Beste Beilage: Türkischer Reis

Türkischer Reis als Beilage

So sehr ich den Slowcooker als zeit- und arbeitssparendes Haushaltsgerät schätze, so wenig geeignet erscheint er mir für die Zubereitung von Beilagen. Nudeln, Salzkartoffeln oder Reis pur aus dem Crocky? Nein, die werden immer irgendwie matschig, glasig oder ungleich gar. Die Ausnahme bilden höchstens Rosmarinkartoffeln – aber die sind bei mir keine Beilage, sondern Hauptgericht. Nein, Beilagen kommen bei mir immer vom „normalen“ Herd und meistens koche ich gleich so viel, dass noch genug für eine zweite oder dritte Mahlzeit in den Kühlschrank wandert.  So kann ich schnell etwas aufwärmen und das gerade im Slowcooker gegarte Gemüsecurry oder Fleischragout obenauf geben.

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Blogevent Teigtaschen: Empanadas mit Tunfisch

Empanadas: Lecker mit Salsa

Blog-Event CXIII - Teigtaschen (Einsendeschluss 15. Oktober 2015)Rollen, ausstechen, füllen, falten. Rollen, ausstechen, füllen, falten. Und nochmal: Rollen, ausstechen, füllen, falten. Und immer noch Teig übrig, also rollen, ausstechen – genau, füllen und falten. Ich liebe Empanadas, aber sie machen sooo viel Arbeit, selbst wenn man Teigtaschenformer (*Amazon-Link) benutzt. Also gibt es diese Häppchen südamerikanischen Ursprungs viel weniger oft als der Familie lieb wäre. Die würde die handlichen Pasteten gerne öfter essen – zum Beispiel als Pausenbrot. „Kleckert nicht und viel besser als ein belegtes Brot!“ Stimmt – wenn nur besagtes rollen, ausstechen, füllen und falten nicht wäre!

So sind und bleiben Empanadas im Hause Crockyblog etwas Besonderes. Zum Beispiel als Marschverpflegung für Sohnemann, wenn er die lange Bahnreise zum Studienort antritt. Und was macht man als Mutter nicht alles: Man bereitet gleich ein paar mehr (mit zweierlei Füllungen) vor, damit auch die Studienkollegen am nächsten Tag noch etwas zu snacken haben. Die Hackversion hatte ich hier schon vorgestellt, mein Favorit ist allerdings die ganz leicht chili-scharfe Füllung mit Tunfisch und Kartoffel, die ich gerne als meinen Beitrag zum Teigtaschen-Blogevent im Kochtopf einreichen möchte. Tolles Thema, Susanne Magentratzerl – dankeschön! Weiter lesen

Aus dem Backofen: Blumenkohl-Bombe

Blumenkohl-Bombe

Manche Trends habe ich schon früh entdeckt (zum Beispiel Cupcakes, Pulled Pork oder eben Kochen mit dem Slowcooker 😉 ), anderen hinke ich hoffnungslos hinterher. So hat es zwei Jahre gedauert, bis ich endlich die Ricotta-Gnocchi geformt habe. Und auch die Blumenkohl-Bombe wandert schon seit Monaten durch die Blogosphäre, bis ich auf sie stieß (als ich eigentlich nach Bacon Bombs suchte). Ein ganzer Blumenkohl versteckt in wuchtiger Hack-Speck-Hülle – das schien mir genau das Richtige für die notorischen Gemüseverschmäher meiner Familie. Die allerdings machten mir dann doch wieder einen Strich durch die Rechnung und aßen quasi nur die Hülle, um mir generös das Innere zu überlassen – „du magst doch so gerne Blumenkohl!“  Stimmt – und zwar so gerne, dass ich gar keine Hackhülle drumherum bräuchte. Und weil der Gemüse-Versteck-Trick bei der Zielgruppe ebenfalls nicht funktionierte, werde ich mir die ganze Bomben-Arbeit wohl nicht mehr machen, obwohl das Ganze ziemlich lecker war. Weiter lesen

Souvenirs in der Küche: Huhn mit Cashewnüssen

Cashew Chicken

4. Geburtstags-Blog-Event - Souvenirs in der KücheThailändische Küche mochte ich schon gerne, als ich nur die (eingedeutschte) Version vom „Thailänder“ aus der Nachbarstadt kannte. Nun hatte ich Gelegenheit, durch Thailand zu reisen und thailändisch so zu essen, wie Thailänder es in Thailand kochen – an winzigen Esständen, an total sauberen oder auch sehr suspekt aussehenden Garküchen, in Hotelrestaurants, auf Booten, in Zügen, am Strand. Und was ich da bestellt und serviert bekommen habe, hat mich in keinem einzigen Fall enttäuscht – im Gegenteil: Es war mindestens lecker, meist sogar superlecker oder gar „boah, Wahnsinn“… Die Aromenfülle der Thaiküche ist wirklich einzigartig! Weiter lesen

30-Minuten-Küche: Ricotta-Gnocchi mit Pfifferling-Rahm

Ricotta-Gnocchi in Pilzrahm

Manchmal geht Langsamkochen im Slowcooker eben doch nicht schnell genug. Zum Beispiel, weil man morgens verschlafen hat und deswegen nicht genug Zeit blieb, die Vorbereitungen für den Hackbraten Hellas zu treffen. Da muss Frau umdisponieren und erinnert sich an ein Küchen-Highlight der letzten Wochen: Ricotta-Gnocchi von Nicole Stich, empfohlen von Frau Küchenlatein und der halben restlichen Food-Blogosphäre (siehe u.a. hier, hier, hier, hier und hier). Tja, dem seinerzeitigen – wohlverdienten – Hype hinkte ich um gut vier Jahre hinterher, als ich die Teiglinge vorletzte Woche zum ersten Mal zubereitete – und seitdem noch zweimal! Diese Gnocchi sind wirklich – auch für Gnocchi-Neulinge – einfach und schnell zuzubereiten, lösen sich nicht im Wasser zu einem Brei auf (meine größte Sorge), schmecken locker und neutral-frisch. Bei uns gab es Salbeibutter, Steinpilz- und Pfifferlingrahm dazu – und immer war es köstlich! Weiter lesen

Männeressen: Schichtfleisch aus dem Dutch Oven

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Die Männer dieser Familie führen (ihrer Meinung nach) ein bedauernswertes Dasein: Weil ich gerade am Kochbuch „Slowcooker vegetarisch“ arbeite, hat der Anteil der Fleischmahlzeiten drastisch abgenommen. Statt Schnitzel gibt es Seitan süß-sauer,  die Bolognese wird (unbemerkt!) mit zerbröseltem Tofu zubereitet und in der Erbsensuppe fehlen Würstchen und Speck. Mit Wohlgefallen werden von diesem Hintergrund Familienfeste aufgenommen, an denen der neue Dutch Oven zum Einsatz kommt und 3,5 Kilo Nackensteak als Schichtfleisch zubereitet werden. Das Rezept der  Fire Eaters erwies sich schon bei der Zubereitung als Attraktion (beim Verzehr sowieso): Zweieinhalb Stunden scharten sich die Herren ums Feuer, bewachten mit Argusaugen den Topf, hörten voller Vorfreude das Blubbern darin und schlugen zuguterletzt mit Heißhunger zu. „Bei uns gabs schon eeewig kein Fleisch mehr!“ Weiter lesen

Blogevent Pimp my lunchbox: Couscous-Salat a la Katie

Couscoussalat mit halbgetrockneten Tomaten

Nach 15 Jahren Selbständigkeit im Home-Office bin ich vor drei Jahren zurück in eine klassische Angestelltentätigkeit im Büro gewechselt. Damit feierten im Hause Frankemölle die Tupper- und Brotdosen ein Revival.  Im Crocky gekocht wird nach wie vor – jetzt aber bevorzugt auf LOW (um meine Abwesenheit auszunutzen) und in doppelter Menge, denn Curry, Suppe & Co. lassen sich hervorragend im Weckglas mitnehmen und aufwärmen, wie Ulrike Küchenlatein es hier vormacht. Was aber, wenn man – wie Tina Lunch for one – keine Möglichkeit hat, etwas aufzuwärmen? Weiter lesen

Solo-Sonntagsessen: Hühnchen mit Spinat-Gorgonzola-Sauce

Huhn mit Spinat und Gorgonzola

Gabi allein zu Haus: Sorry, liebe Familie, aber nach 25+ Ehejahren und 20+ Jahren mit Kindern um mich herum, genieße ich es, wenn ihr alle mal ausgeflogen seid. Niemand fragt morgens, ob und wann Brötchen geholt werden, niemand meldet Ansprüche auf Bad- oder Autobenutzungszeiten, die einzigen Essenswünsche, die geäußert werden, sind meine eigenen. Also gab es von Freitag bis Sonntag ausschließlich mehrheits-unfähige Gerichte wie Tabbouleh, Hummus, gebratene Auberginen, Fischtacos mit Guacamole und zuguterletzt gestern mit Spinat (Kind 1: „Iiih, grün!“) und Gorgonzola (Kind 2: „Baah, viel zu streng!“) überbackene Hähnchenbrust (Ehemann: „Wäre mit Schweinefilet bestimmt nicht schlecht!“). Ich fands auch so total lecker! Weiter lesen

Schweinefilet in Paprikarahm

Paprikafilet

Im Moment habe ich eine etwas unorganisierte Phase. Arbeit im Büro, Tapezierer im Haus, meterhohes Unkraut im Garten, Fertigstellung eines eBooks und Vorbereitungen für die Ankunft unseres Gastschülers stressen schon ziemlich. So habe ich oft meine Gedanken nicht genügend beieinander, um am Abend zuvor das Slowcooker-Gericht des nächsten Tages zu planen. Stattdessen überlege ich mir um halb vier, was es denn um halb fünf  (wenn bei uns alle von der Arbeit kommen) zu Essen geben könnte. Dieses Gericht hier war auch so ein Schnellschuss (40 Minuten von der Vorbereitung bis zum Servieren)  – aber ein sehr gelungener. Das Fleisch ist butterzart, die Sauce sehr würzig. Weiter lesen

Sonntagsessen: Hähnchenbrust mit Spinat und Gorgonzola-Kruste

Hähnchenbrust mit Spinat und GorgonzolaEigentlich ist mir dieses Low-Carb-Prinzip ja suspekt: So ein Gericht mit Sahne und Käse soll sich mit dem Abnehm-Gedanken vertragen? Komisch – tut es aber, wenn man es als frühes Abendessen serviert und auf die Beilage verzichtet. Obwohl ich zwischendurch auch sündige (ganz ohne Kuchen – siehe hier –  geht’s eben nicht), sind mit sehr moderatem Low-Carb in sieben Monaten sieben Kilo geschmolzen. Three more to go, yeah! Weiter lesen