Ich back’s mir: Apfelkuchen multikulti

Apfelkuchen Multikulti

Eigentlich gibt keinen Apfelkuchen, der mir NICHT schmeckt – siehe Beitrag hier.  Aber manche schmecken mir besser als andere und manche fände ich besser, wenn sie einen anderen Teig, mehr/weniger Füllung, zusätzliche Zutaten hätten. Also habe ich mir meinen Lieblings-Apfelkuchen selbst gebastelt und nenne ihn mangels einer zündenden Idee “Apfelkuchen multikulti”. Er enthält nämlich quer durch die Kulturen all das, was mir an Apfelkuchen am besten schmeckt:

  • Klassischen deutschen 3-2-1 Mürbeteig, denn der lässt sich so gut verarbeiten und ist leckerer als bröseliger Pie-Teig.
  • Apfelfüllung nach Art des amerikanischen Apple Pie mit vielen Äpfeln, getrockneten Cranberries, Mandeln und einem Hauch Ahornsirup.
  • Eier-Sahne-Guss, der auch einer französischen Tarte zur Ehre gereicht.
  • Und zuguterletzt holländische Boskoop-Äpfel, einfach die allerbesten zum Backen!

Durch das Teiggitter (Anleitung siehe hier) und den Hagelzucker sieht der Kuchen auch sehr hübsch aus – also reiche ich ihn kurzerhand bei Tastesherrifs Liste “Ich back’s mir” ein.  Tolle Aktion & tolle Seite!

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Ersatzteile für Slowcooker: Wo gibt es welche?

Auf die Idee für diesen Artikel hat Leserin Christiane mich gebracht: “Bei meinem Slowcooker ist leider der Griff/Knopf kaputt gegangen. Wo könnte ich denn so etwas als Ersatz bekommen?” Auf Anhieb wusste ich das auch nicht, aber die Mitglieder der Facebook-Gruppe “Crockpot-Kochen” wussten weiter:

Gilda hat bereits positive Erfahrungen mit Glen Dimplex (die “Mutterfirma” von Morphy Richards) gesammelt: “Ich bin dort fündig geworden und sehr nett  am Telefon bedient worden.” Silke berichtet: “Bei der deutschen Servicenummer von Morphy Richards kann man auch anrufen, die senden sogar direkt ein ganz neues Gerät. Ansonsten habe ich jetzt beim Schaltknopf improvisiert, ich habe nämlich einen Schaltknopf für den E-Herd draufgesteckt, der hält mehr aus.” Weiter lesen

Immer mehr Crocky-Fans – auch auf Facebook!

facebookIrgendwann, so habe ich ja immer prophezeit, startet das Thema Crockpot-Kochen richtig durch. Wenn erstmal jemand “Berühmtes” das Gerät vorstellt oder zum Beispiel die “Bild der Frau” darüber berichtet. Nun, auf den Anruf aus der Redaktion warte ich noch, aber Thermifee Stefanie Holtz hat den Slowcooker als wunderbare Ergänzung zu ihrem favorisierten Kochgerät, dem Thermomix, entdeckt. In dem wird gehäckselt, Sösschen gerührt, vorgegart – und den Rest erledigt der Crocky, wenn Frau außer Haus ist.

Steffis tolles Video dazu ist leider nicht mehr auf ihrem You-Tube-Kanal zu finden (“Du sollst keine anderen Küchengötter haben neben mir”), aber ihr informativer Beitrag hat dennoch viele Leserinnen erreicht. Das ließ zum einen meine Buchverkäufe nach oben schnellen (danke, Steffi :-) ), zum anderen haben sich viele Interessierte bei Facebook zu diversen Gruppen zusammen gefunden. Dort wird fleißig gefragt, geantwortet, neue Rezepte  und Kochexperimente vorgestellt – wie schön, dass der Crocky endlich bekannt wird!

Hier also die mir bekannten Slowcooker-Gruppen auf Facebook:

Wer noch weitere Gruppen, Webseiten etc. kennt, kann sie mir gerne nennen, damit ich sie hier ergänze!

 

Nachgebacken: Gemogelte Zucker-Zimt-Croissants

Zucker-Zimt-Hörnchen

Einen Designpreis würde Slava mit ihrem Blog nicht gewinnen (vermutlich will sie das auch gar nicht :-) – keine Etagere, kein handbeschriftetes Schildchen, keine pastellfarbene Tischdeko oder gar Glamour-Glow-Fotofilter in Sicht. Dafür aber funktionieren ihre (Back-) Rezepte geradezu idiotensicher, zum Beispiel die verblüffend schnellen Pudding-Hefe-Hörnchen, die auch ohne lange Gehzeit fluffig und locker werden (hier Slavas Original, hier meine Version). Auch bei den Zucker-Zimt-Croissant-Hörnchen verwendet Slava wieder den Knetteig mit Hefe UND Backpulver und auch hier wieder lässt er sich perfekt verarbeiten, klebt nicht und geht auch ohne langes Gehen wunderbar auf. Das entzückt weniger Backerfahrene (ne, Steffie, eben mal schnell nen Hefeteig machen, oder?) und selbst ich als Backerfahrene freue mich, wie schnell und unkompliziert man die Teilchen zum Nachmittagskaffee fertig hat. Dafür nimmt man bei der Bloglektüre sogar Rechtschreibfehler und eigenwillige Grammatik in Kauf :-) Weiter lesen

Update 2013: Wo kann ich Slowcooker kaufen?

Slowcooker kaufen & bestellenDie alten Grundlagenartikel zum Crockykauf sind eben das – alt. Daher habe ich gerade nochmal recherchiert und im Folgenden Bezugsquellen (Stand Oktober 2013)  für Slowcooker und Schongarer aufgelistet, nachdem einige bisherige (Weltbild, Beauty Case) offensichtlich versiegt sind. Wer weitere Online-Shops oder stationäre Ladengeschäfte kennt, wo es Slowcooker zu kaufen gibt: Für Hinweise an post (ät) usa-kulinarisch.de bin ich dankbar! Weiter lesen

Gerätetest: Morphy Richards Sear & Stew – ein Crocky, der anbrät

Slowcooker mit Anbratfunktion

Hatten wir das nicht schon mal – ein Crocky, der anbrät? Stimmt, nämlich hier und hier. Doch während mich der hässliche Klotz Intellichef (ich möchte nicht programmieren lernen, um zu kochen) und der schnieke Flavour Savour (der leider viel zu schnell kochte, als ihn unbeaufsichtigt arbeiten zu lassen) nicht überzeugten, tat es der neue Morphy Richards Slow Cooker 48702 mit Schmorfunktion (amazon-Link). Und zwar vollkommen! Weiter lesen

Kochzeiten im Slowcooker: So geht’s schneller (oder langsamer)

Dessert im Slowcooker“Die Kochzeiten passen nicht!” Während fast alle Rezensenten bei Amazon Bestnoten für mein Slowcooker-Grundkochbuch verteilt haben, gab’s auch einmal “drei Sterne” – eben wegen besagter Kochzeiten, die bei der Kundin offenbar gar nicht hinkamen. Wieso das in diesem Fall nicht klappte, lässt sich aus der Ferne schlecht klären – vielleicht waren die Gemüsestücke zu grob geschnitten, das Rindfleisch von einer älteren Kuhdame, der Topf etwas schwächlich oder ich habe tatsächlich beim Probekochen einen falschen Wert notiert.  Sei’s drum: Es gibt eigentlich eine ganze Reihe Tipps und Tricks, um den Garvorgang beim Crockpotkochen etwas zu beschleunigen oder zu verlangsamen – so dass man am Ende genau die Garzeit hat, die man für seine Berufstätigkeit, seine Essenzeiten o.ä. braucht. Weiter lesen

Weißbrot – ohne Kneten und ohne Backen!

Fertiges CrockybrotDieses Rezept kombiniert den 5-Minuten-Teig-ohne-Kneten mit dem Geh- und Backvorgang im Slowcooker. Ja, der Crocky wird tatsächlich heiß genug, um Brot zu garen, die Methode funktioniert!

Aber warum eigentlich im Slowcooker backen? “Um zu beweisen, dass es geht”, lautet die naseweise Antwort. Was hiermit geschehen wäre. Aber nun mal im Ernst: Ohne nachträgliches Überkrusten finde ich das Brot wenig appetitlich, auch wenn Textur und Geschmack des Teiglings wirklich gut sind. Aber optisch spricht mich so ein blasser Hefeklops nun mal gar nicht an. Also habe ich den Backofen zum Überbräunen angeworfen – aber dann hätte ich ihn ja auch gleich zum Backen des Brotzes nutzen können… Weiter lesen

Slowcooker-Rezepte für Einsteiger: Die Top 10

Crockpot-EinsteigerVon meinen fünf Slowcookern (zwei selbst gekauft, drei als “Fotomodell” vom Hersteller bekommen) sind zwei eigentlich immer im Bekanntenkreis unterwegs. Denn probieren geht über studieren – und ein Probekochen von Gulasch, Bolognese oder Erbsensuppe überzeugt oft mehr als jede meiner stundenlangen Lobeshymnen des Crockpotkochen. Bei Abgabe der Vorführmodelle, so ist mir aufgefallen, beantworte ich eigentlich immer dieselben Fragen: Ja, man kann den Topf beruhigt unbeaufsichtigt zuhause garen lassen. Nein, der braucht nicht unendlich Strom. Ja, ich rühre nur ganz am Ende einmal durch. Nein, rosa Roastbeef geht nicht. Und immer wieder: Als Gerichte zum Ausprobieren würde ich … empfehlen. Weiter lesen

Gerätetest: 9-in-1 Intellichef von Morphy Richards

intellichefUPDATE AUG 2013: So weit ich weiß, wird der 9-in-1 nicht mehr hergestellt. Eine andere Firma bietet angeblich noch etwas ähnliches als Star-Chef an.

Schongaren, backen, kochen, Reis garen, Reis expressgaren, dampfgaren, anbraten, warmhalten, aufwärmen – alles in einem Topf? Der “Intellichef” 9-in-1-Multigarer von Morphy Richards soll all das können und zwar zeitgesteuert: Uhrzeit vorwählen, zu der das Gericht fertig sein soll, Programm eintippen – fertig. Fertig? Klingt zu gut, um wahr zu sein – und auch der Flavour Savour, den ich jüngst testete, erwies sich zwar als hübsch und praktisch, aber gewiss nicht als eierlegende Wollmilchsau der Kochgeräte. Insofern war ich skeptisch – auch wenn der Topf  im Wunderkessel-Forum ausgeprochen gut wegkommt. Denn da mag man auch hässliche Thermofexe, die 1000+ Euro kosten ;-)

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