Archiv für ‘Sonstige Rezepte’ Kategorie:
Resteverwertung 2: Frozen Joghurt
Die Kette der Resteverwertung setzt sich fort: Nachdem ich von den Super Chunk Cookies gesüßte Kondensmilch übrig hatte, habe ich Kaffee Creme Brulees zubereitet. Unglücklicherweise wurden dabei aber vier Eigelb benötigt, woraufhin nun vier Eiweiß ihrer Verwendung harrten. Kein Problem: Paulchens Meringue Coffee Cake steht schon seit langem auf meiner Nachbackliste (vor allem weil Astrid mir liebenswerterweise Kastanienmehl geschickt hat!), aber die vermutete Dose Kastanienpüree konnte ich im Vorratsschrank leider nicht wieder finden. Also landeten die Eiweiß im Frozen Joghurt - in der Amarenakirsch-Version, ach, eigentlich in jeder Version ein Favorit der Kinder. Wer auf Kalorien achtet, verwendet statt Zucker Süßstoff - sollte dann aber auch auf Amarenakirschen oder Beigaben wie Marshmallows, Nüsse, Bananen verzichten. Diätetisch unbedenklich sind dagegen TK-Beeren oder anderes frisches Obst. Hatte ich eigentlich schon gesagt, dass bei der Zubereitung des Frozen Joghurt 500 ml “Molke” als Rest anfielen? Keine Sorge, die verwerte ich nicht
Blogevent “Weiß wie Schnee”: Tunfisch-Tramezzini
In unseren Breiten (Westfalen) ist der Schnee inzwischen grauem Nieselregen gewichen. Die Sichtweite beträgt um 50 Meter, Wolken schweben quasi direkt über dem Erdboden. Da verbietet sich der Gedanke an ein Picknick eigentlich von selbst, aber genau das kam mir in den Kopf, als ich diese Tunfisch-Tramezzini für das Blogevent “Weiß wie der Schnee” zubereitet habe. Klar schmeckten diese italienischen Sandwiches auch jetzt als Abendessen, aber perfekt wären sie vermutlich im Juni/Juli - zusammen mit einem Rucola-Parmesansalat, Schüsselchen mit Antipasti, frischem Ciabatta, einem leckeren Rotwein. Irgendwo auf einer einer karierten Decke im lichten Schatten sitzend, Pause machend nach einer 30-Kilometer-Radtour entlang unseres Flüsschens Bocholter Aa… Man wird ja schon mal träumen dürfen
Osterrezept zu Weihnachten: Lachsterrine mit Ei
Boodschappen (auf deutsch Einkaufen) ist das Kundenmagazin meines Lieblingssupermarktes Jumbo im benachbarten Winterswijk. Meine Niederländisch-Kenntnisse sind zwar nur so lala, aber für’s Übersetzen von Rezepten reichen sie, vor allem wenn “iets lekkere fotos” meinen Appetit angeregt haben. Die Lachsterrine mit Ei stammt zwar aus der Osterausgabe, aber auch als weihnachtliche Vorspeise fand ich sie sehr gut - und toll ist sie sicherlich beim Brunch. Weil die Lachs-Auskleidung der Kastenform immer wieder in sich zusammen sackte, habe ich kurzerhand nur einige Scheiben auf den Boden gelegt und den restlichen Räucherfisch in Würfelchen in die Masse gegeben. Das sah vielleicht nicht ganz so schon aus wie auf der Webseite, aber ersparte mir frustiges Gefriemel.
Nachgemacht: Halbgetrocknete Tomaten a la Nigella
Dass sich aus den kleinen roten Wasserbällchen (im Supermarkt gern Kirschtomaten genannt) tatsächlich Geschmack herausholen lässt, hatte Claudia von Fool for Food hier schon beschrieben. Das Rezept, im Original von Nigella Lawson, kam mir gerade recht, um zwei Schälchen Sonderangebotsware zu verwerten und die Antipasti-Tafel zu vervollständigen. Wie Claudia habe ich etwas Zucker auf die Tomaten gegeben, zusätzlich aber auch noch Knoblauchscheibchen. Köstlich - zur Nachahmung empfohlen!
Zum Grillen: Rosmarin-Focaccia mit mediterraner Butter
Mit Kartoffeln in Hefeteig habe ich allerbeste Erfahrungen gemacht: Sowohl Zimtschnecken als auch Mini-Cornetti wurden superlocker und blieben lange feucht. Und auch beim Rosmarin-Focaccia von der Chefkoch-Webseite funktionierte es - obwohl ich zum Thema “feucht bleiben” eigentlich nichts sagen kann. Das luftige Brot wurde beim Grillen nämlich so schnell verzehrt, dass es nicht einmal richtig kalt wurde und die würzige mediterrane Butter (ursprünglich von essen & trinken) darauf schmolz… Zur Nachahmung ausdrücklich empfohlen!
Mächtig mächtig: Erdnussbuttereis “Elvis”
Eigentlich ist bei uns niemand Elvis-Fan. Mann und Kinder hören Pop und Techno, Mutter schwankt wahlweise zwischen Klassik und Metal, am liebsten beides zusammen. Wenn ich auch Elvis’ Musik nicht besonders mag und seine Filme schmalzig finde, so fasziniert mich doch seine Biographie: Wieder ein so Multitalent, dass sich auf tragische Weise selbst zugrunde gerichtet hat. Neben seiner Drogensucht waren seine Essgewohnheiten nicht unschuldig daran: Der späte Elvis aß nicht, er fraß - und zwar hauptsächlich Fettiges und Ungesundes. All das sollte niemanden davon abhalten, dieses köstliche Erdnussbuttereis zu probieren: Supercremig nach einem Grundrezept der Ben & Jerry’s-Kette. Nach Elvis habe ich es benannt, weil meine Kinder es besonders gerne mit Bananenscheiben mögen - eine Kombination, die der King am liebsten als Sandwich verzehrte.
Nachgemacht: Quark-Marillen-Knödel
Unser örtlicher Gemüsehändler hatte vorgestern niedliche, höchstens flummi-große Zuckeraprikosen in der Auslage. In meiner Begeisterung nahm ich gleich ein ganzes Kilo mit nach Hause, nur um nach dem Genuss von zehn, zwölf Stück festzustellen, dass die Dinger pappsatt machen. Wohin also mit dem Rest? Bei Titi Laflora hatte ich ein Rezept für Marillenknödel gesehen (ursprünglich von esskultur.at), das mich trotz nicht vorhandener Knödelerfahrung sehr lockte. Vor meinem geistigen Auge sah ich zwar siedendes Wasser, in dem sich klebriger Teig zu Mehlschwaden wandelte beziehungsweise flummigroße Bälle flummiartiger Konsistenz. Doch die fluffigen Gebilde hielten und schmeckten wundervoll. Der leicht säuerliche Teig harmonierte hervorragend mit den zuckersüßen Aprikosen und Zimt-Zucker-Brösel sind sowieso himmlisch! Allerdings machen auch Mehlspeisen bekanntlich pappsatt, so dass sich die Aprikosenzahl durch dieses süße Abendessen für 5 gerade einmal um 16 verminderte. Mindestens doppelt so viel warten aber noch in der Tüte! Es wird also noch eine Zuckeraprikosen-Fortsetzungsgeschichte geben…
Garten-Koch-Event: Pflaumenkonfitüre mit Rotwein
Der alte Pflaumenbaum in Garten meiner Eltern trägt in diesem Jahr nicht wirklich. Das ist einerseits schade, denn nun muss ich im Supermarkt nach richtig reifen Früchten Ausschau halten. Andererseits “entgeht” mir eimerweises Entsteinen und die Überlegung, was ich mit den wenig haushaltsgerechten Mengen noch alles anfange. Aus einer solchen Rekordernte vergangener Jahre stammt auch das Rezept für die Pflaumenkonfitüre mit Rotwein, die ich als Beitrag für das Garten-Koch-Event Pflaumen im Gärtnerblog melde. Gefunden habe ich es in einem Heftchen von Kölln Zucker, das ich mal irgendwo aufgegabelt habe, man kann es sich aber auch kostenlos zuschicken lassen. Ich koche diese würzige Konfitüre schon seit Jahren - vor allem zur Freude meines Mannes, der das herbere und wenig süße Pflaumenmus nicht so gerne isst.
Zum Ende der Grillsaison: Feta-Creme
Zum Auftakt der Grillsaison gab’s bei mir Zupfbrot, zum (gefühlten) Abschluss der Grillsaison bei Nieselregen und 18 Grad habe ich Paprika-Feta-Creme zubereitet - zum wiederholten Mal. Genau wie das Zupfbrot (das auch bei Petra gut angekommen ist, schön!) lässt der würzige Aufstrich das Fleisch auf dem Rost manches Mal vergessen. Er schmeckt “wie vom Türken” (wo ich ihn allerdings ausgesprochen kostspielig finde) und passt gut zu Brot und eingelegtem Gemüse. Ich schmecke ihn mit Pul Biber (Paprikaflocken vom türkischen Gemüsehändler) pikant, aber nicht zu scharf ab.
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Ein Frühstück mit Stars & Stripes
Statt eines kulinarischen Länderabends, mit dem wir uns üblicherweise nach dem Urlaub bei den zahlreichen Haus-, Garten- und Haustiersittern unseres “Anwesens” bedanken, gab’s diesmal ein Länderfrühstück - denn die amerikanische Küche hat vor allem, was Frühstücksspezialitäten angeht, eine Menge zu bieten. Da gibt’s Herzhaftes wie Rührei mit Speck oder Süßes wie French Toast mit Ahorn- und Orangensirup. Schlichtes Backwerk wie Bagel lässt sich durch Räucherlachs oder raffinierte Frischkäse-Aufstriche aufpeppen. Ich hoffe, den Gästen hat’s so gut geschmeckt, dass sie auch im nächsten Jahr Kübelpflanzen wässern, Pferdestall ausmisten, Hunde Gassi führen oder Katze füttern

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