10 Fragen: Ist Crockpot-Kochen etwas für mich?

twitterNach jahrelangem Schattendasein scheint der Slowcooker jetzt einen (kleinen) Siegeszug zu starten: Es gibt ihn beim Discounter zu kaufen (Tchibo & Lidl), neue Hersteller (Andrew James, Lakeland) gesellen sich zu Morphy Richards und Rival, die Facebook-Crockpot-Gruppen (siehe hier) wachsen enorm. Unter die Begeisterung, die sich bei vielen breit macht, mischt sich vereinzelt auch Enttäuschung. Deswegen möchte ich in diesem Artikel nochmals genau darlegen, für welche “Kochcharaktere” der Crockpot geeignet ist. Die Stärken und Schwächen des Gerätes hatte ich ja schon früher einmal erklärt. Weiter lesen

Aus dem Slowcooker: General Tsos Hühnchen

generaltso

General Tso, mache Meldung zur aktuellen Gefechtslage: Sie haben den Crockpot erobert. Seit langem huldigt man Ihnen in den Chinarestaurants der Welt als machtvolle Persönlichkeit der kulinarischen Weltgeschichte. Man mariniert, fritiert und röstet in stählernen Woks, damit sich in Ihrem Namen zartes Huhn mit einer überaus köstlichen süß-sauer-salzig-scharfen Sauce verbindet. Doch nun sind Sie siegreich auch in meine Küche eingezogen, in der es gar keinen Wok gibt – dafür einen Slowcooker. Nach einem perfiden Angriff Ihrer Adjutantin Tiffany von Creme De la Crumb, die mich mit einem Sperrfeuer unwiderstehlicher Foodfotos belegte, ergab ich mich und bereitete – gegen innere Überzeugung – ein Schnellgericht im Langsamkocher zu. Das Ergebnis war die bedingungslose Kapitulation meiner Zweifel und der grandiose Sieg von “General Tso’s Slow Cooker Chicken”. General, ich übergebe Ihnen hiermit die Herrschaft über meinen Crockpot – auf dass Sie häufig hier zu Gast sein mögen! Weiter lesen

New! Improved!! Die eBooks zum Thema Slowcooker

eBook TitelansichtErinnert sich hier noch jemand an die Zeiten, als Webseiten quasi dreimal gebaut werden mussten – für Netscape, für den Internet Explorer und für Opera? Glücklicherweise ist bei den Browsern die Zeit der eigenen Spezifikationen-Süppchen weitgehend vorbei. Seine Wiedergeburt feiert der Formatwirrwarr bei eBooks. Amazon will nur .mobi, ach nee, die neueren Kindles nehmen auch .azw oder .kf8. Tolino Shine kann auch PDF anzeigen, für Apple-Geräte und andere Reader liefert man am besten ein .ePub. Das erstellt, formatiert und bebildert man in einem Programm wie Sigil – und freut sich einen Wolf, wie einfach das geht und wie gut es aussieht. Diese Freude hält genauso lange, bis man den Entwurf tatsächlich mal auf einen eBook-Reader lädt. Die nette “Kreideschrift” der Headlines – verschwunden. Das schöne Grün, die Punktelinien? Weg. Die grau unterlegten Kästen mit Symbol-Bildchen – nett anzusehen im Vorschaufenster des Programms, auf dem Kindle? Fehlanzeige. Im iPad sind sie da, allerdings so vergrößert, dass die Zeilenumbrüche sind mehr hinhauen.

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Nachlese: Das Weihnachtsmenü 2014 in Bildern

http://www.chefkoch.de/rezepte/1540431260282175/Joghurt-Bombe.html

“Wir nehmen nächstes Jahr wieder einen!” Im Überschwang der Gefühle, endlich einen freilaufenden XXL-Truthahn als Weihnachtsbraten ergattert zu haben, hatte ich im Dezember 2013 dem Biobauern gleich für 2014 zugesagt. Das war, bevor ich wusste, was es mit sich bringt, einen Riesenvogel zuzubereiten. Nun, aus der Nummer kam ich nicht mehr raus – also gab es in diesem Jahr wieder Truthahn, zur Freude der Mitesser, für mich mit den bereits geschilderten logistischen Herausforderungen. Die erheblichste: An einem Feiertag um sechs (!) Uhr aufstehen, damit der Vogel um sieben in den Ofen wandern konnte. Die Ära XXL-Pute (diesmal hatte sie 12 Kilo) findet damit definitiv ihren Abschluss. Im nächsten Jahr gibt’s was handlicheres – Medaillons vom Schwein,  Shrimps auf Pasta, Zürcher Geschnetzeltes. Hauptsache, die Garzeit überschreitet keine 15 Minuten :-)

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Das Weihnachtsdessert: Bratapfelparfait

bratapfelparfait

Vorbereitung ist alles, wenn um (Weihnachts-)Menüs geht, finde ich. Denn wie sonst soll man stressfrei 14 Personen bewirten? Also koche ich im Prinzip schon seit gestern für das Festessen, bei dem am Freitag ein 12-Kilo-Truthahn auf den Tisch kommt. Die Cranberry-Sauce ist fertig, der Riesenvogel taut im Kühlschrank auf, die Suppenbasis (ohne Fischeinlage) wird morgen aufgesetzt und gerade ist das Dessert in den Tiefkühler gewandert. So erledige ich immer mal wieder ein bisschen, so dass ich am Freitag im Prinzip nur noch den Truthahn brate, Bohnenauflauf und Herzoginkartoffeln fertig backe. Jaja, “nur noch” ist relativ – aber für mich ist das stressfrei ;-) Und damit es so bleibt, habe ich ein Dessert gewählt, das im Tiefkühler auf seinen Auftritt wartet. Das Bratäpfelparfait (im Original vom Chefkoch) ist ein echter Keeper! Auf dem Foto oben habe ich Karamelläpfel, Mini-Marzipankartoffeln und gesalzene Karamellsauce dazu gegeben, Sahne und Eierlikör schmecken aber auch hervorragend! Weiter lesen

Aus dem Slowcooker: Super-cremige heiße Schokolade

Heiße Schokolade aus dem Slowcooker

Warum im Slowcooker heiße Schokolade zubereiten? Geht das nicht genausogut auf dem Herd? Klar geht das – aber stellen Sie sich vor: [Traummodus an] Sie haben mit der ganzen Familie einen stundenlangen Weihnachtsspaziergang durch die idyllisch verschneite Winterlandschaft unternommen. (Wenn Sie sich schon ins Traumland begeben, dann richtig. Wer will schon mit nörgelnden Kindenr durch den Dauerregen eilen?) Nun kommen Sie heim ins warme Haus. In der Küche warten zwei Slowcooker auf Sie, einer mit dunkler heißer Schokolade, der andere mit weißer heißer Schokolade mit interessanten Gewürzaromen. Beide dampfend-heiß und super-cremig, wobei ein Klecks kalte Schlagsahne oder einige Marshmallows das absolute Tüpfelchen auf dem I, äh S, bilden. Herrlich, oder? [/Traummodus aus] Weiter lesen

Kulinarischer Adventskalender: Cowboy Beans vs. Zuckerkoma

Cowboy Beans aus dem Slowcooker

Türchen 10, kulinarischer Adventskalendertuerchen10>> Zehn Jahre lang veranstaltet Zorra nun schon den kulinarischen Adventskalender – gibts das Internet überhaupt schon so lange, fragt sich Puhls Kitchen. Sogar noch länger, Olga – Zorra bloggt seit September 2004 und der Crockyblog hier stammt auch schon aus dem Jahr 2006 :-) Als uralt-gediente Foodbloggerin freut es mich sehr, dass Zorra mich das Türchen Nummer 10 öffnen lässt – und schaut unbedingt hier nach, was es schon zu entdecken gab und bis zum 24. noch zu entdecken gibt! Wer aufmerksam mitliest und Fragen richtig beantwortet, kann tolle Preise gewinnen.<< Weiter lesen

Geschenke aus der Küche: Fudge hell und dunkel

Hellder Fudge aus dem Slowcooker Dunkler Fudge aus dem Slowcooker

Fudge ist ein toffeeartiges  Konfekt, das aus der britischen/amerikanischen Küche stammt. Echter Fudge wird aus viel, viel Zucker mit Sahne oder Butter gekocht, bis eine bestimmte Temperatur erreicht ist. Dafür braucht es ein spezielles Zuckerthermometer, Geduld und Frustrationstoleranz, denn es ist nicht selten, dass die Masse später nicht hart oder eben zu hart wird. Deswegen haben findige Hausfrauen in den USA schokoladige “easy fudges” entwickelt – und die allereinfachsten werden bei ganz sanfter Hitze im Slowcooker hergestellt. Nach dem Abkühlen lässt sich die Masse aus viel Schokolade, gesüßter Kondensmilch und leckeren weiteren Zutaten wie Nüssen, Likören oder auch Erdnussbutter in kleine Würfel  schneiden. In hübsche Zellophantüten verpackt, machen sich die Fudges sehr gut als kleines Geschenk aus der Küche  – und sind dabei viel schneller hergestellt als Trüffelpralinen! Weiter lesen

Erschienen & bestellbar: “Slowcooker vegetarisch”

."Slowcooker vegetarisch" ist erschienen

Ja, das ist schon praktisch, Kochbücher im Autorenteam zu schreiben :-) Man bekommt frühzeitig Feedback auf seine Texte, kann Arbeitsessen veranstalten und kopiert die Beschreibungstexte einfach von der Co-Autorin :-)

Ich zitiere also Ulrike Küchenlatein: “Die Ideensammlung für dieses Kochbuch begann vor über einem Jahr, als ich anfing, Slow Cooker Rezepte, die ohne Produkte vom geschlachteten Tier auskommen, einmal in einem Blogbeitrag zusammenzufassen. Die Kommentare zu diesem Beitrag legten den Gedanken an ein solches Kochbuch nahe. Weiter lesen

Geschenke aus der Küche: Orangen-Zimt-Trüffel

Orangentrüffel selbst gemacht

Im nächsten Leben werde ich bekanntlich Partyservice – oder doch lieber Chocolatier? Seitdem ich vor einigen Jahren für eine Kochzeitschrift den Artikel “Pralinenherstellung für Dummies” geschrieben habe, erfasst mich einmal pro Jahr das Trüffelfieber. Ich kaufe dann kiloweise gute Kuvertüre und reserviere ein ganzes Wochenende dafür, Schokomassen zu rühren, Schoko-Hohlkörper zu füllen, in noch mehr Schokolade zu rollen und schließlich mit – richtig geraten! – Schokolade zu verzieren. Am Ende dieser Schoko-Orgie ist mir kotzübel (schon mal versucht, bei der Pralinenherstellung nicht ständig zu schlecken?) und ich schwöre, mir das nie wieder anzutun. Wie konsequent ich das durchziehe, sieht man an meinem neu entwickelten Trüffel-Lieblingsrezept, ein Musterbeispiel für Danielas White Chocolate Wochen. Die beliebte Kombination Orange + dunkle Schokolade finde ich übrigens absolut gruselig, aber weiße Schokolade und Orange zusammen sind unglaublich lecker… Weiter lesen