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Für den Vorrat: Lemon Poppy Seed Pound Cake

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Kategorie : Backen, Kochbücher

lemseed_kl.jpgSo etwa 150 Kochbücher werden es wohl sein, die ich gesammelt habe. Darunter einige schöne Bildbände zum Blättern, einige Fehlkäufe mit augen-unfreundlichem Layout oder völlig abgehobenen Rezepten, viele So-La-La-Exemplare und ein paar echte Lieblingsbände. Zu letzteren gehört das New Cookbook von Better Homes and Gardens – in den USA so etwas wie hierzulande das Dr. Oetker-Schulkochbuch. Das Buch im typischen rotkarierten Einband bietet 1200 zuverlässige Grundrezepte für das ganze Spektrum der “klassischen” amerikanischen Hausmannskost. Was mir vor allem gefällt: Der weitgehende Verzicht auf Fertigprodukte (die man hierzulande eh nicht bekommt) und die Liste von Variationen, die an jeden Rezept angehängt ist. Auf dem BHG Cookbook stammt auch dieses Rezept für einen gut haltbaren Rührkuchen, der uns die ersten Urlaubstage in Ostfriesland (bei leider sehr schlechtem Wetter) etwas versüßte…

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Tassajara Weizen-Vollkornbrot

Kategorie : Brot, Kochbücher

tassa_kl.jpgBacken ist Meditation – naja, oder so ähnlich. Für Esoterik habe ich ja eigentlich nix übrig, aber in Edward Espe Browns Buch-Besteller ” The Tassajara Bread Book” stehen schon einige kulinarische Weisheiten und schöne Gedanken. So zum Beispiel, dass ein gutes Brot mehr benötigt als Mehl, Wasser und Hefe, nämlich achtsame Zubereitung und Zeit. Vor allem aber stehen viele tolle Rezepte drin, die im Ersterscheinungsjahr 1970 gerade zu revolutionär waren: Brot aus Vollkornmehl – und das in den USA, wo das blendend weiße Pappbrot dominiert! Das Grundrezept “Tassajara Yeasted Bread” (Tassajara ist übrigens ein Zen-Kloster in Kalifornien, in dem Brown kochte) war das erste, das ich nachgebacken habe – mit Erfolg: Ein lockeres Weizenvollkornbrot, nicht zu herb, mit einer eher soften Kruste. Sowas kommt auch bei Kindern gut an…

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Verkehrter Birnenkuchen

Kategorie : Backen, Kochbücher

birnenkuch_kl.jpgBorn to Cook II von Tim Mälzer war ein Weihnachtsgeschenk – eines das bislang recht unbeachtet im Regal stand, weil mir nach mediterraner Sommerküche und Frischfisch noch nicht so recht der Sinn stand. Jetzt habe ich das erste Gericht nachgekocht bzw. nachgebacken – den “verkehrten Birnenkuchen”, bei dem das Obst unten in der Form landet, der Teig darüber. Nette Idee, vor allem wenn man wirklich reichlich Zucker und Butter als Unterlage verwendet, so dass sich eine Karamelkruste ergibt. Aber dafür reichten zwei Esslöffel brauner Zucker nicht…

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Coca-Cola-Kuchen a la Nigella

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Kategorie : Backen, Kochbücher

coccake_kl.jpgWer bei “Coca-Cola-Kuchen” an Gebäck a la Fantakuchen und an Kindergeburtstag denkt, liegt falsch. Nigella Lawsons Cola-Cake ist ein sehr dunkler, feuchter Schokokuchen, bei dem man die Brause überhaupt nicht herausschmeckt. Ein bisschen erinnerte er mich an Brownies, ist allerdings viel lockerer. Sehr locker – beeindruckend locker, sie kann sich’s leisten – ist auch Nigellas Umgang mit Fett- und Zuckermengen in ihrem Buch “How to Be a Domestic Goddess”. Ich habe das Rezept ein bisschen “entsüßt”, das sehr reichlich bemessene Frosting halbiert sowie den Hinweis “No diet coke!” ignoriert, da ich nur Diet Coke im Haus hatte. Ein bisschen hatte ich ja eine wüste chemische Reaktion Süßstoff-Natron-Buttermilch befürchtet, ist aber glücklicherweise nicht eingetreten!

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