Aus dem Slow Cooker: Cinnamon Apple Butter

Applebutter aus dem Crockpot

Keine Sorge: Apple Butter enthält kein Fett. Vielmehr handelt es sich dabei um den us-amerikanischen Ausdruck für dickes, würziges Apfelmus. Das isst man pur, zu Pfannkuchen, über Eis oder schichtet es – mein Favorit! – mit Keksen und einer sahnigen Quarkcreme als superleckeres Dessert in Portionsgläschen. Im Slowcooker bereitet man Apple Butter ohne Anbrennen und Aufpassen zu – wichtig für den Erfolg ist allerdings, dass Sie die richtigen Apfelsorten verwenden. Boskoop oder andere säuerliche Äpfel sind am besten geeignet, auch in einer Mischung verschiedener Sorten.

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Aus dem Crockpot: Indisches Butter-Huhn

Indisches Butter Chicken

Mit indischer Küche habe ich keine Erfahrung – den einmaligen Besuch in einer indischen Imbissbude in London, wo selbst das Beilagen-Brot Chilistückchen enthielt, zähle ich jetzt mal nicht. Mein Mund brennt heute noch in Erinnerung daran… Also kann ich nichts dazu sagen, wie authentisch indisch dieses”Butter Chicken” nun schmeckt. Mir jedenfalls schmeckt es unglaublich gut! Es enthält eine Fülle von Aromen und ist nicht zu scharf, allerdings habe ich bei der Chilipaste auch die Mindestmenge verwendet und beim Currypulver eine milde Variante gewählt. Dieses Hühnchengericht ist superschnell vorbereitet und kocht sich im Slowcooker wirklich von ganz allein. Es wäre damit sicherlich auch passend für @work-Zubereitung.

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Aus dem Crockpot: Massaman Curry mit Erdnüssen

Massaman-Curry

“Beim Thailänder” sind süß-scharf-nussige Saucen mein absoluter Favorit. Und wenn dann noch Koriander  und Kokos dazu kommen, bin ich im Curryhimmel – wie bei diesem Massaman-Curry, für das Sie einen kleinen Trip in den nächsten Asia-Laden einlegen sollten. Besorgen Sie sich dort Fischsauce, Kokosmilch, Erdnussbutter, Koriander und fertige Massaman-Currypaste, um die typische Geschmacksnote hinzubekommen. Der Einkaufstrip ist auch schon das mühsamste des ganzen Unterfangens, denn den Rest erledigen Sie bequem im Slowcooker mit Anbratfunktion (AMAZON-LINK).
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Aus dem Crockpot: Potage Crécy oder Karotten-Lauch-Suppe

Möhren-Lauch-Suppe

Die französische Landküche lässt mich im Moment nicht los. Und genauso wenig mein neuer Test-Slowcooker, der Sear & Stew von Morphy Richards (AMAZON-LINK). Gestern habe ich darin eine herzhaft-winterliche Möhren-Lauch-Suppe zubereitet, die in Frankreich Potage Crécy heisst, da aus der Gegend von Crécy in Nordfrankreich offenbar ausgezeichnete Karotten stammen. Eigentlich mag ich gekochte Möhren nicht so gern (sind mir zu süßlich), aber hier werden sie mit reichlich Lauch kombiniert. Da ich außerdem kräftigen (natürlich im Crocky selbst gekochten) Gemüsefond verwendet habe, fand ich das Ergebnis sehr lecker  – mein Gemüse meist verschmähender und fleischliebender Ehemann hat sogar vier Teller verzehrt! Der Sear & Stew-Einsatz des Crockpots hat die Anbrataufgabe gut erledigt, aber dabei hat sich bestätigt, was mir Leser Harry geschrieben hat: Der metallene Innentopf (leider nicht induktionsgeeignet) ist relativ leicht und wenn man mit einer Hand darin rührt, muss man ihn mit der anderen festhalten. Eigentlich ja kein Problem, aber wenn man – wie Harry – nur mit einer Hand gut greifen kann, dann kommt so ein Brummkreisel auf dem Herd nicht gut :-)

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Le Crock: Daube de boeuf (Rindfleisch in Rotwein)

Daube de boeuf (Rindfleisch in Rotwein)

Mit französischer cuisine raffinée habe ich noch keine großen Erfahrungen, wohl aber ein paar mit französischer Landküche. Und nachdem mich die seinerzeit sehr begeistert hat, habe ich mir gleich das passende Kochbuch zugelegt: Trish Deseine: Meine französische Landküche (amazon-Link). Daraus habe ich schon vieles erfolgreich nachgekocht, zum Beispiel eine göttliche Zwiebelmarmelade (noch nicht verbloggt) oder hauchdünne Apfeltarte. Auch Trishs “Boeuf de Carottes”, geschmortes Rindfleisch in Rotweinsauce mit Karotten lockte mich, das Rezept für den Slowcooker abzuwandeln. Die 1,5  Liter Rotwein, die dort in der Sauce landeten, schreckten mich allerdings gehörig: Schließlich kocht im Crocky nichts ein und was, wenn die Sauce nachher penetrant alkoholisch-säuerlich schmeckt? Schade um das schöne Bio-Rindfleisch… Weiter lesen

Aus dem Crockpot für den Vorrat: Shrimp Marinara

Shrimp Marinara

Wir nennen zwar 3500 Quadratmeter Garten unser Eigen, aber (zu meiner Schande) muss ich gestehen, dass das ein reiner Ziergarten ist. Außer ein paar Kräutern aus einer Ecke ernte ich nichts – aber warum sollte ich auch? Schließlich habe ich eine Mutter, die sich um den Vitaminhaushalt der Familie Sorgen macht, und von Mai bis Oktober den Überschuss aus ihrem Garten vorbei bringt. Im Moment landen kistenweise Tomaten, Falläpfel, Zucchini und Gurken bei mir. Die  Tomaten – eine seltsame, aber sehr wohlschmeckende längliche Sorte – habe ich verwendet, um im Crockpot tolle Tomatensauce zu kochen. Einen Teil habe ich gleich eingefroren, im anderen Teil Shrimps heiß werden lassen – hmm, Shrimp Marinara, eine Köstlichkeit über frischer Pasta.

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Sommers wie winters: Skandinavische Fruchtsuppe

Skandinavische Fruchtsuppe aus dem Slowcooker

Keine Lust zu kochen bei dieser Hitze? Keinen Appetit auf deftige, warme Speisen? Also keine Wetterlage für den Slowcooker? Doch. Diese skandinadische Crockpot-Fruchtsuppe mit Trockenobst und Beeren schmeckt säuerlich-süß-würzig. Im Winter essen wir sie warm mit Spekulatiusbröseln obenauf, im Sommer eisgekühlt mit einem Klecks saurer Sahne. Vanilleeis geht natürlich auch! Übrigens, so finde ich, hat Slowcooker-Kochen auch im Sommer große Vorteile: Obwohl der Topf stundenlang vor sich hinschmurgelt, heizt er die Küche nicht auf – ganz anders als ein Backofen. Zudem müssen Sie beim Kochen nicht dabei stehen bleiben – gehen Sie doch einfach in den Garten, legen Sie sich auf die Freibadwiese oder trinken Sie im Schatten eine Limonade :-) Ihr Essen wird trotzdem fertig… Weiter lesen

Weißbrot – ohne Kneten und ohne Backen!

Fertiges CrockybrotDieses Rezept kombiniert den 5-Minuten-Teig-ohne-Kneten mit dem Geh- und Backvorgang im Slowcooker. Ja, der Crocky wird tatsächlich heiß genug, um Brot zu garen, die Methode funktioniert!

Aber warum eigentlich im Slowcooker backen? “Um zu beweisen, dass es geht”, lautet die naseweise Antwort. Was hiermit geschehen wäre. Aber nun mal im Ernst: Ohne nachträgliches Überkrusten finde ich das Brot wenig appetitlich, auch wenn Textur und Geschmack des Teiglings wirklich gut sind. Aber optisch spricht mich so ein blasser Hefeklops nun mal gar nicht an. Also habe ich den Backofen zum Überbräunen angeworfen – aber dann hätte ich ihn ja auch gleich zum Backen des Brotzes nutzen können… Weiter lesen

Schon wieder Fleisch: Bierbraten aus dem Crocky

Bierbraten

Ganz schön fleischlastig, die Slowcooker-Rezepte, die ich in jüngster Zeit gekocht habe, ist mir gerade aufgefallen. Letzte Woche gab’s Salsa-Huhn und Meatloaf, diese Woche Irish Stew mit Rind und nun einen delikaten Bierbraten mit bayrischen Beilagen. Das war zwar alles lecker, aber entspricht eigentlich mehr dem Geschmack meiner Familienmitglieder als dem meinen. Ich könnte begeistert wochenlang von Gemüsesuppe und -auflauf in Variationen leben, würde aber vermutlich schon nach der ersten aufgeben, weil mir meine Mitesser mit dem Ruf nach Schnitzel & Co. mitleidslos in den Ohren lägen.  Dabei stehen bei Allrecipes noch sooo viele vegetarische Crockpot-Rezepte, die mich zum Nachkochen reizen… Weiter lesen