Aus dem Slowcooker: TexMex-Auflauf mit Quinoa

Enchilada-Auflauf

„Mit Fleisch dazu wäre das gar nicht schlecht,“ urteilt der carnivore Gatte, der am liebsten Braten oder Pulled Pork ohne Beilagen, Brot oder Salat isst. Sorry – ich muss widersprechen: Auch „mit ohne Fleisch“ – wie der Westfale sagt – ist dieser TexMex-Auflauf aus dem Slowcooker großartig. Er hat gerade die richtige Würze und eine leckere Textur: In cremigem Quinoa verbergen sich sanfte Bohnen und knackige Maiskörner, obenauf eine fädenziehende Käseschicht… Das Gericht ist in Minutenschnelle zubereitet und lässt sich sehr gut in der Mikrowelle portionsweise aufwärmen. Und ja – man könnte natürlich auch ein Steak dazu braten oder Pulled Pork dazu reichen :-) Mir hat ein grüner Salat gereicht. Weiter lesen

Lecker snacken: Bärlauch- und Pizzaschnecken

Pizza- und Bärlauch-Schnecken

„Ach, da macht man einfach einen Hefeteig“ ist ein Satz, mit dem ich ab und an aufgezogen werde. Ich hatte das so dahin gesagt, als mich jemand nach dem Rezept meines Zupfbrotes fragte und schaute daraufhin in große Augen: Hefeteig, einfach? Ja, ich finde, Hefeteig ist einfach – supereinfach sogar, so lange man die Hefe nur mit maximal lauwarmen Zutaten zusammen bringt und dem Teig genug Zeit zum Gehen gibt. Weiter lesen

Slowcooker-FAQ zu Geräten, Zubereitung, Rezepten

Topfgröße

Was Sie schon immer wissen wollten, aber nie zu fragen wagten :-) In diesem Artikel habe ich die Antworten auf Slowcooker-Fragen zusammen getragen, die vor allem von Crocky-AnfängerInnen häufig gestellt werden. Zu vielen Themen habe ich schon etwas geschrieben, das ist allerdings quer durch diesen Blog verstreut. Daher habe ich hier nochmals alles zusammen getragen.

Weiter lesen

Pleiten, Pech & Pannen: Sellerie-Kartoffelpüree aus dem Slowcooker

Sellerie-Kartoffelpüree

Gut, ich bin Perfektionistin. Insofern würde manche(r) dieses Sellerie-Kartoffelpüree aus dem Slowcooker gar nicht als Misserfolg bezeichnen – vor allem, wenn der/die sonst sein KaPü aus Fertigflocken anrührt. Ich aber lege Wert auf schneeweisses, ganz glattes Püree – und hier stören mich dunkle Flöckchen (die Milch setzt am Rand an) und winzigkleine Klümpchen, die vermutlich daher rühren, dass manche Kartoffelstückchen eben doch nicht so weich waren wie andere. Das gibt Abzüge in der B-Note, wogegen die A-Note (der Geschmack) uneingeschränkt positiv ausfiel. Damit hätte ich gar nicht gerechnet, weil die Milch während des Kochens auch noch ausflockte, aber glücklicherweise nicht sauer wurde. Fazit: Lecker war’s schon, dieses milde Püree – aber ich glaube, ich bereite das weiterhin lieber auf dem Herd zu.

Weiter lesen

Souvenirs in der Küche: Huhn mit Cashewnüssen

Cashew Chicken

4. Geburtstags-Blog-Event - Souvenirs in der KücheThailändische Küche mochte ich schon gerne, als ich nur die (eingedeutschte) Version vom „Thailänder“ aus der Nachbarstadt kannte. Nun hatte ich Gelegenheit, durch Thailand zu reisen und thailändisch so zu essen, wie Thailänder es in Thailand kochen – an winzigen Esständen, an total sauberen oder auch sehr suspekt aussehenden Garküchen, in Hotelrestaurants, auf Booten, in Zügen, am Strand. Und was ich da bestellt und serviert bekommen habe, hat mich in keinem einzigen Fall enttäuscht – im Gegenteil: Es war mindestens lecker, meist sogar superlecker oder gar „boah, Wahnsinn“… Die Aromenfülle der Thaiküche ist wirklich einzigartig! Weiter lesen

Die Küche bleibt kalt…

route… denn sowohl Verlagsleitung, Redaktion und Materialbeschaffung (ich) als auch Vertrieb, Verpackung und Rechnungswesen ( meine Schwägerin Steffie) machen Urlaub! Von Ende Februar bis Ende März sind wir mit dem Rucksack dem Rollkoffer in Kambodscha, Thailand, Malaysia und Singapur unterwegs. Wir werden Angkor Wat und den James Bond Felsen sehen, Street Food kosten, Cocktails in einer Skybar in Bangkok schlürfen und Slowcooker Slowcooker sein lassen 😉

Buchbestellungen wickelt eine nette Kollegin während unserer Abwesenheit ab – Fragen zum Thema Crockpot werde ich aber erst nach meiner Rückkehr wieder beantworten können. Bis dahin!

Zum Valentinstag: Himbeer-Mascarpone-Torte

Himbeer-Mascarpone-TorteSie ist NICHT herzförmig, hat KEINE Herzchen-Verzierung und die Farbe Rosa kommt auch NICHT vor. Was diese Torte zur Valentinstags-Torte macht, ist schlichtweg die Tatsache, dass sie am Valentinstag serviert und verzehrt wurde. Und zwar weil meine Mutter seit Jahr und Tag – genau 75 davon,  Jahre natürlich, nicht Tage! – am Valentinstag Geburtstag hat. Das macht den Besuch im Blumenladen zeitraubend und die Blumensträuße teuer. Als Kind und Jugendliche hat mich das mehr gestört als heute (da musste ich die Blumen noch vom knappen Taschengeld zahlen)  – aber trotzdem schenke ich lieber eine Torte als überteuerte und überlagerte Gebinde. Die gibt es dann zwei Wochen später, zum besseren Kurs und wenn die ersten Geburtstags-Blumensträuße verblüht sind :-)

Weiter lesen

Aus dem Slowcooker: Wiener Saftgulasch

Wiener Saftgulasch

Es ist schon komisch: Ich habe Staaten wie Ecuador, Estland, Ägypten oder Indonesien bereist. Im Nachbarland Österreich war ich bislang aber nur ein einziges Mal – wie ich hier schon beschrieben habe. Wieso eigentlich? Die Landschaften sprechen mich an, die Küche spricht mich an, die Sprache spreche ich – aber vermutlich hebe ich mir die „Nachbarschaft“ unbewusst für spätere Zeiten auf, wenn vier Wochen Asien mit dem Rucksack (äh, Reisetasche auf Rollen) zu anstrengend werden sollten. Weiter lesen

Blogevent „Typisch Österreich“: Marillenknödel

Marillenknoedel

Blog-Event CV - Typisch Österreich - Typisch Salzburg (Einsendeschluss 15. Februar 2015)Es ist sehr anmaßend von mir, etwas „typisch Österreich“ zu nennen – ich habe das Nachbarland genau einmal in meinem Leben betreten (ich war drei Tage in Wien). Woher soll also ausgerechnet ICH wissen, was typisch Österreich oder erst recht typisch Salzburg (so heisst das Motto von Zorras neuestem Blogevent, ausgerichtet von den Mädels von Salt and the City) ist? Was ich aber genau weiß: Ich liebe warme, süße Hauptgerichte – es gibt im Winter (ach, eigentlich immer) nichts besseres als irgendetwas Hefiges, Buttriges, Cremiges, Fruchtig-Teigiges, das  einem den Magen mit einem wohligen Klumpen total unnützer Kohlehydrate füllt. Typisch österreichische Mehlspeisen eben.

Um diese auch 1000 Kilometer nordwestlich von Wien genießen zu können, habe ich mir schon vor Jahren den goldenen Plachutta (AMAZON-LINK) zugelegt, dem meine Familie außer diversen Strudeln auch ein göttliches Saftgulaschrezept verdankt. Und Marillenknödel bereite ich seit Jahren nach einem Kombi-Rezept zweier österreichischer Foodbloggerinnen (Katharina Seiser und Titi Laflora) zu, das wiederum auf Plachutta basiert.

Weiter lesen

Leserrezept von Diana: Kartoffelschalenbrühe

Kartoffelschalenbrühe aus dem SlowcookerBrühe aus Kartoffelschalen – knirscht einem da nicht der Sand zwischen den Zähnen? Und wie schmeckt das überhaupt? Sehr aromatisch und fein, sagt Diana, die mir dieses Rezept geschickt hat. Sie hat es aus einem vegetarischen Kochbuch von Anna Thomas – einer Autorin, die sich schon Mitte der 70er mit dem Thema Vegetarismus beschäftigt hat, lange bevor es „Trend“ wurde!

Bio-Kartoffeln – und zwar super-sauber geschrubbte – sollten es für dieses Rezept schon sein, sagt Diana. Dann aber kann man die vermeintlichen „Reste“ noch einer sinnvollen Verwendung zuführen. Die resultierende Brühe ist ziemlich klar, hellbraun und schmeckt relativ kräftig. Die Autorin schreibt dazu, dass man das Ganze, gut gewürzt, als Vorsuppe servieren kann, man könne auch das Gemüse durch ein Sieb streichen und sie cremig servieren. „Ich habe lieber einen Fond daraus gemacht, der sich prima auch als Saucengrundlage ereignet. Schmeckt übrigens hervorragend zum Putenbrustrezept vom Crockyblog!“

Weiter lesen