Aus dem Crockpot: Indisches Butter-Huhn

Indisches Butter Chicken

Mit indischer Küche habe ich keine Erfahrung – den einmaligen Besuch in einer indischen Imbissbude in London, wo selbst das Beilagen-Brot Chilistückchen enthielt, zähle ich jetzt mal nicht. Mein Mund brennt heute noch in Erinnerung daran… Also kann ich nichts dazu sagen, wie authentisch indisch dieses”Butter Chicken” nun schmeckt. Mir jedenfalls schmeckt es unglaublich gut! Es enthält eine Fülle von Aromen und ist nicht zu scharf, allerdings habe ich bei der Chilipaste auch die Mindestmenge verwendet und beim Currypulver eine milde Variante gewählt. Dieses Hühnchengericht ist superschnell vorbereitet und kocht sich im Slowcooker wirklich von ganz allein. Es wäre damit sicherlich auch passend für @work-Zubereitung.

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Aus dem Slowcooker: Honig-Knoblauch-Braten

Honig-Knoblauch-Braten

Süß-salzig-würzig: Durch Honig, Knoblauch und Sojasauce wird aus urdeutschem Schweinebraten im Slowcooker ein Gericht mit orientalischer Note. Dazu passt Reis viel besser als Salzkartoffeln. Die super-leckere Sauce wird auch ohne Anbraten sehr schön braun – aber ich bin eher der Typ “optischer Snob” und brate  Fleisch eigentlich immer an, bevor ich es in den Crockpot gebe. Geschmacklich macht das kaum einen Unterschied, aber so vermeide ich die “gekochte Optik”. Wenn Ihnen weniger Spülen wichtiger ist als das Aussehen, lassen Sie diesen Schritt einfach weg.  Allerdings müssen Sie dann die Garzeit etwas verlängern, weil  Sie mit kaltem Fleisch beginnen. Weiter lesen

Blog-Event Speed Cooking: Peanut Pork aus dem Slowcooker

Peanut PorkAlles ist relativ. Lang kann auch kurz sein, Langsamkeit damit schnell – je nachdem, wie man’s betrachtet. Daher melde ich relativ unverfroren mein Peanut Pork aus dem Slowcooker zum  Blog-Event LXXV – Speed-Cooking. Alex von mein-i-tüpfelchen hat zwar als Voraussetzung relativ eindeutig festgelegt, dass die Zubereitung (inklusive Kochen) nicht länger als 30 Minuten dauern darf, aber das sehe ich jetzt relativ locker. Die Arbeitszeit, die man in dieses Sate´-inspirierte Schmorgericht investiert, ist nämlich nicht nur relativ kurz, sondern viiieeel kürzer und 20 Minuten nach Beginn des eigentlichen (beaufsichtigten) Kochens steht das Essen auf dem Tisch. Und so funktioniert das:

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Aus dem Crockpot: Topinambur-Süppchen India

Topinambur-SuppeWie schon hier beim Bircher Müesli, erledigte sich auch der Grundsatzartikel über Topinambur von selbst: Die Herdhelden schrieben Wissenwertes dazu, das Lebensmittellexikon, der Gärtnerblog und Wikipedia wissen es eh schon. Blieb mir also nur noch das Kochen des Gemüses, das ich zuvor noch nie gekauft und zubereitet hatte. Letzteres ging superschnell: Knollen schrubben, grob zerteilen – fertig. Genauso wenig Arbeit macht das Kochen, denn ich habe ein Rezept vom Marburger Suppenfest für den Crockpot abgewandelt. Das Ergebnis schmeckte mir ausgesprochen gut – ein feines Süppchen mit leichter nussiger Currynote und dezenter Schärfe.

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Pleiten, Pech & Pannen: Kasutera, japanischer Biskuit

Kasutera, japanischer BiskuitJapanische Küche ist irgendwie nicht die meine. Seetang, Algen und Wasabi finde ich gewöhnungsbedürftig, rohem Fisch traue ich nur unmittelbar an Küstenabschnitten, aber bestimmt nicht in einer Sushibar im Ruhrgebiet. Brot und süßes Backwerk, was mir eigentlich immer schmeckt und meine Einschätzung retten könnte, kennt die japanische Küche nicht. Falsch! Makiko stellt in ihrem Foodblog Just Hungry einen wunderbar saftig aussehenden Kuchen vor – Kasutera oder Castella. Der Honig- oder Grüntee-aromatisierte Biskuit wird als nachmittäglicher Snack (Oyatsu) gegessen. Sein Ursprung liegt in Portugal  oder Spanien (dann sicherlich ohne Grünteearoma!)  und wurde einstmals von Missionaren nach Asien gebracht.

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Aus dem Crockpot: Schweinebraten süß-sauer

Schweinebraten süß-sauerEin Rezept mit 749 positiven Bewertungen, das von mehr als 36 000 Lesern gespeichert wurde, muss doch gut sein, oder? Nicht notwendigerweise – aber in diesem Fall hat’s funktioniert: Die asiatisch angehauchte  Süß-Sauer-Sauce passte hervorragend zum Schweinebraten und die Zubereitung im Slowcooker ließ ihn butterzart und saftig werden. Ich hätte gerne Reis und Wokgemüse dazu serviert, die Familie bestand auf Nudeln und gebratenem Broccoli. Ein extrem unaufwändiges Gericht und prima für Slowcooker-Neulinge geeignet – hier kann wirklich nichts schief gehen.

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Aus dem Crockpot: Thai-Putenröllchen

Thai-PutenröllchenWürde ich den Slowcooker als Küchengerät für alle Zwecke und jede Lebenslage empfehlen, wäre das eine Lüge. Nee, genau wie beim Schnellkochtopf oder Brotbackautomaten ist sein Einsatzzweck scharf umrissen. Wer sich zur Spezies der kreativen Schnellköchinnen zählt, kann sich die Anschaffung sparen – denn “mal eben” funktioniert beim Crocky nicht. Ideal ist das Gerät dagegen für berufstätige Mütter, große Familien oder diejenigen, die sich gerne organisieren und im Voraus planen. In so einer organisierten Phase befinde ich mich derzeit auch – ohne Planung kriegt man Artikel-Abgabetermine und Weihnachtsvorbereitungen nicht unter einen Hut. Also investiere ich zehn zusätzliche Minuten am Vorabend für die Essensplanung, taue Fleisch auf,  schnippele Gemüse und belade am nächsten Morgen den Slowcooker. Vier, fünf, sechs Stunden später ist das Essen fertig – und ich habe keine fünf Minuten am Herd gestanden, weil diese leicht scharfen Putenröllchen extrem unaufwändig zuzubereiten sind. Zubinden und anbraten entfallen, einrollen und Sauce darüber geben reicht. Ein Rezept für absolute Crocky-Neulinge, hier kann wirklich nix schief geben…       Weiter lesen

Aus dem Crockpot: Sweet Chili Sauce my way

Sweet Chili SauceGibt’s in Schulen eigentlich noch Fleißkärtchen? Vermutlich nicht – aber bei mir gibt’s die: Zum Beispiel für Ulrike, Jutta und Günter, nimmermüde Slowcooker-Rezepttester. Günter hat in seinem Garten reichlich Chilischoten geerntet und sie im Crockpot zu einer süßscharfen Sauce verkocht. Mit frischer Ananas war sie noch viel besser, aber auch mit Dosenware schon superlecker zu mongolischem Feuertopf, schreibt er. Ich kann mir vorstellen, dass der Schärfegrad von der verwendeten Chilisorte abhängt – Habaneros treiben einem vermutlich die Tränen in die Augen :-)
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1000 Recipes to try before you die: Eine Lebensaufgabe…

1000 RezepteFast zweieinhalb Kilo schwer und 2048 Seiten stark: 1000 recipes to try before you die (trotz des Titels mit deutschem Inhalt) ist definitiv das massigste Kochbuch, das bei mir im Regal steht. Beziehungsweise es liegt auf dem Wohnzimmertisch und ich habe es nach vielen Abenden Durchblättern schon mit reichlich “Fähnchen” bei Rezepten versehen, die ich gerne nachkochen möchte. Schon komisch, wenn sich das verlockend klingende Bohnen-Reis-Gericht aus Costa Rica auf Seite 1728 wiederfindet – solche Seitenzahlen ist man sonst nur von Meyers Konversationslexikon gewohnt! Masse bietet der Band also reichlich – aber angesichts des doch sehr günstigen Preises von 20 Euro auch Klasse? Weiter lesen

Aus dem Crockpot: Linsen-Karotten-Süppchen mit Kokosmilch

karrsoup_kl.jpgTrostloses Wetter, vom Frühling keine Spur: Das scheint nicht nur bei mir die Sehnsucht nach Wärme von innen zu wecken. Sie kocht Petersiliencremesuppe, bei ihr gibt es Linseneintopf, hier ebenso, woanders serviert man Kartoffel-Gemüsesuppe oder hier ein Süppchen mit Bärlauch. Bei uns war es eine Kreation aus dem Crockpot – eine indisch angehauchte Suppe mit Karotten, roten Linsen und Kokosmilch. Hochgradig praktisch, der Crocky, fiel mir dabei mal wieder auf: Knapp fünf Stunden schmurgelte das Gericht darin unbetreut vor sich hin, während ich meine Eltern vom knapp zwei Stunden entfernten Flughafen abholte. Nach unserer Rückkehr musste ich lediglich ein bisschen Naan-Brot aufbacken und fertig war das Abendessen mit einem Hauch von Subtropen…

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