuteln im Kühlschrank lagern und sie dann direkt in den Slowcooker legen. Erklärtes Ziel: Der Keramikbehälter bleibt sauber, es sind später keine Speisereste oder Verkrustungen zu entfernen. Weiter lesen

Pleiten, Pech & Pannen: Clotted Cream aus dem Slowcooker

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Kennt ihr schon die berühmte westfälische Braune-Butter-Creme? Ich auch erst seit letzter Woche, denn da habe ich sie erfunden :-) Und zwar, als ich versuchte, im Slowcooker Clotted Cream herzustellen. Nun, Clotted Cream wurde es nicht – eher eine Art braune Butter, die noch zu viel Molkebestandteile enthält. Braune-Butter-Creme also. Auch essbar und gar nicht so übel. Aber eben keine Clotted CreamWeiter lesen

Gerätetest: Morphy Richards Sear & Stew Compact

Sear & Stew Compact Gerätetest

Es ist eine schwere Aufgabe, das Rad neu zu erfinden. Oder die bewährte Slowcooker-Bauweise „isolierende Hülle – schwerer Steinguttopf“ neu aufzulegen. Daher gebe ich Morphy Richards zumindest einige Versuchs-Ehrenpunkte für den „Sear & Stew Slowcooker Compact“, ein neues Slowcooker-Modell, das seit einigen Monaten auf dem Markt ist. Nach einer Testreihe finde ich allerdings: Das Gerät ist ein prima Campingkocher oder eine Ersatzkochplatte. Als Langsamkocher halte ich es jedoch nur für eingeschränkt tauglich. Weiter lesen