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Schweinefilet in Paprikarahm

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Kategorie : Kochen

PaprikafiletIm Moment habe ich eine etwas unorganisierte Phase. Arbeit im Büro, Tapezierer im Haus, meterhohes Unkraut im Garten, Fertigstellung eines eBooks und Vorbereitungen für die Ankunft unseres Gastschülers stressen schon ziemlich. So habe ich oft meine Gedanken nicht genügend beieinander, um am Abend zuvor das Slowcooker-Gericht des nächsten Tages zu planen. Stattdessen überlege ich mir um halb vier, was es denn um halb fünf  (wenn bei uns alle von der Arbeit kommen) zu Essen geben könnte. Dieses Gericht hier war auch so ein Schnellschuss (40 Minuten von der Vorbereitung bis zum Servieren)  – aber ein sehr gelungener. Das Fleisch ist butterzart, die Sauce sehr würzig.

 

==========  REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4

Titel: Schweinefilet in Paprikarahm
Kategorien: Backofen
Menge: 4 Portionen

1            Schweinefilet (ca. 500 g)
Pfeffer, Salz
6-8  Scheiben  Frühstücksspeck
6-8  Scheiben  Tomate
200        ml  Sahne
2      Essl. Ajvar (mild oder scharf, nach Geschmack)
25     Gramm  Tomatenmark
1     Prise  Zucker
6    Zweige  Thymian, frisch
optional: Saucenbinder hell

============================ QUELLE ============================
– Erfasst *RK* 20.07.2012 von
– Gabriele Frankemölle

Das Schweinefilet in Medaillons schneiden, diese salzen und pfeffern
und mit jeweils einer Speckscheibe umwickeln. In eine sehr leicht
gefettete Auflaufform setzen. Jeweils eine Tomatenscheibe obenauf
legen. Backofen auf 200 Grad vorheizen.

In einer Schüssel Sahne mit Ajvar und Tomatenmark verrühren, mit
Zucker und Thymian abschmecken. Sauce über das Fleisch gießen und
alles für etwa 30 Minuten in den Backofen schieben.

Sauce nach Wunsch mit etwas Saucenbinder andicken. Mit Kroketten und Salat servieren.

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Sonntagsessen: Hähnchenbrust mit Spinat und Gorgonzola-Kruste

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Kategorie : Kochen

Hähnchenbrust mit Spinat und GorgonzolaEigentlich ist mir dieses Low-Carb-Prinzip ja suspekt: So ein Gericht mit Sahne und Käse soll sich mit dem Abnehm-Gedanken vertragen? Komisch – tut es aber, wenn man es als frühes Abendessen serviert und auf die Beilage verzichtet. Obwohl ich zwischendurch auch sündige (ganz ohne Kuchen – siehe hier -  geht’s eben nicht), sind mit sehr moderatem Low-Carb in sieben Monaten sieben Kilo geschmolzen. Three more to go, yeah!

==========  REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4

Titel: Hähnchenbrust mit Spinat und Gorgonzola-Kruste
Kategorien: Backofen, Käse, Auflauf, Low-Carb
Menge: 4 Portionen

4            Hühnerbrustfilets
1      Essl. Öl
500     Gramm  TK-Blattspinat, aufgetaut und ausgedrückt
1            Zwiebel, fein gehackt
1            Knoblauchzehe, zerdrückt
20     Gramm  Butter
150     Gramm  Gorgonzola
200        ml  Sahne
Salz, Pfeffer, Muskat
Butter für die Form

============================ QUELLE ============================
abgewandelt von http://www.chefkoch.de/rezepte/
328161115379287/Haehnchenbrustfilet-mit-Spinat-und-
Gorgonzola-ueberbacken.html
– Erfasst *RK* 17.06.2012 von
– Gabriele Frankemölle

Die Hähnchenbrustfilets flach klopfen und halbieren, so dass acht
kleine Schnitzelchen entstehen. Mit Salz und Pfeffer von beiden
Seiten großzügig würzen und in einer Pfanne mit Öl bei großer Hitze
kurz anbraten, bis jede Seite etwas Farbe genommen hat, beiseite
stellen.

Die Zwiebel und die Knoblauchzehe einige Minuten bei milder Hitze in
Butter glasig anschwitzen und den Spinat zum Vorgaren hinzugeben.
Gut durchrühren und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss kräftig
abschmecken.

Eine Auflaufform mit etwas Butter einfetten und die angebratenen
Fleischstücke hineinlegen, den Spinat als Haube darüber verteilen.
Die Hälfte des Gorgonzolas darüber krümeln. Die Sahne aufkochen und
den übrigen Gorgonzola darin zergehen lassen, Sahne mit Pfeffer
abschmecken, je nach Geschmack die Sauce kräftiger oder weniger
kräftig würzen.

Die Sauce über die Fleischstücke in die Auflaufform geben und das
Gericht bei 210°C etwa 10-12 Minuten in den Backofen stellen, bis
der Gorgonzola leicht braun ist.

Als Beilage passen Bandnudeln oder Kroketten – bei LowCarb natürlich
weder noch :-)

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Low-Carb: Birnen, Bohnen und Zander

Kategorie : Kochen

Birnen. Bohnen und Zander99 Euro für drei Tage 4*Sterne-Hotel direkt an der Ostsee, inklusive Wellness, Massage und einem Abendessen? So einer günstigen Winter-Auszeit konnten wir nicht widerstehen und da spielte es auch keine Rolle, dass der Kühlungsborner Strand nach einer Sturmflut verschwand und ein eisiger Wind wehte… Wir aalten uns stattdessen in der Sauna, nahmen abends im Restaurant “Seaside” Platz und ließen uns großartige Fischgerichte schmecken. Mir hatte es vor allem die Kombination “Birnen, Bohnen und Zander” angetan – und zwar so sehr, dass ich das seitdem schon zweimal zuhause nachgekocht habe. Es schmeckt toll, ist relativ schnell gemacht und passt wunderbar in mein derzeitiges Low-Carb-Essschema, mit dem ich schon einige Pfunde verloren habe…

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Blogger-Bashing oder: Käsekörbchen mit Bärlauch

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Kategorie : Kochen

KäsekörbchenWieso können eigentlich nur die “Nordlichter” Blogger(innen)treffen auf die Beine stellen? Hier an Rhein und Ruhr sind wir auch eine Handvoll, aber irgendwie hat sich noch nie jemand gefunden, der organisieren mag. Ich fass da durchaus auch an meine eigene Nase :-) Jedenfalls ist mir gerade aufgefallen, dass Kitchencowboy quasi in der Nachbarschaft (Düsseldorf) schreiben – nicht so sehr oft, aber immer zum Nachkochen anregend und mit tollen Foodfotos garniert. Ihre Käsekörbchen mit Oregano-Tomaten habe ich etwas “eingedeutscht” und als Vorspeise zu einem kleinen Menü für meine Arbeitskollegen serviert. Kam supergut an, ein kräftiges “yihaa” für die Cowboys!

==========  REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4

Titel: Käsekörbchen mit Bärlauch
Kategorien: Finger Food, Snack, Vorspeise
Menge: 18 Stück

======================= FÜR DIE KÖRBCHEN =======================
Filo- oder Yufka-Teig, 1 Paket (3 Lagen)

======================== ZUM BESTREICHEN ========================
80     Gramm  Butter, geschmolzen
1     Prise  Salz
1      Essl. Bärlauch (TK), fein gehackt

======================== FÜR DIE FÜLLUNG ========================
200     Gramm  Schafskäse
200     Gramm  Schmand
100     Gramm  Gouda (alt), gerieben
2            Eier
Salz, Pfeffer, Paprika nach Geschmack
Öl zum Einpinseln der Formen

============================ QUELLE ============================
– Erfasst *RK* 10.02.2012 von
– Gabriele Frankemölle

Muffinform mit Öl ganz leicht austreichen. Butter in einem Topf
zerlassen. Das Salz und den Bärlauch unterrühren, beiseite stellen.

Eine Lage Filoteig mit einem Pinsel mit der Butterkräutermischung
bestreichen. Eine zweite Lage Filoteig darauflegen und auch diese
wieder bestreichen. Dritte Lage auflegen und alles gut
zusammendrücken. Den Teig in Quadrate von etwa acht bis 10
Zentimetern Kantenlänge schneiden und in die Muffinform drücken, am
Rand dürfen ruhig Falten entstehen. Weiteren Teig ebenso
verarbeiten, bis Sie 18 Quadrate haben.

Für die Füllung alle Zutaten mit einem Pürierstab zerkleinern und
mit Salz, Pfeffer und Paprika abschmecken. Jeweils zwei Teelöffel
der Käsefüllung in die vorbereiteten Formen füllen und glatt
streichen.

Käsekörbchen bei 180º C Umluft (oder 200º C Unter- und Oberhitze)
etwa 20 bis 25 Minuten im Backofen auf mittlerer Schiene goldbraun
backen.

Am besten noch lauwarm servieren – zum Beispiel zu einem gemischten
Salat mit Honig-Senf-Dressing und Nüssen.

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Knödel meets Spätzle: Kräuter-Knöpfle

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Kategorie : Kochen

Kräuter-KnöpfleMit Knödeln kann ich meine Familie (zu meinem Leidwesen) jagen. Was ein echt Westfale ist, der isst Salzkartoffeln, aber nicht “diese Gummibälle”. Dabei halte ich Knödel für die allerbeste Beilage zu supersaucigen Braten und Gulasch… Zu Weihnachten habe ich nun einen neuen Überzeugungsversuch gestartet und zum NT-Schweinsbraten mit Senf-Honigkruste Kräuter-Knöpfle zubereitet – ein Zwischending aus Semmelknödeln und Spätzle. Der feste Nudelteig wird angereichert mit vielen Zwiebeln, Kräutern und eingeweichtem Weißbrot. Im Ergebnis sind das lockere, kleine Nocken mit viel Geschmack – meilenweit entfernt von “Gummibällen”. Die Familie war begeistert – und auch ich, denn die Beilage lässt sich wunderbar vorbereiten. Ich habe den Tag bereits am Abend vorher hergestellt und über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen. Und auch die fertig gegarten Nocken vertrugen es bestens, erst wieder abzukühlen und direkt vor dem Servieren in etwas Butter angebraten und aufgewärmt zu werden. Dieses Rezept wird in die “Klassiker”-Abteilung der Rezeptbox eingeordnet!

==========  REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4

Titel: Kräuter-Knöpfle
Kategorien: Beilage, Süddeutschland
Menge: 8 Portionen

50     Gramm  Butter
2            Zwiebeln, fein gehackt
1      Bund  Krause Petersilie
1/2      Bund  Schnittlauch
8  Scheiben  Sandwich-Toastbrot
250        ml  Milch
400     Gramm  Mehl
5            Eier
Salz, Pfeffer
Muskatnuss
Weitere Butter zum Braten

============================ QUELLE ============================
Landlust
– Erfasst *RK* 12.01.2012 von
– Gabriele Frankemölle

Die Butter in einem Topf zerlassen, die Zwiebeln darin anschwitzen,
bis sie glasig sind. Etwas salzen und pfeffern. Petersilie und
Schnittlauch fein hacken und mit den Zwiebeln mischen, beiseite
stellen und abkühlen lassen.

Die Milch bis zum Kochen erhitzen. Das Toastbrot fein würfeln, in
eine Schüssel geben und die heiße Milch darüber gießen. Alles stehen
lassen, bis es fast abgekühlt ist.

Aus dem Mehl, den Eiern und u.U. noch etwas Wasser in einer sehr
großen Schüssel einen festen (wichtig!) Spätzleteig rühren und mit
einem Holzlöffel schlagen, bis er Blasen wirft. Das eingeweichte
Brot und die Zwiebel-Kräutermischung ebenfalls unterrühren und alles
mit Salz, Pfeffer und etwas Muskatnuss kräftig abschmecken.

In einem großen Topf Salzwasser bis zum Sieden erhitzen. Mit nassen
Teelöffeln aus dem Knöpfle-Teig kleine Nocken abstechen und im
Kochwasser etwa fünf Minuten ziehen lassen. Mit einem Schaumlöffel
herausnehmen und gut abtropfen lassen.

Zum Servieren kurz in heißer Butter hellbraun braten.

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Diät, die erste: Griechische Frittata

Kategorie : Kochen

FrittataIch habe in meinem ganzen Leben noch nie Diät gehalten. Trotz Koch- und Backleidenschaft reichten üblicherweise ein paar Tage bewussteres Essen, um das Gefühl “Die Hose kneift” loszuwerden  und wieder in Hosengröße 38 bis 40 (je nach Hersteller und aktuellem Wohlfühlgewicht) zu passen. Tscha – mit zunehmendem Alter funktioniert das mit den “paar Tagen bewußtem Essen” leider nicht mehr. Die paar Tage dehnen sich in gefühlte Wochen, aber die Hose passt immer noch nicht wieder – im Gegenteil.  Also halte ich nun doch Diät – naja, ich spare ganz bewusst tagsüber an Kohlehydraten und ab 17 Uhr gibt es nur noch Fisch, mageres Fleisch, Salat und/oder Gemüse. Damit purzeln zwar keine Pfunde, aber ich bekomme keinen Hunger und das Gewicht sinkt langsam, aber stetig.  Weil die Kombi Hühnchen/Fisch/Salat doch irgendwann langweilig wird, habe ich letztens zum Picknick diese mediterran angehauchte Fritatta gemacht – sehr lecker und auch low-carb.

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Blogevent “Ran an den Speck”: Almost Egg McMuffins

Kategorie : Kochen

“Ran an den Speck” fordert Chef Hansen beim aktuellen Blogevent auf Zorras Kochtopf.  Mich muss er nicht großartig bitten – ich liiieeebe Speck, zumindest den geräucherten, dünn geschnittenen Bacon aka Frühstücksspeck, den ich in den 80igern in meinem US-Austauschjahr kennengelernt habe. Als traditionell “süße Frühstücker” reagierte meine Familie mit Entsetzen darauf, dass ich nach meiner Rückkehr statt Marmeladenbrot morgens Rührei wollte oder French Toast zubereitete, diesen in Ahornsirup ertränkte und ein paar salzige Speckscheiben obenauf legte. Meinen “Nachbau” des damals in den USA schon lange erhältlichen Frühstücks-Burgers mit Speck, Käse und Ei mochten sie jedoch – allerdings als kleinen Snack zum Abendbrot. Als solcher gehört er seit inzwischen 20 Jahren zu meinem Kochrepertoire – keine hohe Küchenkunst, aber lecker!
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Flavour-Savour-Test von Ute: Beef Madras

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Kategorie : Crockpot allgemein, Kochen

Beef MadrasAußer mir haben noch zwei weitere KöchInnen den neuen Flavour Savour von Morphy Richards getestet: Alice (hier ihr Bericht) und Ute. Ute hat keinen eigenen Blog und veröffentlicht ihre Erfahrungen daher hier:

“Seit ich wusste, dass ich für Morphy Richards den neuen Slowcooker Flavour Savour testen darf, wartete ich schon gespannt auf das Klingeln des Paketdienstes. Am Dienstag kam er und ich konnte das formschöne Teil auspacken.

Da wir eine vierköpfige Familie sind, hatte ich Gabi geschrieben, dass ich gerne auch den großen, 6,5l-Flavour Savour testen würde, denn ich hatte bereits einen kleinen Crockpot von Morphy Richards, der sich hoffentlich gut mit dem großen Neuen ergänzen würde.

Der 6,5l-Topf ist wirklich riesig, und von der Form her wäre er für mich ideal, um z.B. Konfitüre auf dem Herd zu kochen. Deshalb habe ich gleich nach dem Auspacken ein wenig Wasser in den Topf gefüllt und ihn auf mein Induktionsfeld gestellt: große Enttäuschung – außer einem Piepsen keine Reaktion. Die Ingenieure haben leider keinen magnetischen Kern in den Boden des Flavour Savour gepackt – auf dem Induktionsfeld funktioniert der Topf leider nicht.

Dann musste ich aufs Wochenende warten, um Zeit zu haben, den Neuen zu testen. Gabi und Alice haben ja bereits detailliert über die verschiedenen Funktionen berichtet, so dass ich hier nicht mehr genau darauf eingehen werde.

Durch das heiße Wetter hatten wir heute nicht so große Lust auf stundenlang Geschmurgeltes, also probierte ich die Anbrat- und Garfunktion des neuen Topfes mit einem indischen Gericht aus, nachdem ich mir die Anleitung ausgiebig durchgelesen hatte.

Zuerst etwas Öl in den Topf geben, dann die Anbratfunktion drücken. Das Stromkabel ist gerade so lange, dass ich den Topf noch unter die Dunstabzugshaube stellen kann. Innerhalb von 5 Minuten wird der Topf so heiß, dass sich Zwiebeln anbraten lassen. Das ist im Vergleich zum Induktionskochen sehr langsam, hat aber einwandfrei funktioniert.

Danach werden weitere Gewürze zugegeben und gerührt. Nun gab ich die erste Hälfte des Fleisches zu, habe alles braun angebraten, und dann war die erste automatische Bräunphase von 15 Minuten vorbei. Ich habe durch Knopfdruck eine zweite Bräunphase gestartet, das braune Fleisch herausgefischt, die zweite Hälfte angebraten, dann alles zusammen in den Topf, Flüssigkeit dazu (etwas mehr als im Rezept angegeben) und die zweite Bräunphase dann abgebrochen.

Anschließend dann für 1,5h die Schnellgarphase eingeschaltet, ab und zu reingeschaut (Glasdeckel blieb dabei zu) und mich gefreut, dass es im Haus bald zu duften begann. Es brodelte kräftig im Topf, nach einer Stunde war noch genug Flüssigkeit drin, nach 1,5h war allerdings sämtliche Flüssigkeit verkocht. Im Deckel ist ein Abzugsloch, und da dampft es ganz schön raus. Da somit im Gegensatz zum normalen Crockpot keine Sauce mehr da war, habe ich noch etwas Brühe hinzugefügt und auf Slowgarfunktion erwärmt, bis der Reis im Reiskocher fertig war. Trotzdem war es mir am Ende zu trocken, aber von der Schärfe her hätte ich gut am Anfang mehr Flüssigkeit zugeben können, ohne dass es hinterher fade geschmeckt hätte. Für ein erstes Rezept war es allerdings durchaus gelungen, das Fleisch war prima.

Hier das Rezept :

Beef Madras (aus The Ultimate low fat Indian Cookbook) – leicht abgewandelt

1 kg Rindergulasch
2 EL Öl
1 große gewürfelte Zwiebel
4 Nelken
4 Kardamomkapseln
ca. 3 cm Ingwer gehackt
2 Knoblauchzehen gepresst
2 getrocknete rote Chilis
1 TL rote Currypaste (ist 1 EL im Rezept, zu scharf für die Kinder)
2 TL Korianderkörner
1 TL gemahlener Cumin
½ TL Salz
150 ml Brühe (habe 250 ml genommen, 500 ml wären besser gewesen)
Koriander zum Garnieren (hatte ich nicht, Thaibasilikum war auch schön)

  1.  Sämtliches Fett vom Fleisch entfernen.
  2. Öl erhitzen, Zwiebel, Kardamom und Nelken ca. 5 Minuten anbraten. Ingwer, Knoblauch und Chili zugeben, ca. 2 Minuten braten.
  3. Currypaste zugeben, noch 2 Minuten braten. Fleisch in Etappen zugeben und bräunen. Ich habe erst eine Hälfte angebraten, dann alles herausgeholt, den Rest angebraten und dann alles wieder zugegeben. Ließ sich bei dieser Topfgröße gut so machen.
  4. Koriander im Mörser klein machen, Cumin, Salz und Brühe zugeben. Deckel auflegen und Schnellgarfunktion starten. Nach 1 ½ h sollte das Fleisch zart sein.
  5. Mit Reis servieren.

Im Anleitungsheft sind zwar einige Rezepte enthalten, die mich aber nicht unbedingt ansprechen, außerdem sind die Rezeptmengen so riesig bemessen, dass wir mindestens zu sechst sein sollten, um nicht tagelang Reste essen zu müssen.

Daher habe ich noch einen Quarkpudding im Wasserband zubereitet.”

Der Bericht von Ute wird morgen fortgesetzt!

Pyrolyse-Prüfung: Hähnchen auf Wurzelgemüse

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Kategorie : Kochen

Brathuhn mit WurzelgemüseAus Budgetgründen sind bei meiner neuen Küche einige Extras dem Rotstift zum Opfer gefallen – die Granit-Arbeitsplatte und der Induktionsherd zum Beispiel. Nicht verzichten wollte ich auf den XL-Kühlschrank und auf einen Herd mit Pyrolyse – denn gar wundertätige Dinge hatten mir Bekannte davon berichtet und gar schröcklich finde ich das Putzen des  Garraumes. Gestern habe ich die Funktion nun zum ersten Mal getestet, nachdem ich den Ofen mit einem auf Wintergemüse gerösteten Brathuhn ordentlich versudelt hatte. Was soll ich sagen? Fantastisch! Alle Spritzer, Flecken restlos verschwunden, nicht mal Asche zum Auswischen blieb übrig. Ach ja – das Huhn selbst war lecker-saftig und lohnt die Zubereitung bestimmt  auch, wenn man den Ofen hinterher von Hand säubern muss…

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Jenseits von Afrika: Scharfe gebackene Kürbisspalten

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Kategorie : Kochen

Gebackene KürbisspaltenMit Kürbissorten habe ich so meine Probleme: Welche muss man schälen, welche nicht (*1)?  Welche schmecken auch roh (*2) , welche lassen sich gut lagern (*3), welche dienen nur zur Deko (*4)? Gut, dass das Internet die passenden Antworten liefert: Zum Beispiel bei der Kürbis-Company, Hausgarten.net, Kürbishof Metz-Haag, Kürbismeister, der Bayrischen Landesanstalt für Wein- und Gartenbau oder natürlich beim Gärtner-Blog! Bei vielen Exoten muss ich erst mal nachsehen, was ich damit am besten anstelle, nicht so beim nussigen, milden Butternuss-Kürbis: Den schäle ich, kratze die wenigen Kerne aus und schneide ihn in nicht zu große Spalten. Schön scharf gewürzt wird daraus in 20 bis 30 Minuten im Backofen eine leckere Beilage zu kurz gebratenem Fleisch oder Fischfilet. Das hat sogar meinen kürbismuffeligen Nachwuchs überzeugt…

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Keine-Kinder-da-Küche: Cajun Chicken Pasta

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Kategorie : Kochen

Manche Frauen müssen vier Hände respektive Arbeitstage von 22 Stunden haben. Zum Beispiel Pioneer Women Ree Drummond: Sie führt mit ihrem Mann eine Ranch, unterrichtet vier Kinder zuhause und schafft es irgendwie auch noch, einen unglaublich schönen Koch-, Fotografie-, Gärtner- und Plauderblog täglich mit Inhalt zu füllen. WIE MACHT SIE DAS???  Ich bin schon froh, wenn ich wöchentlich ein, zwei Beiträge für diesen Blog hier schreibe – dabei habe ich keine Ranch, bloß einen Resthof, und spiele nur Teilzeit- statt Vollzeitpädagoge für meine  beiden halbwüchsigen Sprösslinge. Die befinden sich derzeit im Urlaub und daher konnte ich das schnelle Hühnchengericht von Ree überhaupt nachkochen (sonst verschmäht einer die Sauce, die andere Geflügel).  Schade, dass sie so mäklig sind – das Rezept wäre es wert, häufiger auf den Tisch zu kommen. Die Cajun-Würzmischung ist übrigens arg reichlich bemessen, lässt sich aber in einem Schraubglas gut aufbewahren und passt auch hervorragend zu Fisch.

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Koch dich türkisch: Köfte und breite Bohnen in Olivenöl

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Kategorie : Kochen

Köfte und breite BohnenWenn’s heiß ist, kann man mit südlichen Landesküchen nix verkehrt machen:  Die Türken, Griechen, Tunesier, Spanier etc. wissen, was bei 30+ Grad noch schmeckt, gut gewürzte Gemüsegerichte zum Beispiel. Die kommen dann nicht superheiß auf den Tisch, sondern eher lauwarm, wie diese breiten Bohnen in Olivenöl. Der Name ließ reichlich Fett vermuten, aber es waren nur einige Esslöffel. Dazu gab es Reispilaf und Köfte, genau wie die Bohnen aus dem Chefkoch-Rezeptefundus. Den Blog Koch dich türkisch habe ich danach erst entdeckt, finde ihn aber sehr charmant, lesenswert und werde von dort sicherlich auch noch mal etwas nachkochen.

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