Frühlingsgefühle: Rhabarbersirup selbst gemacht

Rhabarbersirup selbst gemacht

Gibt es etwas Schöneres, als sich an einem der ersten richtig schönen Tage in den Garten zu setzen und genüsslich etwas Leckeres zu trinken? Das “Leckere” ändert sich dabei ab und an: Nach Aperol Sprizz und Hugo mit selbst angesetztem Holunderblütensirup bevorzuge ich im Moment trockenen Sekt mit einem ordentlichen Schuß Rhabarbersirup. Dass man den auch ganz einfach selbst machen kann, habe ich bei Julianes “Schönertagnochgelesen und gleich ausprobiert. Ein lohnendes Projekt: Der Sirup ist superlecker, recht schnell gemacht und kostet nur Pfennige, wenn man den Garten seiner Eltern räubern kann :-)  Weiter lesen

Ed von Schleck als Snack: Push-up Sandwiches

Push-up SandwichesKüchen- und Kochneuheiten probiere ich ja zu gerne aus – erst recht, wenn ein so ein Trend aus den USA zu uns herüber schwappt. So fiel denn auch das Angebot von Backtraum, mir das Zubehör für Push-up Cakes zu liefern, bei mir auf fruchtbaren Boden. Oh ja, wie hübsch – Mini-Kuchen in einer Art Ed-von-Schleck-Form, farbenfrohe Schichten aus Bisquit, Sahne, Creme und Obst, wie sie und sie und er es gezeigt haben. Da ich jedoch abends Gäste erwartete, habe ich mich gegen eine süße und für eine pikante Version entschieden, sozusagen Push-up Sandwiches – einmal mit Lachs und Schwarzbrot (links), einmal mit Vollkorntoast, Gurke und Ei (rechts).
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Das Auge isst mit: Ziegenkäsetaler & Forellenmousse-Happen

Hatte ich schon erwähnt, das Küchenzierrat mit Glashaube und/oder auf Fuß meine große Schwäche ist? Ein Blick auf meinen Geschirrschrank (Foto unten) lässt es erahnen. Und dann gibt es da auch noch den halbhohen Schrank mit Backofen/Mikrowelle und den amerikanischen Kühlschrank und die Fensterbank und die andere Fensterbank… Prachtstück meiner Sammlung ist ein Geburtstagsgeschenk meiner Freundin Isa, das sie in einem niedlichen Lädchen im benachbarten Winterswijk (“Dot” an der Spoorstraat, keine Homepage, leider!) entdeckt hat: Eine Etagere, zusammengesetzt aus elfenbeinfarbenem Shabby-Chic-Porzellan. Zuckersüß – und genau richtig, um darauf Petit Fours zu präsentieren.
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Mojito light auf europäisch: Hugo

Sommercocktail HugoDass ich Aperol Sprizz ein bisschen über habe, hatte ich hier schon geschrieben. Mein neuer Lieblings-Sommerdrink heisst Hugo und erinnert mit seiner Minz- und Limettennote ein bisschen an Mojito. Dabei ist er aber viel leichter, denn er enthält keinen “harten Alkohol”, sondern stattdessen Prosecco. Aufgefüllt wird mit spritzigem Mineralwasser, dazu kommt ein Schuß Holunderblütensirup – oder auch zwei, wenn man es süßer mag.
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Geschenke aus der Küche: Holunderblütensirup

Holunderblüten-SirupIn den vergangenen beiden Sommern war Aperol Sprizz häufig das Getränk meiner Wahl. Inzwischen habe ich Hugo entdeckt – leicht, minzig, erfrischend, unbedingt ausprobieren! Man braucht dafür Prosecco, Eis, Minze, Mineralwasser – und Holunderblütensirup. Im Supermarktregal, selbst beim Feinkosthändler habe ich den noch nirgendwo gesehen. Da hilft nur selber machen – und dann gleich ein bisschen mehr, dann hat man einige Flaschen zum Verschenken. Damit es hübsch aussieht, binde ich immer ein Stück rund ausgeschnittene Serviette mit einem bunten Band über den Deckel – ein nett gemusterter Stoff ist natürlich noch besser. Für dieses Jahr ist die Holunderblütensaison inzwischen vorbei, aber für’s nächste Jahr vielleicht das Rezept vormerken – die Zubereitung ist kinderleicht und die Kosten mehr als überschaubar. Via Ulrike (ihre Version für Holunderblütensirup steht hier) gefunden: Flaschen zum Abfüllen gibt es gut und günstig bei Flaschenland. Weiter lesen

Zum Frühstück: Bircher Müsli

Bircher MüsliManche Dinge erledigen sich von selbst. So meine geplante Recherche zum Thema Bircher Müsli, das ich jüngst zu einem Sonntagsfrühstück serviert habe. Bevor ich “mein” Rezept (ein abgewandeltes von der Hüttenhilfe) bloggen konnte, hatte Claudia alles Wissenswerte bereits in diesem Artikel erläutert. Sie mischt frische Himbeeren unter, mir schmeckt die Kombination aus säuerlichen geriebenen Apfeln, süßen Weintrauben und knackigen Haselnüssen am besten.

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Zum Grillen: Schrats Schmortomaten & Knoblauchpilze

Antipastiplatte mit SchmortomatenMit seinen Rezepten und Beiträgen belegt Schrat beim Chefkoch Platz 1 der Mitglieder-Rangliste.  Das hat er auch verdient, finde ich – denn anders als andere Titelaspiranten liefert er nicht nur Masse, sondern Klasse. Seine Forumsbeiträge bestehen nicht nur aus “finde ich auch” und seine Rezepte sind durchweg pfiffig und kommen ohne Tüte aus. Auch seine Schmortomaten haben mich nicht enttäuscht: Eigentlich supersimpel, aber hocharomatisch, irgendwie Italien im Miniformat. Die Antipasti-Platte zum Grillen wurde komplettiert von Rikes Knoblauch-Champignons, schon länger ein Sommer-Standard bei uns, und marinierten Zucchini-Scheiben.

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Resteverwertung 2: Frozen Joghurt

Amarena Frozen JoghurtDie Kette der Resteverwertung setzt sich fort: Nachdem ich von den Super Chunk Cookies gesüßte Kondensmilch übrig hatte, habe ich Kaffee Creme Brulees zubereitet. Unglücklicherweise wurden dabei aber vier Eigelb benötigt, woraufhin nun vier Eiweiß ihrer Verwendung harrten. Kein Problem: Paulchens Meringue Coffee Cake steht schon seit langem auf meiner Nachbackliste (vor allem weil Astrid mir liebenswerterweise Kastanienmehl geschickt hat!), aber die vermutete Dose Kastanienpüree konnte ich im Vorratsschrank leider nicht wieder finden. Also landeten die Eiweiß im Frozen Joghurt – in der Amarenakirsch-Version, ach, eigentlich in jeder Version ein Favorit der Kinder.  Wer auf Kalorien achtet, verwendet statt Zucker Süßstoff – sollte dann aber auch auf Amarenakirschen oder Beigaben wie Marshmallows, Nüsse, Bananen verzichten. Diätetisch unbedenklich sind dagegen TK-Beeren oder anderes frisches Obst. Hatte ich eigentlich schon gesagt, dass bei der Zubereitung des Frozen Joghurt 500 ml “Molke” als Rest anfielen? Keine Sorge, die verwerte ich nicht ;-)

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Blogevent “Weiß wie Schnee”: Tunfisch-Tramezzini

Tunfisch-TramezziniIn unseren Breiten (Westfalen) ist der Schnee inzwischen grauem Nieselregen gewichen. Die Sichtweite beträgt um 50 Meter, Wolken schweben quasi direkt über dem Erdboden. Da verbietet sich der Gedanke an ein Picknick eigentlich von selbst, aber genau das kam mir in den Kopf, als ich diese Tunfisch-Tramezzini für das Blogevent “Weiß wie der Schnee” zubereitet habe. Klar schmeckten diese italienischen Sandwiches auch jetzt als Abendessen, aber perfekt wären sie vermutlich im Juni/Juli – zusammen mit einem Rucola-Parmesansalat, Schüsselchen mit Antipasti, frischem Ciabatta, einem leckeren Rotwein. Irgendwo auf einer einer karierten Decke im lichten Schatten sitzend, Pause machend nach einer 30-Kilometer-Radtour entlang unseres Flüsschens Bocholter Aa… Man wird ja schon mal träumen dürfen :-)

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Osterrezept zu Weihnachten: Lachsterrine mit Ei

Lachsterrine Boodschappen (auf deutsch Einkaufen) ist das Kundenmagazin meines Lieblingssupermarktes Jumbo im benachbarten Winterswijk. Meine Niederländisch-Kenntnisse sind zwar nur so lala, aber für’s Übersetzen von Rezepten reichen sie, vor allem wenn “iets lekkere fotos” meinen Appetit angeregt haben. Die Lachsterrine mit Ei stammt zwar aus der Osterausgabe, aber auch als weihnachtliche Vorspeise fand ich sie sehr gut – und toll ist sie sicherlich beim Brunch. Weil die Lachs-Auskleidung der Kastenform immer wieder in sich zusammen sackte, habe ich kurzerhand nur einige Scheiben auf den Boden gelegt und den restlichen Räucherfisch in Würfelchen in die Masse gegeben. Das sah vielleicht nicht ganz so schon aus wie auf der Webseite, aber ersparte mir frustiges Gefriemel.

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