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Am Sonntagnachmittag: Cream Tea auf westfälisch

Kategorie : Backen, Menüs

Scones auf der TeetafelSechs ausgewählte süße Häppchen, vier Scones, vier Fingersandwiches, zwei pikante Mini-Muffins – stolze 26 Pfund (pro Person !) haben wir jüngst im noblen Royal Horseguards Hotel in London für den Afternoon Tea gezahlt. Gut, dafür sitzt man mit Blick auf die Themse in edlen Samtsesselchen, die Teekanne ist aus Silber, der Tee aus Himalaya-Hochlagen und die Häppchen-Etagere mit antikem Porzellan bestückt. So edel geht es bei uns zuhause nicht zu -  zur Einstimmung auf das London-Foto-Gucken mussten es westfälische Eichenstühle, das Alt-Luxembourg-Geschirr und Silberlöffelchen tun. Auch die Häppchenauswahl war eingeschränkter, aber dafür die Portionen größer, so dass alle auch tatsächlich satt wurden – was man vom Londoner Tee nicht behaupten konnte.

Mein Cream-Tea-Menü bestand also aus:

  • Caramel Shortbread Bars (sehr mächtigen Kuchenhappen, Rezept siehe unten)
  • Scones (Rezept hier) mit Clotted Cream und  Erdbeer-Marmelade
  • Fruity Cinnamon Scones (Rezept oben, versetzt mit je 50 g getrock. Aprikosen und Preisselbeeren sowie 1 TL Zimt)
  • Gurken-Sandwiches und Lachs-Frischkäse-Sandwiches (Rezepte hier und hier auf deutsch)

Gurken- und Lachs-Sandwiches Caramel Shortbread

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4

Titel: Caramel Shortbread Bars
Kategorien: Kekse, Cookies, England, Bars
Menge: 24 Kl. Stücke

175 Gramm Butter (weich)
70 Gramm Zucker
1/2 Teel. Vanillezucker
1 Prise Salz
215 Gramm Mehl

======================== FÜR DIE FÜLLUNG ========================
400 Gramm Dulce de Leche (oder karamelisierte gesüßte
– Kondensmilch, Russlandabteilung des
– Supermarktes)

================== FÜR DIE SCHOKOLADENSCHICHT ==================
150 Gramm Zartbitter-Kuvertüre
1 Essl. Butter

============================ QUELLE ============================
abgewandelt von joyofbaking.com
– Erfasst *RK* 16.01.2013 von
– Gabriele Frankemölle

Eine Backform von 23 mal 23 cm (oder 26cm Springform) mit Backpapier
auslegen oder alternativ leicht mit Butter ausfetten. Backofen auf
175 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

Butter, Vanillezucker, Salz und Zucker mit dem Mixer in einer
Schüssel sehr schaumig rühren. Dann das Mehl dazu geben und nur so
lange einarbeiten, bis sich ein glatter Teig ergibt. Den Teig in die
Form pressen und etwa 20 Minuten hellbraun backen. Abkühlen lassen.

Die Karamelcreme im Wasserbad leicht erwärmen, bis sie flüssig ist
(oder ganz vorsichtig in der Mikrowelle verflüssigen). Auf den
Kuchenboden streichen. Die Schokolade mit der Butter schmelzen und
auf der Karamelcreme verteilen.

Einige Stunden auskühlen lassen und dann mit einem feuchten Messer
in kleine Würfel (2 – 3 cm Kantenlänge) schneiden.

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Weihnachtsmenü 2012: Vorbereitung ist alles

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Kategorie : Menüs

Weihnachtsmenü 2012“Dass du dir das immer antust”, schüttelt meine Mutter den Kopf.  Ich finde, ich tue mir gar nichts an, wenn ich zu Weihnachten für meine (erweiterte) Familie mit 12 bis 14 Personen ein Festmenü koche. Im Gegenteil, ich finde, ich tue mir etwas Gutes: Ich kann wochenlang in Rezepten stöbern, um für jeden der Mitesser mit seinen spezifischen Vorlieben/Abneigungen (und davon gibt es viele!)  etwas zu finden. Ich kann planen, berechnen, einkaufen, nach Herzenslust vorbereiten, darf mich loben lassen und muss – ganz wichtig – hinterher nicht spülen und aufräumen, denn dafür finden sich immer Helfer. Das eigentliche Zubereiten/Kochen strecke ich über einige Tage, immer mal wieder ein bisschen – wenn sich so vieles vorbereiten lässt, wird der eigentliche Festtag ganz stressfrei.

Zum Zeitplan: Ich habe ich den Teig für die Schokotörtchen bereits vier Tage vorher angerührt und in Souffleeförmchen eingefroren. Fischmousse und Fruchtsauce habe ich zwei Tage vorher zubereitet, die Suppe mit Einlagen am Vortag. Dann habe ich auch das Blanchieren von Möhren und Zuckerschoten erledigt. Blieb für den Einladungstag das Anbraten des Rinderfilets, das Zubereiten der Sauce, das Putzen des Salates und natürlich diverses Erhitzen, Abschmecken, Fertigstellen. Die genaue Menüfolge:

Klare Tomatensuppe Wintersalat mit ForellenmousseDer Hauptgang

Das Dessert

Winter-Dessert: Joghurt-Mousse mit Bratapfel-Kompott

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Kategorie : Desserts, Menüs

HonigmousseIrgendwie ist es immer dasselbe: Wenn ich eine Speisenfolge plane, fällt mir als erstes das Dessert ein, danach die Hauptspeise und für die Vorspeise oder den Fischgang muss ich üblicherweise 15 Kochbücher wälzen und ähnlich viele Foodblogs besuchen, bis ich das Passende habe. Das anstehende Weihnachtsmenü (wie hier zu lesen eine ziemliche Herausforderung) bildet keine Ausnahme. Rinderfilet Wellington soll es geben und  das Dessert wird diese luftig-cremige Mousse mit aromatischem Apfelkompott. Bleibt noch die Suche nach der Vorspeise… Hat jemand einen Vorschlag? Aber wie gesagt: Keine Krustentiere oder Innereien, nichts blutiges, nichts prominent käsiges, kein Alkohol und Saucen nur separat servieren ;-)

==========  REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4

Titel: Joghurt-Honig-Mousse mit Bratapfel-Kompott
Kategorien: Dessert, Winter
Menge: 12 Portionen

======================== FÜR DIE MOUSSE ========================
500     Gramm  Griechischer Joghurt, stichfest
75-100        ml  Honig (nicht zu dunkler)
4   Blätter  Gelatine
400        ml  Schlagsahne, steif geschlagen

======================== FÜR DAS KOMPOTT ========================
4      Essl. Zucker, braun
1/2            Zitrone; den Saft
175        ml  Wein, weiß (oder Apfelsaft)
3            Äpfel, groß, geschält (Boskoop)
2            Gute Prisen Lebkuchengewürz (oder Zimt)
50     Gramm  Mandel(n), gehackte

============================ QUELLE ============================
– Erfasst *RK* 01.12.2012 von
– Gabriele Frankemölle

Für die Honigmousse die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Den
Joghurt nach Geschmack mit mehr oder weniger Honig süßen. Die
Gelatine ausdrücken, in einem Töpfchen schmelzen lassen und zunächst
mit einem Teil der Joghurtmasse, dann mit dem Rest verrühren. Kalt
stellen.

Sobald der Joghurt anfängt, etwas einzudicken (“Straßen zieht”), die
Sahne locker unterheben. Die Mousse auf 8 bis 12 Gläschen verteilen,
kalt stellen.

Für das Kompott Äpfel schälen, entkernen und nicht zu grob würfeln.
Zucker in einem Topf karamellisieren lassen, mit Wein und
Zitronensaft ablöschen, Lebkuchengewürz zufügen und etwas einkochen
lassen. Äpfel zufügen und weich dünsten, zuletzt die Mandeln
unterheben.

Jeweils einen guten Esslöffel des Kompotts auf die erstarrte Mousse
geben.

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Geburtstagsbuffet: Orient grüßt Tchibo

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Kategorie : Menüs

Das GeburtstagsbuffetEines meiner Geburtstagsgeschenke in diesem Jahr kam von Tchibo: Ein Überraschungspaket mit Grillpfanne,  Kochmesser, Fingerschutz, Burgerpresse und Gemüse-Backform. Zur aktuellen Themenwelt  “Steak & Burger” wurden einige Foodblogger mit diesem Zubehör bedacht und zu einem Rezeptwettbewerb eingeladen. Steaks & Burger – das müsste doch eigentlich das USA-kulinarisch-Thema sein! Tja, könnte man denken – aber erstens esse ich kaum noch rotes Fleisch, zweitens hatte ich genau zur Blogparade meine Geburtstagsparty anstehen, bei der ich 25 Personen bekochte wollte. Und zwar weder mit Steaks (siehe Punkt 1) noch mit Burgern (die Mottoparty hatten wir schon mal).

Stattdessen schwebte mir etwas orientalisch-sommerliches vor, nicht zuletzt weil ich mal wieder meine schönen (aus Tunesien und der Türkei mitgebrachten) Schüsseln und Schälchen einsetzen wollte . Und Salate und Desserts in Portionsgläschen sollte es geben. Letztlich fiel meine Wahl auf folgendes Buffet:

Die Burgerpresse und das Gemüseblech habe ich dabei nicht gebraucht, aber das Messer und der Fingerschutz leisteten mir gute Dienste: Für Tabbouleh muss man eine Menge Zutaten wirklich fein zerkleinern. Die Grillpfanne (ich besaß bisher keine) begeistert mich wirklich: Man brät darin mit wenig Fett, das Bratgut hängt wegen der guten Oberfläche nicht an und bekommt diese schönen “Grillstreifen”.

Das Rezept für die Hähnchenbrust:

==========  REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4

Titel: Hähnchenfilet mit Salbei im Speckmantel
Kategorien: Geflügel, Für Gäste
Menge: 8-10 Portionen

700 Gramm  Hähnchenbrust-Innenfilet, ca. 20 Stück
20   Salbeiblättchen
20  Scheiben  Frühstückspeck (Bacon)

============================ QUELLE ============================
– Erfasst *RK* 14.08.2012 von
– Gabriele Frankemölle

Die Hähnchenbruststücke mit jeweils einem frischen Salbeiblatt
belegen und mit jeweils einer Speckscheibe fest umwickeln.

Grillpfanne vorheizen und die Fleischstücke (mit der “Specknaht”
nach unten) bei mittelgroßer Hitze von jeder Seite etwa drei bis vier
Minuten braun braten.

Kann kalt oder warm serviert werden.

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Das Rezept für Tabbouleh (Couscous-Gemüsesalat):

==========  REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4

Titel: Tabbouleh (Couscous-Gemüsesalat)
Kategorien: Orient, Beilage, Für Gäste
Menge: 12 Portionen

300     Gramm  Couscous, fein (aus dem türkischen Gemüseladen)
400        ml  kräftige Gemüsebrühe, heiß (auch aus Instant
– zubereitet)
1      Bund  glatte Petersilie (aus dem türkischen
– Gemüseladen, groß!)
1/2      Bund  frische Minze
100        ml  Olivenöl
100        ml  Zitronensaft, am besten frisch gepresst
1            Knoblauchzehe, zerdrückt
1-2      Teel. Kreuzkümmel
1     Prise  Zimt
1            Salatgurke
1      Bund  Lauchzwiebeln
6            Tomaten
Salz, Pfeffer

============================ QUELLE ============================
– Erfasst *RK* 14.08.2012 von
– Gabriele Frankemölle

Den Couscous in eine Schüssel geben und mit der heißen Brühe
übergießen. Einige Minuten quellen lassen und dann mit einer Gabel
auflockern, bis keine groben Klümpchen mehr zu erkennen sind.

Petersilie und Minze mit einem Messer fein hacken und auf den
erkalteten Couscous geben. Olivenöl und Zitronensaft mit zerdrücktem
Knoblauch, Kreuzkümmel und Zimt verrühren und ebenfalls über den
Couscous gießen. Alles gut vermischen und einige Stunden kühl
stellen.

Eine Stunde vor dem Servieren Salatgurke schälen, Tomaten waschen
und Lauchzwiebeln putzen. Alles in feine Stücke schneiden, leicht
salzen und pfeffern und mit dem marinierten Couscous mischen.

Am schönsten sieht es aus, wenn der Salat in kleinen Gläschen
serviert wird.

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Für die Gambas und das Grillgemüse habe ich übrigens einfach 100 ml Olivenöl gut gesalzen und gepfeffert und vier Knoblauchzehen hineingepresst.  In das Würzöl wurden die Gambas und Gemüse (in getrennten Schüsseln!) eingelegt und dann bei großer Hitze (Gambas) bzw. mittlerer Hitze (Gemüse) in der Grillpfanne gebraten. Zu den Gambas passt gut gehackte glatte Petersilie, zu den Gemüsen Rosmarin oder ebenfalls Petersilie.

Das Pfirsich-Dessert, Couscous-Salat und Hähnchenbrust im Speckmantel

Spargelmenü 2012: Umsonst und draußen :-)

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Kategorie : Menüs

Draußen gedeckt - zum zweiten Mal in 15 Jahren :-)Meine Stammtischschwestern und ich kennen uns inzwischen seit 20 Jahren. Aus dem ursprünglichen Geburtsvorbereitungskurs wurde erst ein Babytreff, dann ein Kindertreff mit Müttern, dann ein Müttertreff ohne Kinder und inzwischen sind wir ein Reise- und Schlemmerklübchen. Nicht seit 20 Jahren, aber bestimmt seit 15 treffen wir uns alljährlich im Frühjahr bei mir zum Spargelessen – und erst zum zweiten Mal in der langen Zeit  hat es jetzt geklappt, dass wir tatsächlich draußen essen konnten. Bei angenehmen 20 Grad gab’s die Vorspeise (zweierlei Spargelmousse auf Salat), beim Hauptgericht (Spargel klassisch mit Kartoffeln, Schinken und Hollandaise) wurde es schon etwas frisch. Beim Dessert konnte man dann schon froh sein, dass es lauwarm (Erdbeer-Rhabarber-Crumble) und meine Pachtworkdecken-Sammlung groß genug war…

SpargelmousseDie Spargelmouuse habe ich nach diesem Rezept hier zubereitet (allerdings die dreifache Menge für acht Personen). Statt konfierter Tomaten gab es dazu Rucola-Salat und Spargelspitzen (viel zu schade zum Pürieren ). Zudem habe ich noch einige Jumbo-Garnelen gebraten.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.1

Titel: Erdbeer-Rhabarber Crumble
Kategorien: Dessert, Rhabarber
Menge: 8 Portionen

500 g  Rhabarber (geputzt)
500 g Erdbeeren
4 Essl. Holunderblütensirup
1 Pack. Vanillezucker
Zucker nach Geschmack
1 Essl. Vanillepuddingpulver

============================= STREUSEL =============================
150 Gramm brauner Zucker
100 Gramm Mehl
75 Gramm Haferflocken
1/2 Teel. Zimt, Prise Salz
125 Gramm weiche Butter

============================== QUELLE ==============================
www.usa-kulinarisch.de

Rhabarber putzen und in knapp 1 cm lange Stücke schneiden. Mit Saft,
Zucker und Vanillezucker einige Stunden ziehen lassen. Dann die
Erdbeeren (geputzt und in feinen Stücken) dazu geben, alles
mit Puddingpulver überstäuben, durchrühren und auf dem Boden
einer feuerfesten Form verteilen.

In einer Schüssel braunen Zucker, Mehl, Haferflocken
und Zimt vermischen, soviel Butter einkneten, bis sich Streusel
ergeben. Auf das Obst krümeln und bei 180 Grad 25 bis 30
Minuten goldbraun backen, lauwarm oder kalt servieren.

Dazu Sahne oder Vanilleeis.

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Die verbloggten Spargelmenüs der Vergangenheit:

 

 

Alpenländisch: Das Weihnachtsmenü 2011 in Bildern

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Kategorie : Menüs

Weihnachtstisch2011Grob gesägte Tannenbäume waren (neben den allgegenwärtigen Engeln aus der Landlust) DER Trendartikel auf hiesigen Weihnachtsmärkten. Entgegen aller guter Vorsätze, keine “Stehrümchen” mehr zu kaufen, habe ich doch einige Exemplare erstanden und diese jetzt als Tischdeko für die Weihnachtstafel verwendet. Zusammen mit Stoffservietten, Vichy-Karo-Schleifen und Sets sowie Tannenzapfen und Zimtstangen ergab das ein irgendwie alpenländisches Bild. Dazu passte dann auch die Speisenfolge – wie hier schon ausgeführt immer eine Auswahl nach dem Motto “kleinster gemeinsamer Nenner” (oder war das größer gemeinsamer Teiler, Bruchrechnung ist schon so lange her!):

Als Vorspeise gab es eine Rosenkohl-Cremesuppe mit gebratenen Pfifferlingen:

Rosenkohlsuppe

Den Hauptgang bildete ein supersaftiger NT-Schweinebraten mit Honig-Senfkruste, dazu Kräuterknöpfle (echte Entdeckung!), Speckböhnchen, Möhren in Ahornsirup und Feldsalat mit Trauben, Nüssen und Käse:

NT-Schweinsbraten

Feldsalat mit Nüssen und Trauben

Den Nachtisch hatte meine Tochter (Koch-Azubi im 1. Lehrjahr) für uns vorbereitet (das arme Kind musste an den Feiertagen natürlich arbeiten): Lebkuchenparfait mit nicht-alkoholischen Cassis-Birnen.

Lebkuchenparfait mit Cassisbirne

Herbstmenü 2011 mit Kastanien und Kuchen

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Kategorie : Menüs

Dass ein Drei-Gänge-Menü nicht notwendigerweise pappsatt und übervoll macht, hat mir der Frankreich-Kurzurlaub im September mehr als deutlich gemacht. Sowohl beim Table d’Hôte-Menü in der Pension als auch in den Restaurants, die wir besuchten, gab es ausgezeichnete, frische Küche in überschaubaren, aber immer ausreichenden Portionen. Genau so wollte ich es auch beim alljährlichen Herbstmenü meines Stammtisches halten – und so gab es diesmal Tässchen, Stückchen und Häppchen… Das Menü im einzelnen:

» Als Vorspeise ein “Kastanien-Cappucino” nach Art von Schrats Maronisuppe, obenauf statt Sahnehaube ein Milchschaum
» Als Hauptspeise klassischer Zwiebelkuchen und Ratatouille-Tarte mit etwas Feldsalat als Beilage
» Als Dessert Orangen-Grießkuchen mit Sekt-Himbeer-Sorbet

 

Spargelmenü 2011: Lafer, Linster und lecker

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Kategorie : Menüs

Spargelsalat nach LaferWarum Bewährtes ändern? Beim alljährlichen Spargelmenü für meinen Frauen-Stammtisch steht der Hauptgang fest – Spargel klassisch mit Schinken, Hollandaise und neuen Kartoffeln. Und beim Dessert sollten bitteschön Erdbeeren eine Rolle spielen. Bei meiner Suche nach passenden Vorspeisen und Nachtischen bin ich in diesem Jahr bei Johann Lafer und Lea Linster gelandet – und bei Zorra! Meine Version ihres Haferflockenbrotes ist das Lieblingsbrot der Familie – keine Körner, trotzdem saftig und lange frisch bleibend. Mit Bärlauchbutter serviert, passte es hervorragend zum lauwarmen Spargelsalat. Das Menü:

  • Lauwarmer Spargelsalat nach Johann Lafer auf Rucola mit Haferflockenbrot und Bärlauchbutter
  • Spargel klassisch mit Hollandaise, Schinken und Kartoffeln
  • Crème brûlée nach Lea Linster und Erdbeer-Granité

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Von einer, die auszog, eine Spargelsuppe zu kochen…

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Kategorie : Menüs

Spargelsuppe nach PolettoDigitales Satellitenfernsehen ist schon etwas Feines – ich kann seit kurzem EinsPlus empfangen und habe den Montag zu meinem persönlichen Kochshow-Abend erklärt. Der hat allerdings Höhen und Tiefen: Mir gefällt die unaufgeregte Art von Lea Linster und Vincent Klink, Tim Mälzer finde ich einfach nur chaotisch (schon mal mal gesehen, was für ihn “schön braun” und eine “kleine Prise” sind?) und Cornelia Poletto kommt in ihrer Kochschule immer irgendwie – hmm, zickig rüber.  Ihre Spargel-Sendung fiel allerdings auf fruchtbaren Boden: So eine wirklich gute Spargelsuppe fehlt mir noch in meinem Repertoire und die mit Brunnenkresse und pochiertem Ei sah verlockend aus.

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3-Gänge-Dinner wie bei TGI Friday

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Kategorie : Menüs

TGI MenüTGI Friday’s ist mein Lieblings-US-Filialrestaurant. Ich mag vor allem die Salate, die Pastagerichte und die sündhaften Dessert-Pies. Genau diese Abfolge gab es bei meinem letzten Besuch in den USA (eine Woche Miami im Januar 2011) als “Dinnerspecial” zum unschlagbaren Preis von 12,99 Dollar. Zwar waren die jeweiligen Gänge etwas kleiner als normal, aber trotzdem mehr als ausreichend – vermutlich hat schon der Nachtisch (unglaublich cremiger Vanilla Bean Cheesecake mit weißer Schokomousse) mehr Kalorien als eine komplette Weight-Watchers-Woche! Weil ich die Gerichte allesamt so lecker fand, habe ich Copycat-Rezepte dafür gesucht und sie zuhause für meine Freundinnen nachgekocht. Das Menü:

Eissalat-Spalten

Ein hübsche (und sehr würzige) Art, den sonst doch etwas langweiligen Eissalat zu servieren: In Vierteln und bestreut mit Tomaten, Speck und Blauschimmelkäse. Auch Croutons passen gut.

Vanilla Bean Cheesecake

Bei TGI Friday wird der Kuchen nur in 12 Stücke geschnitten und obendrauf kommt noch eine Schicht Vanille-Schlagsahne. Die habe ich mir erspart – der Kuchen ist eh schon mächtig, aber auch supercremig und dezent-lecker.

 

==========  REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4

Titel: Vanilla Bean Cheesecake (a la TGI Friday)
Kategorien: Kuchen, Dessert, USA
Menge: 16 Stücke

========================= FÜR DEN TEIG =========================
150     Gramm  Butterkeks oder Zwieback
2      Essl. Zucker, Prise Zimt
60     Gramm  Geschmolzene Butter

======================== FÜR DIE FÜLLUNG ========================
400     Gramm  Frischkäse (Vollfettstufe)
300     Gramm  Frischkäse (Halbfettstufe)
200     Gramm  Saure Sahne
200     Gramm  Zucker
Inneres einer Vanilleschote (oder 1 Paket
– Bourbon-Vanillezucker)
3            Eier
1      Essl. Vanille-Puddingpulver (zum Kochen)

================== FÜR DIE WEISSE SCHOKOMOUSSE ==================
300        ml  Sahne
1      Essl. Puderzucker
1      Pack. Sahnesteif
100     Gramm  Halbfett-Frischkäse
200     Gramm  Weiße Schokolade

========================= ZUM GARNIEREN =========================
Fruchtsauce, frische Beeren, Schokostäbchen

============================ QUELLE ============================
eigenes Rezept
– Erfasst *RK* 27.03.2011 von
– Gabriele Frankemölle

Springform (26 cm) fetten – es muss eine sehr dicht schließende Form
sein (Füllung ist flüssig), sicherheitshalber mit Alufolie außen
ummanteln. Ofen auf 170 Grad vorheizen.

Die Kekse in einen Gefrierbeutel geben und mit einem Nudelholz zu
Krümeln rollen, Mit dem Zucker und der Butter zu einer krümeligen
Masse vermischen (am besten mit der Gabel) und auf den Boden der
Teigform geben. Mit einem Löffel oder den Fingern fest drücken,
beiseite stellen.

Alle Zutaten für die Füllung mit dem Mixer gut glatt rühren, aber
nicht luftig aufschlagen. Füllung vorsichtig auf den Teigboden
gießen. Den Kuchen 50 bis 60 Minuten backen. Im Ofen bei geöffneter
Tür auskühlen lassen, damit der Cheesecake nicht reißt. Dann einige
Stunden kühl stellen – zum Beispiel im Kühlschrank oder Keller.

Für die weiße Schokomousse die Sahne mit dem Puderzucker und dem
Sahnesteif schlagen. Kalt stellen. Die weiße Schokolade bei sehr
sanfter Hitze in einem Topf schmelzen, vom Herd nehmen, den
Frischkäse unterrühren, bis sich alles vermischt hat. Die
Schokocreeme unter die Sahne heben und alles auf den kalten
Cheesecake streichen, wieder einige Stunden kühlen.

Zum Servieren den Kuchen in Stücke schneiden, mit Fruchtsauce und
frischen Beeren servieren.

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Nachlese: Das Weihnachtsmenü 2010 in Bildern

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Kategorie : Menüs

Weihnachtsdeko Weil wir übermorgen zu unserer dreiwöchigen Ecuador-Reise starten, fielen sowohl Weihnachtsdekoration als auch Weihnachtsvorbereitungen im Hause Frankemölle spärlich aus: Kein Baum, nur vier Plätzchensorten, keine “süßen Teller”, keine Lichterketten draußen. An aufwändiger Tischdeko und am Feiertags-Familien-Menü wollten wir jedoch nicht knapsen. Auf der Tafel (nach dieser Inspiration rotweiß geschmückt) landeten also folgende Gerichte: Als Vorspeise kleine Birnen-Gorgonzola-Tartes auf Rucola, als Hauptgang “der perfekt gebratene Truthahn” mit einer Maronen-Brot-Füllung, als Beilagen Kartoffel-Kürbis-Gratin, Wirsing mit Pfifferlingen und karamelisierte Zwiebeln.  Den Nachtisch bildete das bereits vorgestellte Bratapfel-Tiramisu.

Die Vorspeise: Mildsüße Birnenspalten unter einer Gorgonzola-Käsecreme auf Rucolasalat. Sehr lecker – stammt ja auch von der Lecker-Webseite ;-)   – einer meiner Lieblings-Kochzeitschriften, vor allem wegen der wunderschönen Fotos und dem ansprechenden Layout mit tollen Schriften.

Das besondere am Weihnachtsputer: Er wurde (wie Martha Stewart es hier vormacht) 24 Stunden in einer Würzlake mariniert und dann langsam gebraten. Das sorgte für sehr saftiges Fleisch, die Haut schien mir allerdings arg salzig – mein Mann und Sohn fanden sie perfekt, sie salzen sonst aber auch gern nach…

Das Bratapfel-Tiramisu – wenn auch nicht spektakulär, so zumindest mehrheitsfähig…

Spargelmenü 2010 – semi-klassisch

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Kategorie : Menüs

Spargel-FritattaHmm, so lange blogge ich schon??? Drei Spargelmenüs habe ich im Crockyblog bereits vorgestellt – naja, eigentlich nur jeweils Vor- und Hauptspeise, denn beim Hauptgang ändert sich nix: Spargel mit Schinken und Hollandaise, dazu neue Kartoffeln. Genauso hätte es auch in diesem Jahr sein sollen, wenn ich nicht zwei Stunden, bevor meine Stammtisch-Frauen eintrafen, festgestellt hätte, dass mein großer Spargeltopf nicht da war – verliehen! Wie also den Spargel kochen? Gar nicht – denn mir kam Ilkas und Ullis Rezept für Spargel in der Folie in den Sinn. Eine ideale Zubereitungsweise für Gäste: Die Herdplatte bleibt frei für anderes und die Portionspäckchen lassen sich wirkungsvoll servieren. Zum Auftakt gab es diesmal Frittata mit Grünspargel auf Rucolasalat, das Dessert bildete die bereits verbloggte Rhabarbermousse.

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