Statt Blumen: Bananen-Split-Traum

Banana Split TraumMeine Mama hat am Valentinstag Geburtstag. Seitdem ich denken (und mit meinem Taschengeld Blumen kaufen konnte), fand ich das unglücklich: Schlange stehen beim Floristen und über Nacht spürbar angezogene Preise, selbst für ein kärgliches, nicht mehr taufrisches Sträußchen Moosrosen. Seit Jahren bekommt meine Ma daher die Blumen ein oder zwei Wochen später und zu ihrem Geburtstag stattdessen eine Torte für die Kaffeetafel. Weil die Geschmacksrichtungen Quark/Käse und Apfel diesmal durch andere Kuchenspenden bereits “vergeben” waren, habe ich beim Chefkoch nach einer gut bewerteten Schoko-Torte gesucht und sie in Alinas Banana Split Traum gefunden. Die Technik, hellen und dunklen Boden mit Backpapier zu trennen, aber gleichzeitig zu backen, finde ich genial – und funktioniert hat es auch. Hoch genug, um die Böden nochmals zu teilen, waren sie allerdings nicht, also habe ich die Torte einfach ein bisschen anders geschichtet. Geschmacklich hat das doch eher aufwändige aufwendige Backwerk voll überzeugt – cremig, bananig, aber nicht übersüß. Nachbacken lohnt!

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Hmm, Kekse! Peanut Butter Banana Oatmeal Cookies

Erdnussbutter-Bananen-CookiesDiese Kekse hätten vermutlich auch Elvis geschmeckt: Erdnussbutter-Banane soll schließlich sein  Lieblingssandwich gewesen sein. Bei uns wurden die Plätzchen von Baking Bites aber nicht im Gedenken an den King gebacken, sondern schlichtweg weil (mal + wieder)  zu viele braun gewordene Bananen im Obstkorb lagen. Zudem stand ein angebrochenes Glas Erdnussbutter herum, das Sohnemann verschmähte, weil es nicht seine super-klebrige original US-Lieblingssorte ist. Die Cookies mochte er aber trotzdem, genauso wie der Rest der Familie. Wer übrigens noch keine Erfahrung mit US-Cookies hat: Sie sind “chewy”, also eher kuchenartig weich und nicht “crispy”, knusprig. Wer lieber etwas mehr Biss mag, lässt sie einige Minuten länger im Ofen.

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Kuchen ohne Backen: Bananas Foster Cream Pie

Bananas Foster Cream PieSo schnell können wir das Obst derzeit gar nicht essen, wie es Fruchtfliegen anzieht – oops, hatte ich schon gesagt ;-)  Auch Bananen werden in Nullkommanix braun und – für den Geschmack meiner Kinder – zu weich, um sie noch mit zur Arbeit oder zur Schule zu nehmen.  Kein Problem: Überreife Bananen als Bananen-Shake, Bananen-Nuss-Brot oder Bananen-Pudding werde ich allemale los. Für einen Kuchen ohne Backen (boah, bitte nicht auch noch den Backofen anstellen, es ist eh zu heiß!) habe ich jetzt einen Banana Cream Pie mit Bananas Foster gekreuzt: Keks-Krümelboden mit Bananenscheiben, Pudding, Sahne, obenauf Karamelsauce und Whiskey. Sah gut aus und schmeckte sehr lecker – nur gut durchgekühlt sollte er sein, eiskalt quasi. Hmm, ob ich nochmal versuche, den als Icecream Bananas Foster Cream Pie nachzubauen?

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Fragezeichen: Bananen-Cupcakes mit Schokohaube

Bananen-Schokoladen-CupcakesMein Verhältnis zu Cupcakes, den feinen Verwandten der robusten Muffins, ist ein ambivalentes. Einerseits finde ich die Törtchen superhübsch, und das Potential für Dekoration ist gewaltig. Andererseits habe ich bislang noch keinen Cupcake probiert, der geschmacklich hielt, was er optisch versprach: Rührteig-Küchlein mit viel zu süßer Cremehaube eben. Ja, sogar mir zu süß, obwohl ich mich sonst vor amerikanischen Brownie-Rezepten mit 450 Gramm Zucker nicht bange mache. Bislang am besten gefielen mir noch Cynthia Barcomis geheimnisvolle Schokoküchlein (da vor allem das Frosting) und der Teig der Oreo Cupcakes. Und das bleiben weiterhin die besten Ergebnisse, denn diese Bananen-Cupcakes mit Ganachecreme waren erneut keine Offenbarung: Der Teig bananig-süß (etwas für Kinder), die Haube sehr herb-schokoladig (also mehr für Große). Beides einzeln ganz ok, aber in Kombination nicht so toll. Aber immerhin sah es toll aus – Cupcakes eben!

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Nach der Suppe: Bananen-Pudding “Alabama”

BananenpuddingWenn zum Mittagessen “nur” eine Suppe auf den Tisch kommt, dann muss zumindest der Nachtisch was her machen – sagt meine wenig suppenliebende Familie. Also koch ich Suppe vor allem für mich und ein üppiges Dessert vor allem für die anderen. Nach diversen Obstaufläufen, Milchreis oder selbstgemachtem Eis gab’s diesmal einen Bananenpudding auf US-amerikanische Art – nämlich mit Keksen, Bananen, Vanillecreme und einer Baiserhaube. Wer gerne den Puddingtopf ausschleckt, wird dieses sündige Dessert lieben – am besten noch lauwarm servieren!

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Küchen der Welt: Patacones aus Ecuador

Kochbananen kannte ich bislang noch nicht – inzwischen schon und weiß: Banane meets Kartoffel! Nachdem mir unser Austauschschüler Carlos aus Ecuador von Patacones als Beilage zu Bohnen und Reis vorgeschwärmt hatte, konnte ich beim türkischen Gemüsehändler zwei Exemplare erstehen und habe sie nach Carlos Anweisungen zubereitet. Naja – nicht ganz. Die Mengen Salz, die Carlos verwenden wollte, sind vielleicht im schwitzigen Äquator-Klima seines Heimatlandes angebracht, in Europa aber eher untypisch. Während Carlos die knusprig-mehligen Scheibchen in die Bohnensauce stippte, habe ich für uns einen scharfen Dip dazu gemacht.

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Mächtig mächtig: Erdnussbuttereis “Elvis”

Erdnussbutter-EisEigentlich ist bei uns niemand Elvis-Fan. Mann und Kinder hören Pop und Techno, Mutter schwankt wahlweise zwischen Klassik und Metal, am liebsten beides zusammen. Wenn ich auch Elvis’ Musik nicht besonders mag und seine Filme schmalzig finde, so fasziniert mich doch seine Biographie: Wieder ein so Multitalent, dass sich auf tragische Weise selbst zugrunde gerichtet hat. Neben seiner Drogensucht waren seine Essgewohnheiten nicht unschuldig daran: Der späte Elvis aß nicht, er fraß – und zwar hauptsächlich Fettiges und Ungesundes. All das sollte niemanden davon abhalten, dieses köstliche Erdnussbuttereis zu probieren: Supercremig nach einem Grundrezept der Ben & Jerry’s-Kette. Nach Elvis habe ich es benannt, weil meine Kinder es besonders gerne mit Bananenscheiben mögen – eine Kombination, die der King am liebsten als Sandwich verzehrte.

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Drei Jahre Kochtopf-Blogevents: Banana Chocolate Swirl Cake

banchoc_kl.jpgMit einem Kuchenbuffet begeht Zorra den dritten Jahrestag der Kochtopf-Blogevents. An dieser Stelle auch von mir “Happy birthday” – aber vor allem “besten Dank” für die vielen guten Gemeinschafts-Kochideen aus dem Hause Zorra und von den vielen anderen Mitstreitern! Hmm – was stellt man denn auf die sich vermutlich biegende Kuchentafel? Ich habe mich für einen hübsches Exemplar aus meinem derzeitigen Lieblings-Backbuch entschieden, das die Aromen von Banane und Schokolade vereint. Sieht klasse aus, schmeckt überirdisch gut und es muss ja keiner wissen, dass man darin drei überreife Bananen und die von Weihnachten übrig gebliebene Zartbitter-Kuvertüre versteckt hat!

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Einmachzeit: Rhabarber-Bananen-Konfitüre

rhuban_kl.jpgDie Kombination Rhabarber-Erdbeer ist nicht so mein Ding – vermutlich, weil zu meiner Kindheit zwischen Mai und Juli genau das mehrfach wöchentlich in Form von Kompott auf den Tisch kam. Und morgens gab es Rhabarber-Erdbeer-Marmelade, die dann glücklicherweise sukzessive von Johannisbeergelee, Pflaumenmus und Quittengelee abgelöst wurde.
Wenn also schon nicht Rhabarber-Erdbeer – was dann? Meine Tante Regina verkochte häufiger die ebenfalls sehr sauren Stachelbeeren mit überreifen Bananen, was überraschend gut schmeckte. Das müsste doch auch mit Rhabarber gehen – und es ging. Eine sehr leckere Marmelade, genauso köstlich übrigens das französische Landbrot von Petra, auf dem der Aufstrich hier zu sehen ist. Genau wie ich hat Zorra hat es schon nachgebacken, während Ulrike eine etwas andere Variante präsentiert.

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Bananen-Schoko-Trifle

banchoctrifle_kl.jpgSind Trifles nun eigentlich hip oder nicht? Einige finden die Schichtdesserts, die schon seit dem 16. Jahrhundert in der englischen Küche bekannt sind, hochgradig altmodisch und servieren lieber Mini-Süßspeisen in Portionsgläschen. Andere – so wie ich – finden Trifles erstens superlecker und zweitens praktisch: Sie lassen sich vorbereiten, bieten in einer schönen, großen Glasschüssel einen tollen Anblick und sättigen gleich ein Dutzend Gäste. Zudem kann man darin trockenen Kuchen, kleinere Obstportionen oder die Überbleibsel von Dessertsoßen “verstecken” – Resteküche, die nicht danach aussieht!.

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