Aus dem Slowcooker: Tortellini-Hühnchen-Suppe

tortellinitopf

Wenn man schon viele Jahre kocht, dann sieht man bei Rezepten oft schon auf den ersten Blick, ob die etwas taugen oder nicht. Oder man vertut sich völlig 😉 Bei derSlow Cooker Creamy Tortellini Spinach and Chicken Soup fand ich zum Beispiel das Foto toll, aber die Zutaten klangen sehr fettreich und irgendwie, naja, langweilig. Da ich aber noch ein Paket Käsetortellini im Kühlschrank hatte, habe ich die Suppe trotzdem gekocht. Und was soll ich sagen? Wenig arbeitsaufwändig, sehr lecker – und bei den Kindern ein totaler Hit. Tscha, so viel zum Thema „Rezepte auf einen Blick durchschauen“ 😉

Weiter lesen

Aus dem Slowcooker: Falscher Hase

Falscher Hase

Werte LeserInnen – Sie werden gerade Zeugen von Leichenfledderei. Nein, bitte nicht gleich die Polizei rufen oder entsetzt wegschauen – hier handelt es sich um das völlig unblutige Ausschlachten des Kochbuches Slowcooker@work, das ich ja letztes Jahr eingestellt habe. Die allerbesten Rezepte daraus sind im neuen Langsam kocht besser 2.0 gelandet und die zweitbesten landen nun hier, auf der Webseite. So zum Beispiel auch dieser  klassische Hackbraten mit Eifüllung. Er ist wirklich gut – aber ein drittes Hackbraten-Rezept im Grundkochbuch wäre nun wirklich zuviel des Guten gewesen! Weiter lesen

Aus dem Slowcooker: Röstiauflauf

Kartoffelauflauf

Als jüngst eine „Tater Tot Casserole“ ihren Weg durch die Facebook-Slowcookergruppen machte, hatte ich so ein bisschen ein Deja-Vu-Erlebnis: Hab ich das nicht schon mal irgendwo gesehen? Ja, habe ich. Und zwar bei mir – es gab so ein Rezept im inzwischen eingestellten Slowcooker@work. Die Idee dazu kam (natürlich) auch aus dem US-amerikanischen Raum. Dort sind Tater Tots ein verbreitetes Convenience-Produkt, hierzulande kann man sie durch Röstiflocken oder Minirösti-Taler ersetzen. In jedem Fall ist das eine nette, würzige Beilage! Oder mit einem grünen Salat dazu ein schönes Hauptgericht. Wer für Vegetarier kocht, lässt einfach den Speck weg.

Weiter lesen

Thüringer Klöße: Die Geschichte eines Scheiterns

thueringer_kloesse06

Als Westfälin bin ich mit Salzkartoffeln aufgewachsen. Nur zu Weihnachten gab es üblicherweise ein (für mich zweifelhaftes) „Festessen“ aus Braten, Backpflaumen und Klößen, genannt „schlesisches Himmelreich“ – kulinarisches Erbe meiner ostdeutschen Großeltern. Die „Gummibälle“ aus Kartoffel-Mehl-Teig fand ich gräßlich und erst Jahrzehnte später versöhnten mich Semmelknödel und Pilzsauce mit der Gattung Kloß. Weiter lesen

Anbraten ja oder nein? Der Vergleich im Video

„Ich brate nie an.“ „Nee, das bringt doch Farbe und Aroma…“ Ihr kennt diese Debatte vermutlich – brate ich Fleisch/Gemüse an, bevor ich es in den Slowcooker gebe oder nicht? Ich persönlich halte es mal so, mal so – Zutaten, die später sowieso unter BBQ- oder anderer dicker Sauce verschwinden, brate ich nicht an, große Fleischstücke und Gulasch etc. aber sehr wohl. Ich finde die Optik und den Geschmack dann um Klassen besser.

In meinem neuesten Video habe ich jetzt mal die Probe aufs Exempel gemacht: Ich habe Szegediner Gulasch einmal mit Anbraten und einmal ohne zubereitet. Das Ergebnis seht ihr hier:

Wie haltet ihr es mit dem Anbraten? Schreibt es gerne unten in die Kommentare!

Aus dem Slowcooker: Bayrisch Kraut

Bayrisch Kraut

Sauerkraut und Eisbein sind wohl DAS typisch deutsche Essen (zumindest, wenn man Ausländer fragt). Nun, dann bin ich keine typische Deutsche – ich hasse Sauerkraut und so fettiges Schweinefleisch am Knochen bekomme ich schon gar nicht runter 😉 Statt Sauerkraut gibt es bei uns zu deftigen Speisen – zum Beispiel Krustenbraten oder Bratwurst – dann schon eher Bayrisch Kraut, eine Art Schmorkohl. Den habe ich jetzt für den Slowcooker nachgebastelt – sehr erfolgreich, wie ich finde. Der Geschmack war wunderbar – aber der Geruch in der Wohnung ausgesprochen durchdringend. Daher mein Tipp: Den Topf raus setzen, zum Beispiel in die Garage oder auf den Balkon. Weiter lesen

Aus dem Slowcooker: Rotweinpflaumen

rotweinpflaumen

Der Slowcooker als tolles, kleines Hilfsmittel für den Herbst und die Erntezeit? Ich hätte es irgendwie nicht geglaubt. Ist aber so – zumindest, wenn es einem darum geht, zwischendurch ein bisschen Obst zu zum Schnellverzehr verarbeiten. So sind in meiner Küche schon Apple Butter, Quitten-Apfel-Mus, Ingwerbirnen, Pfirsichmarmelade, Pflaumenmus, Lemon Curd und Cranberry-Sauce im Crocky entstanden. Und eben auch diese köstlichen Rotweinpflaumen, die sehr lecker über Grießpudding oder Eis schmecken.

Weiter lesen

Halloween-Special: Kürbissuppe aus dem Slowcooker

Das Korrekturlesen und Buch-Rausbringen fordert seinen Tribut: Es hat schon fast zwei Monate kein neues Slowcooker-Video gegeben. Ha, aber als Entschädigung kommt jetzt ein echter Knüller (sag ich jetzt mal so und lobe mich selbst): Das Halloween-Special von „Langsam kocht besser“ zeigt nämlich in 60 Sekunden, wie ihr eine tolle Kürbislaterne schnitzt und aus dem Kürbisfleisch anschließend eine scharf-würzige Kürbissuppe kocht. Seht selbst:

Hier nochmal die komplette Zutatenliste

1 – 1,2 kg Kürbisfleisch (Butternut, Pumpkin, Hokkaido, auch gemischt), zerkleinert
2 EL Ghee oder Butterschmalz
1 Knoblauchzehe, zerdrückt
1 Stück Ingwer, 2 cm, in Würfelchen
2 Zwiebeln, gehackt
Salz, Pfeffer
1/2 TL Kurkuma
1 – 2 TL Garam Masala
Chiliflocken nach Geschmack
1 l Gemüsebrühe
400 ml Kokosmilch
Senfkörner und Koriander zum Garnieren
(berechnet für den 4,5- l-Topf, Garzeit 3,5 h auf HIGH oder 7 h auf LOW)

Apropos Topf: Der passt natürlich farblich wie die Faust aufs Auge zur Kürbissuppe! Es handelt sich dabei um einen 4,5-l-Topf der Marke Emerio, und wird meines Wissens nach in Deutschland bisher erst von einem Händler vertrieben. Das Gerät hat einen Keramiktopf und zählt eher zu den „Heißblütern“ – soll heißen, bei den Garzeiten auf LOW und HIGH landen Sie vermutlich am unteren Rand des Spektrums. Die Verarbeitung ist gut und das Gerät mit 34 Euro ausgesprochen günstig.

 

 

 

 

Aus dem Slowcooker: Ingwerbirnen

Ingwerbirnen

So, jetzt alle mal bitte ein mitfühlendes „Ooooh“ für mich: Ich finde, manchmal habe ich es echt schwer. Zum Beispiel kann ich selten ein Rezept -zig mal kochen, sondern brauche Nachschub auf dem Blog – ergo probiere ich etwas Neues. Und das ist dann durchaus auch mal etwas, wonach die LeserInnen rufen, was mir persönlich aber weniger zusagt. Auftritt Ingwerbirnen: Ich liieeebe Birnen, gerne in Kombination mit Ahornsirup und Karamell, mit Zimt und Rotwein und als Kuchen sowieso. Aber Ingwer mag ich nicht – oder nur in homöopathischer Dosis. Die wird allerdings in schwedischen Ingefärspäron sowas von überschritten, dass ich dieses Obst nicht nochmal zubereiten werde. Aber Schwiegermama und mein Mann fanden die süß-würzigen Früchte großartig – zu Vanilleeis bzw. mit einem Klecks Sahnejoghurt. Zu herber Schokomousse passen die Birnen vermutlich auch – und sind ein toller Beitrag für den Crock-Pot® #Crocktober. Weiter lesen

Bratapfelkonfitüre aus dem Slowcooker

Bratapfelkonfitüre aus dem Slowcooker

Manches muss man auch mal gemacht haben, um zu wissen, dass man es nicht wieder macht. Ein Beispiel für diese These ist die Bratapfelkonfitüre nach USA-Art, für die ich ein paar übrig gebliebene Falläpfel im 1,5-l-Minicrocky verwertet habe. Ja, sie ist was geworden im Slowcooker – aber ich musste so oft rühren und den Garzustand kontrollieren, dass ich das Ganze arbeitssparender auf dem Herd erledigt hätte. Denn wenn ich nach etwas sehen muss und Sorge habe, es aus den Augen zu verlieren, dann habe ich das lieber in zehn Minuten als in drei Stunden hinter mir 😉 Weiter lesen