In den Seitenleisten anderer Food-Blogs stößt man manchmal auf echte Linkperlen: Bei ihr habe ich FoodBuzz entdeckt, bei ihr das Banner für Click. Bei diesem Event geht es nicht darum, Rezepte zu einem bestimmten Thema einzureichen, sondern Foodfotos. Die dürfen auch ruhig schon älter sein oder noch gar nicht veröffentlicht oder aus einer Nicht-Profi-Küche oder von einem Nicht-Profi-Fotografen: Hauptsache, sie treffen das Thema und wirken appetitanregend! Obwohl ich meine Fotos meist nicht sonderlich gut finde (einige Glückstreffer ausgenommen), ist mir zum aktuellen September-Thema “crusts” das Foto der Sweet Vanilla Challah eingefallen. Die schmeckt übrigens noch besser aus sie aussieht! Wer mal bei Click reinschauen möchte: Hier werden bisherige und neue Themen aufgelistet, hier stehen die schönsten Fotos der letzten Events.
Klatsch – da ist es im Vorgarten des Crockyblog gelandet, das Nahrungsmittel-Blogstöckchen von Liebe geht durch den Magen via Käseplatte, Diätlexikon, Fressnet und wer weiß sonst noch wem
Sechs Fragen sollen beantwortet werden:
- Welche drei Nahrungsmittel sind für dich unverzichtbar?
- Welche drei Nahrungsmittel magst du überhaupt nicht?
- Gibt es ein Nahrungsmittel, das du gerne mal probieren möchtest? Wenn ja, welches?
- Was ist dein Lieblingsgetränk?
- Welche Süßigkeit isst du am liebsten?
- An wen gibst du das Stöckchen weiter?
Und das sind meine un- bzw. wohlüberlegten Antworten:
1. Brot, Butter und Honig – seit etwa 40 Jahren Hauptbestandteile meines Frühstücks. Mal kommt Obst dazu, mal Saft, Marmelade, Käse, Ei, Müsli – aber ein tägliches Honigbrot muss sein.
2. Ob ich sie nicht mag, weiß ich nicht – aber der Gedanke an Innereien, Pferdefleisch oder Gänsestopfleber behagt mir so wenig, dass ich auch gar nicht probieren möchte.
3. Frische Austern sollen ein tolles Geschmackserlebnis sein, das mir bislang noch nicht vergönnt war.
4. Chai Tea Latte bei “Starbucks”. Für Uneingeweihte: Das ist eine Art pfeffriger Schwarztee in Cappucino-Optik. Klingt pervers, schmeckt pervers lecker…
5. Besser wäre die Frage gewesen: “Welche Süßigkeit magst du NICHT?” Ich liebe Süßes jeglicher Couleur. Lediglich Bitterschokolade und supersalziges Lakritz lasse ich liegen, wenn sich Alternativen bieten – wenn sie sich nicht bieten und ich unter akutem Süßhunger leide, verputze ich auch die restlos.
6. Nach den Gesetzen des Schneeballsystems müsste nach meinen Berechnungen inzwischen jeder Bloginhaber mindestens einmal mit diesem Stock beworfen worden sein – oder habe ich mich da verkalkuliert? Falls jemand also noch nicht bedacht wurde und sich angesprochen fühlt – nur zu
Die Frühjahrsmüdigkeit geht bei einigen von uns FoodbloggerInnen offenbar auch mit Schreib- und Kochunlust anheim. Kathi kann sich nur schwer aufraffen, Barbara tageweise ebenso – und auch bei mir reichen im Moment weder Energie noch Zeit für ausgefeilte Beiträge. Obwohl: Als ich Kathis Formulierung “draußen ist es dunkel, da wird das Foto nichts” las, musste ich doch grinsen über dieses typische Foodblogger-”Problem”. Davon gibt es noch einige weitere – und die habe ich mal trotz Kochunlust zusammen gestellt zu “10 Tatsachen, an denen Sie erkennen, dass Sie FoodbloggerIn sind”…
Kategorie : Fundstücke
Stimmt – die Überschrift ist nicht mein sonstiger Stil. Dafür der von Kulinaria Katastrophalia aus Berlin- und das ist schließlich der Absender (die Absenderin?) des DFssgF-Päckchens, das mich gestern erreichte. Und wie’s schon in der Überschrift steht: Es bescherte mir herrliche Riechgenüsse (hmm, wilder Fenchelsamen!), aber auch Rätselraten: Was ist was?
Glücklicherweise hatte KK Zettel mit Erläuterungen beigelegt, allerdings lose, nicht angeheftet. Und so habe ich gepuzzelt, die Papierchen hin- und hergeschoben und nach dem negativen Ausschlussprinzip (Was kann’s wirklich nicht sein?) folgendes erkannt: Den schwedischen Senf (lecker-süßlich, wow!), die scharfen Lakritzpastillen, die eingelegten Tomaten, die griechischen Minztabletten gegen Knobifahne (höchst willkommen!), das Backsoda mit griechischer Aufschrift, das Kaffeetütchen und die Pilzbouillon mit dem niedlichen Namen “Svamp-Buljong”. Aber der Rest?
Was ist ein guter Blog? Der eine legt Wert auf’s Design, eine andere möchte vor allem nachkochbare Rezepte, ein Dritter spektakuläre Fotos, aktuelle News oder eine witzige Schreibe. Im Ernst: Wie bemisst man die Qualität eines Blogs? Vielleicht am einfachsten, indem man die Besucher mit den Füßen (in dem Fall mit der Maustaste) abstimmen lässt – so beim anstehenden PopBlog-Award, einer Aktion, die Genussblogs am Samstag, 1. September, startet. Hoffentlich melden sich möglichst viele der etwa 500 deutschen genussaffinen Web-Journale an und stellen sich zunächst der Vorauswahl durch eine Jury, bevor alle Leser abstimmen. Die Jury vergibt zudem noch einen “Preis der Jury” sowie einen “Extrapreis” und steht damit quasi dreimal vor der Frage “Was ist ein guter Blog?” Ich freu mich drauf mitzudiskutieren – ich bin eine der elf Juroren
Die Kaltmamsell von der Vorspeisenplatte präsentierte jüngst das Rezepterbe ihrer spanischen Oma, einen schon arg mitgenommenen, handgeschriebenen Zettel mit dem Rezept für Pollo en pepitoria. Abgesehen vom Rezept faszinierte die Kaltmamsell vor allem die unverkennbar spanische Schrift: “Ob es darüber wohl schon Untersuchungen gibt? Nationale Merkmale von Handschriften?” Die erste Frage kann ich auch nicht beantworten, aber als Beleg für die zweite These habe ich eine Rezeptkarte meiner US-amerikanischen Gastmutter. Ist das eine typisch amerikanische Handschrift oder nicht?
Wenn Frauen kochen und bloggen, dann schnitzen sie Gemüsestücke zurecht, wiegen Salz grammweise aus, sortieren Rosinen nach Reifegrad, prüfen die Leinenstruktur von 22 Tischdecken, leihen das Silberbesteck der Schwiegerma… Und wenn Männer kochen & bloggen? Diese Frage beantwortet ein urkomisches Video, dessen Link ich zufällig beim Kompottsurfer gefunden habe. Hoffentlich hat er sich später wenigstens die Hände gewaschen – der bloggende Koch natürlich, nicht der Kompottsurfer…




