Klebreis mit Mango – aus dem Slowcooker

Sticky Rice with Mango

„Sticky Rice with Mango“ gehörte während unserer Thailand-Reise zu meinen Lieblingsspeisen. Hmm, süß-klebrig, mit leichter Kokosnote und obenauf dann Mango, echte, sonnengereifte mit ihrem unvergleichlichen Aroma. Das Nachkochen hier zuhause scheiterte dann leider daran, dass ich den eigens online bestellten Klebreis nicht dämpfen konnte – ich besitze weder Dämpfkorb noch Dampfgarer. Aber ich habe einen Slowcooker :-) Also probierte ich es einfach aus – und es gelang. So perfekt wie bei gedämpftem Reis wurde die Textur meines Desserts zwar nicht, aber es schmeckte sehr lecker – vor allem, da ich eine wirklich leckere „Flugmango“ erwischt hatte. Seien wir ehrlich: Die würde sogar  Tapetenkleister zu einem Leckerbissen machen :-)

Klebreis mit Mango – aus dem Slowcooker

Ergibt: 2 - 3 Portionen

Klebreis mit Mango – aus dem Slowcooker

Milchreis im Slowcooker (hier die thailändische Version für den 1,5-l-Mini-Crocky) ist ein Kann-aber-muss-nicht-Crockpot-Gericht. Denn rühren muss man auch hier - aber nicht ganz so oft wie bei Zubereitung auf dem Herd!

Zutaten

  • 125 g Klebreis (alternativ Arborio- oder Milchreis)
  • 165 ml Kokosmilch (eine kleine Dose)
  • 200 ml Milch
  • 100 ml Wasser
  • 30 - 50 g Palmzucker (je nach gewünschter Süße, alternativ Haushaltszucker)
  • zum Garnieren:
  • 1 reife Mango

Zubereitung

  1. Den Klebreis mindestens vier Stunden (oder über Nacht) in reichlich kaltem Wasser einweichen lassen, dann abspülen.
  2. Abgetropften Reis mit Kokosmilch, Milch und Wasser sowie zerbröseltem Zucker in den Einsatz des Slowcookers geben. 1,5 bis 2 Stunden auf Stufe HIGH garen, dabei einmal, falls möglich, zweimal umrühren.
  3. Nach Wunsch mit weiterer Milch verdünnen, wenn Sie es lieber flüssiger mögen, und mit Mangostücken servieren.

Notizen:

Bei Verwendung anderer Reissorten benötigen Sie vermutlich mehr Flüssigkeit.

http://www.crockpot-rezepte.de/2015/klebreis-mit-mango-aus-dem-slowcooker/

Rezept reloaded: Malzbiergulasch 2.0

Malzbiergulasch

Es gibt Rezepte, die kocht man einmal und dann nicht wieder. Und es gibt Rezepte, die kocht man immer wieder, schraubt hier ein bisschen an der Gewürzschraube, ändert da ein bisschen an den Zeiten und gibt dort etwas mehr von Zutat X und weniger von Zutat Y hinzu. So ein Klassiker in meiner Küche ist das Malzbiergulasch. Ich habe es schon x-mal zubereitet und es war immer lecker, ob nun mit Anbraten oder ohne. Die Sauce ist superwürzig, leicht bitter, ganz eben süßlich. Dieses Rezept hat meine unbedingte Nachkochempfehlung und wird in die Liste der zehn besten Einsteigergerichte für Slowcooker aufgenommen!

Aus dem Slowcooker: Malzbiergulasch

Ergibt: 4 -6 Portionen

Aus dem Slowcooker: Malzbiergulasch

Dieses Rezept lege ich jedem Slowcooker-Koch ans Herz: Zartes Fleisch, eine köstlich-würzige Sauce. Das Rezept ist für den 3,5-l-Topf berechnet.

Zutaten

  • 2 EL Öl
  • 1 kg Schweinegulasch
  • 2 gr. Zwiebeln, fein gehackt
  • 1 Möhre, fein gehackt
  • 50 g Sellerie, fein gehackt
  • Salz, Pfeffer
  • ½ TL Kümmel
  • 1 TL Senf
  • 30 g Tomatenmark
  • ½ TL Paprikapulver, edelsüß
  • 0,33 l Malzbier (kein Schwarzbier., sondern alkoholfreies z.B. Karamalz)
  • 100 ml Fleisch- oder Gemüsefond (optional)
  • zum Binden der Sauce:
  • 50 g saure Sahne
  • 1 TL Mehl

Zubereitung

  1. Das Öl in eine, großen Topf sehr heiß erhitzen und die Fleischwürfel darin schnell hellbraun braten, salzen, pfeffern und in den Einsatz des Slowcookers geben.
  2. Zwiebeln, Möhren und Sellerie ebenfalls kurz anrösten und zum Fleisch geben. Malzbier (und falls Sie mehr Sauce wünschen auch den Fond) in den Topf geben und den Bodensatz loskochen, anschließend über Fleisch und Zwiebeln geben. Paprikapulver, Kümmel, Senf und Tomatenmark einrühren.
  3. Den Deckel auflegen und alles etwa 6 bis 6,5 Stunden auf Stufe LOW garen.
  4. Mehl mit saurer Sahne verquirlen und zum Andicken in den Topf geben, weitere 30 Minuten auf HIGH stellen, bis die Sauce andickt.
http://www.crockpot-rezepte.de/2015/rezept-reloaded-malzbiergulasch-2-0/

 

Und es geht doch: Spargel aus dem Slowcooker

Spargel mit Kartoffeln und Schinken

Eigentlich bin ich ein Verfechter der These „Kann, aber muss nicht„, wenn es darum geht, alle (un)möglichen Gerichte im Slowcooker zuzubereiten. Filet, Risotto, Pasta, Pudding – klar, kann man die auch irgendwie im Crockpot (unter Rühren und Kontrollieren) zubereiten, sie werden aber konventionell auf dem Herd besser.  Insofern war ich skeptisch, als ich im Wunderkessel ein glühendes Lob für Spargel-Zubereitung im Slowcooker las.

Spargel aus dem SlowcookerAlso probierte ich es aus: Den Einsatz des 3,5-l-Topfes großzügig ausbuttern, geschälten Spargel (in dem Fall 1,3 Kilo) einschichten, kräftig salzen, einen Schluck Wasser angießen (wirklich nur 50 ml!) und zwei Stunden auf HIGH garen. Ergebnis: Viel zu harter Spargel, der zu allem Überfluss auch noch total bitter schmeckte und letztlich im Müll landete. Schade drum!

Weil das Garverfahren aber eigentlich nicht schuld sein konnte (es ist eher der Anbau), startete ich jetzt einen neuen Versuch unter den gleichen Bedingungen: Gut gebutterter Topf, 1,4 Kilo Spargel, reichlich Salz und Zucker, 50 ml Wasser und 50 ml Weißwein als Flüssigkeit. Die Stangen waren mitteldick (II. Wahl) und ich ließ sie zunächst zweieinhalb Stunden garen. Ich fand sie dann allerdings immer noch arg „al dente“, schichtete einmal um und gab weitere 30 Minuten dazu. Und dann: Hmmm! Gleichmäßig gar, sehr lecker, sehr aromatisch, wenn auch an einzelnen Spargelköpfen ganz leicht „angeröstet“. Mich störte das allerdings nicht.

Fazit: Ja, es funktioniert – und für kleine Mengen von einem bis 1,5 Kilo werde ich das Garen im Slowcooker sicherlich wiederholen. Dann kann ich zum Beispiel auch Spargel essen, nachdem ich den ganzen Morgen im Garten geschuftet habe! Für Gäste oder größere Mengen bevorzuge ich aber weiterhin den großen Topf oder den Backofen – da finde ich die Zeiten einfach berechenbarer.

 

Saisonküche aus dem Slowcooker: Rhabarber-Quarkauflauf

Rharbarberauflauf

Wer viele Foodblogs liest, könnte auf die Idee kommen, dahinter stecken die Überflieger-Super-Duper-Wahnsinnsköchinnen, denen einfach alles gelingt. Die kochen UND schreiben UND fotografieren können. Und das alles perfekt. Falsch. Es merkt nämlich keiner, wenn da auf dem Teller etwas toll aussieht, das total gewöhnlich schmeckt. Oder wenn etwas traumhaft schmeckt, aber aussieht wie die Hinterlassenschaft eines Hundes. Oder wenn ein Rezept vielversprechend klingt, sich aber letztendlich als langweilig herausstellt. Oder wenn Texturen, Garpunkte, Gewürzkombinationen, ja, selbst die Farben nicht stimmen. Denn Foodbloggerin genießt (nicht) und schweigt. Die Familie verzehrt maulend das missglückte Experiment (die guten Lebensmittel wirft man schließlich nicht weg) und auf dem Blog landet – nichts. Weiter lesen

Aus dem Slowcooker: Bauerntopf mit Hack

Bauerntopf mit Hack

Wer braucht schon Geschmacksverstärker, Verdickungsmittel und irgendwelche E-Farbstoffe, wenn er/sie frisches Gemüse zur Verfügung hat? Und wieso einen knappen Euro für eine Fixtüte ausgeben, wenn man die entsprechende Würze vermutlich sowieso im Vorrat hat? Insofern stimmt ich Küchenlatein (Motto: Kochen ohne Tüte) und den Feinkostpunks (Fix ohne Fix) rundum zu: Das Zeugs ist überflüssig. Erst recht, wenn man einen Slowcooker besitzt, in dem allein durch das langsame Garen Aroma entsteht.

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Aus dem Slowcooker: TexMex-Auflauf mit Quinoa

Enchilada-Auflauf

„Mit Fleisch dazu wäre das gar nicht schlecht,“ urteilt der carnivore Gatte, der am liebsten Braten oder Pulled Pork ohne Beilagen, Brot oder Salat isst. Sorry – ich muss widersprechen: Auch „mit ohne Fleisch“ – wie der Westfale sagt – ist dieser TexMex-Auflauf aus dem Slowcooker großartig. Er hat gerade die richtige Würze und eine leckere Textur: In cremigem Quinoa verbergen sich sanfte Bohnen und knackige Maiskörner, obenauf eine fädenziehende Käseschicht… Das Gericht ist in Minutenschnelle zubereitet und lässt sich sehr gut in der Mikrowelle portionsweise aufwärmen. Und ja – man könnte natürlich auch ein Steak dazu braten oder Pulled Pork dazu reichen :-) Mir hat ein grüner Salat gereicht. Weiter lesen

Aus dem Slowcooker: Wiener Saftgulasch

Wiener Saftgulasch

Es ist schon komisch: Ich habe Staaten wie Ecuador, Estland, Ägypten oder Indonesien bereist. Im Nachbarland Österreich war ich bislang aber nur ein einziges Mal – wie ich hier schon beschrieben habe. Wieso eigentlich? Die Landschaften sprechen mich an, die Küche spricht mich an, die Sprache spreche ich – aber vermutlich hebe ich mir die „Nachbarschaft“ unbewusst für spätere Zeiten auf, wenn vier Wochen Asien mit dem Rucksack (äh, Reisetasche auf Rollen) zu anstrengend werden sollten. Weiter lesen

Leserrezept von Diana: Kartoffelschalenbrühe

Kartoffelschalenbrühe aus dem SlowcookerBrühe aus Kartoffelschalen – knirscht einem da nicht der Sand zwischen den Zähnen? Und wie schmeckt das überhaupt? Sehr aromatisch und fein, sagt Diana, die mir dieses Rezept geschickt hat. Sie hat es aus einem vegetarischen Kochbuch von Anna Thomas – einer Autorin, die sich schon Mitte der 70er mit dem Thema Vegetarismus beschäftigt hat, lange bevor es „Trend“ wurde!

Bio-Kartoffeln – und zwar super-sauber geschrubbte – sollten es für dieses Rezept schon sein, sagt Diana. Dann aber kann man die vermeintlichen „Reste“ noch einer sinnvollen Verwendung zuführen. Die resultierende Brühe ist ziemlich klar, hellbraun und schmeckt relativ kräftig. Die Autorin schreibt dazu, dass man das Ganze, gut gewürzt, als Vorsuppe servieren kann, man könne auch das Gemüse durch ein Sieb streichen und sie cremig servieren. „Ich habe lieber einen Fond daraus gemacht, der sich prima auch als Saucengrundlage ereignet. Schmeckt übrigens hervorragend zum Putenbrustrezept vom Crockyblog!“

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Aus dem Mini-Slowcooker: Rosmarin-Kartoffeln

Rosmarinkartoffeln aus dem Crockpot

Mini-Slowcooker Nummer zwei (von Andrew James), dieselben Probleme wie mit Mini-Slowcooker Nummer eins (Lakeland): Herrjeh, das Ding wird superheiß?! Zumindest viel heißer als jeder 3,5-l- oder 6,5-l-Topf, mit denen ich sonst ständig umgehe. Hmm, liegt ja eigentlich auf der Hand: Die beheizte Fläche (der seitliche Rand) ist im Vergleich zum Gesamtinhalt viel größer als bei den „großen“ Schwestern.

Für mich bedeutet das allerdings Umdenken: Während ich sonst in Vier-Stunden-Intervallen rechne (die meisten Rezepte sind in vier Stunden HIGH gar oder eben acht Stunden LOW), war meine Erbsensuppe im Mini nach fünf Stunden LOW gut und Rosmarinkartoffeln nach drei Stunden HIGH. An sich ja nicht schlimm – aber bei 6+ stündiger Abwesenheit von zuhause bedarf es dann zwingend einer Zeitschaltuhr, die den Topf erst später anstellt. Muss ich noch mal genauer austesten – aber zumindest geschmacklich haben die Rosmarinkartoffeln aus dem Slowcooker den Test bestanden. Superlecker, sehr aromatisch und machen fast keine Arbeit! Weiter lesen

Aus dem Slowcooker: General Tsos Hühnchen

generaltso

General Tso, mache Meldung zur aktuellen Gefechtslage: Sie haben den Crockpot erobert. Seit langem huldigt man Ihnen in den Chinarestaurants der Welt als machtvolle Persönlichkeit der kulinarischen Weltgeschichte. Man mariniert, fritiert und röstet in stählernen Woks, damit sich in Ihrem Namen zartes Huhn mit einer überaus köstlichen süß-sauer-salzig-scharfen Sauce verbindet. Doch nun sind Sie siegreich auch in meine Küche eingezogen, in der es gar keinen Wok gibt – dafür einen Slowcooker. Nach einem perfiden Angriff Ihrer Adjutantin Tiffany von Creme De la Crumb, die mich mit einem Sperrfeuer unwiderstehlicher Foodfotos belegte, ergab ich mich und bereitete – gegen innere Überzeugung – ein Schnellgericht im Langsamkocher zu. Das Ergebnis war die bedingungslose Kapitulation meiner Zweifel und der grandiose Sieg von „General Tso’s Slow Cooker Chicken“. General, ich übergebe Ihnen hiermit die Herrschaft über meinen Crockpot – auf dass Sie häufig hier zu Gast sein mögen! Weiter lesen