Aus dem Slowcooker: Bauerntopf mit Hack

Bauerntopf mit Hack

Wer braucht schon Geschmacksverstärker, Verdickungsmittel und irgendwelche E-Farbstoffe, wenn er/sie frisches Gemüse zur Verfügung hat? Und wieso einen knappen Euro für eine Fixtüte ausgeben, wenn man die entsprechende Würze vermutlich sowieso im Vorrat hat? Insofern stimmt ich Küchenlatein (Motto: Kochen ohne Tüte) und den Feinkostpunks (Fix ohne Fix) rundum zu: Das Zeugs ist überflüssig. Erst recht, wenn man einen Slowcooker besitzt, in dem allein durch das langsame Garen Aroma entsteht.

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Aus dem Slowcooker: TexMex-Auflauf mit Quinoa

Enchilada-Auflauf

“Mit Fleisch dazu wäre das gar nicht schlecht,” urteilt der carnivore Gatte, der am liebsten Braten oder Pulled Pork ohne Beilagen, Brot oder Salat isst. Sorry – ich muss widersprechen: Auch “mit ohne Fleisch” – wie der Westfale sagt – ist dieser TexMex-Auflauf aus dem Slowcooker großartig. Er hat gerade die richtige Würze und eine leckere Textur: In cremigem Quinoa verbergen sich sanfte Bohnen und knackige Maiskörner, obenauf eine fädenziehende Käseschicht… Das Gericht ist in Minutenschnelle zubereitet und lässt sich sehr gut in der Mikrowelle portionsweise aufwärmen. Und ja – man könnte natürlich auch ein Steak dazu braten oder Pulled Pork dazu reichen :-) Mir hat ein grüner Salat gereicht. Weiter lesen

Aus dem Slowcooker: Wiener Saftgulasch

Wiener Saftgulasch

Es ist schon komisch: Ich habe Staaten wie Ecuador, Estland, Ägypten oder Indonesien bereist. Im Nachbarland Österreich war ich bislang aber nur ein einziges Mal – wie ich hier schon beschrieben habe. Wieso eigentlich? Die Landschaften sprechen mich an, die Küche spricht mich an, die Sprache spreche ich – aber vermutlich hebe ich mir die “Nachbarschaft” unbewusst für spätere Zeiten auf, wenn vier Wochen Asien mit dem Rucksack (äh, Reisetasche auf Rollen) zu anstrengend werden sollten. Weiter lesen

Leserrezept von Diana: Kartoffelschalenbrühe

Kartoffelschalenbrühe aus dem SlowcookerBrühe aus Kartoffelschalen – knirscht einem da nicht der Sand zwischen den Zähnen? Und wie schmeckt das überhaupt? Sehr aromatisch und fein, sagt Diana, die mir dieses Rezept geschickt hat. Sie hat es aus einem vegetarischen Kochbuch von Anna Thomas – einer Autorin, die sich schon Mitte der 70er mit dem Thema Vegetarismus beschäftigt hat, lange bevor es “Trend” wurde!

Bio-Kartoffeln – und zwar super-sauber geschrubbte – sollten es für dieses Rezept schon sein, sagt Diana. Dann aber kann man die vermeintlichen “Reste” noch einer sinnvollen Verwendung zuführen. Die resultierende Brühe ist ziemlich klar, hellbraun und schmeckt relativ kräftig. Die Autorin schreibt dazu, dass man das Ganze, gut gewürzt, als Vorsuppe servieren kann, man könne auch das Gemüse durch ein Sieb streichen und sie cremig servieren. “Ich habe lieber einen Fond daraus gemacht, der sich prima auch als Saucengrundlage ereignet. Schmeckt übrigens hervorragend zum Putenbrustrezept vom Crockyblog!”

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Aus dem Mini-Slowcooker: Rosmarin-Kartoffeln

Rosmarinkartoffeln aus dem Crockpot

Mini-Slowcooker Nummer zwei (von Andrew James), dieselben Probleme wie mit Mini-Slowcooker Nummer eins (Lakeland): Herrjeh, das Ding wird superheiß?! Zumindest viel heißer als jeder 3,5-l- oder 6,5-l-Topf, mit denen ich sonst ständig umgehe. Hmm, liegt ja eigentlich auf der Hand: Die beheizte Fläche (der seitliche Rand) ist im Vergleich zum Gesamtinhalt viel größer als bei den “großen” Schwestern.

Für mich bedeutet das allerdings Umdenken: Während ich sonst in Vier-Stunden-Intervallen rechne (die meisten Rezepte sind in vier Stunden HIGH gar oder eben acht Stunden LOW), war meine Erbsensuppe im Mini nach fünf Stunden LOW gut und Rosmarinkartoffeln nach drei Stunden HIGH. An sich ja nicht schlimm – aber bei 6+ stündiger Abwesenheit von zuhause bedarf es dann zwingend einer Zeitschaltuhr, die den Topf erst später anstellt. Muss ich noch mal genauer austesten – aber zumindest geschmacklich haben die Rosmarinkartoffeln aus dem Slowcooker den Test bestanden. Superlecker, sehr aromatisch und machen fast keine Arbeit! Weiter lesen

Aus dem Slowcooker: General Tsos Hühnchen

generaltso

General Tso, mache Meldung zur aktuellen Gefechtslage: Sie haben den Crockpot erobert. Seit langem huldigt man Ihnen in den Chinarestaurants der Welt als machtvolle Persönlichkeit der kulinarischen Weltgeschichte. Man mariniert, fritiert und röstet in stählernen Woks, damit sich in Ihrem Namen zartes Huhn mit einer überaus köstlichen süß-sauer-salzig-scharfen Sauce verbindet. Doch nun sind Sie siegreich auch in meine Küche eingezogen, in der es gar keinen Wok gibt – dafür einen Slowcooker. Nach einem perfiden Angriff Ihrer Adjutantin Tiffany von Creme De la Crumb, die mich mit einem Sperrfeuer unwiderstehlicher Foodfotos belegte, ergab ich mich und bereitete – gegen innere Überzeugung – ein Schnellgericht im Langsamkocher zu. Das Ergebnis war die bedingungslose Kapitulation meiner Zweifel und der grandiose Sieg von “General Tso’s Slow Cooker Chicken”. General, ich übergebe Ihnen hiermit die Herrschaft über meinen Crockpot – auf dass Sie häufig hier zu Gast sein mögen! Weiter lesen

Aus dem Slowcooker: Super-cremige heiße Schokolade

Heiße Schokolade aus dem Slowcooker

Warum im Slowcooker heiße Schokolade zubereiten? Geht das nicht genausogut auf dem Herd? Klar geht das – aber stellen Sie sich vor: [Traummodus an] Sie haben mit der ganzen Familie einen stundenlangen Weihnachtsspaziergang durch die idyllisch verschneite Winterlandschaft unternommen. (Wenn Sie sich schon ins Traumland begeben, dann richtig. Wer will schon mit nörgelnden Kindenr durch den Dauerregen eilen?) Nun kommen Sie heim ins warme Haus. In der Küche warten zwei Slowcooker auf Sie, einer mit dunkler heißer Schokolade, der andere mit weißer heißer Schokolade mit interessanten Gewürzaromen. Beide dampfend-heiß und super-cremig, wobei ein Klecks kalte Schlagsahne oder einige Marshmallows das absolute Tüpfelchen auf dem I, äh S, bilden. Herrlich, oder? [/Traummodus aus] Weiter lesen

Kulinarischer Adventskalender: Cowboy Beans vs. Zuckerkoma

Cowboy Beans aus dem Slowcooker

Türchen 10, kulinarischer Adventskalendertuerchen10>> Zehn Jahre lang veranstaltet Zorra nun schon den kulinarischen Adventskalender – gibts das Internet überhaupt schon so lange, fragt sich Puhls Kitchen. Sogar noch länger, Olga – Zorra bloggt seit September 2004 und der Crockyblog hier stammt auch schon aus dem Jahr 2006 :-) Als uralt-gediente Foodbloggerin freut es mich sehr, dass Zorra mich das Türchen Nummer 10 öffnen lässt – und schaut unbedingt hier nach, was es schon zu entdecken gab und bis zum 24. noch zu entdecken gibt! Wer aufmerksam mitliest und Fragen richtig beantwortet, kann tolle Preise gewinnen.<< Weiter lesen

Geschenke aus der Küche: Fudge hell und dunkel

Hellder Fudge aus dem Slowcooker Dunkler Fudge aus dem Slowcooker

Fudge ist ein toffeeartiges  Konfekt, das aus der britischen/amerikanischen Küche stammt. Echter Fudge wird aus viel, viel Zucker mit Sahne oder Butter gekocht, bis eine bestimmte Temperatur erreicht ist. Dafür braucht es ein spezielles Zuckerthermometer, Geduld und Frustrationstoleranz, denn es ist nicht selten, dass die Masse später nicht hart oder eben zu hart wird. Deswegen haben findige Hausfrauen in den USA schokoladige “easy fudges” entwickelt – und die allereinfachsten werden bei ganz sanfter Hitze im Slowcooker hergestellt. Nach dem Abkühlen lässt sich die Masse aus viel Schokolade, gesüßter Kondensmilch und leckeren weiteren Zutaten wie Nüssen, Likören oder auch Erdnussbutter in kleine Würfel  schneiden. In hübsche Zellophantüten verpackt, machen sich die Fudges sehr gut als kleines Geschenk aus der Küche  – und sind dabei viel schneller hergestellt als Trüffelpralinen! Weiter lesen

Vla selbst gemacht – auch im Mini-Crocky

Vanille-Vla selbst gemachtDieses Rezept betrachte ich als persönliche Niederlage. Nein, nicht weil es schlecht ist – im Gegenteil, es ist großartig und erhält meine eindringliche Nachkochempfehlung. Aber da muss mich tatsächlich jemand aus Schleswig-Holstein besuchen, den gekauften Vla aus dem Nachbarland für verbesserungswürdig erklären, um prompt ein Rezept für wirklich guten selbst gerührten Vla zu posten. Vla – das Nationaldessert der Niederlande, irgendetwas zwischen Pudding und Sauce – selbst kochen, wieso bin ich da eigentlich nie drauf gekommen? Pudding koche ich schließlich auch ohne Tüte… Und ab sofort auch Vla. Nur noch ein kleiner Hinweis Richtung Norden: Vla isst man nicht pur, sondern mit Schokostreuseln, niederländisch hagelslag. Und wer (große) Kinder im Haus hat, wählt disco hagel mit bunten Mini-Schokolinsen. Isses nicht hübsch? Weiter lesen