Video: Multicooker-„Inboxing“ & Rezept Gulaschsuppe

Ein Satz mit X, das war wohl nix… Der erste KitchenAid Multicooker, den ich getestet habe, war offenbar defekt, da er die niedrigen Temperaturstufen „LOW“ und „Simmer“ nicht hielt. Das habe ich genauso im Video festgehalten wie den (damit etwas fehlgeschlagenen) Versuch, eine Gulaschsuppe langsam zu kochen. Ich habe sie dann schnell gekocht, das Gerät verpackt und an den Händler zurück geschickt!

Aus dem Backofen: Blumenkohl-Bombe

Blumenkohl-Bombe

Manche Trends habe ich schon früh entdeckt (zum Beispiel Cupcakes, Pulled Pork oder eben Kochen mit dem Slowcooker 😉 ), anderen hinke ich hoffnungslos hinterher. So hat es zwei Jahre gedauert, bis ich endlich die Ricotta-Gnocchi geformt habe. Und auch die Blumenkohl-Bombe wandert schon seit Monaten durch die Blogosphäre, bis ich auf sie stieß (als ich eigentlich nach Bacon Bombs suchte). Ein ganzer Blumenkohl versteckt in wuchtiger Hack-Speck-Hülle – das schien mir genau das Richtige für die notorischen Gemüseverschmäher meiner Familie. Die allerdings machten mir dann doch wieder einen Strich durch die Rechnung und aßen quasi nur die Hülle, um mir generös das Innere zu überlassen – „du magst doch so gerne Blumenkohl!“  Stimmt – und zwar so gerne, dass ich gar keine Hackhülle drumherum bräuchte. Und weil der Gemüse-Versteck-Trick bei der Zielgruppe ebenfalls nicht funktionierte, werde ich mir die ganze Bomben-Arbeit wohl nicht mehr machen, obwohl das Ganze ziemlich lecker war. Weiter lesen

Aus dem Slowcooker: Birnencrumble

Wenn ich morgens um acht geschminkt und frisiert in die Küche komme, weiß meine Familie Bescheid: „Wieder Videodreh, ne?“ Genau. Ich stehe sonst zwar auch früh auf und betrete die Küche (spätestens) um acht, aber extra haltbar frisiert und erst recht geschminkt bin ich dann nicht. Aber ohne reichlich Puder glänzt man im Video wie eine Speckschwarte, musste ich bei meiner Bewegtbildpremiere entsetzt erkennen. Genauso dass es Vorteile hat, wenn die Stirnlocke am Ende des Filmchens noch genauso sitzt wie am Anfang. Während mich sonst aber nur für meine eigenen semi-professionellen YouTube-Videos zurecht mache (ich bin der Semi-Part, Rafael von Deliciousfilms bringt die Profi-Komponente mit), ging es jetzt hochprofessionell in meiner Küche zu:  Ein 4-köpfiges WDR-Team war da, Kameramann, Tontechniker, Beleuchterin und Redakteurin. Für die Rubrik „Kuchen“ in der Lokalzeit Münsterland (hier die bisherigen Backwerke in der Mediathek) nahmen sie die Entstehung eines Birnencrumble im Slowcooker auf – sogar in Zeitraffer! Ich bin schon total gespannt darauf, wie das auf dem Fernseher aussieht. Wollt ihr auch reinschauen? Hier findet Ihr meinen „Kuchen“ online. Weiter lesen

Aus dem Crockpot: Sauerbraten

Sauerbraten_06So, heute werde ich mich mal mit fremden Federn (und fremden Fotos)  schmücken. Nämlich mit denen von Horst Ries, seines Zeichens Goldschmiedemeister aus dem Süddeutschen. Er ist ebenfalls erfahrener Crockpot-Koch und dazu Sauerbraten-Fan. „Es gibt unzählige Zubereitungsarten dieses populären Gerichts, regionalen oder familiären Traditionen entsprechend – alle Arten können ein Genuss sein.“ Sagt Horst Ries und ich muss ihm da energisch widersprechen. Ich verabscheue Sauerbraten! Obwohl ich mir bestens vorstellen kann, dass das Gericht im Slowcooker wunderbar gelingt, habe ich es noch nie darin zubereitet – wieso soll ich etwas kochen, was ich (und der Rest der Familie) hinterher nicht essen mögen? Also habe ich Herrn Ries gefragt, ob sich seine Anleitung hier präsentieren darf – und ich darf! Dankeschön dafür – und ein großes Lob für den Rest der Homepage und die anderen Crockpot-Rezepte dort. Horst Ries schreibt extrem verständlich und detailliert – so dass auch Nicht-Kocherfahrene folgen können. Weiter lesen

Aus dem Slowcooker: Rotes Zwiebelchutney

Rotes Zwiebelchutney aus dem Slowcooker

Karamelisierte Zwiebeln sind etwas Göttliches. Wenn man sie im Slowcooker zubereitet, dauert das viele Stunden, aber man spart sich ständiges Rühren und angestrengtes Schielen, wann denn genau der Zustand zwischen „noch hart“ und „zu braun“ erreicht ist. Was mit „normalen“ Zwiebeln funktioniert, müsste doch auch mit dem roten Zwiebelchutney funktionieren, das Uwe Spitzmüller in der lecker-Showküche Hamburg über einem Gourmet-Burger servierte. Ich habe es also ausprobiert – und es hat funktioniert, bestens sogar! Wer süß-salzig-würzige Noten mag, wird diese Beilage lieben – ob nun über besagtem Burger oder zu Weichkäse, Gegrilltem, und, und, und… Kleine Warnung: Stellt den Topf in die Garage/auf die Terasse, denn der Duft der Zwiebeln ist schon recht durchdringend! Weiter lesen

Männeressen aus dem Slowcooker: Bacon Bombs

Bacon Bombs aus dem Slowcooker

Ich habe hier ja öfter schon mal über die mäkligen Esser meiner Familie geklagt (hier, hier und hier). Nun ist es an der Zeit, auch mal Verständnis zu zeigen. Sie haben es wirklich nicht leicht mit mir. Ständig müssen sie irgendwelchen neuen Gerichte probieren, weil der Speiseplan wenig Lücken lässt für bewährte Familienfavoriten. Jahreszeitlich werden sie zugeschmissen mit Saisonprodukten – derzeit mit Aprikosenkuchen, Marillenknödeln, Aprikosenkonfitüre, Aprikosensauce für Eis. Hausmannskost für den Slowcooker habe ich schon vor Jahren fast komplett durchgekocht, also flüchtet sich mein Mann gelegentlich zum Mittagstisch einer Imbissbude. „Da arbeitet so eine ältere Frau – DIE kann kochen!“ Damit will er natürlich NICHT sagen, dass ich das nicht kann – vielmehr geht es darum, dass dort immer reichlich Fleisch auf dem Teller ist und dass ihm niemand Quinoa, Auberginen oder Jakobsmuscheln vorsetzt. Die Kinder schlagen in dieselbe Kerbe: „Nee, nix besonderes, der Cheesecake mit Blaubeeren. Der letztens mit gesalzener Karamellsauce, dunklem Schokospiegel und weißen Schokoornamenten war ganz gut. Den hier brauchste nicht wieder zu machen…“ Jammern auf höchstem Niveau – woanders freuen sich Kinder über Muffins aus Backmischung, bei uns ist die Ratio Löffelbisquits zu Creme im Tiramisu ein steter Kritikpunkt. Weiter lesen

Essen in Gläschen für Evas „Flying Buffet“

Glasschrank

Nette Häppchen auf schönen Tellern oder Essen in Gläschen möchte Doc Eva zur Hochzeit ihrer Tochter servieren. Hat sie ESSEN IN GLÄSCHEN gesagt? Hat sie? Sowas habe ich! Ich bezeichne mich jetzt mal unbescheiden als ungekrönte Königin der Desserts im Glas (und des gelegentlichen Salates, siehe hier) und nenne inzwischen vermutlich 300 Stück diverser Größen und Formen mein Eigen. Aufopferungsvoll esse ich seit Jahren GÜ Cheesecakes im Glas (und baue sie anschließend nach), kaufe zentnerweise Emmi-Joghurts (wenn es sie denn mal gibt) und fahre nur deswegen nach Frankreich, weil die Supermärkte dort göttlichen Vanillejoghurt im Glas führen. Meine Dessertgläschen-Bestände (das Foto zeigt nur einen Bruchteil, der Rest lagert in Plastikstiegen im Keller) sind im Familien- und Freundeskreis quasi legendär und werden zu Kommunionen, Konfirmationen, Hochzeiten, runden Geburtstagen gerne ausgeborgt. Überbackener türkischer Milchreis für 60 Personen, Trifle für 80? Kein Problem! Weiter lesen

Einmachzeit: Aprikosen-Pfirsich-Aufstrich mit Holunder

Aprikosenmarmelade

Vor zwei Jahren ist das Bauernsträßlein vor unserem Haus Sackgasse geworden. Das hat Nachteile (die Schnellstraße in 100 Metern Entfernung mit entsprechender Geräuschkulisse wurde eröffnet), aber auch Vorteile. So gehören seitdem Hecken/Bäume/Büsche ganz allein uns. Zuvor wurden Blüten/Früchte/Beeren üblicherweise von Horden durchradelnder, gieriger Pensionäre geplündert – meist exakt einen Tag vor meinem ins Auge gefassten Erntedatum. Jetzt habe ich alle Holunderblüten für mich allein – und in meiner Gier (ich bin auch nicht besser als diese Pensionäre :-) ) so viel Holunderblütensirup angesetzt, dass ich jahrelang Hugo-Orgien feiern könnte. Also musste ich nach Zweit– und Drittverwertungsmöglichkeiten suchen – und diese köstliche Konfitüre ist eine davon. Schmeckt wirklich wunderbar und irgendwie „vielschichtiger“ als Aprikose pur. Weiter lesen

Sommer-Dessert: Zitronen-Tiramisu

Zitronen-Tiramisu

Bei Magentratzerl scheint man etwas von Tiramisu zu verstehen. Nicht nur, dass Susanne (genau wie ich) die Lafer-Version des Kaffee-Mascarpone-Desserts sehr schätzt, jetzt hat sie auch noch eine göttliche Sommerversion hervor gezaubert: Zitronen-Tiramisu. Darin konnte ich hervorragend den gerade angesetzten Holunderblütensirup verwerten. Weil ich nicht mehr genügend Mascarpone vorrätig hatte, habe ich die Creme mit Quark (20%) gestreckt – ich fand, das tat ihr ausgesprochen gut und macht sie weniger mächtig. Auf Wunsch meiner Familie habe ich den Löffelbisquit-Anteil erheblich verringert. „Die blöden Kekse“ mag man hier nicht und mein Sohn wünscht sich seit Jahren zum Geburtstag als Lieblingsnachtisch „Tiramisu, aber nur die Creme!“  Weiter lesen

Klebreis mit Mango – aus dem Slowcooker

Sticky Rice with Mango

„Sticky Rice with Mango“ gehörte während unserer Thailand-Reise zu meinen Lieblingsspeisen. Hmm, süß-klebrig, mit leichter Kokosnote und obenauf dann Mango, echte, sonnengereifte mit ihrem unvergleichlichen Aroma. Das Nachkochen hier zuhause scheiterte dann leider daran, dass ich den eigens online bestellten Klebreis nicht dämpfen konnte – ich besitze weder Dämpfkorb noch Dampfgarer. Aber ich habe einen Slowcooker :-) Also probierte ich es einfach aus – und es gelang. So perfekt wie bei gedämpftem Reis wurde die Textur meines Desserts zwar nicht, aber es schmeckte sehr lecker – vor allem, da ich eine wirklich leckere „Flugmango“ erwischt hatte. Seien wir ehrlich: Die würde sogar  Tapetenkleister zu einem Leckerbissen machen :-)

Klebreis mit Mango – aus dem Slowcooker

Ergibt: 2 - 3 Portionen

Klebreis mit Mango – aus dem Slowcooker

Milchreis im Slowcooker (hier die thailändische Version für den 1,5-l-Mini-Crocky) ist ein Kann-aber-muss-nicht-Crockpot-Gericht. Denn rühren muss man auch hier - aber nicht ganz so oft wie bei Zubereitung auf dem Herd!

Zutaten

  • 125 g Klebreis (alternativ Arborio- oder Milchreis)
  • 165 ml Kokosmilch (eine kleine Dose)
  • 200 ml Milch
  • 100 ml Wasser
  • 30 - 50 g Palmzucker (je nach gewünschter Süße, alternativ Haushaltszucker)
  • zum Garnieren:
  • 1 reife Mango

Zubereitung

  1. Den Klebreis mindestens vier Stunden (oder über Nacht) in reichlich kaltem Wasser einweichen lassen, dann abspülen.
  2. Abgetropften Reis mit Kokosmilch, Milch und Wasser sowie zerbröseltem Zucker in den Einsatz des Slowcookers geben. 1,5 bis 2 Stunden auf Stufe HIGH garen, dabei einmal, falls möglich, zweimal umrühren.
  3. Nach Wunsch mit weiterer Milch verdünnen, wenn Sie es lieber flüssiger mögen, und mit Mangostücken servieren.

Notizen:

Bei Verwendung anderer Reissorten benötigen Sie vermutlich mehr Flüssigkeit.

http://www.crockpot-rezepte.de/2015/klebreis-mit-mango-aus-dem-slowcooker/