Blogevent Herbst: Russischer Birnenkuchen

Russischer Birnenkuchen

Blog-Event CIII - Quintessenz des Herbsts (Einsendeschluss 25. November 2014)Was diesen Kuchen wohl zu einem russischen Birnenkuchen macht? Vermutlich gar nix, außer dass er ein bisschen aussieht wie ein russischer Zupfkuchen (der aber auch mit Russland nix zu tun hat). Egal – jedenfalls ist er lecker! In einen Schoko-Nussboden werden in Rum gedünstete Birnen eingebacken, obenauf kommen vanillige Streusel. Nicht der unaufwändigste Kuchen, aber ein tolles Backwerk für den Herbst. Denn Birnen sind nun mal in dieser Jahreszeit am allerbesten – weich, süß, saftig. Und reichlich. So reichlich, dass meine Multer mir eimerweise Fallobst bringt, wie ich hier und hier schon beklagt habe. Was nicht in der Birnenkonfitüre mit Wein und Zimt landet, kommt in Birnenkuchen, den ich hiermit zum Blogevent “Quintessenz des Herbstes” melde. Schönes Thema hast du ausgesucht, Cristina!

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Blogparade Cranberries: Gedeckter Apfel-Cranberry-Kuchen

Apfel-Cranberry-Kuchen

Blogparade Cranberries bei USA kulinarischIst das ein Zeichen des Älterwerdens, dass man sich beim Essen und Kochen auf Klassiker besinnt? Ich erwische mich dabei, dass mir im Restaurant das ganz frische Brot mit Salzbutter besser schmeckt als der anschließend aufgetragene Sowieso-Schaum an dreierlei Irgendwas. Und statt auf  amerikanischen In-Blogs nach neuen Backtrends mit Salzkaramell oder Chiasaat zu suchen, war mir zum Sonntagskaffee nach einem schnöden gedeckten Apfelkuchen. Naja, so schnöde nun auch wieder nicht: Statt Rosinen, die ich nicht so gerne mag, habe ich frische Cranberries in die Füllung gegeben – das Ergebnis war eine wunderbar herb-süße Füllung mit einer tollen Farbe! Damit passt das Rezept auch bestens zur Blogparade Cranberries, die ich in meinem Schwesterblog USA kulinarisch veranstalte. Schaut gerne rein und reicht selbst ein Rezept mit den roten Beeren ein!

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World Bread Day: Würziges Faltenbrot

Würziges Faltenbrot
World Bread Day 2014 (submit your loaf on October 16, 2014)Okay, okay – eigentlich ist es Spielerei und als EIN Stück schmeckt selbst gebackenes Brot sicherlich nicht schlechter. Nichtsdestotrotz gerate ich immer aus dem Häuschen, wenn ich wieder irgendwo ein gezupftes, gefaltetes, gekugeltes oder sonstwie portionsweise geformtes Brot sehe (hier gibt es übrigens gleich 42 Inspirationen). Es hat sowas Gemütliches, wenn man sich mit den Händen eine Portion vom noch lauwarmen Brot abreißt, genüsslich noch etwas Kräuterbutter drauf streicht und währenddessen zum Grill schielt, ob das Fleisch nun langsam fertig ist. Auch wenn die BBQ-Saison nun vorbei ist – meine Vorliebe für dieses simple Brot ist es nicht. Daher wird es mein Beitrag zu Zorras Bread Baking Day!

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Kinderküche: Gedrehte Pizzastangen

Pizzastangen

Die Überschrift könnte einen glauben lassen, dass bei mir noch Kindergartenkinder mit am Tisch sitzen. Weit gefehlt! Kind 1 ist inzwischen 22 und studiert auswärts. Kind 2 ist 20, absolviert eine Kochlehre und kann sich somit bestens selbst verpflegen. Doch wenn sie nach Hause kommen, wünschen sich beide stets Kinderkost: Gebratene Nudeln, Tortilla-Auflauf, Grießpudding. Als Variation der ebenfalls heiß geliebten Breadsticks habe ich jetzt Slavas “Schnelle gedrehte Pizzastangen” zubereitet – denn wie soll man bloggen, wenn man ständig nur Bewährtes kocht??? Die Pizzastangen waren jedenfalls schnell gemacht, sehr lecker und haben definitiv das Zeug, in den Favoriten-Ordner aufgenommen zu werden. Was sie von Kinderküche unterscheidet, ist lediglich die Tatsache, dass die Kinder früher ein Glas Saft zu diesem Snack bekommen hätten, heute holen sie sich ein Radler oder einen Rotwein dazu :-) Weiter lesen

Klassiker: Pflaumenkuchen mit Streuseln

pflaumenkuchenBraucht die Welt noch ein Pflaumenkuchenrezept? Vermutlich nicht. Aber ich brauche es – als Gedankenstütze für mich selbst. Denn jedes Jahr zur Pflaumensaison wiederholt sich hier dasselbe Spielchen:

  1. “Backen wir doch mal einen ganz anderen Pflaumenkuchen.”
  2. Lang dauernde Suche im Internet nach DEM Rezept.
  3. Einkauf benötigter  Spezialzutaten (Mascarpone, Grieß,  Hagelzucker, Palmin, Kokosflocken) etc.
  4. Aufwändiger, vielschrittiger Zubereitungsvorgang.
  5. Enttäuschung beim Verzehr.

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Nachgebacken & naja: Topfengitterkuchen

Topfengitterkuchen

Als würde man Wolken essen“, “fluffiger Luftikus“, “zart wie eine Wolke“, “Traum von einem Quarkschnittchen” oder “Omas Lieblingskuchen“: Wenn ein Kuchen so gelobt wird, muss er doch großartig sein, oder? Nein, nicht notwendigerweise :-)  Ich fand den österreichischen Topfengitterkuchen, bei dem schwere Quarkfüllung auf leichten Rührteig gespritzt wird (so ergibt sich das Gitter-, bei mir Spiralenmuster) – naja. Meine Mama würde “geradezu” dazu sagen, ich nenne es langweilig und geschmacksneutral… Komischerweise schmeckte das Backwerk mit herbem Aprikosenkompott aber total lecker und mit Blaubeersirup hatte ich dann tatsächlich “den Traum von einem Quarkschnittchen”. Den werde ich nochmal backen – dann allerdings mit 1,5facher Quarkmenge, so gefiel mir die Relation Teig-Füllung noch nicht so ganz. Weiter lesen

Schnelles Backen: Quarkspitzen mit Kartoffeln

Quarkspitzen mit Kartoffeln

Fettgebackenes ist böse. Friteusen sind die Ausgeburt des Bösen und daher besitze ich keine. Das ist reiner Selbstschutz, denn sonst würde ich ständig böse Dinge zubereiten (und essen :-) ). Die einzige Ausnahme bildet der große Topf mit Pflanzenfett, den ich alljährlich zu Karneval ansetze, um die Karnevalsberliner darin zu fritieren. Weil das Fett aber durchaus mehr als einen Backvorgang verträgt, gab es auch noch Cronuts (ein ziemlich überbewertetes Trendgebäck)  und Cinnamon Swirls (eine Art fritierte Zimtschnecke und göttlich!). Den Abschluß des Fritierfett-Lebenszyklus bildeten nun Quarkspitzen mit Kartoffeln – und die waren so köstlich, dass ich fast bedauere, dass ich doch keine Friteuse besitze…  Weiter lesen

Pleiten, Pech und Pannen: Donna Hays Christmas Wreath

donnahay1Wer kann so einem Magazintitel schon widerstehen? Hefeteig, saftig-rote Marmelade, eine rote Schleife, siehe unten… Mich jedenfalls überfiel ein sofortiger Nachbackreiz, als mir meine Freundin Isa das Weihnachtssonderheft der englischen “Living etc” überreichte, auf dem Cover besagter “Christmas Wreath” von Starköchin Donna Hay. Das Ergebnis erfüllte die Erwartungen leider überhaupt nicht, weder geschmacklich noch optisch. 1) passte die Ratio Marmelade:Teig nicht, so quoll das klebrige Zeug überall heraus.  2) war die Backzeit viel zu gering bemessen, so dass trotz von mir zugegebenen zehn Minuten der Kranz eher klitschig wirkte. Und 3) fand ich die Kombination Himbeermarmelade-Hefeteig zwar okay, aber geschmackliche Offenbarung geht anders.

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Nochmal Frankreich: Apfel-Tarte

Französische ApfeltarteIch freu mich: Die Teilnehmer des Blogevents “Urlaubsfeeling” haben meine französische Tarte mit Himbeeren auf den vierten Platz gewählt und dafür backt mir Sandra von Sandras Tortenträumereien jetzt keine Torte, aber Kekse nach Wunsch :-)  Die Variante Erdnuss-Crisp klingt ganz toll… Während ich auf die Cookies warte, habe ich bei akutem Kuchenhunger den Teigrest von der Himbeertarte (siehe hier) verwendet, um die wohl französischte aller Tartes zu backen – Apfeltarte. Hauchdünner Teig, sehr knusprig, darauf viele, viele hauchdünn geschnittene Äpfel (mit SChale verwendet) – ein Backwerk wie gemalt. Diese Tarte wird nicht vorgebacken, sondern sofort mit Apfelbelag in den Ofen geschoben. Die Backzeit beträgt etwa 20 Minuten bei 200 Grad auf der mittleren Schiene,  fünf weitere Minuten auf der oberen Schiene sorgen für leckere Bräune. Den noch heißen Kuchen dann am besten sofort mit erwärmtem Apfel- oder Quittengelee bestreichen, damit sie schön glänzt. Hmm – für die fronsösischen Momente des Lebens…

Urlaubsfeeling Frankreich: Tarte mit Himbeeren

Himbeertarte

Frankreich als Urlaubsland habe ich erst sehr spät entdeckt: Anno 2011 bei einer “Schlössertour” an der Loire (siehe hier). Mangels französischer Sprachkenntnisse hatte ich um das Land bis dato einen Bogen gemacht, nicht aber um Kochbücher über französische Küche, die mich schon lange faszinierte. Was ich dann vor Ort in schlichten Landgasthöfen, Table D’Hotes und Bäckereien kosten konnte, hat mich durchweg begeistert – und erstaunt: Ich hätte mehr Chichi erwartet. Stattdessen kamen die besten Backwaren und Hauptgerichte ausgesprochen schlicht daher und “lebten” durch die hohe Qualität ihrer Zutaten. Zum Beispiel: Superfrischer Zander in etwas Petersilienbutter auf Kürbispüree. Oder: Hauchdünne Tarte Tatin mit superexakt gehobelten Scheibchen karamelisierter Äpfel. Oder: Baguette-Crostini mit Ziegenkäse und Zwiebelmarmelade. Weiter lesen