Archiv für ‘Menüs’ Kategorie:
Nachlese: Das Weihnachtsmenü 2009 in Bildern
Was ich mir (spätestens!) nächstes Jahr zu Weihnachten wünsche, weiß ich jetzt schon: Einen neuen Backofen. Meiner backt in letzter Zeit bei Heißluft irgendwie ungleichmäßig (oben viel stärker als unten) und dass er keine kostanten 80 Grad Ober- und Unterhitze hält, habe ich gemerkt, als ich heute mittag das “falsche Filet” vom Rind anschnitt: Baaah, nicht gar - und das trotz sechs Stunden im Ofen. Dabei hatte ich sonst immer beste Erfahrungen mit Niedertemperatur gemacht… Lediglich mein Vater erklärte das arg rötliche Fleisch kurzerhand zum Steak und aß es mit großem Apptit - wir anderen 13 mutierten zu Kurzzeit-Vegetariern und hielten uns an Feldsalat, Spargelgratin, Pilzrahm und Herzoginkartoffeln. Glücklicherweise waren Vorspeise und Dessert vollkommen gelungen!
Zwiebelkuchen-Essen: Diesmal a la France…
Der Hauptgang des alljährlichen Frauenclub-Herbstessens bedarf keines Gedankens: Zwiebelkuchen, was sonst? Das Drumherum erfordert jedoch einige Überlegungen: Eine von uns ist hochgradig allergisch gegen Meeresfrüchte, eine mag keine Ziegen- oder Schafsmilchprodukte essen. Fisch- und viele Käsegerichte fallen daher schon mal weg. Was bleibt, war hier bereits nachzulesen (2006, 2007, 2008) - in diesem Jahr habe ich mich für einen französischen Akzent entschieden: Als ersten Gang gab es eine rustikale Bauernterrine mit Blattsalaten, als Dessert eine zweifarbige Mousse au Chocolate mit einem Kompott aus getrockneten Aprikosen.
Ab in den Spanienurlaub: Mit Tapas…
Nachdem wir mit unserem Austauschschüler Carlos aus Ecuador quasi einen eigenen Dolmetscher zur Verfügung haben, stand das Ziel des Sommerurlaubes schnell fest. Spanien! Am Freitag geht es ab nach Barcelona und zur Costa Dorada, wo Kultur (Mutter), Shoppen (Tochter), Fußball (Söhne & Mann) sowie Faulenzen & Strandleben (alle) geplant sind. Als kulinarische Einstimmung für den Urlaub habe ich eine kleine Tapas-Party veranstaltet. Lecker war’s, gemütlich war’s - und bleibt’s, denn ich verzichte darauf die Rezepte aus Kochblogs & Foodwebseiten nochmals abzutippen, ich verlinke einfach
Was es also alles gab: Oliven, Aioli, Chorizo, Brot, Datteln im Speckmantel, Kartoffel-Tortilla, Meeresfrüchtesalat mit Weißweinessig, Bohnensalat mit Tunfisch, marinierte Gemüse mit Mandeln und Pinchos mit Senf-Honig-Marinade, zum Nachtisch natürlich Flan. Weiter lesen »
Spargelmenü 2009 - auf italienisch
Bleichspargel, Hollandaise, Kartoffeln, Schinken: Nach so-und-so-vielen Jahren habe ich mit der Tradition gebrochen und meinem Stammtisch beim alljährlichen Spargelmenü das Gemüse mal auf andere Art serviert - nämlich auf italienisch. Das Rezept für den gebratenen Grünspargel mit Pasta und Garnelenspießen ist allerdings auch schon ein persönlicher Klassiker und kommt zur Spargelzeit regelmäßig auf den Tisch, weil’s schnell geht und superlecker ist. Passend zum Hauptgang das Dessert: Eine rosmaringewürzte Limoncello-Creme mit Erdbeeren (Rezept unten). Ebenfalls zur Nachahmung wärmstens empfohlen!
Cajun calls: Amerika-Menü jenseits von Fastfood
“Amerikanisches Essen ist mehr als Hamburger und Hot Dogs”, “amerikanisches Essen ist mehr als Hamburger und Hot Dogs”, “amerikanisches Essen ist wirklich mehr als Hamburger und Hot Dogs” - ja, ich weiss, dass ich das gelegentlich gebetsmühlenartig wiederhole
Gestern abend habe ich statt Worten Taten sprechen lassen und eine Frauenrunde zum Amerika-Menü nach Südstaaten-, genauer gesagt Cajun-Art, eingeladen. Einige Rezepte habe ich von USA kulinarisch, die restlichen von der Webseite von Emeril Lagasse, einem berühmten US-Fernsehkoch. Er begann seine Kochkarriere im berühmten Commander’s Palace in New Orleans und führt jetzt die Kette Emeril’s. Es gab also:
- Warm Nut Encrusted Goat Cheese Salad with Bacon Lardons (Salat mit warmem Ziegenkäse und Speck)
- Bourbon Chicken mit Rice Pilaf, Maple Carrots und Spinach Gratin
- Coffee Custard and Cinnamon Plums
Nachlese: Weihnachtsmenü 2008 in Bildern
Ein Weihnachtsmenü für unsere Familie zusammenzustellen, erfordert weit mehr Diplomatie und Langmut als Kochkunst. Bitte nichts exotisches, halbgar gebratenes, krustentieriges, prominent käsiges oder bitteres. Bitte Saucen und Dressings immer separat (einer von uns isst nur trocken), bitte keinerlei Alkohol im Essen (einer von uns ist trocken). Ich bemühe mich, die Einschränkungen als Herausforderung zu sehen und habe nach ausgiebigem Stöbern vor allem auf der Essen&Trinken-Webseite folgende Zusammenstellung gewählt:
- Wintersalate mit Kartoffeldressing und Lachsbonbons
- Putenbrust mit Steinpilzfüllung, Speckbohnen, Möhren mit Ahornsirup und Prinzessinkartoffeln
- Orangen-Panna-Cotta mit Mango-Minzsalat
Herbstmenü mit Zwiebelkuchen, die dritte…
Die schönste FoodbloggerInnen-Jahreszeit ist leider vorbei - zumindest, wenn es darum geht, zum Abendessen einzuladen und trotzdem genügend Licht zum Dokumentieren der zubereiteten Gerichte zu haben (wie auch sie und sie feststellen). Ich habe beim traditionellen Zwiebelkuchen-Essen meiner Frauenrunde daher gemogelt: Meine Tochter bekam nachmittags eine Portion der schön angerichteten Federweißer-Mousse mit Traubenkompott und Feigen serviert, meine kurz vorbei schauende Mutter kostete um fünf Uhr das vorbereitete Wildreis-Hühnersüppchen. Die abends erst frisch gebackenen Zwiebelkuchen und Kürbisquiche entgingen der Digiknipse - aber die sind eh Herbstmenü-Standard und waren hier schon zu sehen.
Ein Frühstück mit Stars & Stripes
Statt eines kulinarischen Länderabends, mit dem wir uns üblicherweise nach dem Urlaub bei den zahlreichen Haus-, Garten- und Haustiersittern unseres “Anwesens” bedanken, gab’s diesmal ein Länderfrühstück - denn die amerikanische Küche hat vor allem, was Frühstücksspezialitäten angeht, eine Menge zu bieten. Da gibt’s Herzhaftes wie Rührei mit Speck oder Süßes wie French Toast mit Ahorn- und Orangensirup. Schlichtes Backwerk wie Bagel lässt sich durch Räucherlachs oder raffinierte Frischkäse-Aufstriche aufpeppen. Ich hoffe, den Gästen hat’s so gut geschmeckt, dass sie auch im nächsten Jahr Kübelpflanzen wässern, Pferdestall ausmisten, Hunde Gassi führen oder Katze füttern
Spargelmenü 2008 - (diesmal nicht) in Bildern
Entgegen meiner Einlassungen bin ich wohl doch kein Foodblogger - jedenfalls nicht immer. Gestern hatte ich nämlich gar keine Lust, irgendwelche Stehlampen hin- und herzurücken oder Teller ans Fenster zu tragen, um das alljährliche Spargelmenü meines Stammtisches ins rechte Licht zu rücken. So blieben die abendlichen drei Gänge undokumentiert, immerhin hatte ich es am Nachmittag geschafft, den Tisch zu knipsen…
Was es gab? Naja, wie immer
Als Hauptgang das klassische Spargelgericht mit Kartoffeln, Hollandaise, Schinken, davor und danach etwas, das mir zu passen schien (süß-scharfe Thai-Spargelsuppe mit Garnelen) oder einen Bezug zu unserer jüngsten / nächsten Stammtischreise hat (böhmische Buchteln mit Vanillesauce). Die hatten wir im März im Prag gekostet und fanden sie schwer, aber sehr lecker. Nach dem “leichten” Spargel blieb noch genügend Raum für die lockeren Hefeteig-Kugeln mit Powidl- und Quarkfüllung. Die gibt’s bestimmt nochmal bei uns - dann aber wohl als süßes Hauptgericht.
Nachlese: Weihnachtsmenü 2007 in Bildern
Nach zwei “schweinischen” Jahren (nur was das Weihnachtsmenü anging!) stand bei uns in diesem Jahr wieder Pute auf dem Tisch - ein stattlicher Vogel von sieben Kilo, gefüllt mit einer würzigen Masse aus Laugenbrezeln, Petersilie, Speck und Zwiebeln. Sehr lecker - aber zum eigentlichen Highlight des Menüs erkläre ich das Dessert. Okay, das tue ich als bekennender Süßschnabel fast immer… Das Mascarponeparfait ist zwar ein untypischer Vertreter seiner Art, weil dafür kein Eigelb cremig geschlagen wird. Dennoch hat es eine perfekte Konsistenz und schmilzt superzart-vanillig auf der würzigen Glühweinsauce.
- Petersilienwurzelcremesuppe mit Lachsrose (Rezept folgt unten)
- Pute mit Semmelknödelfüllung, Rosenkohl, Feldsalat mit Nüssen
- Mascarponeparfait mit Glühweinbirnen (Rezept folgt unten)

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