Aus dem Slowcooker: Röstiauflauf

Kartoffelauflauf

Als jüngst eine „Tater Tot Casserole“ ihren Weg durch die Facebook-Slowcookergruppen machte, hatte ich so ein bisschen ein Deja-Vu-Erlebnis: Hab ich das nicht schon mal irgendwo gesehen? Ja, habe ich. Und zwar bei mir – es gab so ein Rezept im inzwischen eingestellten Slowcooker@work. Die Idee dazu kam (natürlich) auch aus dem US-amerikanischen Raum. Dort sind Tater Tots ein verbreitetes Convenience-Produkt, hierzulande kann man sie durch Röstiflocken oder Minirösti-Taler ersetzen. In jedem Fall ist das eine nette, würzige Beilage! Oder mit einem grünen Salat dazu ein schönes Hauptgericht. Wer für Vegetarier kocht, lässt einfach den Speck weg.

Weiter lesen

Kartoffel-Schinken-Zopf (Beilagenbrot)

Schinkenzopf

Übrig gebliebenes Kartoffelpüree gibt es bei mir zuhause nicht. Nicht, weil meine Familie das immer restlos aufisst – nein, im Gegenteil. Ich koche mit Absicht immer so viel, dass auf jeden Fall etwas übrig bleibt – denn übrig gebliebenes KaPü ist das „Wundermittel“ für jeden Hefeteig. Die Stärke darin macht Brote oder sogar süßes Gebäck wunderbar fluffig – und das bisschen Salz und Muskat schmeckt man überhaupt nicht, siehe Zimtschnecken oder auch Mini-Hörnchen.

Gleich Resteverwertung mal zwei ist der Kartoffel-Schinken-Zopf auf dem Bild oben: Hier habe ich KaPü und einige Scheiben leicht eingetrockneten Frühstücksspeck aufgebraucht – boah, Kinners, könnt ihr die Packung nicht mal ordentlich verschließen, wenn ihr was raus genommen habt??? Sei’s drum – hier in diesem Beilagenbrot zum Grillen machen sich die salzigen Stückchen wunderbar. Und zwar so gut, dass man wieder aufpassen muss, dass das lauwarme Brot nicht schon mit Salzbutter verzehrt ist, bevor das erste Grillfleisch auf dem Tisch landet…

Weiter lesen

Aus dem Slowcooker: Westfälisches Möhrengemüse

moehrengemuese

Sowas nennt man antizyklisches Kochen: Im Sommer Wintergerichte kochen. Aber erstens war der Sommer kein wirklicher, zweitens brauche ich das Rezeptfoto dringend für die Neuauflage von Langsam kocht besser und drittens ist Möhrengemüse immer lecker. Sagt jedenfalls mein Mann, während ich eine tiefempfundene Abneigung gegen gekochte Möhren hege und nur ein Gäbelchen probiert habe. Aber okay, die Textur sah passend aus, es roch gut und meine Mutter versicherte mir, es hätte genau richtig geschmeckt. Das wird dann ja wohl stimmen 🙂

Weiter lesen

Slowcooker-Quickie: Auberginen Parmigiana

Schnell, schneller, langsam kochen? Klingt komisch, ist aber so! Die Auberginen Parmigiana, die ich Euch im neuesten Slowcooker-Quickie-Rezeptfilm vorstelle, benötigen weniger als fünf Minuten Vorbereitungszeit und kochen sich von allein in Eurem 1,5-l-Slowcooker. Anschließend habt Ihr ein tolles fleischloses Hauptgericht oder eine lecker käsig-gemüsige Beilage.

Beste Beilage: Türkischer Reis

Türkischer Reis als Beilage

So sehr ich den Slowcooker als zeit- und arbeitssparendes Haushaltsgerät schätze, so wenig geeignet erscheint er mir für die Zubereitung von Beilagen. Nudeln, Salzkartoffeln oder Reis pur aus dem Crocky? Nein, die werden immer irgendwie matschig, glasig oder ungleich gar. Die Ausnahme bilden höchstens Rosmarinkartoffeln – aber die sind bei mir keine Beilage, sondern Hauptgericht. Nein, Beilagen kommen bei mir immer vom „normalen“ Herd und meistens koche ich gleich so viel, dass noch genug für eine zweite oder dritte Mahlzeit in den Kühlschrank wandert.  So kann ich schnell etwas aufwärmen und das gerade im Slowcooker gegarte Gemüsecurry oder Fleischragout obenauf geben.

Weiter lesen

Aus dem Slowcooker: Rotes Zwiebelchutney

Rotes Zwiebelchutney aus dem Slowcooker

Karamelisierte Zwiebeln sind etwas Göttliches. Wenn man sie im Slowcooker zubereitet, dauert das viele Stunden, aber man spart sich ständiges Rühren und angestrengtes Schielen, wann denn genau der Zustand zwischen „noch hart“ und „zu braun“ erreicht ist. Was mit „normalen“ Zwiebeln funktioniert, müsste doch auch mit dem roten Zwiebelchutney funktionieren, das Uwe Spitzmüller in der lecker-Showküche Hamburg über einem Gourmet-Burger servierte. Ich habe es also ausprobiert – und es hat funktioniert, bestens sogar! Wer süß-salzig-würzige Noten mag, wird diese Beilage lieben – ob nun über besagtem Burger oder zu Weichkäse, Gegrilltem, und, und, und… Kleine Warnung: Stellt den Topf in die Garage/auf die Terasse, denn der Duft der Zwiebeln ist schon recht durchdringend! Weiter lesen

Pleiten, Pech & Pannen: Sellerie-Kartoffelpüree aus dem Slowcooker

Sellerie-Kartoffelpüree

Gut, ich bin Perfektionistin. Insofern würde manche(r) dieses Sellerie-Kartoffelpüree aus dem Slowcooker gar nicht als Misserfolg bezeichnen – vor allem, wenn der/die sonst sein KaPü aus Fertigflocken anrührt. Ich aber lege Wert auf schneeweisses, ganz glattes Püree – und hier stören mich dunkle Flöckchen (die Milch setzt am Rand an) und winzigkleine Klümpchen, die vermutlich daher rühren, dass manche Kartoffelstückchen eben doch nicht so weich waren wie andere. Das gibt Abzüge in der B-Note, wogegen die A-Note (der Geschmack) uneingeschränkt positiv ausfiel. Damit hätte ich gar nicht gerechnet, weil die Milch während des Kochens auch noch ausflockte, aber glücklicherweise nicht sauer wurde. Fazit: Lecker war’s schon, dieses milde Püree – aber ich glaube, ich bereite das weiterhin lieber auf dem Herd zu.

Weiter lesen

Aus dem Mini-Slowcooker: Rosmarin-Kartoffeln

Rosmarinkartoffeln aus dem Crockpot

Mini-Slowcooker Nummer zwei (von Andrew James), dieselben Probleme wie mit Mini-Slowcooker Nummer eins (Lakeland): Herrjeh, das Ding wird superheiß?! Zumindest viel heißer als jeder 3,5-l- oder 6,5-l-Topf, mit denen ich sonst ständig umgehe. Hmm, liegt ja eigentlich auf der Hand: Die beheizte Fläche (der seitliche Rand) ist im Vergleich zum Gesamtinhalt viel größer als bei den „großen“ Schwestern.

Für mich bedeutet das allerdings Umdenken: Während ich sonst in Vier-Stunden-Intervallen rechne (die meisten Rezepte sind in vier Stunden HIGH gar oder eben acht Stunden LOW), war meine Erbsensuppe im Mini nach fünf Stunden LOW gut und Rosmarinkartoffeln nach drei Stunden HIGH. An sich ja nicht schlimm – aber bei 6+ stündiger Abwesenheit von zuhause bedarf es dann zwingend einer Zeitschaltuhr, die den Topf erst später anstellt. Muss ich noch mal genauer austesten – aber zumindest geschmacklich haben die Rosmarinkartoffeln aus dem Slowcooker den Test bestanden. Superlecker, sehr aromatisch und machen fast keine Arbeit! Weiter lesen

Aus dem Slowcooker: Refried Beans

Refried beans„Hundefutter“ ist noch die charmanteste Bezeichnung, die meinem Mann für „Refried beans“ einfällt. Okay, das Bohnenpüree aus der TexMex-Küche sieht wirklich alles andere als appetitanregend aus – aber ich finde es total lecker: Cremig, würzig, wärmend, der ideale Kontrapunkt zu knackigem Eissalat und tolle Beilage für Tacos, Burritos oder Enchiladas. Die Zubereitung von Refried Beans erfordert das Kochen der Bohnen und das anschließende Aufbraten in reichlich Schmalz. Das macht das Püree zu einer echten Kalorienbombe, vor allem wenn man noch geriebenen Käse, saure Sahne und Tortillachips dazu isst. Es geht aber auch ein bisschen fettärmer – indem man „Refried beans without the Refry“ im Slowcooker zubereitet. Schmeckt genauso, dauert länger, aber macht kaum Arbeit… Weiter lesen