Aus dem Slowcooker: Bayrisch Kraut

Bayrisch Kraut

Sauerkraut und Eisbein sind wohl DAS typisch deutsche Essen (zumindest, wenn man Ausländer fragt). Nun, dann bin ich keine typische Deutsche – ich hasse Sauerkraut und so fettiges Schweinefleisch am Knochen bekomme ich schon gar nicht runter 😉 Statt Sauerkraut gibt es bei uns zu deftigen Speisen – zum Beispiel Krustenbraten oder Bratwurst – dann schon eher Bayrisch Kraut, eine Art Schmorkohl. Den habe ich jetzt für den Slowcooker nachgebastelt – sehr erfolgreich, wie ich finde. Der Geschmack war wunderbar – aber der Geruch in der Wohnung ausgesprochen durchdringend. Daher mein Tipp: Den Topf raus setzen, zum Beispiel in die Garage oder auf den Balkon. Weiter lesen

Aus dem Slowcooker: Rotweinpflaumen

rotweinpflaumen

Der Slowcooker als tolles, kleines Hilfsmittel für den Herbst und die Erntezeit? Ich hätte es irgendwie nicht geglaubt. Ist aber so – zumindest, wenn es einem darum geht, zwischendurch ein bisschen Obst zu zum Schnellverzehr verarbeiten. So sind in meiner Küche schon Apple Butter, Quitten-Apfel-Mus, Ingwerbirnen, Pfirsichmarmelade, Pflaumenmus, Lemon Curd und Cranberry-Sauce im Crocky entstanden. Und eben auch diese köstlichen Rotweinpflaumen, die sehr lecker über Grießpudding oder Eis schmecken.

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Braucht man das? Temperaturmessungen

Braucht man das?“ ist eine neue Serie, die ich in lockerer Form hier veröffentlichen möchte. Dabei stelle ich Geräte, Zubehör, Rezepthefte, Rezepte und was-auch-immer-vor, das mir unter die Augen kommt und etwas mit dem Slowcooker zu tun hat.

Temperaturen messen

Was ist das?

„Hilfe – nach sechs Stunden hatte mein Slowcooker 93 Grad. Ist das Gerät kaputt und muss ich es zurück schicken?“ Neuerdings bekomme ich hier, in Mails oder in den Slowcooker-Fangruppen bei Facebook immer öfter Fragen zu angeblich richtigen oder falschen Temperaturwerten beim Langsamkochen. Weiter lesen

Halloween-Special: Kürbissuppe aus dem Slowcooker

Das Korrekturlesen und Buch-Rausbringen fordert seinen Tribut: Es hat schon fast zwei Monate kein neues Slowcooker-Video gegeben. Ha, aber als Entschädigung kommt jetzt ein echter Knüller (sag ich jetzt mal so und lobe mich selbst): Das Halloween-Special von „Langsam kocht besser“ zeigt nämlich in 60 Sekunden, wie ihr eine tolle Kürbislaterne schnitzt und aus dem Kürbisfleisch anschließend eine scharf-würzige Kürbissuppe kocht. Seht selbst:

Hier nochmal die komplette Zutatenliste

1 – 1,2 kg Kürbisfleisch (Butternut, Pumpkin, Hokkaido, auch gemischt), zerkleinert
2 EL Ghee oder Butterschmalz
1 Knoblauchzehe, zerdrückt
1 Stück Ingwer, 2 cm, in Würfelchen
2 Zwiebeln, gehackt
Salz, Pfeffer
1/2 TL Kurkuma
1 – 2 TL Garam Masala
Chiliflocken nach Geschmack
1 l Gemüsebrühe
400 ml Kokosmilch
Senfkörner und Koriander zum Garnieren
(berechnet für den 4,5- l-Topf, Garzeit 3,5 h auf HIGH oder 7 h auf LOW)

Apropos Topf: Der passt natürlich farblich wie die Faust aufs Auge zur Kürbissuppe! Es handelt sich dabei um einen 4,5-l-Topf der Marke Emerio, und wird meines Wissens nach in Deutschland bisher erst von einem Händler vertrieben. Das Gerät hat einen Keramiktopf und zählt eher zu den „Heißblütern“ – soll heißen, bei den Garzeiten auf LOW und HIGH landen Sie vermutlich am unteren Rand des Spektrums. Die Verarbeitung ist gut und das Gerät mit 34 Euro ausgesprochen günstig.

 

 

 

 

Aus dem Slowcooker: Ingwerbirnen

Ingwerbirnen

So, jetzt alle mal bitte ein mitfühlendes „Ooooh“ für mich: Ich finde, manchmal habe ich es echt schwer. Zum Beispiel kann ich selten ein Rezept -zig mal kochen, sondern brauche Nachschub auf dem Blog – ergo probiere ich etwas Neues. Und das ist dann durchaus auch mal etwas, wonach die LeserInnen rufen, was mir persönlich aber weniger zusagt. Auftritt Ingwerbirnen: Ich liieeebe Birnen, gerne in Kombination mit Ahornsirup und Karamell, mit Zimt und Rotwein und als Kuchen sowieso. Aber Ingwer mag ich nicht – oder nur in homöopathischer Dosis. Die wird allerdings in schwedischen Ingefärspäron sowas von überschritten, dass ich dieses Obst nicht nochmal zubereiten werde. Aber Schwiegermama und mein Mann fanden die süß-würzigen Früchte großartig – zu Vanilleeis bzw. mit einem Klecks Sahnejoghurt. Zu herber Schokomousse passen die Birnen vermutlich auch – und sind ein toller Beitrag für den Crock-Pot® #Crocktober. Weiter lesen

Langsam kocht besser: Das Geburtstags-Blogevent


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Der Crockyblog hat Geburtstag! Vor (fast) genau zehn Jahren habe ich hier den ersten Artikel zum Thema Langsamkochen veröffentlicht. 709 Beiträge, 508 Rezepte und 19 Videos (sowie eine berufliche Umorientierung) später ist es doch wirklich Zeit für ein virtuelles Geburtstags-Buffet, oder? Das Thema – wie könnte es anders sein – lautet „Langsam kocht besser“. Ich würde mich total freuen, wenn ihr mitmacht und den Tisch füllt – genau wie viele von Euch in den vergangenen Jahren meine Seite gefüllt haben mit Kommentaren, Ideen, Anregungen oder Gastbeiträgen. Weiter lesen

Bratapfelkonfitüre aus dem Slowcooker

Bratapfelkonfitüre aus dem Slowcooker

Manches muss man auch mal gemacht haben, um zu wissen, dass man es nicht wieder macht. Ein Beispiel für diese These ist die Bratapfelkonfitüre nach USA-Art, für die ich ein paar übrig gebliebene Falläpfel im 1,5-l-Minicrocky verwertet habe. Ja, sie ist was geworden im Slowcooker – aber ich musste so oft rühren und den Garzustand kontrollieren, dass ich das Ganze arbeitssparender auf dem Herd erledigt hätte. Denn wenn ich nach etwas sehen muss und Sorge habe, es aus den Augen zu verlieren, dann habe ich das lieber in zehn Minuten als in drei Stunden hinter mir 😉 Weiter lesen

Kartoffel-Schinken-Zopf (Beilagenbrot)

Schinkenzopf

Übrig gebliebenes Kartoffelpüree gibt es bei mir zuhause nicht. Nicht, weil meine Familie das immer restlos aufisst – nein, im Gegenteil. Ich koche mit Absicht immer so viel, dass auf jeden Fall etwas übrig bleibt – denn übrig gebliebenes KaPü ist das „Wundermittel“ für jeden Hefeteig. Die Stärke darin macht Brote oder sogar süßes Gebäck wunderbar fluffig – und das bisschen Salz und Muskat schmeckt man überhaupt nicht, siehe Zimtschnecken oder auch Mini-Hörnchen.

Gleich Resteverwertung mal zwei ist der Kartoffel-Schinken-Zopf auf dem Bild oben: Hier habe ich KaPü und einige Scheiben leicht eingetrockneten Frühstücksspeck aufgebraucht – boah, Kinners, könnt ihr die Packung nicht mal ordentlich verschließen, wenn ihr was raus genommen habt??? Sei’s drum – hier in diesem Beilagenbrot zum Grillen machen sich die salzigen Stückchen wunderbar. Und zwar so gut, dass man wieder aufpassen muss, dass das lauwarme Brot nicht schon mit Salzbutter verzehrt ist, bevor das erste Grillfleisch auf dem Tisch landet…

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Freezer Meals: Aprikosenschnecken aus dem Slowcooker

Aprikosenschnecken aus dem Slowcooker

Papperlapapp. Im Slowcooker muss man keinen Kuchen backen, kein Kompott kochen, keine Mandeln rösten, keine ganzen Hühnchen garen. Habe ich alles so lange behauptet, bis ich es ausprobiert hatte 😉  Nee, ernsthaft: Natürlich gelingen all diese Gerichte auf dem Herd/Backofen gut/besser, aber vielleicht habe ich beim Camping nur den Slowcooker zur Verfügung. Oder der Backofen ist besetzt oder es ist mir zu heiß, um ihn anzuwerfen. Letzteres war jetzt der Grund, dass ich Aprikosenschnecken im Crocky „gebacken“ habe – und ja, sie wurde sogar braun am Rand. Zweiter Vorteil: Man stellt mit diesem Rezept Teig und Füllung  für zwei Backvorgänge her – sechs Schnecken warten also im Tiefkühler auf ihren Einsatz. Ha – damit habe ich also das erste Rezept für das geplante „Freezer-Meals-Kochbuch“ 😉  Weiter lesen