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Küchenquiz a la Wiener und ein Suppenrezept

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Kategorie : Kochen

Kichererbsensuppe mit Minz-Käse-WantansWir starten ein kleines Küchenquiz: Wenn Sarah Wiener in ihrem Kochbuch eine “Kichererbsensuppe mit Minz-Käse-Wantans” aus 500 Gramm getrockneten Kichererbsen (ergibt gegart etwa 1200 Gramm), 1,5 Liter Brühe und einem Liter Sahne kocht, für wie viele Personen ist das wohl berechnet?

a) 40 Portionen

b) 10 Portionen

c) 4 Portionen

Und wie lang ist die Garzeit, wobei wir die Einweichzeit der Kichererbsen NICHT berücksichtigen?

a) 2 Stunden

b) 1 Stunde

c) 15 Minuten

Hätten Sie’s gewusst? Richtig ist laut Original jeweils Antwort c – Sarah Wiener hat offensichtlich extrem hungrige Gäste. Und die sind dann noch so ungeduldig, dass sich der Koch genötigt sieht, eingeweichte, aber ungekochte Kichererbsen nach nur 15 Minuten Garzeit bereits zu pürieren. Das hätte eine schöne Sauerei gegeben, wenn ich zu dem Zeitpunkt meinen Zauberstab in den Topf gehalten hätte :-)   Ich habe das Rezept also erheblich verändert, indem ich die Mengen stark reduziert und vorgegarte Kichererbsen verwendet habe. Dann aber hat mir das Süppchen sehr gut gefallen, noch etwas Chili für etwas mehr Pep hinzu – hmm, leichter Indien-Einschlag, aber ziemlich schwer vom Charakter her. Eher eine Wintersuppe…

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Zu spät: Tapas-Teller vegetarisch

Kategorie : Kochen

Tapasteller vegetarischDabei hatte mich das Thema so gereizt: Beim Blogevent “Ohne” rief Seelensturm dazu auf, ohne bestimmte Zutaten auszukommen. Das führte zu so originellen Beiträgen wie Wurstsuppe ohne Wurst oder Sushi ohne Reis, siehe Zusammenfassung. Bei mir gab’s jetzt einen fleischlosen Tapas-Teller, zu spät für’s Blogevent, aber trotzdem lecker. Fleischlos übrigens rein zufällig und weil Truhe und Kühlschrank nichts passendes hergaben, als wir Samstag abend plötzlich Lust auf mediterrane Häppchen hatten.  Stattdessen gab es scharfe Kartoffelecken mit Aioli, gegrillte AuberginenTortilla mit Zwiebeln und Kartoffeln und köstliche, knoblauchduftende Riesenchampignon-Köpfe – Rezept unten.

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Jamie Olivers “Chicken on Chickpeas”

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Kategorie : Kochbücher, Kochen

Kichererbsen mit HuhnDiesen Kichererbsentopf listet Jamie Oliver in seinem Amerika-Kochbuch im Abschnitt Los Angeles.  Wieso er das tut, ist mir allerdings schleierhaft – das Gericht hat nordafrikanische und Latino-Einschläge, aber wird es dadurch zu amerikanischer/kalifornischer Küche? Auch der knappe Einleitungstext gibt keinerlei Hinweise, wieso es im Kochbuch gelandet ist: “Dieser Kichererbseneintopf mit Huhn lässt selbst erklärte Gegner der Hülsenfrüchte schwach werden.” Damit hat Jamie allerdings recht: Selbst mein Mann mochte ihn und hat nicht einmal gemerkt, wieviel Knoblauch enthalten war. Das Vorab-Garen der Zehen macht das Aroma wirklich viel milder.

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Kinderküche: Hähnchen-Tortilla-Rollen

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Kategorie : Kochen

Hähnchen-Tortilla-RollenWas unseren Kindern anno 2008 beim USA-Urlaub gut gefallen hat, waren die “Business Loops” – Ansammlungen von Malls, Motels und (Fast Food) Restaurants in den Einfallszonen größerer Städte. Mein Plädoyer für Diversität, Kauf- und Esskultur interessierte sie wenig angesichts steter Erreichbarkeit eines Dunkin Donuts, Waffle House, Pizza Hut oder Taco Bell.  Sowas hat unser Wohnort natürlich nicht zu bieten, auch in den Nachbarstädten gibt’s nur die üblichen Burgerbuden. Wenn den Kiddies also nach Pizza Hut Breadsticks oder TexMex ist, heisst es “selber machen”.  Wie zum Beispiel diese gefüllten und überbackenen Tortilla-Rollen, die beim Mexikaner vermutlich als Käse-Enchiladas firmierten. Das Original stammt von der Chefkoch-Webseite – ich habe es etwas texmexisiert, die Pilze durch Bohnen ersetzt und die Sauce mit reichlich Salsa abgeschmeckt. Die Kinder fanden’s großartig – “das kannst du öfter machen!” Werde ich tun, auch wenn es sich hier definitiv nicht um Fast Food handelt, sondern die würzigen Rollen ziemlich viel (Vorbereitungs-)Arbeit machten.

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Pseudo-Spanisch: Huhn mit Mandeln (Pollo en Pepitoria)

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Kategorie : Kochen

Spanisches MandelhuhnVon der Weihnachtsbäckerei hatte ich fast eine ganze Tüte Mandelkerne übrig, die drohten, ranzig zu werden. Bis mir das Buch Spanien – kulinarische Streifzüge wieder in die Hand fiel… Es stammt noch aus der Zeit, als ich als Tageszeitungsredakteurin für die heimischen Stadtwerke ein VIP war und jährlich mit einem Band der Reihe Sigloch Edition bedacht wurde. Die Zeiten sind leider vorbei, aber im Regal füllen die  Bücher  (u.a. Hessen, Thüringen, Schwaben, Österreich, Provence, Türkei, USA, Mexiko) fast ein ganzes Brett. Alles sehr hübsche und durch ihren Ledereinband und das feste Papier auch gebrauchstaugliche Exemplare, in die ich gerne hinein schaue, wenn ich regionale Kücheninfos brauche. Eigentlich suchte ich nach einem Dessertrezept, aber dann entdeckte ich das Mandelhuhn, das ich als Grundlage für eine Eigenkreation nahm – denn auf langwieriges stückweises Anbraten sowie ständiges Angießen und Schmurgeln hatte ich keine Lust. Mein Huhn blieb also ganz, die Sauce gab’s separat – aber das Ergebnis war sehr lecker. Und das Sigloch-Kochbuch ist eine schöne Wiederentdeckung für das Blogevent DKduW!

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Jamies Amerika: Killer Mac’n'Cheese

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Kategorie : Kochbücher, Kochen

Jamies AmerikaWas Kochbücher angeht, so kaufe ich lieber Standardwerke wie das oder das hier statt Rezeptkollektionen von Promis mit oft kurzer Halbwertszeit und manchmal geringem Nutzwert. Aber wenn Jamie Oliver über Amerika schreibt, komme ich selbstredend daran nicht vorbei – schließlich ist die US-Küche meine erste kulinarische Liebe, ich konnte eher Brownies als Bisquitboden backen! Ich habe also bestellt – und es nicht bereut: Schon beim ersten Durchblättern haben mich die wunderschönen atmosphärischen Fotos und die sympathischen Begleittexte zu Regionen (New York, Louisiana, Arizona, Los Angeles, Georgia, Wildwest) und Rezepten begeistert. Jamie selbst hat sich für meinen Geschmack zu oft im Bild platziert – typisch Promi-Kochbuch eben. Aber das Layout ist frisch und übersichtlich, Schriften und Farben symbolisieren mit viel Rot und Blau förmlich “USA”.

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Resteverwertung: Brasilianischer Fischtopf

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Kategorie : Kochen

Brasilianischer FischtopfNaja, Resteverwertung trifft es nicht so ganz. Aber “Wir essen die Tiefkühltruhe leer” passte nicht in die Überschrift, obwohl genau das der Gedanke ist, der derzeit die Menüplanung bestimmt: Der TK-Schrank bedarf dringend des Abtauens, aber wohin mit den gehorteten TK-Produkten? Richtig – aufessen. Das Rezept für den brasilianischen Fischtopf brachte mich dem Ziel schon ein gehöriges Stück näher  – Fischfilet, Gambas, Erbsen und Tomatenstücke sind aufgebraucht. Aber auch ohne Verzehrzwang – das Gericht gibt’s bestimmt noch einmal, es war schnellstens zubereitet und lecker gewürzt. Rotes Palmöl hatte ich nicht, stattdessen habe ich eine rote Chilischote gewürfelt und mitgegart. Die Sauce erschien meinen Mitessern etwas wenig und arg dünn – beim nächsten Mal verwenden ich also mehr Kokosmilch und Saucenbinder.

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Blogevent Ferienküche: Fideua de Mariscos

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Kategorie : Kochen

Fideua - NudelpaellaFideua – wie spricht man das eigentlich aus? Keine Ahnung – in den Fischrestaurants in L’Ametlla de Mar hat es im August gereicht, auf die Karte zu deuten, um unseren Urlaubsfavoriten zu bestellen – Paella mit Nudeln statt mit Reis.  Die Aromen von Paella und Fideua sind weitgehend identisch,  die Textur der Nudelvariante ist allerdings weicher, irgendwie sanfter. Und sie steht viel schneller auf dem Tisch als Paella, weil die sehr feinen Fadennudeln nur sehr kurz gekocht werden müssen. Urlaubsstimmung in 20 Minuten? Mit diesem Rezept ist’s möglich und daher nenne ich es gerne als meinen Beitrag zum Blogevent XLIV mit Wettbewerb – Ferienküche. Für Fideua gibt’s übrigens zahlreiche Zubereitungsarten – auch im Backofen gegarte und welche, bei der zunächst der Fischfond gekocht wird. Diese hier von cuisine.at ist eine schnelle, aber trotzdem sehr leckere.

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Entdeckung der Grillsaison: Pinchos mit Senf-Honig-Marinade

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Kategorie : Kochen

Süß-scharf ist eine Geschmacksnote, die ich total gerne mag – ob nun bei Fleischgerichten, Saucen oder sogar bei Desserts. Zu meinen absoluten Favoriten gehören demnach auch die Hähnchenspieße beim Lieblingsspanier, die mit einer Senf-Honig-Sauce serviert werden. Dieses Gericht habe ich für unseren eigenen Tapas-Abend nachempfunden und jetzt schon zweimal zum Grillen zubereitet. Wenig Aufwand, großartiges Ergebnis – das ist die Entdeckung der Grillsaison… Weiter lesen

Ab in den Spanienurlaub: Mit Tapas…

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Kategorie : Kochen, Menüs

Nachdem wir mit unserem Austauschschüler Carlos aus Ecuador quasi einen eigenen Dolmetscher zur Verfügung haben, stand das Ziel des Sommerurlaubes schnell fest. Spanien! Am Freitag geht es ab nach Barcelona und zur Costa Dorada, wo Kultur (Mutter), Shoppen (Tochter), Fußball (Söhne & Mann) sowie Faulenzen & Strandleben (alle) geplant sind.  Als kulinarische Einstimmung für den Urlaub habe ich eine kleine Tapas-Party veranstaltet. Lecker war’s, gemütlich war’s – und bleibt’s, denn ich verzichte darauf die Rezepte aus Kochblogs & Foodwebseiten nochmals abzutippen, ich verlinke einfach :-) Was es also alles gab: Oliven, Aioli, Chorizo, Brot, Datteln im Speckmantel, Kartoffel-Tortilla, Meeresfrüchtesalat mit Weißweinessig, Bohnensalat mit Tunfisch, marinierte Gemüse mit Mandeln und Pinchos mit Senf-Honig-Marinade, zum Nachtisch natürlich Flan. Weiter lesen

Es wird Frühling: Spargelragout grün-weiß mit Bärlauch

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Kategorie : Kochen

SpargelragoutDeutscher Spargel war es leider noch nicht, den es zum Osterbraten (Hähnchen mit Speckkruste, Übersetzung folgt noch) gab. Aber meine Gier auf ein optisch und geschmacklich frisches Gemüsegericht ließ sich nicht unterdrücken und so habe ich aus importiertem Grün- und Bleichspargel ein Spargelragout mit Bärlauch gekocht. Das ökologische Gewissen litt, die Geschmacksnerven zeigten sich unbeeindruckt und immerhin stammte zumindest der Bärlauch aus heimischen Gefilden…

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Nachgekocht: Deftiger Spätzle-Auflauf

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Kategorie : Kochen

Larissatoday ist ein deutsches Foodblog, das ich vor zwei Wochen erst entdeckt habe – und seitdem schon zweimal für Nachkoch-Ideen zu Rate gezogen habe, erfolgreich ;-) Das Hähnchenschenkel-Kartoffelblech wurde bei uns ein Hühnerbrust-am-Knochen-Kartoffelblech und kam sehr gut an, nur das Fotografieren habe ich leider vergessen. Gestern gab’s für 12 Gäste zum Abendessen die Spätzlepfanne, allerdings mit selbstgemachten Spätzle. Das Gericht war ein voller Erfolg: Deftig-kräftig, massengeschmack-tauglich und kindgerecht. Dazu gab es Feldsalat mit Kartoffeldressing und den köstlichen Trollinger mit Lemberger, den mir meine Freundin aus dem Ländle mitgebracht hat.

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