Aus dem Crockpot: Schweinebraten süß-sauer

Schweinebraten süß-sauerEin Rezept mit 749 positiven Bewertungen, das von mehr als 36 000 Lesern gespeichert wurde, muss doch gut sein, oder? Nicht notwendigerweise - aber in diesem Fall hat’s funktioniert: Die asiatisch angehauchte  Süß-Sauer-Sauce passte hervorragend zum Schweinebraten und die Zubereitung im Slowcooker ließ ihn butterzart und saftig werden. Ich hätte gerne Reis und Wokgemüse dazu serviert, die Familie bestand auf Nudeln und gebratenem Broccoli. Ein extrem unaufwändiges Gericht und prima für Slowcooker-Neulinge geeignet - hier kann wirklich nichts schief gehen.

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Erschienen: 26. Januar 2010
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Aus dem Crockpot: Thai-Putenröllchen

Thai-PutenröllchenWürde ich den Slowcooker als Küchengerät für alle Zwecke und jede Lebenslage empfehlen, wäre das eine Lüge. Nee, genau wie beim Schnellkochtopf oder Brotbackautomaten ist sein Einsatzzweck scharf umrissen. Wer sich zur Spezies der kreativen Schnellköchinnen zählt, kann sich die Anschaffung sparen - denn “mal eben” funktioniert beim Crocky nicht. Ideal ist das Gerät dagegen für berufstätige Mütter, große Familien oder diejenigen, die sich gerne organisieren und im Voraus planen. In so einer organisierten Phase befinde ich mich derzeit auch - ohne Planung kriegt man Artikel-Abgabetermine und Weihnachtsvorbereitungen nicht unter einen Hut. Also investiere ich zehn zusätzliche Minuten am Vorabend für die Essensplanung, taue Fleisch auf,  schnippele Gemüse und belade am nächsten Morgen den Slowcooker. Vier, fünf, sechs Stunden später ist das Essen fertig - und ich habe keine fünf Minuten am Herd gestanden, weil diese leicht scharfen Putenröllchen extrem unaufwändig zuzubereiten sind. Zubinden und anbraten entfallen, einrollen und Sauce darüber geben reicht. Ein Rezept für absolute Crocky-Neulinge, hier kann wirklich nix schief geben…       Weiter lesen »


Erschienen: 16. Dezember 2009
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Aus dem Crockpot: Sweet Chili Sauce “my way”

Sweet Chili SauceGibt’s in Schulen eigentlich noch Fleißkärtchen? Vermutlich nicht - aber bei mir gibt’s die: Zum Beispiel für Ulrike, Jutta und Günter, nimmermüde Slowcooker-Rezepttester. Günter hat in seinem Garten reichlich Chilischoten geerntet und sie im Crockpot zu einer süßscharfen Sauce verkocht. Mit frischer Ananas war sie noch viel besser, aber auch mit Dosenware schon superlecker zu mongolischem Feuertopf, schreibt er. Ich kann mir vorstellen, dass der Schärfegrad von der verwendeten Chilisorte abhängt - Habaneros treiben einem vermutlich die Tränen in die Augen :-)
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Erschienen: 5. Oktober 2009
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1000 Recipes to try before you die: Eine Lebensaufgabe…

1000 RezepteFast zweieinhalb Kilo schwer und 2048 Seiten stark: 1000 recipes to try before you die (trotz des Titels mit deutschem Inhalt) ist definitiv das massigste Kochbuch, das bei mir im Regal steht. Beziehungsweise es liegt auf dem Wohnzimmertisch und ich habe es nach vielen Abenden Durchblättern schon mit reichlich “Fähnchen” bei Rezepten versehen, die ich gerne nachkochen möchte. Schon komisch, wenn sich das verlockend klingende Bohnen-Reis-Gericht aus Costa Rica auf Seite 1728 wiederfindet - solche Seitenzahlen ist man sonst nur von Meyers Konversationslexikon gewohnt! Masse bietet der Band also reichlich - aber angesichts des doch sehr günstigen Preises von 20 Euro auch Klasse? Weiter lesen »


Erschienen: 3. September 2008
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Aus dem Crockpot: Linsen-Karotten-Süppchen mit Kokosmilch

karrsoup_kl.jpgTrostloses Wetter, vom Frühling keine Spur: Das scheint nicht nur bei mir die Sehnsucht nach Wärme von innen zu wecken. Sie kocht Petersiliencremesuppe, bei ihr gibt es Linseneintopf, hier ebenso, woanders serviert man Kartoffel-Gemüsesuppe oder hier ein Süppchen mit Bärlauch. Bei uns war es eine Kreation aus dem Crockpot - eine indisch angehauchte Suppe mit Karotten, roten Linsen und Kokosmilch. Hochgradig praktisch, der Crocky, fiel mir dabei mal wieder auf: Knapp fünf Stunden schmurgelte das Gericht darin unbetreut vor sich hin, während ich meine Eltern vom knapp zwei Stunden entfernten Flughafen abholte. Nach unserer Rückkehr musste ich lediglich ein bisschen Naan-Brot aufbacken und fertig war das Abendessen mit einem Hauch von Subtropen…

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Erschienen: 28. März 2008
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BBD #7: Aloo Paratha - indische Kartoffelfladen

aloo_kl.jpgFladenbrote ist das Thema, das Petra von Chili und Ciabatta als Thema für den 7. Bread Baking Day gewählt hat. Sie selbst hat georgische Käsefladen zubereitet - und ihre mustergültigen Fotos zu dem Rezept können gleichzeitig als Illustration für meinen Beitrag dienen :-) Denn auch bei mir gab’s heute mittag dünne Weizenmehlfladen ohne Triebmittel - sozusagen das Urbrot. Die Füllung hier stammte allerdings aus der indischen Küche - ein sehr würzige Kartoffelmasse. Aloo Paratha sind in Indien ein beliebtes Frühstück, bei uns dienten sie als leichtes Mittagessen, zu dem es Salat und einen Joghurt-Dip gab. Chutney passt natürlich auch gut. Die Zutaten sind simpel - es braucht zwar Zeit, aber kein gut gefülltes Spezereien-Regal, um die Teigtaschen zuzubereiten, die wirklich herrlich indisch-exotisch schmecken.

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Erschienen: 29. Februar 2008
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Blogvent XXX - Ingwer: Hähnchenwürfel mit warmer Ingwersauce

ingwer_kl.jpgIngwer mag man - oder man mag ihn nicht. Ich mag ihn nicht und leider hat mich auch Sarah Wieners Rezept “Hähnchenwürfel mit warmer Ingwersauce” nicht vom Gegenteil überzeugen können. Der Geflügelpart war lecker und ausgesprochen kindgerecht (quasi eine Hausmacher-Version von McD Nuggets), die Sauce fand ich grässlich! Als Hauch in fernöstlichen Gerichten schmeckt mir Ingwer noch, aber wenn er so prominent daher kommt wie hier, dann endgültig nicht mehr. Mein Beitrag für das Blogevent XXX - Ingwer, diesmal ausgerichtet von Kochschlampe, bekommt also von mir selbst die Note “Sechs, setzen, Thema verfehlt”. Denn ich habe die Sauce weggeschüttet und stattdessen unsere bewährte süß-saure zubereitet :-)

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Erschienen: 5. Januar 2008
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DFssgF: Ein höchst weitreichender kulinarischer Spagat welcher von Skandinavien bis in griechische Inselgestade reichte, der Beschenkten Riechgenüsse ungeahnter Art wiewohl erkleckliches Kopfzerbrechen bereitete

paketklein.jpgStimmt - die Überschrift ist nicht mein sonstiger Stil. Dafür der von Kulinaria Katastrophalia aus Berlin- und das ist schließlich der Absender (die Absenderin?) des DFssgF-Päckchens, das mich gestern erreichte. Und wie’s schon in der Überschrift steht: Es bescherte mir herrliche Riechgenüsse (hmm, wilder Fenchelsamen!), aber auch Rätselraten: Was ist was?
Glücklicherweise hatte KK Zettel mit Erläuterungen beigelegt, allerdings lose, nicht angeheftet. Und so habe ich gepuzzelt, die Papierchen hin- und hergeschoben und nach dem negativen Ausschlussprinzip (Was kann’s wirklich nicht sein?) folgendes erkannt: Den schwedischen Senf (lecker-süßlich, wow!), die scharfen Lakritzpastillen, die eingelegten Tomaten, die griechischen Minztabletten gegen Knobifahne (höchst willkommen!), das Backsoda mit griechischer Aufschrift, das Kaffeetütchen und die Pilzbouillon mit dem niedlichen Namen “Svamp-Buljong”. Aber der Rest?

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Erschienen: 12. Oktober 2007
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Backen auf chinesisch: Pineapple Buns - Bor Lor Bao

pineapp_kl.jpgChinesische Bäckereien - jüngst habe ich eine in Amsterdam besucht - sind für einen Europäer eine sehr fremdartige Welt: Da locken Dampfnudel-ähnliche Gebilde (Char Siu Bao), die aber mit würzigem Schweinehack gefüllt sind. Da gibt es grüne und grellrote Teiglinge, die zu probieren ich mich nie getraut habe. Da sehen “Mooncakes” nach Marzipan aus, bestehen aber aus Lotos- oder Bohnenpaste. Ich bin auf Nummer sicher gegangen und habe vier Pineapple Buns (Bor Lor Bao, auf deutsch Ananas-Brötchen) erstanden, die ich von meiner Zeit in Hawaii her kenne. Obst ist nicht drin - vielmehr haben diese Hefebällchen eine Kruste aus vanilligem Keksteig. Die wird so eingeritzt wird, dass sie einer Ananasschale ähnelt. Die süßen Brötchen als Mitbringsel kamen bei meinen Kindern - erwartungsgemäß - bestens an, so habe ich mir ein Rezept zum Nachbacken gesucht und im Bread-Bakers-Archiv gefunden.

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Erschienen: 5. September 2007
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Kinderküche: Gebratene Nudeln

friednoo_kl.jpgAuch wenn’s komisch klingt: Ich finde, Braten im Wok und Kochen im Slowcooker sind eigentlich Kochtechniken, die sich ziemlich ähneln. A) Man schnippelt ein wenig, legt sich Zutaten bereit. B) Die eigentliche Zeit am Herd reduziert sich auf wenige Minuten und besteht primär aus Rühren. Allerdings liegen beim Slowcooker zwischen A) und B) mehrere Stunden unbeaufsichtigten Vor-sich-hin-Köchelns. Wenn die nicht zur Verfügung stehen, brutzele ich gern diese superschnellen gebratenen Nudeln, von denen meine Kinder wahre Berge vertilgen können. Obwohl Gemüse drin ist! Die marinierten Hähnchensticks mit Erdnussoße verschmähen sie dann allerdings wieder…

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Erschienen: 23. Juni 2007
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