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Wer hat sich DEN Titel eigentlich ausgedacht?

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Kategorie : Kochbücher

Cover Langsam kocht besserManchmal denke ich, ich lese zuviel Englisch… Was heisst eigentlich “Sneak Preview” auf Deutsch? Hier jedenfalls noch ein Blick auf den ersten Titelentwurf  des neuen Slowcooker-Grundkochbuches. Nächste Woche habe ich einen Termin mit dem Drucker, die Layouterin layoutet fleißig und ich habe (in bewährter Art) Freundinnen zum Korrektur lesen herangezogen (sprich gedrängt). Ich hoffe, in drei bis vier Wochen werde ich mit dem Verkauf beginnen können. Bis dahin muss ich unbedingt noch herausfinden, wer bei der Umfrage  auf der Facebook-Fanseite Langsam kocht besser eigentlich den Titelvorschlag gemacht hatte. Der- oder demjenigen würde ich gerne ein Exemplar kostenlos zukommen lassen!

Ach ja – wie gefällt euch die Optik des Titels? Ich denke mal, die Schriften und Bildelemente bleiben, aber wir werden alles noch etwas hin und her rücken, damit es harmonischer verteilt ist…

Aus dem Leben einer Jung-Verlegerin

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Kategorie : Kochbücher

So sieht ein Verlag aus!Nach den unangenehmen und leider noch andauernden Auseinandersetzungen mit meinem Ex-Verlag hatte ich keine Lust mehr, wieder auf Verlegersuche für meine Slowcooker-Bücher zu gehen. Für die “Großen” der Branche ist das Thema zu speziell , unter den “Kleinen” tummeln sich offenbar auch schwarze Schafe. Kurzerhand habe ich daraufhin keine glühenden Manifeste a la “Der Slowcooker wird sich auch in Deutschland durchsetzen und ich habe das Kochbuch dazu” mehr verfasst, sondern das Buch selbst verlegt.

Das ist nicht so kompliziert, wie es vielleicht klingt: Buch schreiben und als PDF bei der Druckerei abliefern, ISBN beantragen, Buch ins Verzeichnis lieferbarer Bücher eintragen und schon kann es auch über jede “normale” Buchhandlung bestellt werden. Im Wunderkessel hat das auch schon jemand getan (um die Versandkosten zu sparen, eine Schwäbin nach eigener Angabe ;-) : “Ich habe es bei meinem Haus- und Hofbuchlieferanten bestellt. Er meinte, das sei gar kein Problem – es sei ein relativ kleiner Verlag – aber er kann es bestellen und schickt es mir dann auch gleich.”

Lach, “ein relativ kleiner Verlag” – bestehend aus (bislang) einem Buch und einer Person :-) Wenn das “relativ klein” ist, was ist ein wirklich kleiner Verlag???

Was mir bei meiner neuen Tätigkeit als Verleger, Buchhändler und Verpacker in einer Person noch so aufgefallen ist:

  • Unglaublich, wie viele lange Orts- und Straßennamen es in Deutschland gibt. Und dann wohnen die Besteller aus Bergisch-Gladbach oder Schuttertal-Waldheim immer noch ausgerechnet in der Friedrich-Ebert-Straße oder am Sandgruben-Waldweg, so dass es kaum auf den Umschlag passt. Da lobe ich mir doch Frau Hinz aus Ill ;-)
  • Online-Porto ist eine wahrhaft praktische Sache. Passenden Portobetrag nicht bei der Hand? Marken einfach per Paypal zahlen, PDF generieren und ausdrucken.
  • Ich entschuldige mich im voraus für verspätete Lieferungen, die dadurch zustande kommen, dass die Post-Sortiermaschine bzw. der Postbote die Adressen nicht lesen konnten. Meine Handschrift ist gruselig – ruiniert durch mehr als 25 Jahre hastiges Mitkritzeln bei der Arbeit.
  • Meine nur ich das, oder ist das Briefkastennetz in Deutschland absolut lückenhaft? Zu meinen Kindheitstagen stand so ein gelber Kasten an jeder Ecke, so meine ich mich zu erinnern. Jetzt verfügt die ganze 20 000-Einwohner-Stadt noch über gefühlte zwei. Auf dem Weg zu meiner Arbeitsstelle gibt es natürlich keinen, an dem ich bequemerweise sowieso vorbei käme, um die Luftpolsterumschläge einzuwerfen.
  • Musterbeutelklammern (die vernünftigen mit dem eckigen Kopf, die nicht durch das ausgestanzte Loch rutschen) sind noch schwerer aufzutreiben als Briefkästen. Kein Schreibwarenladen im Umkreis von 15 km hatte welche – naja, muss man also wieder online bestellen.

 

Nachgebacken: Kokos-Cupcakes mit Mango-Buttercreme

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Kategorie : Backen, Kochbücher

Kokos-CupcakesNachdem die Muffinwelle etwas abflaut, entwickeln sich Cupcakes zum Backtrend, der aus den USA zu uns herüber schwappt. Das erste deutschsprachige Cupcake-Buch hat Katharina Saheicha (schreibt auch unter cupcakes-cupcakes.de) bereits 2009 veröffentlicht, jetzt gibt es den Nachfolger – Cupcakes: Für die schönsten Feste des Jahres, das mir zur Rezension zur Verfügung gestellt wurde. In dem Band finden sich 60 Rezeptvariationen für die hübschen Küchlein zu “klassischen” Anlässen wie Geburtstag, Hochzeit oder Weihnachten, aber auch zur Babyparty, zu Halloween oder zum Christopher Street Day. Der Kuchenpart ist mir persönlich zu häufig schokoladig (ich mag lieber Mandeln, Nüsse, Obst, Liköre), aber die Teigmenge passte bei den von mir getesteten Rezepten genau für 12 Muffinförmchen (keine Selbstverständlichkeit bei Muffinrezepten!) und die Küchlein gingen wunderbar auf. Die vorgeschlagenen Frostings fand ich sehr lecker, nicht übersüß – allerdings war mir die Menge zu reichlich. Ich habe jeweils die Hälfte Aufstrich zubereitet, das reichte auch noch für ein Frosting-Wölkchen, wenn auch keine us-typische Mega-Wolke. Layout und Schriften des Buches fand ich sehr sympathisch und übersichtlich, nur die Fotos scheinen mir von zwei verschiedenen Quellen zu stammen: Einmal ausdekoriert und professionell, einige wenige eher lieblos auf unpassendem Hintergrund mit wenig appetitlichem Gesamteindruck. Trotzdem – die Rezepte sind den Kaufpreis allemale wert.

==========  REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4

Titel: Kokos-Cupcakes mit Mango-Creme
Kategorien: Backen, Kleingebäck, USA
Menge: 12 Stück

========================= FÜR DEN TEIG =========================
2            Eier
115     Gramm  Zucker
1     Prise  Salz
90     Gramm  Flüssige Butter
150     Gramm  Vanillejoghurt
2      Essl. Kokoslikör
200     Gramm  Mehl
50     Gramm  Kokosraspel
1/2      Pack. Backpulver

======================= FÜR DAS FROSTING =======================
100     Gramm  Weiße Schokolade
20     Gramm  Weiche Butter
100     Gramm  Frischkäse, zimmerwarm
1/4            Mango (reif)

======================== ZUM DEKORIEREN ========================
Kokosraspel, Mangostückchen

============================ QUELLE ============================
abgewandelt von “Cupcakes: Für die schönsten Feste des
Jahres”
– Erfasst *RK* 14.03.2011 von
– Gabriele Frankemölle

Muffinform mit Papierbackförmchen auslegen und den Backofen auf 180
Grad vorheizen.

Für den Teig Eier, Salz und Zucker mit dem Mixer oder der
Küchenmaschine sehr schamuig schlagen.  Die flüssige Butter und den
Joghurt kurz einrühren, danach Kokoslikör, Mehl, Kokosraspel und
Backpulver, bis sich ein glatter Teig ergibt. Teig auf die
Muffinförmchen verteilen und etwa 25 Minuten backen, aus den Mulden
nehmen und vollständig abkühlen lassen.

Für die Creme die Schokolade im Wasserbad schmelzen und glatt rühren,
beiseite stellen. Butter und Frischkäse mit dem Mixer glatt rühren,
die abgekühlte Schokolade Löffel für Löffel einrühren. Die Mango
schälen, in feinste Würfel schneiden und unter das Frosting heben.

Cupcakes mit dem Frosting bestreichen, mit Kokosflocken bestreuen
und jeweils ein Stückchen Mango aufsetzen.

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Jamie Olivers “Chicken on Chickpeas”

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Kategorie : Kochbücher, Kochen

Kichererbsen mit HuhnDiesen Kichererbsentopf listet Jamie Oliver in seinem Amerika-Kochbuch im Abschnitt Los Angeles.  Wieso er das tut, ist mir allerdings schleierhaft – das Gericht hat nordafrikanische und Latino-Einschläge, aber wird es dadurch zu amerikanischer/kalifornischer Küche? Auch der knappe Einleitungstext gibt keinerlei Hinweise, wieso es im Kochbuch gelandet ist: “Dieser Kichererbseneintopf mit Huhn lässt selbst erklärte Gegner der Hülsenfrüchte schwach werden.” Damit hat Jamie allerdings recht: Selbst mein Mann mochte ihn und hat nicht einmal gemerkt, wieviel Knoblauch enthalten war. Das Vorab-Garen der Zehen macht das Aroma wirklich viel milder.

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Jamies Amerika: Killer Mac’n'Cheese

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Kategorie : Kochbücher, Kochen

Jamies AmerikaWas Kochbücher angeht, so kaufe ich lieber Standardwerke wie das oder das hier statt Rezeptkollektionen von Promis mit oft kurzer Halbwertszeit und manchmal geringem Nutzwert. Aber wenn Jamie Oliver über Amerika schreibt, komme ich selbstredend daran nicht vorbei – schließlich ist die US-Küche meine erste kulinarische Liebe, ich konnte eher Brownies als Bisquitboden backen! Ich habe also bestellt – und es nicht bereut: Schon beim ersten Durchblättern haben mich die wunderschönen atmosphärischen Fotos und die sympathischen Begleittexte zu Regionen (New York, Louisiana, Arizona, Los Angeles, Georgia, Wildwest) und Rezepten begeistert. Jamie selbst hat sich für meinen Geschmack zu oft im Bild platziert – typisch Promi-Kochbuch eben. Aber das Layout ist frisch und übersichtlich, Schriften und Farben symbolisieren mit viel Rot und Blau förmlich “USA”.

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1000 Recipes to try before you die: Eine Lebensaufgabe…

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Kategorie : Kochbücher, Kochen

1000 RezepteFast zweieinhalb Kilo schwer und 2048 Seiten stark: 1000 recipes to try before you die (trotz des Titels mit deutschem Inhalt) ist definitiv das massigste Kochbuch, das bei mir im Regal steht. Beziehungsweise es liegt auf dem Wohnzimmertisch und ich habe es nach vielen Abenden Durchblättern schon mit reichlich “Fähnchen” bei Rezepten versehen, die ich gerne nachkochen möchte. Schon komisch, wenn sich das verlockend klingende Bohnen-Reis-Gericht aus Costa Rica auf Seite 1728 wiederfindet – solche Seitenzahlen ist man sonst nur von Meyers Konversationslexikon gewohnt! Masse bietet der Band also reichlich – aber angesichts des doch sehr günstigen Preises von 20 Euro auch Klasse? Weiter lesen

Urlaubs-Mitbringsel: Applesauce Coffee Cake

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Kategorie : Backen, Kochbücher

Neben zwei Pfund zusätzlich auf den Hüften (sein Urlaubsland muss man sich schließlich auch er-essen!) gehört üblicherweise ein Kochbuch zu meinen Reisemitbringseln. Diesmal ist es das “The Martha Stewart Living Cookbook: The New Classics”, 672 Seiten stark und – bis auf eine kurze Introsektion mit Food-Fotos – unbebildert. So hat die erstaunliche Zahl von 1200 Rezepten darin Platz. Das sind alles Gerichte, die seit dem Jahre 2000 im Living-Magazin der (allzu) geschäftstüchtigen Über-Hausfrau Martha Stewart erschienen sind. “New Classics” trifft es: Amerikanische Standards wie Meatloaf, Sandwich, Pies werden in Richtung Asien oder Italien aufgepeppt. In den Zutatenlisten finden sich also reichlich Pak Choi, Sojasauce, Pesto, Balsamico, Rucola. Sehr verlockend lasen sich die Wrap-Rezepte, von denen ich den arabisch gewürzten “Roasted Eggplant, Zucchini and Chickpea Wrap” bereits ausprobiert, aber nicht fotografiert habe. Er schmeckte großartig, aber das Wrap-Brot bröselte so unansehnlich ;-) Als erste Kostprobe gibt’s hier stattdessen den Applesauce-Coffee-Cake, für den ich mich entschieden habe, weil ich dringend noch etwas Apfelmus aufbrauchen musste…

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Secret Cupcakes – geheimnisvolle Schokoküchlein

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Kategorie : Backen, Kochbücher

chocmayo_kl.jpgDen sehr kitschig anmutenden Namen habe ich diesen lockeren Schokoteilchen mit Bedacht verpasst. Im Original heißen sie nämlich Schokoladen-Mayonaise-Cupcakes und das ist eine Bezeichnung, die die meisten wohl sehr abschreckend finden. Auch ich habe erst eine ganze Reihe anderer Rezepte aus Cynthia Barcomi’s Backbuch nachgebacken, bevor mich das hinreißende Foto zu diesen Törtchen doch noch verleitet hat, das Experiment zu wagen. Mayo im Kuchen? Das ist übrigens gar nicht so abwegig, wie es klingt, denn gute Majonaise besteht schließlich aus kaum mehr als Öl und Eigelb. Die schlichte, vollfette sollte es für dieses Rezept allerdings schon sein, keine Salatcreme, keine Remoulade, keine mediterrane Variante mit Olivenöl und schon gar nicht – Gott bewahre! – Aioli :-) Die Schokoteilchen werden sehr schön locker und schmecken gar nicht nach Mayo. Das Frosting aus saurer Sahne und weißer Schokolade gefiel mir ausgesprochen gut, es ist cremig und (sehr unamerikanisch!) nicht zu süß.

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Blogvent XXX – Ingwer: Hähnchenwürfel mit warmer Ingwersauce

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Kategorie : Kochbücher, Kochen

ingwer_kl.jpgIngwer mag man – oder man mag ihn nicht. Ich mag ihn nicht und leider hat mich auch Sarah Wieners Rezept “Hähnchenwürfel mit warmer Ingwersauce” nicht vom Gegenteil überzeugen können. Der Geflügelpart war lecker und ausgesprochen kindgerecht (quasi eine Hausmacher-Version von McD Nuggets), die Sauce fand ich grässlich! Als Hauch in fernöstlichen Gerichten schmeckt mir Ingwer noch, aber wenn er so prominent daher kommt wie hier, dann endgültig nicht mehr. Mein Beitrag für das Blogevent XXX – Ingwer, diesmal ausgerichtet von Kochschlampe, bekommt also von mir selbst die Note “Sechs, setzen, Thema verfehlt”. Denn ich habe die Sauce weggeschüttet und stattdessen unsere bewährte süß-saure zubereitet :-)

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DKduW: “Cooking with Mickey around our world” & Chocolate Chip Cookies

Kategorie : Backen, Kochbücher

mickey.jpgDKduW steht für ein neues monatliches Blogevent – Dein Kochbuch, das unbekannte Wesen. Die nette Idee, die dahinter steckt: Gebt all den angestaubten Exemplaren eine Chance, aus denen Ihr noch nie etwas gekocht habt oder die ihr schon lange nicht mehr in den Händen hattet. Da kommt mir direkt mein allererstes englischsprachiges Kochbuch in den Sinn, dass ich 1987 gekauft geschenkt bekommen habe: “Cooking with Mickey around our world”, ein spiralgebundenes 300-Seiten-Exemplar mit den meistgefragten Rezepten aus den Disney-World-Restaurants, heute heisst es Disney’s Cooking with Mickey & Friends. Ich glaube, ich habe es damals in einem der Souvenirshops des Freizeitparks in Florida unzählige Male in den Händen gedreht – und es dann doch nicht gekauft. $9.95 + tax waren an einem der letzten Tage einer vierwöchigen USA-Rundreise eine Menge Geld. Heimlich erstanden hat es dann meine (damalige und heutige) Freundin und Reisebegleiterin Martina, um es mir einige Wochen später zum Geburtstag zu schenken. Tolle Idee!

Der Band enthält einige sehr schöne Rezepte, vor allem die des “Polynesian Terrace”-Restaurants gefielen mir, da ich mein USA-Austauschjahr zuvor zur Hälfte in Hawaii verbracht hatte. Als erstes nachgekocht habe ich daher Fried Rice und Pua Peanut Pork, dazu Mai Tais und Pina Coladas gemixt. Die 80er waren groß in Sachen Cocktails :-) Mein Favorit aber waren die Chocolate Chip Cookies, die selbst ich als damals blutiger Kochanfänger gut hingekriegt habe.

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California Walnut Bread mit zwei Aufstrichen

Kategorie : Brot, Kochbücher, Sonstige Rezepte

walnutspread_kl.jpgAls ich mein erstes Brotbackbuch im Internet bestellt habe, bin ich einem Irrtum aufgegessen: Statt der vielgelobten “Bread Bible” von Rose Levy Beranbaum habe ich das Werk von Beth Hensperger erwischt, das genauso betitelt ist. Letzteres gefällt mir jedoch auch sehr gut: Ein übersichtliches Buch ohne Schnickschnack, dafür mit 300 gut geschriebenen Rezepten, die die (US-)Bandbreite von herzhaftem bis süßem Brot bis hin zu Quickbreads (Rührkuchen) abdecken. Fast alles, das ich bislang nachgebacken habe – vor allem aber die Sweet Vanilla Challah, das Oatmeal-Potato-Bread und die Cinnamon Rolls with Irish Cream Glaze – schmeckten ausgezeichnet.

Auch das California Walnut Bread – würzig, aber nicht herb – kann ich empfehlen. Ich habe es für das American Cooking Festival gebacken und mit zwei Aufstrichen (Tuna Mousse & Herbed Lemon Goat Cheese Spread) als Vorspeise serviert.

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Für den Vorrat: Lemon Poppy Seed Pound Cake

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Kategorie : Backen, Kochbücher

lemseed_kl.jpgSo etwa 150 Kochbücher werden es wohl sein, die ich gesammelt habe. Darunter einige schöne Bildbände zum Blättern, einige Fehlkäufe mit augen-unfreundlichem Layout oder völlig abgehobenen Rezepten, viele So-La-La-Exemplare und ein paar echte Lieblingsbände. Zu letzteren gehört das New Cookbook von Better Homes and Gardens – in den USA so etwas wie hierzulande das Dr. Oetker-Schulkochbuch. Das Buch im typischen rotkarierten Einband bietet 1200 zuverlässige Grundrezepte für das ganze Spektrum der “klassischen” amerikanischen Hausmannskost. Was mir vor allem gefällt: Der weitgehende Verzicht auf Fertigprodukte (die man hierzulande eh nicht bekommt) und die Liste von Variationen, die an jeden Rezept angehängt ist. Auf dem BHG Cookbook stammt auch dieses Rezept für einen gut haltbaren Rührkuchen, der uns die ersten Urlaubstage in Ostfriesland (bei leider sehr schlechtem Wetter) etwas versüßte…

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