Video: Rhabarber-Erdbeer-Kompott aus dem Slowcooker

Wer zu spät kommt… den bestraft die Obstsaison! Ich habe leider etwas geklüngelt mit dem Drehen dieses Videos, also werdet ihr zum jetzigen Zeitpunkt vermutlich keinen Rhabarber mehr bekommen, um dieses Kompott (hier die Textversion) im Slowcooker nachzukochen. Das ist die schlechte Nachricht. Die gute: Es funktioniert genauso mit (reifen) Pfirsichen und Blaubeeren! Ihr solltet dann allerdings von Anfang an 100 ml Flüssigkeit mehr dazu geben, zum Beispiel Apfelsaft oder auch einfach Wasser. Solltet Ihr die Mengen für den 3,5-l-Topf verdoppeln, muss zudem die Zeit etwas verlängert werden.

Backen statt Kochen: Comte-Mini-Cheesecakes mit Tomatensalat

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Habe nur ich diesen Eindruck oder kommt es Euch auch manchmal so vor, als gäbe es zwei Küchenfraktionen? Zum einen das Team Backen, dem der luftigste Hefeteig, aber kein Steak gelingt  – zum anderen das Team Kochen, das im Halbschlaf Hollandaise aufschlägt, aber schon an Knack-&Back-Brötchen scheitert. Ich zähle mich jedenfalls zur ersten Gruppe. Zum Beispiel weil ich eine gewaltigen Respekt vor großen Fleischstücken habe („Ich kann keine Braten“ war der allererste Satz auf diesem Blog, anno 2006!). Und weil ich mich immer wieder erwische, dass ich Zutaten nicht verkoche, sondern verbacke. Auberginen, Zucchini, Paprika, Tomaten? Team Kochen würde daraus eine Ratatouille schmurgeln, ich backe eine Ratatouille-Quiche. Rosenkohl, Maronen? Nein, bei mir wirds keine Beilage zur Ente, sondern eine Tarte, in die auch geräucherte Entenbrust passt.

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Auch beim lecker Bloggerwettbewerb mit COMTÉ lief es wieder so ab: Hmm, französischer Rohmilchkäse. Wahlweise mild oder pikant. Was könnte man damit machen? Der Gedanken an Käsesuppe, Gratin, Mahlzeitsalat kam mir erst gar nicht. Dafür der: Käsekuchen! Und zwar im Miniformat, aus der lange vernachlässigten Muffinform – pikant und mit sommerlich frischem Tomatensalat garniert. Ausprobiert und ja, funktioniert bestens und ergibt sehr hübsches Fingerfood, das sich bestens für Gäste vorbereiten lässt. Je nachdem, ob ihr jungen oder älteren Comte verwendet, habt ihr milden oder kräftigen Käsegeschmack. Weiter lesen

Aus dem Slowcooker: Pfirsich-Mango-Marmelade

Pfirsichmarmelade aus dem Slowcooker

Marmelade im Slowcooker kochen – warum macht man das? Um zu beweisen, dass es geht. Nee ernsthaft: Ich habe tatsächlich einen guten Grund entdecken können, im Crocky Konfitüre zuzubereiten. Es schäumt nämlich nicht!!!!  Allerdings kocht es auch nicht sprudelnd, daher würde ich dieses Verfahren nur für den 1,5-l-Slowcooker und geringe Mengen vorschlagen. Und die resultierenden drei Gläschen auch nicht für langes Lagern vorsehen, sondern gleich verbrauchen oder – wie ich – verschenken. Fazit: Wenn man kleine Obstportionen aufbrauchen möchte und keine Zeit hat, den Herd zu beaufsichtigen, werde ich tatsächlich den Slowcooker zum Marmeladekochen nehmen. Das Verkochen größerer Obstmengen erledige ich aber weiterhin konventionell in meinem großen Metalltopf, allein schon um sicherzugehen, dass alles sprudelnd gekocht hat.

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Mac’n’Cheese Bacon Bomb: Das Video

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Die Miniatur Bacon Bombs aus dem 1,5-l-Slowcooker gehören auf dieser Seite zu euren absoluten Favoriten. So, dann setze ich nochmal eins drauf: Eine Maxi Bacon Bomb, gefüllt mit Makkaroni und Käse. Bitte ein „Boah“ für mich – in erster Linie aber für BBQpit, die das Rezept entwickelt haben. Von mir stammt lediglich die Anpassung auf einen 3,5-l-Slowcooker, denn ich nenne weder Smoker noch regelbaren Gasgrill mein Eigen. Stattdessen habe den Slowcooker garen lassen und das Ergebnis war ein supersaftiger Hackbraten, der seine Beilage quasi in sich trägt. Wie man dieses Prachtstück herstellt, seht Ihr in einem neuen Video auf Youtube: Weiter lesen

Gimme 5: Klecksel-Kuchen für Petras Bloggeburtstag

Kleckselkuchen

So unterschiedlich können Einschätzungen sein: Petra hält sich nach fünf Jahren Obers trifft Sahne noch quasi für ein Blogküken (wie sie hier schreibt). Ich würde sie eher als feste Größe bezeichnen und schätze ihre unaufgeregte Art zu bloggen. Keine Ausrufezeichen, keine Superlative, keine Fuß-Selfies  – stattdessen mal bodenständige, mal feine Rezepte und gut geschriebene Geschichten rund ums Essen und (im-Fernsehen-)Kochen. Und gemeinsam mit Petra, Dorothee, Eva, Ulrike, Claudia – um nur einige zu nennen – zeigt sie, dass Bloggen kein Phänomen junger Frauen ist, die Social Media quasi mit der Muttermilch eingesogen haben 😉 Weiter lesen

Aus dem Slowcooker: Honey Bourbon BBQ Sauce

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Warum fertige BBQ-Sauce kaufen? Wenn man sie selbst köchelt (oder vom Slowcooker köcheln lässt) , kann man Säure-, Schärfe- und Süßegrad selbst bestimmen und spart dazu noch eine Menge Geld. Diese Sauce hier habe ich mild abgeschmeckt, sie verträgt aber auch mehr Sriracha. Sie passt wunderbar zu Meatloaf, Pulled Pork – eigentlich zu allem Gegrillten. Weiter lesen

Rhabarber-Erdbeer-Kompott aus dem Slowcooker

Rhabarberkompott aus dem Slowcooker

Kompott aus dem Slowcooker? Wieso sollte ich das machen? Das ist doch in 15 Minuten auf dem Herd fertig und so lange, äh, kurz, kann ich mich auch an stressigsten Tagen daneben stellen… So habe ich noch vor zwei Wochen getönt, als Anleitung und Fotos durch diverse Facebook-Slowcooker-Gruppen geisterten. Doch als der Hype nicht abebbte und ich sowieso Rhabarber und Erdbeeren zuhause hatte, probierte ich es aus. Und was soll ich sagen? Aus dem Slowcooker schmeckt Rhabarberkompott tatsächlich um Klassen besser – vermutlich weil der Rhabarber Zeit hat, Saft zu ziehen, kein weiteres Wasser zugefügt wird und Aromen nicht verfliegen, sondern sich entwickeln. Genau wie der Eierlikörkuchen ist also auch dieses Rezept nicht mein Verdienst, sondern ein Produkt der Schwarmintelligenz vieler Crockpot-Köchinnen. Dankeschön dafür! Weiter lesen

Blogevent Alpenküche: Topfenpalatschinken mit Marillensauce

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Die Alpen sind ein weißer Fleck auf meiner persönlichen Weltkarte. Insofern habe ich Alpenküche nie vor Ort oder original gegessen. Aber ich nenne quasi die Bibel der Alpenküche mein Eigen: „Der goldene Plachutta“ (Amazon-Link) hat einen Ehrenplatz in meinem Kochbuchregal und ich hole ihn immer dann hervor, wenn mir nach nutzlosen Kohlehydraten, fluffigen Teigen, reichhaltigen Massen oder süßem Rahmguss zumute ist. Kurzum: Ich liiieeebe Mehlspeisen. Und so gibt es zum Blogevent Alpenküche beim Kochtopf von mir Topfenpalatschinken mit Marillenröster (auf Hochdeutsch Quarkpfannkuchen mit Aprikosenkompott). Weiter lesen

Aus dem Slowcooker: Currywurst

Currysauce aus dem Slowcooker

Ja, Currywurst ist naturgemäß Fast Food, also das genaue Gegenteil von einem Slowcooker-Rezept. Und dann auch wieder nicht: Wenn man nämlich die Sauce selbst im Crockpot schmurgelt und anschließend vielleicht sogar noch das langsame Erhitzen der Wurstscheibchen vom Slowcooker erledigen lässt. Letzteres finde ich persönlich optional (das funktioniert auch ohne Crocky wunderbar und dauert nur fünf Minuten), aber die langsamgekochte Currysauce ist eine absolute Offenbarung! Das Rezept ist natürlich nicht meine ureigene Erfindung, sondern meine Slowcooker-Abwandlung der Sansibar-Currywurst, die vielerorts im Netz kursiert. Unbedingte Nachkochempfehlung!

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Slowcooker-Quickie: Auberginen Parmigiana

Schnell, schneller, langsam kochen? Klingt komisch, ist aber so! Die Auberginen Parmigiana, die ich Euch im neuesten Slowcooker-Quickie-Rezeptfilm vorstelle, benötigen weniger als fünf Minuten Vorbereitungszeit und kochen sich von allein in Eurem 1,5-l-Slowcooker. Anschließend habt Ihr ein tolles fleischloses Hauptgericht oder eine lecker käsig-gemüsige Beilage.