Kinderküche: Hähnchen-Tortilla-Rollen

Hähnchen-Tortilla-RollenWas unseren Kindern anno 2008 beim USA-Urlaub gut gefallen hat, waren die Business Loops - die Ansammlung von Malls, Motels und (Fast Food) Restaurants in den Einfallszonen größerer Städte. Mein Plädoyer für Diversität, Kauf- und Esskultur interessierte sie wenig angesichts steter Erreichbarkeit eines Dunkin Donuts, Waffle House, Pizza Hut oder Taco Bell.  Sowas hat unser Wohnort natürlich nicht zu bieten, auch in den Nachbarstädten gibt’s nur die üblichen Burgerbuden. Wenn den Kiddies also nach Pizza Hut Breadsticks oder TexMex ist, heisst es “selber machen”.  Wie zum Beispiel diese gefüllten und überbackenen Tortilla-Rollen, die beim Mexikaner vermutlich als Käse-Enchiladas firmierten. Das Original stammt von der Chefkoch-Webseite, ich habe es etwas texmexisiert, die Pilze durch Bohnen ersetzt und die Sauce mit reichlich Salsa abgeschmeckt. Die Kinder fanden’s großartig - “das kannst du öfter machen!” Werde ich tun, auch wenn es sich hier definitiv nicht um Fast Food handelt, sondern die würzigen Rollen ziemlich viel (Vorbereitungs-)Arbeit machten.

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Erschienen: 6. März 2010
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Pseudo-Spanisch: Huhn mit Mandeln (Pollo en Pepitoria)

Spanisches MandelhuhnVon der Weihnachtsbäckerei hatte ich fast eine ganze Tüte Mandelkerne übrig, die drohten, ranzig zu werden. Bis mir das Buch Spanien - kulinarische Streifzüge wieder in die Hand fiel… Es stammt noch aus der Zeit, als ich als Tageszeitungsredakteurin für die heimischen Stadtwerke ein VIP war und jährlich mit einem Band der Reihe Sigloch Edition bedacht wurde. Die Zeiten sind leider vorbei, aber im Regal füllen die  Bücher  (u.a. Hessen, Thüringen, Schwaben, Österreich, Provence, Türkei, USA, Mexiko) fast ein ganzes Brett. Alles sehr hübsche und durch ihren Ledereinband und das feste Papier auch gebrauchstaugliche Exemplare, in die ich gerne hinein schaue, wenn ich regionale Kücheninfos brauche. Eigentlich suchte ich nach einem Dessertrezept, aber dann entdeckte ich das Mandelhuhn, das ich als Grundlage für eine Eigenkreation nahm - denn auf langwieriges stückweises Anbraten sowie ständiges Angießen und Schmurgeln hatte ich keine Lust. Mein Huhn blieb also ganz, die Sauce gab’s separat - aber das Ergebnis war sehr lecker. Und das Sigloch-Kochbuch ist eine schöne Wiederentdeckung für das Blogevent DKduW!

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Erschienen: 2. Januar 2010
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Jamies Amerika: Killer Mac’n'Cheese

Jamies AmerikaWas Kochbücher angeht, so kaufe ich lieber Standardwerke wie das oder das hier statt Rezeptkollektionen von Promis mit oft kurzer Halbwertszeit und manchmal geringem Nutzwert. Aber wenn Jamie Oliver über Amerika schreibt, komme ich selbstredend daran nicht vorbei - schließlich ist die US-Küche meine erste kulinarische Liebe, ich konnte eher Brownies als Bisquitboden backen! Ich habe also bestellt - und es nicht bereut: Schon beim ersten Durchblättern haben mich die wunderschönen atmosphärischen Fotos und die sympathischen Begleittexte zu Regionen (New York, Louisiana, Arizona, Los Angeles, Georgia, Wildwest) und Rezepten begeistert. Jamie selbst hat sich für meinen Geschmack zu oft im Bild platziert - typisch Promi-Kochbuch eben. Aber das Layout ist frisch und übersichtlich, Schriften und Farben symbolisieren mit viel Rot und Blau förmlich “USA”.

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Erschienen: 2. Dezember 2009
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Resteverwertung: Brasilianischer Fischtopf

Brasilianischer FischtopfNaja, Resteverwertung trifft es nicht so ganz. Aber “Wir essen die Tiefkühltruhe leer” passte nicht in die Überschrift, obwohl genau das der Gedanke ist, der derzeit die Menüplanung bestimmt: Der TK-Schrank bedarf dringend des Abtauens, aber wohin mit den gehorteten TK-Produkten? Richtig - aufessen. Das Rezept für den brasilianischen Fischtopf brachte mich dem Ziel schon ein gehöriges Stück näher  - Fischfilet, Gambas, Erbsen und Tomatenstücke sind aufgebraucht. Aber auch ohne Verzehrzwang - das Gericht gibt’s bestimmt noch einmal, es war schnellstens zubereitet und lecker gewürzt. Rotes Palmöl hatte ich nicht, stattdessen habe ich eine rote Chilischote gewürfelt und mitgegart. Die Sauce erschien meinen Mitessern etwas wenig und arg dünn - beim nächsten Mal verwenden ich also mehr Kokosmilch und Saucenbinder.

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Erschienen: 23. Oktober 2009
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Blogevent Ferienküche: Fideua de Mariscos

Fideua - NudelpaellaFideua - wie spricht man das eigentlich aus? Keine Ahnung - in den Fischrestaurants in L’Ametlla de Mar hat es im August gereicht, auf die Karte zu deuten, um unseren Urlaubsfavoriten zu bestellen - Paella mit Nudeln statt mit Reis.  Die Aromen von Paella und Fideua sind weitgehend identisch,  die Textur der Nudelvariante ist allerdings weicher, irgendwie sanfter. Und sie steht viel schneller auf dem Tisch als Paella, weil die sehr feinen Fadennudeln nur sehr kurz gekocht werden müssen. Urlaubsstimmung in 20 Minuten? Mit diesem Rezept ist’s möglich und daher nenne ich es gerne als meinen Beitrag zum Blogevent XLIV mit Wettbewerb - Ferienküche. Für Fideua gibt’s übrigens zahlreiche Zubereitungsarten - auch im Backofen gegarte und welche, bei der zunächst der Fischfond gekocht wird. Diese hier von cuisine.at ist eine schnelle, aber trotzdem sehr leckere.

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Erschienen: 11. September 2009
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Entdeckung der Grillsaison: Pinchos mit Senf-Honig-Marinade

Süß-scharf ist eine Geschmacksnote, die ich total gerne mag - ob nun bei Fleischgerichten, Saucen oder sogar bei Desserts. Zu meinen absoluten Favoriten gehören demnach auch die Hähnchenspieße beim Lieblingsspanier, die mit einer Senf-Honig-Sauce serviert werden. Dieses Gericht habe ich für unseren eigenen Tapas-Abend nachempfunden und jetzt schon zweimal zum Grillen zubereitet. Wenig Aufwand, großartiges Ergebnis - das ist die Entdeckung der Grillsaison… Weiter lesen »


Erschienen: 23. August 2009
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Ab in den Spanienurlaub: Mit Tapas…

Nachdem wir mit unserem Austauschschüler Carlos aus Ecuador quasi einen eigenen Dolmetscher zur Verfügung haben, stand das Ziel des Sommerurlaubes schnell fest. Spanien! Am Freitag geht es ab nach Barcelona und zur Costa Dorada, wo Kultur (Mutter), Shoppen (Tochter), Fußball (Söhne & Mann) sowie Faulenzen & Strandleben (alle) geplant sind.  Als kulinarische Einstimmung für den Urlaub habe ich eine kleine Tapas-Party veranstaltet. Lecker war’s, gemütlich war’s - und bleibt’s, denn ich verzichte darauf die Rezepte aus Kochblogs & Foodwebseiten nochmals abzutippen, ich verlinke einfach :-) Was es also alles gab: Oliven, Aioli, Chorizo, Brot, Datteln im Speckmantel, Kartoffel-Tortilla, Meeresfrüchtesalat mit Weißweinessig, Bohnensalat mit Tunfisch, marinierte Gemüse mit Mandeln und Pinchos mit Senf-Honig-Marinade, zum Nachtisch natürlich Flan. Weiter lesen »


Erschienen: 29. Juli 2009
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Es wird Frühling: Spargelragout grün-weiß mit Bärlauch

SpargelragoutDeutscher Spargel war es leider noch nicht, den es zum Osterbraten (Hähnchen mit Speckkruste, Übersetzung folgt noch) gab. Aber meine Gier auf ein optisch und geschmacklich frisches Gemüsegericht ließ sich nicht unterdrücken und so habe ich aus importiertem Grün- und Bleichspargel ein Spargelragout mit Bärlauch gekocht. Das ökologische Gewissen litt, die Geschmacksnerven zeigten sich unbeeindruckt und immerhin stammte zumindest der Bärlauch aus heimischen Gefilden…

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Erschienen: 21. April 2009
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Nachgekocht: Deftiger Spätzle-Auflauf

Larissatoday ist ein deutsches Foodblog, das ich vor zwei Wochen erst entdeckt habe - und seitdem schon zweimal für Nachkoch-Ideen zu Rate gezogen habe, erfolgreich ;-) Das Hähnchenschenkel-Kartoffelblech wurde bei uns ein Hühnerbrust-am-Knochen-Kartoffelblech und kam sehr gut an, nur das Fotografieren habe ich leider vergessen. Gestern gab’s für 12 Gäste zum Abendessen die Spätzlepfanne, allerdings mit selbstgemachten Spätzle. Das Gericht war ein voller Erfolg: Deftig-kräftig, massengeschmack-tauglich und kindgerecht. Dazu gab es Feldsalat mit Kartoffeldressing und den köstlichen Trollinger mit Lemberger, den mir meine Freundin aus dem Ländle mitgebracht hat.

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Erschienen: 16. März 2009
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Küchen der Welt: Patacones aus Ecuador

Kochbananen kannte ich bislang noch nicht - inzwischen schon und weiß: Banane meets Kartoffel! Nachdem mir unser Austauschschüler Carlos aus Ecuador von Patacones als Beilage zu Bohnen und Reis vorgeschwärmt hatte, konnte ich beim türkischen Gemüsehändler zwei Exemplare erstehen und habe sie nach Carlos Anweisungen zubereitet. Naja - nicht ganz. Die Mengen Salz, die Carlos verwenden wollte, sind vielleicht im schwitzigen Äquator-Klima seines Heimatlandes angebracht, in Europa aber eher untypisch. Während Carlos die knusprig-mehligen Scheibchen in die Bohnensauce stippte, habe ich für uns einen scharfen Dip dazu gemacht.

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Erschienen: 11. März 2009
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