Irgendwie ist es immer dasselbe: Wenn ich eine Speisenfolge plane, fällt mir als erstes das Dessert ein, danach die Hauptspeise und für die Vorspeise oder den Fischgang muss ich üblicherweise 15 Kochbücher wälzen und ähnlich viele Foodblogs besuchen, bis ich das Passende habe. Das anstehende Weihnachtsmenü (wie hier zu lesen eine ziemliche Herausforderung) bildet keine Ausnahme. Rinderfilet Wellington soll es geben und das Dessert wird diese luftig-cremige Mousse mit aromatischem Apfelkompott. Bleibt noch die Suche nach der Vorspeise… Hat jemand einen Vorschlag? Aber wie gesagt: Keine Krustentiere oder Innereien, nichts blutiges, nichts prominent käsiges, kein Alkohol und Saucen nur separat servieren
========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Joghurt-Honig-Mousse mit Bratapfel-Kompott
Kategorien: Dessert, Winter
Menge: 12 Portionen
======================== FÜR DIE MOUSSE ========================
500 Gramm Griechischer Joghurt, stichfest
75-100 ml Honig (nicht zu dunkler)
4 Blätter Gelatine
400 ml Schlagsahne, steif geschlagen
======================== FÜR DAS KOMPOTT ========================
4 Essl. Zucker, braun
1/2 Zitrone; den Saft
175 ml Wein, weiß (oder Apfelsaft)
3 Äpfel, groß, geschält (Boskoop)
2 Gute Prisen Lebkuchengewürz (oder Zimt)
50 Gramm Mandel(n), gehackte
============================ QUELLE ============================
– Erfasst *RK* 01.12.2012 von
– Gabriele Frankemölle
Für die Honigmousse die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Den
Joghurt nach Geschmack mit mehr oder weniger Honig süßen. Die
Gelatine ausdrücken, in einem Töpfchen schmelzen lassen und zunächst
mit einem Teil der Joghurtmasse, dann mit dem Rest verrühren. Kalt
stellen.
Sobald der Joghurt anfängt, etwas einzudicken (“Straßen zieht”), die
Sahne locker unterheben. Die Mousse auf 8 bis 12 Gläschen verteilen,
kalt stellen.
Für das Kompott Äpfel schälen, entkernen und nicht zu grob würfeln.
Zucker in einem Topf karamellisieren lassen, mit Wein und
Zitronensaft ablöschen, Lebkuchengewürz zufügen und etwas einkochen
lassen. Äpfel zufügen und weich dünsten, zuletzt die Mandeln
unterheben.
Jeweils einen guten Esslöffel des Kompotts auf die erstarrte Mousse
geben.
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Es ist wieder
Neben zwei Pfund zusätzlich auf den Hüften (sein Urlaubsland muss man sich schließlich auch er-essen!) gehört üblicherweise ein Kochbuch zu meinen Reisemitbringseln. Diesmal ist es das “The Martha Stewart Living Cookbook: The New Classics”, 672 Seiten stark und – bis auf eine kurze Introsektion mit Food-Fotos – unbebildert. So hat die erstaunliche Zahl von 1200 Rezepten darin Platz. Das sind alles Gerichte, die seit dem Jahre 2000 im
Ein Dessert hatte es heute mittag eigentlich nicht geben sollen – schließlich ist das Festmenü vor morgen vorgesehen. Aber so ganz ohne süßen Abschluß? Ein Blick in den Kühlschrank gab Aufschluß: Nix wirklich spektakuläres und sich-als Dessert-aufdrängendes mehr drin, außer vielleicht einem nicht anderweitig verplanten Becher Mascarpone. Aus dem und weiteren Zutaten aus dem Vorrat habe ich schnell diese Schichtspeise gerührt. Das Ergebnis schmeckte sehr lecker und mit dem Apfel- und Zimtaroma typisch nach Winter. Die Spekulatiusbrösel und Orangenscheiben taten ihr Übriges. Soviel zum Thema konsequent bleiben und “kein Dessert heute” 

