Freezer Meals: Aprikosenschnecken aus dem Slowcooker

Aprikosenschnecken aus dem Slowcooker

Papperlapapp. Im Slowcooker muss man keinen Kuchen backen, kein Kompott kochen, keine Mandeln rösten, keine ganzen Hühnchen garen. Habe ich alles so lange behauptet, bis ich es ausprobiert hatte 😉  Nee, ernsthaft: Natürlich gelingen all diese Gerichte auf dem Herd/Backofen gut/besser, aber vielleicht habe ich beim Camping nur den Slowcooker zur Verfügung. Oder der Backofen ist besetzt oder es ist mir zu heiß, um ihn anzuwerfen. Letzteres war jetzt der Grund, dass ich Aprikosenschnecken im Crocky „gebacken“ habe – und ja, sie wurde sogar braun am Rand. Zweiter Vorteil: Man stellt mit diesem Rezept Teig und Füllung  für zwei Backvorgänge her – sechs Schnecken warten also im Tiefkühler auf ihren Einsatz. Ha – damit habe ich also das erste Rezept für das geplante „Freezer-Meals-Kochbuch“ 😉  Weiter lesen

Gimme 5: Klecksel-Kuchen für Petras Bloggeburtstag

Kleckselkuchen

So unterschiedlich können Einschätzungen sein: Petra hält sich nach fünf Jahren Obers trifft Sahne noch quasi für ein Blogküken (wie sie hier schreibt). Ich würde sie eher als feste Größe bezeichnen und schätze ihre unaufgeregte Art zu bloggen. Keine Ausrufezeichen, keine Superlative, keine Fuß-Selfies  – stattdessen mal bodenständige, mal feine Rezepte und gut geschriebene Geschichten rund ums Essen und (im-Fernsehen-)Kochen. Und gemeinsam mit Petra, Dorothee, Eva, Ulrike, Claudia – um nur einige zu nennen – zeigt sie, dass Bloggen kein Phänomen junger Frauen ist, die Social Media quasi mit der Muttermilch eingesogen haben 😉 Weiter lesen

Blogevent Alpenküche: Topfenpalatschinken mit Marillensauce

palatschinken

Die Alpen sind ein weißer Fleck auf meiner persönlichen Weltkarte. Insofern habe ich Alpenküche nie vor Ort oder original gegessen. Aber ich nenne quasi die Bibel der Alpenküche mein Eigen: „Der goldene Plachutta“ (Amazon-Link) hat einen Ehrenplatz in meinem Kochbuchregal und ich hole ihn immer dann hervor, wenn mir nach nutzlosen Kohlehydraten, fluffigen Teigen, reichhaltigen Massen oder süßem Rahmguss zumute ist. Kurzum: Ich liiieeebe Mehlspeisen. Und so gibt es zum Blogevent Alpenküche beim Kochtopf von mir Topfenpalatschinken mit Marillenröster (auf Hochdeutsch Quarkpfannkuchen mit Aprikosenkompott). Weiter lesen

Einmachzeit: Aprikosen-Pfirsich-Aufstrich mit Holunder

Aprikosenmarmelade

Vor zwei Jahren ist das Bauernsträßlein vor unserem Haus Sackgasse geworden. Das hat Nachteile (die Schnellstraße in 100 Metern Entfernung mit entsprechender Geräuschkulisse wurde eröffnet), aber auch Vorteile. So gehören seitdem Hecken/Bäume/Büsche ganz allein uns. Zuvor wurden Blüten/Früchte/Beeren üblicherweise von Horden durchradelnder, gieriger Pensionäre geplündert – meist exakt einen Tag vor meinem ins Auge gefassten Erntedatum. Jetzt habe ich alle Holunderblüten für mich allein – und in meiner Gier (ich bin auch nicht besser als diese Pensionäre 🙂 ) so viel Holunderblütensirup angesetzt, dass ich jahrelang Hugo-Orgien feiern könnte. Also musste ich nach Zweit– und Drittverwertungsmöglichkeiten suchen – und diese köstliche Konfitüre ist eine davon. Schmeckt wirklich wunderbar und irgendwie „vielschichtiger“ als Aprikose pur. Weiter lesen

Nachgebacken & naja: Topfengitterkuchen

Topfengitterkuchen

Als würde man Wolken essen„, „fluffiger Luftikus„, „zart wie eine Wolke„, „Traum von einem Quarkschnittchen“ oder „Omas Lieblingskuchen„: Wenn ein Kuchen so gelobt wird, muss er doch großartig sein, oder? Nein, nicht notwendigerweise 🙂  Ich fand den österreichischen Topfengitterkuchen, bei dem schwere Quarkfüllung auf leichten Rührteig gespritzt wird (so ergibt sich das Gitter-, bei mir Spiralenmuster) – naja. Meine Mama würde „geradezu“ dazu sagen, ich nenne es langweilig und geschmacksneutral… Komischerweise schmeckte das Backwerk mit herbem Aprikosenkompott aber total lecker und mit Blaubeersirup hatte ich dann tatsächlich „den Traum von einem Quarkschnittchen“. Den werde ich nochmal backen – dann allerdings mit 1,5facher Quarkmenge, so gefiel mir die Relation Teig-Füllung noch nicht so ganz. Weiter lesen

Nachgebacken: Aprikosentarte mit Mandelcreme

Aprikosentarte

Die Kochzeitschrift „Lecker“ finde ich gar nicht mehr lecker – seitdem sich die Redaktion mehrfach von meinen Rezepten hat inspririeren lassen (inklusive 1:1 nachgestelltem Fotomotiv), aber sich nicht mal einen Link oder ein „Gesehen bei“ herausquälen konnte. Genausowenig berücksichtige ich Rezepte von „Margots & Volkers Kochbuch“ (das vor allem durch juristische Tätigkeiten bekannt wurde) oder von unübersichtlichen Mega-Monster-Seiten wie Kochbar oder Das Kochrezept. Letztendlich lande ich auf der Websuche nach brauchbaren Ideen eigentlich immer bei Koch- und Backblogs, bei denen die SchreiberInnen Klasse statt Masse präsentieren, selbst ausprobiert haben, was sie da vorstellen und das (im Idealfall) auch noch nett oder amüsant erzählen. Wenn also jemand wie Petra von Chili und Ciabatta eine „unbedingte Nachbackempfehlung“ für eine Aprikosentarte mit Mandelcreme ausspricht, ist das der Ritterschlag für das Rezept und da muss ich mich nicht mehr durch seitenlange Google-Suchergebnisse klicken. Anders als Petra habe ich aber keinen fertigen Blätterteig, sondern selbstgemachten Mürbeteig a la Lea Linster geknetet und blind gebacken. Ansonsten kann ich ihr nur zustimmen: „Mich begeistert jedes Mal wieder das Zusammenspiel von süßer Mandelcreme und säuerlichen Früchten“. Also auch von mir, wenn ihr Aprikosenkuchen essen möchtet: Unbedingte Nachbackempfehlung! Weiter lesen

Zum Geburtstag: „Spiegeleier-Kuchen“

spiegeleierkuchenDes Menschen Willen ist sein Himmelreich – und wenn sich der Kollege zu seinem 36sten Geburtstag (also weit entfernt von der Kindheit) einen „Spiegeleier“-Kinderkuchen gewünscht hat, dann soll er den bekommen. Aber zumindest einen formvollendeten, mit Pseudo-Spiegeleiern in Spiegeleier-Form. Also habe ich die halbe Teigmenge des Originalrezeptes in einer 26er Springform gebacken und mit einem runden, scharfen Teigausstecher für Scones/Biscuits Kreise ausgestochen, mit je einer Aprikose verziert und ins Büro mitgenommen. Die zerstückelten Reste mit den kreisrunden Kuchenlöchern sorgten währenddessen zuhause bei unserem us-amerikanischen Austauschschüler für Stirnrunzeln: So einen seltsamen Kuchen hätte er ja noch nie gesehen…   Gegessen hat er ihn trotzdem! Weiter lesen

Slowcooker @ work: Linsensuppe persisch

Linsensuppe persischManchmal glaube ich, ich blogge schon zu lange. Da koche ich eine süß-scharfe Linsensuppe, versuche mir per Google -Suche ein ähnliches Rezept, dass ich schon einmal gegessen habe, ins Gedächtnis zu rufen und lande…  wieder in meinem eigenen Blog. Dass ich so ein Süppchen schon mal gekocht hatte, war mir total entfallen – und genauso wenig habe ich den Namen der Bloggerkollegin parat, die dieses „sich selbst total überraschend als Suchergebnis finden“-Phänomen schon mal beschrieben hatte…  Sei’s drum – das vegetarische Suppen-Duplikat mit getrockneten Aprikosen und Kreuzkümmel ist ein Musterbeispiel für ein @work-Bürogericht, dass sich von selbst kocht.  Nachdem das Anschwitzen von Zwiebel, Knoblauch und Karotte erledigt und das Durchrühren der restlichen Zutaten geschafft ist, sind keine weiteren Arbeitsschritte mehr nötig. Wer Wert auf Optik legt, nimmt in Plastikdöschen Joghurt und gehackte Kräuter (Minze oder glatte Petersilie) zum Garnieren mit. Zum Sattwerden reicht dazu eine Scheibe Brot. Wer zuhause die Luxusversion zubereitet, kann auch gebratene Garnelen auflegen.
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