Bratapfelkonfitüre aus dem Slowcooker

Bratapfelkonfitüre aus dem Slowcooker

Manches muss man auch mal gemacht haben, um zu wissen, dass man es nicht wieder macht. Ein Beispiel für diese These ist die Bratapfelkonfitüre nach USA-Art, für die ich ein paar übrig gebliebene Falläpfel im 1,5-l-Minicrocky verwertet habe. Ja, sie ist was geworden im Slowcooker – aber ich musste so oft rühren und den Garzustand kontrollieren, dass ich das Ganze arbeitssparender auf dem Herd erledigt hätte. Denn wenn ich nach etwas sehen muss und Sorge habe, es aus den Augen zu verlieren, dann habe ich das lieber in zehn Minuten als in drei Stunden hinter mir 😉 Weiter lesen

Freezer Meals: Aprikosenschnecken aus dem Slowcooker

Aprikosenschnecken aus dem Slowcooker

Papperlapapp. Im Slowcooker muss man keinen Kuchen backen, kein Kompott kochen, keine Mandeln rösten, keine ganzen Hühnchen garen. Habe ich alles so lange behauptet, bis ich es ausprobiert hatte 😉  Nee, ernsthaft: Natürlich gelingen all diese Gerichte auf dem Herd/Backofen gut/besser, aber vielleicht habe ich beim Camping nur den Slowcooker zur Verfügung. Oder der Backofen ist besetzt oder es ist mir zu heiß, um ihn anzuwerfen. Letzteres war jetzt der Grund, dass ich Aprikosenschnecken im Crocky „gebacken“ habe – und ja, sie wurde sogar braun am Rand. Zweiter Vorteil: Man stellt mit diesem Rezept Teig und Füllung  für zwei Backvorgänge her – sechs Schnecken warten also im Tiefkühler auf ihren Einsatz. Ha – damit habe ich also das erste Rezept für das geplante „Freezer-Meals-Kochbuch“ 😉  Weiter lesen

Aus dem Slowcooker: Buffalo Stout Beer Chili

Buffalo Stout Beer Chili

Dieses Rezept ist eine Mogelpackung. Denn ich konnte kurzfristig weder Bisonfleisch auftreiben (obwohl das von einigen Shops auch online angeboten wird) und auch Stout Beer war in unserem Örtchen nicht zu bekommen. Also habe ich das Ganze als Schwarzbier-Rindfleisch-Chili gekocht und auch so war es wirklich köstlich. Dunkel, dick, würzig, aber nicht zu scharf – hmm! Bei uns gab es geriebenen Cheddar, Schmand und Tortillachips dazu, Maisbrot oder Baguette gehen natürlich auch. Weiter lesen

Aus dem Slowcooker: Superschneller Peach Cobbler

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Die Rubrik „Schnelles Langsamkochen – mit Fertigprodukten“ habe ich hier schon lange nicht mehr bedient. Der Grund ist einfach: Ich finde, mit etwas Überlegung bekommt man die meisten Fertigprodukte (Würzmixe, Saucen, Fonds, Teige) selbst besser und billiger hin. Ja, mir ist schon klar, dass man/frau dann mehr Zeit und Energie aufwendet und nicht jede(r) diese hat oder aufwenden möchte. Sprich: So ein Selbstmach-Snob ist wie ich.

Letzte Woche war ich es allerdings auch nicht, als ich in einer der Facebook-Slowcookergruppen etwas von einem schnellen, warmen Obstdessert las. Dessen Füllung bestand aus Dosenobst, der Teig oben drüber wahlweise aus Backmischung oder Knack&Back-Brötchen. Gut, das Dosenobst habe ich mir dann doch erspart und die Brötchenrohlinge noch etwas veredelt (Snob halt :-) ) . Was soll ich sagen? Superschnell fertig, superlecker – nachmachen :-)

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Aus dem Slowcooker: Westfälisches Möhrengemüse

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Sowas nennt man antizyklisches Kochen: Im Sommer Wintergerichte kochen. Aber erstens war der Sommer kein wirklicher, zweitens brauche ich das Rezeptfoto dringend für die Neuauflage von Langsam kocht besser und drittens ist Möhrengemüse immer lecker. Sagt jedenfalls mein Mann, während ich eine tiefempfundene Abneigung gegen gekochte Möhren hege und nur ein Gäbelchen probiert habe. Aber okay, die Textur sah passend aus, es roch gut und meine Mutter versicherte mir, es hätte genau richtig geschmeckt. Das wird dann ja wohl stimmen :-)

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Aus dem Slowcooker: Pfirsich-Mango-Marmelade

Pfirsichmarmelade aus dem Slowcooker

Marmelade im Slowcooker kochen – warum macht man das? Um zu beweisen, dass es geht. Nee ernsthaft: Ich habe tatsächlich einen guten Grund entdecken können, im Crocky Konfitüre zuzubereiten. Es schäumt nämlich nicht!!!!  Allerdings kocht es auch nicht sprudelnd, daher würde ich dieses Verfahren nur für den 1,5-l-Slowcooker und geringe Mengen vorschlagen. Und die resultierenden drei Gläschen auch nicht für langes Lagern vorsehen, sondern gleich verbrauchen oder – wie ich – verschenken. Fazit: Wenn man kleine Obstportionen aufbrauchen möchte und keine Zeit hat, den Herd zu beaufsichtigen, werde ich tatsächlich den Slowcooker zum Marmeladekochen nehmen. Das Verkochen größerer Obstmengen erledige ich aber weiterhin konventionell in meinem großen Metalltopf, allein schon um sicherzugehen, dass alles sprudelnd gekocht hat.

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Aus dem Slowcooker: Honey Bourbon BBQ Sauce

honeybbqsauce

Warum fertige BBQ-Sauce kaufen? Wenn man sie selbst köchelt (oder vom Slowcooker köcheln lässt) , kann man Säure-, Schärfe- und Süßegrad selbst bestimmen und spart dazu noch eine Menge Geld. Diese Sauce hier habe ich mild abgeschmeckt, sie verträgt aber auch mehr Sriracha. Sie passt wunderbar zu Meatloaf, Pulled Pork – eigentlich zu allem Gegrillten. Weiter lesen

Rhabarber-Erdbeer-Kompott aus dem Slowcooker

Rhabarberkompott aus dem Slowcooker

Kompott aus dem Slowcooker? Wieso sollte ich das machen? Das ist doch in 15 Minuten auf dem Herd fertig und so lange, äh, kurz, kann ich mich auch an stressigsten Tagen daneben stellen… So habe ich noch vor zwei Wochen getönt, als Anleitung und Fotos durch diverse Facebook-Slowcooker-Gruppen geisterten. Doch als der Hype nicht abebbte und ich sowieso Rhabarber und Erdbeeren zuhause hatte, probierte ich es aus. Und was soll ich sagen? Aus dem Slowcooker schmeckt Rhabarberkompott tatsächlich um Klassen besser – vermutlich weil der Rhabarber Zeit hat, Saft zu ziehen, kein weiteres Wasser zugefügt wird und Aromen nicht verfliegen, sondern sich entwickeln. Genau wie der Eierlikörkuchen ist also auch dieses Rezept nicht mein Verdienst, sondern ein Produkt der Schwarmintelligenz vieler Crockpot-Köchinnen. Dankeschön dafür! Weiter lesen

Aus dem Slowcooker: Currywurst

Currysauce aus dem Slowcooker

Ja, Currywurst ist naturgemäß Fast Food, also das genaue Gegenteil von einem Slowcooker-Rezept. Und dann auch wieder nicht: Wenn man nämlich die Sauce selbst im Slowcooker schmurgelt und anschließend vielleicht sogar noch das langsame Erhitzen der Wurstscheibchen vom Slowcooker erledigen lässt. Letzteres finde ich persönlich optional (das funktioniert auch ohne Crocky wunderbar und dauert nur fünf Minuten), aber die langsamgekochte Currysauce ist eine absolute Offenbarung! Das Rezept ist natürlich nicht meine ureigene Erfindung, sondern meine Slowcooker-Abwandlung der Sansibar-Currywurst, die vielerorts im Netz kursiert. Unbedingte Nachkochempfehlung!

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Aus dem Slowcooker: Eierlikörkuchen

Eierlikörkuchen mit Erdbeersorbet

Die Geister, die ich rief – über die bin ich verdammt froh. Soll heißen: Es macht echt Spaß, nicht immer der Vorreiter in Sachen Slowcooker zu sein, amerikanische Rezepte zu ent-amerikanisieren, Varianten auszutüfteln, Zeiten zu optimieren. Inzwischen gibt es – vor allem bei Facebook – eine wachsende aktive Crocky-Fangemeinde, von der ich derzeit ganz viel mitnehme. Weiter lesen