Kochbuchpräsentation in “Freddy Leck seine Waschküche”

Freddy Leck sein Waschsalon

Ja, das sind die Momente im Leben, wo man merkt, dass man auf dem Dorf so einiges verpasst:  Die Stiftung Warentest hat zur Kochbuchpräsentation nach Berlin geladen und statt fand das Ganze in “Freddy Leck sein Waschsalon” in Berlin-Moabit. Bei uns in Westfalen gibt es keine Waschsalons (da hat man selbst eine Maschine oder bringt die Wäsche zur Mama, die üblicherweise drei Straßen weiter wohnt) und schon gar keine im kultigen 60er Jahre Ambiente mit  großgemusterten Tapeten und reichlich Nippes. Nebendran befindet sich praktischerweise die ebenso dekorierte “Waschküche“, in der  Guido Vinci für uns Gäste einen italienisches Gourmet-Dinner kochte.

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Aufruf an die Kindle-Leser: Seht Ihr ein Inhaltsverzeichnis?

KindlesimulatoreBooks für die diversen Lesegeräte und Tablets zu erstellen ist so ein bisschen wie Webdesign anno 1998, als man Internetseiten für jeden Browser einzeln optimierte. Kindles brauchen das .mobi-Format, Ipads und Tolinos hätten gerne ein .epub und Android-Geräte zeigen auch .pdf an. Da lädt man dann als Autor diverse Hilfsprogramme und -progrämmchen, öffnet damit sein Buchmanuskript und exportiert es ins gewünschte neue Format. Dabei hofft man dann, dass das auch funktioniert hat, denn wer hat schon drei bis fünf Endgeräte zur Funktionsprüfung da? Weiter lesen

“Das Buch ist nicht lieferbar?” Doch!

Bestellung“Ihre Bücher sind bei Amazon ja gar nicht lieferbar, nur als eBook!” Schon mehrfach hat mich diese Nachfrage in den vergangenen Wochen (wo offenbar reichlich Crockybücher als Weihnachtsgeschenk gekauft werden sollen) erreicht.  Verwundert habe ich auf der Webseite nachgesehen: Hmm, sind doch alle gelistet und Bestellungen trudeln doch auch laufend ein…  Jetzt ist mir aufgegangen, wo das Problem liegt: Die Printausgabe wird nicht in der Spalte “Amazon-Preis” gelistet, sondern daneben bei “Neu ab”. Weiter lesen

Slowcooker@work: Das dritte Crocky-Buch ist da

Slowcookerbuch fertigDaran gekocht habe ich seit einem Jahr, daran geschrieben seit neun Monaten und seit vier Monaten haben nette Kolleginnen layoutet, lektoriert und Korrektur gelesen. Nun ist es fertig – mein drittes Slowcooker-Kochbuch Slowcooker @ work, für das ich den Titel wörtlich genommen habe: Ich habe mit dem Topf AUF der Arbeit gekocht, unkomplizierte Gerichte, die ohne viel Federlesens fertig werden. Als Konstrastprogramm dazu dient die Rubrik @home mit 20 edleren und ungewöhnlicheren Rezepten, die etwas mehr Aufwand erfordern. Weiter lesen

Oops, ausverkauft: 52 Wochen – 52 Suppen

Man sollte öfter in seinen Abstellraum schauen und dort vor allem die funzelige Energiesparlampe gegen eine gute alte 75-W-Glühbirne tauschen. Die ist nämlich sofort hell und nicht erst nach fünfminütiger Vorheizphase. Dann hätte man auch gewusst, dass sich in dem Karton in der Ecke keineswegs noch 50 Suppenkochbücher befinden, sondern schnödes Paketfüllmaterial, sprich Papierschnippsel. Das Kochbuch “52 Wochen – 52 Suppen” ist also RESTLOS AUSVERKAUFT – soll ich mich nun freuen oder nicht? Einerseits habe ich die gedruckten Exemplare viel schneller verkauft als kalkuliert, andererseits habe ich genau jetzt (Weihnachtsgeschäft, Haare rauf…) nicht ein einziges Exemplar mehr. Und bis ich welche nachgedruckt bekomme, werden sicherlich zwei bis drei Wochen vergehen. Weiter lesen

52 Wochen – 52 Suppen: Das Wallpaper zum Buch

Als “Appetithappen” und zur Überbrückung der Wartezeit auf das neue Slowcooker-Grundkochbuch  habe ich kurzerhand das Cover meines Suppenkochbuches (siehe hier) zu einem Desktopmotiv umgewandelt. Um Ihren Computerbildschirm damit kostenlos zu schmücken, gehen Sie folgendermaßen vor: Klicken Sie das Format an, das Sie benötigen, damit sich das Motiv in einem neuen Fenster oder neuem Tab Ihres Browsers öffnet. Dort wiederum klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Grafik und wählen Sie “Als Hintergrundbild einrichten” – fertig!

Ansonsten liegen wir “in den letzten Zügen” für das neue Grundkochbuch “Langsam kocht besser”. Ich hoffe, dass die Layoutarbeiten in dieser Woche abgeschlossen werden und dass wir nach einer letzten Korrekturphase das Druck-PDF schreiben. Wenn dann die Druckerei mitspielt, kann das Buch in drei Wochen verkauft werden, freu…

Wer hat sich DEN Titel eigentlich ausgedacht?

Cover Langsam kocht besserManchmal denke ich, ich lese zuviel Englisch… Was heisst eigentlich “Sneak Preview” auf Deutsch? Hier jedenfalls noch ein Blick auf den ersten Titelentwurf  des neuen Slowcooker-Grundkochbuches. Nächste Woche habe ich einen Termin mit dem Drucker, die Layouterin layoutet fleißig und ich habe (in bewährter Art) Freundinnen zum Korrektur lesen herangezogen (sprich gedrängt). Ich hoffe, in drei bis vier Wochen werde ich mit dem Verkauf beginnen können. Bis dahin muss ich unbedingt noch herausfinden, wer bei der Umfrage  auf der Facebook-Fanseite Langsam kocht besser eigentlich den Titelvorschlag gemacht hatte. Der- oder demjenigen würde ich gerne ein Exemplar kostenlos zukommen lassen!

Ach ja – wie gefällt euch die Optik des Titels? Ich denke mal, die Schriften und Bildelemente bleiben, aber wir werden alles noch etwas hin und her rücken, damit es harmonischer verteilt ist…

Aus dem Leben einer Jung-Verlegerin

So sieht ein Verlag aus!Nach den unangenehmen und leider noch andauernden Auseinandersetzungen mit meinem Ex-Verlag hatte ich keine Lust mehr, wieder auf Verlegersuche für meine Slowcooker-Bücher zu gehen. Für die “Großen” der Branche ist das Thema zu speziell , unter den “Kleinen” tummeln sich offenbar auch schwarze Schafe. Kurzerhand habe ich daraufhin keine glühenden Manifeste a la “Der Slowcooker wird sich auch in Deutschland durchsetzen und ich habe das Kochbuch dazu” mehr verfasst, sondern das Buch selbst verlegt. Weiter lesen

Nachgebacken: Kokos-Cupcakes mit Mango-Buttercreme

Kokos-CupcakesNachdem die Muffinwelle etwas abflaut, entwickeln sich Cupcakes zum Backtrend, der aus den USA zu uns herüber schwappt. Das erste deutschsprachige Cupcake-Buch hat Katharina Saheicha (schreibt auch unter cupcakes-cupcakes.de) bereits 2009 veröffentlicht, jetzt gibt es den Nachfolger – Cupcakes: Für die schönsten Feste des Jahres, das mir zur Rezension zur Verfügung gestellt wurde. In dem Band finden sich 60 Rezeptvariationen für die hübschen Küchlein zu “klassischen” Anlässen wie Geburtstag, Hochzeit oder Weihnachten, aber auch zur Babyparty, zu Halloween oder zum Christopher Street Day. Der Kuchenpart ist mir persönlich zu häufig schokoladig (ich mag lieber Mandeln, Nüsse, Obst, Liköre), aber die Teigmenge passte bei den von mir getesteten Rezepten genau für 12 Muffinförmchen (keine Selbstverständlichkeit bei Muffinrezepten!) und die Küchlein gingen wunderbar auf. Die vorgeschlagenen Frostings fand ich sehr lecker, nicht übersüß – allerdings war mir die Menge zu reichlich. Ich habe jeweils die Hälfte Aufstrich zubereitet, das reichte auch noch für ein Frosting-Wölkchen, wenn auch keine us-typische Mega-Wolke. Layout und Schriften des Buches fand ich sehr sympathisch und übersichtlich, nur die Fotos scheinen mir von zwei verschiedenen Quellen zu stammen: Einmal ausdekoriert und professionell, einige wenige eher lieblos auf unpassendem Hintergrund mit wenig appetitlichem Gesamteindruck. Trotzdem – die Rezepte sind den Kaufpreis allemale wert. Weiter lesen

Jamie Olivers “Chicken on Chickpeas”

Kichererbsen mit HuhnDiesen Kichererbsentopf listet Jamie Oliver in seinem Amerika-Kochbuch im Abschnitt Los Angeles.  Wieso er das tut, ist mir allerdings schleierhaft – das Gericht hat nordafrikanische und Latino-Einschläge, aber wird es dadurch zu amerikanischer/kalifornischer Küche? Auch der knappe Einleitungstext gibt keinerlei Hinweise, wieso es im Kochbuch gelandet ist: “Dieser Kichererbseneintopf mit Huhn lässt selbst erklärte Gegner der Hülsenfrüchte schwach werden.” Damit hat Jamie allerdings recht: Selbst mein Mann mochte ihn und hat nicht einmal gemerkt, wieviel Knoblauch enthalten war. Das Vorab-Garen der Zehen macht das Aroma wirklich viel milder.

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