Archiv für ‘Brot’ Kategorie:
Bread Baking Day: Morgenmuffel-Brötchen
Wenn’s schnelle Brötchen geben soll, bringe ich meist Biscuits nach US- oder Scones auf englische Art auf den Tisch. Doch auch Hefebrötchen lassen sich ruck-zuck backen - wenn man denn am Abend vorher etwas vorarbeitet. Am nächsten Morgen müssen die im Kühlschrank aufgegangenen Teiglinge nur noch in den nicht mal vorgeheizten Ofen geschoben werden, fertig. So wenig Mühe für so leckere frische Brötchen - das ist mir die Meldung zum 4ten World Bread Day auf alle Fälle wert!
BBD #22 Sweet Bread: Lemon Cheese Braid
This is a first - no, not the first sweet bread I baked (I wish it was, would have saved me lots of calories), but my first post in English. I admit: Most of the time I’m simply too lazy for translating and calculating back and forth. So I stick with grams and German - but this time it’ll be cups and English, since hostess Stefanie asked so nicely for it
The recipe I submit für Bread Baking Day #22 is a family favorite - the bread tastes delicious, stays fresh for quite a while and looks impressive, even though the “braiding” is a very simple process. The cream cheese in the filling is a concession to American/English readers: I usually put 500 g of Quark in a draining device over a bowl, cover it with plastic wrap and use the “quark cheese” the next day. That makes for a much denser “Austrian” strudel type filling. Weiter lesen »
Zur BBD Pizzaparty: Pizzaschnecken
Beim allerersten BBD - dem Brotbacktag des Kochtopf - war ich auch schon dabei und habe Herbed Bubble Bread gebacken. Nach lang andauerndem Back-Durchhänger will ich mich nun zur 20. Ausgabe, einer Pizzaparty, nicht lumpen lassen und beteilige mich mit Pizzaschnecken. Die sind superschnell gebacken und ideales, kleckerfreies Finger Food für Picknick, Strandbad, Ausflug. Das Originalrezept vom Chefkoch habe ich etwas verfeinert, indem ich getrocknete Tomaten und frisches Basilikum hinzugefügt habe, die eigentliche Füllung war mir etwas zu “wurstig”. Wer mag, kann natürlich auch Thunfisch, Paprika oder sonstige Lieblings-Pizza-Toppings einrollen…
Zum Grillen: Rosmarin-Focaccia mit mediterraner Butter
Mit Kartoffeln in Hefeteig habe ich allerbeste Erfahrungen gemacht: Sowohl Zimtschnecken als auch Mini-Cornetti wurden superlocker und blieben lange feucht. Und auch beim Rosmarin-Focaccia von der Chefkoch-Webseite funktionierte es - obwohl ich zum Thema “feucht bleiben” eigentlich nichts sagen kann. Das luftige Brot wurde beim Grillen nämlich so schnell verzehrt, dass es nicht einmal richtig kalt wurde und die würzige mediterrane Butter (ursprünglich von essen & trinken) darauf schmolz… Zur Nachahmung ausdrücklich empfohlen!
World Bread Day 3: Wildreis-Honig-Brot
“Iiiih, gruselig - ist schon Halloween?” Wildreis als Beilage kam bei meinen Kindern gar nicht gut an. Wie also die nicht gerade günstige Spezialität (Wildreis ist der Samen einer nordamerikanischen Grasart) verwerten? Ein Teil kam in die Hühnchen-Wildreis-Suppe, für einen weiteren habe ich in der “Bread Bible” von Beth Hensperger ein passendes Brotrezept gefunden: “Wild Rice Molasses Bread”. Melasse, ein Abfallprodukt der Zuckerherstellung aus Zuckerrohr, ist hierzulande schwer zu bekommen, mein Zuckerrübensirup war gerade aus. Daher habe ich Honig verwendet. Das Brot schmeckte sehr gut, nussig-mild und hielt sich lange frisch. Daher habe ich keine Skrupel, diese “Resteverwertung” als meinen Beitrag zur dritten Auflage des World Bread Day zu melden. Danke, Zorra, für das schöne Event, dem ich viele Back-Anregungen verdanke!
Nachgebacken: Grießbrot mit Weizenvollkornmehl
Brot ist sch…teuer geworden, findet Dandu von Tomatengrün. Stimmt! Als kostensenkende Maßnahme - und weil Selbstgebacken nun mal besser schmeckt - hat er in seinem Blog ein Rezept für ein Grießbrot veröffentlicht. Das klang so, als ob es meiner mäkligen Familie (bitte keine groben Körner oder gar Sauerteig!) schmecken würde. Und das tat es - und wie! Ein ganz einfach zuzubereitendes Brot, aber schön feucht und sehr dezent im Geschmack. Das passt zu Marmelade genau wie zu Käse.
Inzwischen bin ich beim vierten Grießbrot angelangt und habe das Rezept für uns feingetunt: Statt Dinkelmehl verwende ich Weizenvollkornmehl, um noch ein paar Ballaststoffe mehr unterzubringen. Der Geschmack von Brotgewürz kommt hier nicht gut an, stattdessen habe ich etwas Zucker zum Teig gegeben. Mit der zunächst angegebenen Mehlmenge kam ich nicht klar, ich brauchte satte 100 Gramm mehr, damit es nicht mehr klebte. So aber wird es eines unserer Standardbrote - neben dem Haferflockenbrot, das ursprünglich von Zorra stammt, und dem schnellen Heidebrot von Petra.
Zur Grillsaison: Zwiebeliges Zupfbrot
Die Wanderer-Weisheit “Es gibt kein schlechtes Wetter, nur unpassende Kleidung” gilt in abgewandelter Forum auch für’s Grillen. Jedes Wetter ist Grillwetter - sofern man einen passenden Standplatz für das Gerät hat und einen wind- und wetterfesten Grillmaster. Nachdem beides an unserem Reitstall vorhanden ist, ist dort die Grillsaison bereits seit Ostern wieder eröffnet. Für mich begann damit die Zupfbrot-Zeit: Dieses würzig-zwiebelige Brot, von dem man sich einfach mit den Fingern passende Stückchen abzupft, ist mein Standard-Mitbringsel zum Grillbuffet. Ganz frisch, am besten noch lauwarm, schmeckt es am besten. Es riecht so verführerisch, dass es oft schon aufgegessen ist, bevor das erste Würstchen gar wurde
BBD #7: Aloo Paratha - indische Kartoffelfladen
Fladenbrote ist das Thema, das Petra von Chili und Ciabatta als Thema für den 7. Bread Baking Day gewählt hat. Sie selbst hat georgische Käsefladen zubereitet - und ihre mustergültigen Fotos zu dem Rezept können gleichzeitig als Illustration für meinen Beitrag dienen
Denn auch bei mir gab’s heute mittag dünne Weizenmehlfladen ohne Triebmittel - sozusagen das Urbrot. Die Füllung hier stammte allerdings aus der indischen Küche - ein sehr würzige Kartoffelmasse. Aloo Paratha sind in Indien ein beliebtes Frühstück, bei uns dienten sie als leichtes Mittagessen, zu dem es Salat und einen Joghurt-Dip gab. Chutney passt natürlich auch gut. Die Zutaten sind simpel - es braucht zwar Zeit, aber kein gut gefülltes Spezereien-Regal, um die Teigtaschen zuzubereiten, die wirklich herrlich indisch-exotisch schmecken.
Nachgebacken: 5-Minuten-Artisan-Bread (mit Vollkorn)
Wie seinerzeit das Hokkaido-Milchbrot wandert gerade wieder ein Backwerk durch die Foodblog-Szene: Der Artisan Free Form Loaf nach einer wirklich verblüffend einfachen 5-Minuten-Methode. Chaosqueen hat das US-Original gebacken, Ilka hat es weiter ausgetüftelt, Schnuppschnüss es zu Baguettes geformt und Petra hat’s zu Haferflocken-Buttermilchbrötchen und einem süßen Zopf umgemodelt. All die appetitanregenden Fotos haben mich neugierig, so ist denn hier meine Version mit etwas Vollkornmehl, des guten Gewissens wegen!
World Bread Day ‘07: Schnelles Dinkel-Buchweizen-Brot
Was Backzutaten angeht, sitze ich an der Quelle - mit einem Mann, der in einer Mühle arbeitet, und auf Zuruf Anruf selbst ausgefallenste Mehle mitbringt. Spezialität des Familienbetriebes ist das Schälen des harten Buchweizens. Gerade zwei Mühlen in Deutschland verstehen sich noch darauf! Buchweizen hat mit Weizen nichts zu tun, sondern ist ein Knöterichgewächs, das kargen Boden bevorzugt. Aus Buchweizenmehl, Wasser und kaltem Kaffee (kein Witz!) werden in unserer Region die traditionellen westfälischen “Pannekoken” gebacken. Als Brotmehl ist der dunkle, nussige Buchweizen weniger bekannt - Grund genug, zum World Bread Day ein Buchweizenbrot zu backen! Das Rezept stammt aus einem kleinen Kochbuch der Mühle mit Buchweizen- und Kamut-Rezepten und ist das wohl schnellste Brot, das ich bisher gebacken habe. Der Teig muss nicht einmal gehen, sondern wird kurzerhand in der Kastenform in den nicht vorgeheizten Ofen geschoben.

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