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Farbenfrohe Gerichte: Pikanter Käsekuchen mit Rucola und Kirschtomaten

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Kategorie : Backen

Pikanter KäsekuchenMit dem Thema “Farbenfrohe Gerichte” hat Sylvia von Rock the Kitchen ganz offensichtlich den Nerv der Foodblogger-Gemeinde getroffen – und auch meinen! Das passt aber auch wunderbar – Sommer, Sonne (okay, zumindest bis gestern) und das jahreszeitlich großartige Angebot an Beeren, Gemüse und Salaten. Für das Rezept des pikanten Käsekuchens, das ich in einer alten Gugelhupf-Ausgabe gefunden habe, hätte ich gerne außer gelben und roten Kirschtomaten noch dunkle Sorten verwendet, aber leider gab es diesmal keine auf dem Wochenmarkt.  Vielleicht beim nächsten Mal, wenn ich den “Kuchen” wieder backe – er ist noch schneller gemacht als eine Quiche, schmeckt warm,  kalt und sogar aufgewärmt nach ein, zwei Tagen. Mit einem Salat ein perfektes Sommer-Abendessen…

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Zum Blogevent-Geburtstag: Pesto-Schnecken

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Kategorie : Brot

Pesto-SchneckenZum sechsten Geburtstag der Blogevents im Kochtopf lautet das Motto “Kochen aus dem Archiv“. Dass viele dafür abgestimmt haben und die Beiträge jetzt trotzdem nur langsam eintrudeln, ist gar nicht so paradox: Wahrscheinlich werden viele (genau wie ich) begeistert die Zusammenfassungen lesen, Dutzende und Aberdutzende von Rezepten auf “nachkochen” legen, irgendwann ausprobieren und vielleicht sogar zum Klassiker erklären. Aber wer weiß nach drei, vier oder fünf Jahren noch, dass Auberginenröllchen, Kürbistarte oder Spargelrisotto ursprünglich von einem Blogevent her stammen? Ich jedenfalls nicht… Ich konnte mich nur dumpf erinnern und musste googeln, um die Pesto-Schnecken zurückzuverfolgen zum Suppenkasper, der sie im Oktober 2009 zum Blogevent Olivenöl gemeldet hatte. Das selbstgemachte rote Pesto ist weltklasse und viel zu schade, um es komplett für das Brot zu verbrauchen – so kommt  nur eine Hälfte auf die Schnecken (der Rest auf Pasta), die anderen Hälfte des Teiges würze ich mit Butter und Zwiebeln wie hier angegeben. Die Schnecken passen wunderbar als Beilage zum Grillen, auch wenn sie (durch die Pestoherstellung) etwas Arbeit machen. Beim Brotpart finde ich übrigens erstaunlich, mit wie wenig Hefe man auskommen kann! Weiter lesen

Rhabarbertarte: Einmal top, einmal Flop

Kategorie : Backen

RhabarbertarteAllerorten wird derzeit Rhabarber verbloggt (siehe hier, hier, hier oder hier). Obwohl Rhabarber bestimmt nicht mein Lieblingsobst ist (naja, botanisch eher Gemüse), backe auch ich gerne Rhabarberkuchen – quasi als Frühling in der Küche, nach einem langen Winter voller Apfel-, Käse-, Nuss- und Schokoladenkuchen. Da ich keinen Baiser mag, der saure Rhabarber aber definitiv einen süßen Kontrapunkt braucht, entschied ich mich für einen Rhubarb-Custard-Pie – Zimtstreusel auf Rhabarber-Pudding-Creme, der Boden angeblich eine “idiotensichere” Pie-Crust nach us-amerikanischer Art. Nee, aber genau der schmeckte irgendwie gar nicht, laff, charakterlos. Da lobe ich mir doch den Mürbeteig von Lea Linster , deren Rezept für Rhabarbertarte (Foto links) Eva Deichrunner hier vorgestellt hatte: Einfach zu verarbeiten, knusprig-süß. Dazu ein mandeliger Sahne-Ei-Guss – hmm, köstlich! Dagegen war der Rhabarber-Pie (Foto unten) dann doch eher ein Flop…

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“Frohe Ostern” mit Eierlikör-Cupcakes

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Kategorie : Backen

Eierlikör-CupcakesStracciatella-Rührkuchen mit Eierlikör-Aufstrich – nix besonderes, oder? Doch – wenn man den Teig in hübschen Papierförmchen als Cupcake backt und eine großzügig bemessene Cremewolke obenauf spritzt. Dann noch ein paar bunte Zuckereier, ein schöner Kuchenteller – fertig ist der Hingucker auf der Ostertafel. Das Rezept stammt aus dem Buch “Cupcakes für die schönsten Feste des Jahres” (hier schon besprochen), die Tortenplatte von Freundinnen, die meine große Leidenschaft erkannt haben:  Tortenplatten auf Fuß, Etageren, Teller mit Glasglocke obenauf. Die Sammlung wächst und wächst – hat aber noch problemlos Platz auf dem Küchenschrank.  Falls zufällig jemand von der Familie mitliest: Der hier oder der oder der und erst recht der würden da auch noch prima hinpassen :-)

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Kuchen kontraproduktiv: Erdnussbutter-Schoko-Pie

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Kategorie : Backen, Desserts

Erdnussbutter-Schoko-PieDieser Kuchen ist (fast) alles, was ich an Kuchen NICHT mag. Ad 1 – er ist unglaublich mächtig und sahnig. Ad 2 – er ist schokoladig. Ad 3 – er hat diesen blöden Keksboden. Ad 4 – er gehört zur Gattung der ungebackenen “Kühlschranktorten”, wenn er glücklicherweise auch ohne Keksriegel und Dr-Ö-Helfer auskommt. Zusammenfassung von Punkt 1 bis 4: Dieser Kuchen dürfte mir nicht schmecken. Doch er tut es!!! Cremig, nicht übersüß und diese unvergleichliche Kombination von Schokolade und Erdnuss – wie Reeses Peanut Butter Cups in edel. Allerdings würde ich den Pie aus Martha Stewart: The New Classics nicht zum Kaffee servieren, sondern nur in homöopathischer Dosierung als Dessert, quasi als Trüffelpralinchen. Warum ich ihn kontraproduktiv nenne? Weil er Gift ist für den Fastenzeitgedanken und meinen aktuellen Gewichtsstatus…

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Nachgebacken: Kokos-Cupcakes mit Mango-Buttercreme

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Kategorie : Backen, Kochbücher

Kokos-CupcakesNachdem die Muffinwelle etwas abflaut, entwickeln sich Cupcakes zum Backtrend, der aus den USA zu uns herüber schwappt. Das erste deutschsprachige Cupcake-Buch hat Katharina Saheicha (schreibt auch unter cupcakes-cupcakes.de) bereits 2009 veröffentlicht, jetzt gibt es den Nachfolger – Cupcakes: Für die schönsten Feste des Jahres, das mir zur Rezension zur Verfügung gestellt wurde. In dem Band finden sich 60 Rezeptvariationen für die hübschen Küchlein zu “klassischen” Anlässen wie Geburtstag, Hochzeit oder Weihnachten, aber auch zur Babyparty, zu Halloween oder zum Christopher Street Day. Der Kuchenpart ist mir persönlich zu häufig schokoladig (ich mag lieber Mandeln, Nüsse, Obst, Liköre), aber die Teigmenge passte bei den von mir getesteten Rezepten genau für 12 Muffinförmchen (keine Selbstverständlichkeit bei Muffinrezepten!) und die Küchlein gingen wunderbar auf. Die vorgeschlagenen Frostings fand ich sehr lecker, nicht übersüß – allerdings war mir die Menge zu reichlich. Ich habe jeweils die Hälfte Aufstrich zubereitet, das reichte auch noch für ein Frosting-Wölkchen, wenn auch keine us-typische Mega-Wolke. Layout und Schriften des Buches fand ich sehr sympathisch und übersichtlich, nur die Fotos scheinen mir von zwei verschiedenen Quellen zu stammen: Einmal ausdekoriert und professionell, einige wenige eher lieblos auf unpassendem Hintergrund mit wenig appetitlichem Gesamteindruck. Trotzdem – die Rezepte sind den Kaufpreis allemale wert.

==========  REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4

Titel: Kokos-Cupcakes mit Mango-Creme
Kategorien: Backen, Kleingebäck, USA
Menge: 12 Stück

========================= FÜR DEN TEIG =========================
2            Eier
115     Gramm  Zucker
1     Prise  Salz
90     Gramm  Flüssige Butter
150     Gramm  Vanillejoghurt
2      Essl. Kokoslikör
200     Gramm  Mehl
50     Gramm  Kokosraspel
1/2      Pack. Backpulver

======================= FÜR DAS FROSTING =======================
100     Gramm  Weiße Schokolade
20     Gramm  Weiche Butter
100     Gramm  Frischkäse, zimmerwarm
1/4            Mango (reif)

======================== ZUM DEKORIEREN ========================
Kokosraspel, Mangostückchen

============================ QUELLE ============================
abgewandelt von “Cupcakes: Für die schönsten Feste des
Jahres”
– Erfasst *RK* 14.03.2011 von
– Gabriele Frankemölle

Muffinform mit Papierbackförmchen auslegen und den Backofen auf 180
Grad vorheizen.

Für den Teig Eier, Salz und Zucker mit dem Mixer oder der
Küchenmaschine sehr schamuig schlagen.  Die flüssige Butter und den
Joghurt kurz einrühren, danach Kokoslikör, Mehl, Kokosraspel und
Backpulver, bis sich ein glatter Teig ergibt. Teig auf die
Muffinförmchen verteilen und etwa 25 Minuten backen, aus den Mulden
nehmen und vollständig abkühlen lassen.

Für die Creme die Schokolade im Wasserbad schmelzen und glatt rühren,
beiseite stellen. Butter und Frischkäse mit dem Mixer glatt rühren,
die abgekühlte Schokolade Löffel für Löffel einrühren. Die Mango
schälen, in feinste Würfel schneiden und unter das Frosting heben.

Cupcakes mit dem Frosting bestreichen, mit Kokosflocken bestreuen
und jeweils ein Stückchen Mango aufsetzen.

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Helau! Karnevals-Berliner, die finale Edition…

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Kategorie : Backen

Man sollte eben nicht nur Links speichern, sondern komplette Rezepte… Andernfalls kann es vorkommen, dass man sich zwar noch an das Rezept für die perfekte Eierlikör-Krapfenfüllung erinnert (siehe hier), aber der Verweis zu den “richtigen Faschingskrapfen”  nun ins Leere läuft. Und wenn man dann noch vergisst, dass man ein ähnlich gutes Teigrezept schon im Fundus hatte (siehe hier) und einfach irgendein beliebiges anderes nimmt, dann endet man erneut mit einer tollen Creme und einem suboptimalen Teigling. Ha, nie wieder – diesmal speichere ich Teig- und Füllungsrezept zusammen und hoffe, dass ich es im nächsten Jahr wieder finde…

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Statt Blumen: Bananen-Split-Traum

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Kategorie : Backen

Banana Split TraumMeine Mama hat am Valentinstag Geburtstag. Seitdem ich denken (und mit meinem Taschengeld Blumen kaufen konnte), fand ich das unglücklich: Schlange stehen beim Floristen und über Nacht spürbar angezogene Preise, selbst für ein kärgliches, nicht mehr taufrisches Sträußchen Moosrosen. Seit Jahren bekommt meine Ma daher die Blumen ein oder zwei Wochen später und zu ihrem Geburtstag stattdessen eine Torte für die Kaffeetafel. Weil die Geschmacksrichtungen Quark/Käse und Apfel diesmal durch andere Kuchenspenden bereits “vergeben” waren, habe ich beim Chefkoch nach einer gut bewerteten Schoko-Torte gesucht und sie in Alinas Banana Split Traum gefunden. Die Technik, hellen und dunklen Boden mit Backpapier zu trennen, aber gleichzeitig zu backen, finde ich genial – und funktioniert hat es auch. Hoch genug, um die Böden nochmals zu teilen, waren sie allerdings nicht, also habe ich die Torte einfach ein bisschen anders geschichtet. Geschmacklich hat das doch eher aufwändige aufwendige Backwerk voll überzeugt – cremig, bananig, aber nicht übersüß. Nachbacken lohnt!

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Pleiten, Pech & Pannen: Kasutera, japanischer Biskuit

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Kategorie : Backen

Kasutera, japanischer BiskuitJapanische Küche ist irgendwie nicht die meine. Seetang, Algen und Wasabi finde ich gewöhnungsbedürftig, rohem Fisch traue ich nur unmittelbar an Küstenabschnitten, aber bestimmt nicht in einer Sushibar im Ruhrgebiet. Brot und süßes Backwerk, was mir eigentlich immer schmeckt und meine Einschätzung retten könnte, kennt die japanische Küche nicht. Falsch! Makiko stellt in ihrem Foodblog Just Hungry einen wunderbar saftig aussehenden Kuchen vor – Kasutera oder Castella. Der Honig- oder Grüntee-aromatisierte Biskuit wird als nachmittäglicher Snack (Oyatsu) gegessen. Sein Ursprung liegt in Portugal  oder Spanien (dann sicherlich ohne Grünteearoma!)  und wurde einstmals von Missionaren nach Asien gebracht.

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Deutsch-amerikanische Freundschaft in Kuchenform

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Kategorie : Backen

Deutsch-Amerikanischer ApfelkuchenEinem Apfelkuchen, den ich gar nicht mag, bin ich bisher noch nicht begegnet. Ob schwer oder zart, zimtig oder marzipanig, mit oder ohne Sahne, Nüsse und Rosinen – irgendwie schmeckt Apfelkuchen immer gut. Mein Favorit, was die Füllung angeht, ist amerikanischer Apple Pie mit viel Zimt, getrockneten Cranberries und Ahornsirup. Weniger prickelnd finde ich dagegen den amerikanischen Pasteten-Teig, der die saftige Füllung umhüllt. Er ist schwer zu verarbeiten und liegt mit seinem hohen Gehalt an Pflanzenfett oder gar Schmalz schwer im Magen. Da lobe ich mir doch klassisch-süßen 1-2-3-Mürbeteig – und habe jetzt kurzerhand deutschen Teig, US-Füllung und amerika-typische Gitterdeko (hier eine gute Schritt-für-Schritt-Anweisung) kombiniert. Nur der Apfel ist niederländisch – mit Boskoop lässt es sich nun mal am besten backen.

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Entdeckung des Monats: Kleine Orangentorte

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Kategorie : Backen

Kleine OrangentorteVanilliger, weicher, saftiger Rührkuchen (ja, der fertig gekaufte aus dem Cellophanpack) ist eine meiner geliebten Geschmacksverirrungen.  In Holland heisst er Hotelcake und hier hatte ich schon mal vergeblich versucht, den nachzuempfinden. Völlig unerwartet ist es mir jetzt gelungen: Auf der Suche nach einem Rezept, in dem ich den Saft einiger verschrumpelter Orangen und Mandarinen verwerten konnte, entdeckte ich die kleine Mandarinen-Orangen-Zitronen-Torte der Hedonistin (schade, dass sie sich so rar macht!). Lemon-Curd für eine Füllung hatte ich zwar nicht, stattdessen strich ich eine Frischkäse-Creme obenauf. Im Teig ersetzte ich den Naturjoghurt durch Vanillejoghurt – aber ob das der Grund war, dass der Teig so schön dicht-vanillig-saftig-superlecker wurde? Keine Ahnung, vermutlich hat einfach zufällig die Relation von Flüssigkeit-Fett-Mehl optimal gepasst. Wie auch immer – dieser Kuchen wird ins Standardrepertoire aufgenommen.

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Leser-Rezept: Schneller Kürbis-Rührkuchen

Kategorie : Backen

KürbiskuchenAls langjährige Leserin meiner Amerika-Kochseite hat sich Gilda jetzt zu Wort gemeldet und ein Kürbiskuchen-Rezept geschickt, das weder Pie noch Cheesecake oder Muffin ist. Da mir genau das in der Sammlung noch fehlte, habe ich es zum Halloween-Brunch und der inoffiziellen Kücheneinweihung ausprobiert. Es muss prima gewesen sein – als ich nach den herzhaften Leckerein schlußendlich selbst ein Stückchen probieren wollte, war keines mehr da. “Wie Gewürzkuchen”, fand meine Tochter…

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