Nachdem ich oft Mails mit Fragen zum Crockpot, zu speziellen Töpfen, Zutaten oder Rezeptvorschläge erhalte, habe ich mich entschlossen, dafür eine eigene Plattform einzurichten – das Crockpot-Forum. Klar gibt es solche Foren auch schon woanders im Netz und Konkurrenz zu denen kann und will ich gar nicht sein. Mir geht es vielmehr darum, dass die Leute, die gezielt mich ansprechen, ihre Fragen beantwortet bekommen, ohne dass ich immer wieder Mails mit ähnlichem Inhalt schreiben muss. Und natürlich würde ich mich auch über Rezeptvorschläge und -diskussionen freuen. Daher meine herzliche Einladung: Registriert Euch und macht mit – jeder ist herzlich willkommen!
Bis vor kurzem habe ich mich darüber gefreut, dass ich bald eine neue Küche bekomme. Jetzt, wo ich mit der eigentlichen Planung angefangen und die ersten Küchenstudios besucht habe, wächst sich der Küchenkauf zum Küchenfrust aus. Dabei weiß ich ziemlich genau, was ich möchte (oder auch nicht) und habe in 22 Jahren Umgang mit der “Alten” erfahren, welche Einteilungen/Anordnungen/Abläufe sich bewährt haben (und welche nicht). All das verblasst angesichts wortgewandter Küchenverkäufer, blitzender Oberflächen in Möbelhäusern und einschlägig-zweideutigen Tipps von “Experten”…
Ärgernis eins: Übermotivierte Verkäufer. Nein, danke – ich habe doch schon gesagt, dass ich nicht alle Anschlüsse verlegen oder um eine Kochinsel herumlaufen möchte. Ich habe auch keine Lust, den Beta-Tester für allerneuste Kochtechniken und Materialien zu spielen und ich mag nicht zweimal wöchentlich angerufen werden, ob ich den Vertrag nun unterzeichne.
Ärgernis zwei: Unmotivierte Verkäufer. Als ich mit meinem Pro-Forma-Aufmaß 1,5 Stunden vor Geschäftsschluß in einem Möbelhaus auftauchte, meinte die Dame angesichts der Fotos meiner bisherigen Küche: “Wieso, die ist doch noch schön…” Ich hätte wohl Detailbilder der Kratzer und eine Aufnahme der Spülmaschinengeräusche mitnehmen müssen, um sie zu überzeugen, mir etwas zu verkaufen.

Ärgernis drei: Allwissende Verkäufer. “Das hält ewig.” “Damit bekommen Sie keine Probleme.” “Nein, die Edelstahloberflächen von heute müssen Sie kaum noch putzen.” “Das ist vollkommen unempfindlich.” Gilt das tatsächlich auch für meine – hochbeanspruchte – Küche oder nur für Design-zur-Schau-Stell-Küchen?
Ärgernis vier: Die Furcht vor klaren Aussagen und Details. Welchen Kubikmeter-Durchsatz hat diese Dunstabzugshaube nun genau? Ist das der günstigste Pyrolyse-Herd, den Sie im Programm haben? Ist Hersteller B eine Alternative zu Hersteller A? Welche Innenausstattung hat dieser Eckschrank – wie, den teuren Schwenkauszug?
Ärgernis fünf – und das Größte von allen: Die Preispolitik der meisten Küchenstudios, die erst einmal Mondpreise nennen, um dann großzügig 40, 50 oder gar 60 Prozent zu rabattieren. Oder es werden wohlwollend andere Preisgruppen zu Grunde gelegt, Geräte und Zubehör wahlweise ein- oder herausgerechnet. Dankeschön – in Istanbul auf dem Basar handele ich gerne um mein Döschen Safran, aber bei meiner Küche hätte ich gerne nachvollziehbare Summen.
Fazit? Ich werde meine Küche entweder beim Tischler bestellen oder bei dem einzigen von mir besuchten Küchenstudio, das mir ein transparentes Angebot vorlegte: Diese Schränke mit dieser Austattung, dieser Front und diesen Geräten zu exakt diesem Preis. Wie wohltuend!
Meine Frage: Welche Erfahrungen habt Ihr beim Küchenkauf gemacht? Ist der Küchenkauf tatsächlich die Hölle, wie es dieser ellenlange Thread beim Chefkoch zu beweisen scheint?
Für einen “Foodie” oder eine genießerisches Grüppchen jeder Couleur ist die Emilia Romagna ein ideales Ziel. Schon die Städtenamen dieser italienischen Region verraten es: Die Kunststädte Bologna, Parma, Reggio, Modena sind Heimat von Ragu all Bolognese, Tortellini, Mortadella (siehe links), Parma-Schinken, Parmigiano Reggiano und Aceto Balsamico. Zudem werden hervorragende Weine produziert – zum Beispiel süffig-sprudeliger Lambrusco. Er wird in Trattorias oder Osterias zum erfreulichen Literpreis von acht bis 12 Euro serviert und hat mit dem Billigwein, den man in Deutschland unter diesem Namen bekommt, wenig zu tun – glücklicherweise! Auch hausgemachte Pasta gibt es gut und günstig unter den Arkadengängen der mittelalterlichen Altstadt. Mehr Impressionen von einem Wochenend-Trip…
Mein vorletzter Versuch des Waffelbackens (ein Rührteig mit Joghurt) war gleichzeitig der Todesstoß für mein uraltes Waffeleisen. Der Teig klebte trotz großzügigen Einölens derart an der Backfläche, dass sämtliche Reinigungsversuche scheiterten und ich das Erbstück meiner Schwiegermutter dem Müll übereignete. Die Premiere des neuen Waffeleisens feierte ich mit einem ebenso neuen Rezept – Cornmeal Yeast Waffles, also Hefewaffeln mit Maismehl. Die waren wenig süß, sehr sättigend, eigentlich ganz okay – aber keinesfalls eine Offenbarung. Auch sonst hatte ich mit meinen Waffelrezepten häufiger Pech als Glück – deswegen frage ich jetzt um Hilfe: Wer hat das ultimative Waffelrezept (oder den Link dazu) für mich? Süß und vanillig sollen sie sein, eher dick, außen knusprig, innen fluffig. Dankeschön im Voraus
Hier hatte ich noch geschrieben, dass ich mich nicht für etabliert halte – aber die Produktproben-Welle hat mich doch erreicht. Wie Ulrike (Joghurt) oder Foodfreak (Suppenbasis) habe ich auch schon Lebensmittel gestetet – und den mir zugedachten Butteraufstrich zwar aufgegessen, aber nicht besprochen. Was sollte ich auch groß sagen? Weder die Tatsache, dass das Kerrygold Extra direkt aus dem Kühlschrank streichbar ist, noch die Reduktion an Fettprozenten haut mich um: Butter bewahre ich in der Speisekammer auf (und da ist sie eh streichbar) und die Konsistenz von Halbfett-Irgendwas behagt mir nicht. Entweder ich esse Butter und damit auch das entsprechende Fett – oder ich lasse es. “Lassen” ist das Stichwort: Gestern haben mich zwei Hefte und eine hübsche schwarze Schürze von Effilee, eines recht neuen Koch- und Lifestylemagazins aus Hamburg erreicht. Während mich der Inhalt durchaus begeistert, stoßen mich die hohläugigen Models in den Modestrecken einfach nur ab. Reportagen über Pferde als Fleischlieferant, die Herstellung von “Plastikspeisen” für Restaurants oder die Idee, ein Rezept in drei Varationen in drei Ländern kochen zu lassen, heben sich wohltuend vom Einerlei anderer Kochzeitschriften ab. Auch die Foodfotos gefallen mir – aber bitte lasst die unterernährten Fotomodelle der Modebeiträge außen vor! Die vermitteln alles mögliche – aber nicht das Konzept Lebensfreude. Da lobe ich mir Brigitte, die auf Mode ohne Models setzt.
Kategorie : Persönliches
… oder dass Sie einfach schon zu lange bloggen! Katharinas Anfrage, in einem Interview mit Ulrike meine seinerzeitige Liste abdrucken zu dürfen, hat mich (wie Ulrike) merken lassen, dass vieles auf mich inzwischen nicht mehr zutrifft. Nach mehr als drei Jahren Bloggen fehlen manchmal Inspiration oder Idee, manchmal bin ich einfach schreibfaul, weil ich beruflich ja schließlich auch noch tippe. Aus den 10 Tatsachen, an denen Sie erkennen, dass Sie FoodbloggerIn sind wurden also “10 Tatsachen, an denen Sie erkennen, dass Ihre besten Tage als FoodbloggerIn vorbei sind”…
Die zwei Tage Barcelona im Sommer waren sozusagen das Tapa – nun folgte der Hauptgang, vier weitere Tage in der katalanischen Metropole. Dank eines Billigfluges und eines günstigen, aber höchst stylischen B&B (Casa Billy, Foto links) hatten meine Freundin Martina und ich noch genügend Taschengeld, um Boutiquen in den Stadtvierteln Barri Gòtic, Raval und El Borne zu durchstöbern und Halt zu machen in netten Bars und Konditoreien. Dass es jederzeit und fast überall Häppchen zu essen gibt, fanden wir großartig: So konnten wir immer wieder unsere pflastermüden Füße ausruhen. Wahlweise gab’s dann Cafe con leche mit süßem Gebäck oder einen Cava mit einer Auswahl von Pintxos. Weiter lesen
Als Journalistin bin ich sozusagen von Berufs wegen neugierig – naja, rein vom Charakter her vermutlich auch
Jedenfalls lasse ich keine “Über mich”-Seite auf Webseiten aus und finde persönliche Ein- und Aussichten in Blogs sehr spannend – eben sowas wie die Küchenfenster-Idee von Barbara. Da wohnen einige höchst idyllisch, einige blicken in den Großstadtdschungel und andere auf schöne oder weniger schöne Nachbargärten. Mein Blick aus der Küche geht nur in den eigenen Garten (der nächste Nachbar ist 400 m Luftlinie entfernt) nach Norden und Osten und jeweils ins Grüne:
Natur pur? Von wegen, feix – so können Fotos täuschen. Erstens weht vom Schweinestall gegenüber (Foto oben) häufig Landluft hinein. Zweitens bildet unser Grund und Boden das Verkehrskreuz Rhede-Süd und wir sind auf vier Seiten von Schnell-, Bundes- und Landstraße umgeben. Egal, woher der Wind kommt – das Motoren-Hintergrundrauschen ist stets präsent, wenn auch optisch immerhin durch Wallhecken verborgen. Klingt schlimmer, als es ist – “man gewöhnt sich an allem”, wie der Westfale sagt…
Am schönsten ist der Ausblick jedenfalls im April/Mai, wenn der große Zierkirschbaum vor dem Nordfenster blüht:
Im wunderschönen Webprojekt “Valentinas Kochbuch” stellt Katharina Höhnk aktuelle Kochbücher und deren Rezepte vor, präsentiert Leckeres & Schönes. Ich habe mich sehr gefreut, dass sie auch das Crockybuch für empfehlenswert hält und mich in einem Interview zum Slowcooker-Kochen und zur Entstehungsgeschichte des Buches befragt hat. Wer mehr lesen möchte: Hier geht’s zum Artikel…
Ja, solche Entdeckungen macht man nur mit kundiger Führung: Der niedliche Küchenjunge am feudalen Hamburger Rathaus, die Jugendstilwerbung für Tee an der Decke der Alsterarkaden, Schlachttiere in Stein an der Mönckebergstraße und, und, und… Die kulinarische Stadttour „Englische Sitten und himmlisches Essen“ von Spurensuchen hat mich wirklich begeistert: Gar nicht trockene Fakten kombiniert mit leckeren Kostproben von Fritz Kola, Franzbrötchen, Hanseaten, Hamburger Speck. Wenig lecker war dagegen das Essen im Fleetschlösschen (bei Ulrike und Kaoskoch nachzulesen). Trotzdem: Ich habe mein erstes Foodbloggertreffen genossen und mich gefreut, einige von Euch näher kennen zu lernen. Ähem: Warst du das, die mir gegenüber gesessen hat, Sivie? Ich glaube, ich habe mich nicht mal ordentlich für deine Mithilfe am Crockybuch bedankt
Sorry – auch an die anderen, bei denen ich das in der Kürze der Zeit gestern verpasst habe!









