Grob gesägte Tannenbäume waren (neben den allgegenwärtigen Engeln aus der Landlust) DER Trendartikel auf hiesigen Weihnachtsmärkten. Entgegen aller guter Vorsätze, keine “Stehrümchen” mehr zu kaufen, habe ich doch einige Exemplare erstanden und diese jetzt als Tischdeko für die Weihnachtstafel verwendet. Zusammen mit Stoffservietten, Vichy-Karo-Schleifen und Sets sowie Tannenzapfen und Zimtstangen ergab das ein irgendwie alpenländisches Bild. Dazu passte dann auch die Speisenfolge – wie hier schon ausgeführt immer eine Auswahl nach dem Motto “kleinster gemeinsamer Nenner” (oder war das größer gemeinsamer Teiler, Bruchrechnung ist schon so lange her!):
Als Vorspeise gab es eine Rosenkohl-Cremesuppe mit gebratenen Pfifferlingen:
Den Hauptgang bildete ein supersaftiger NT-Schweinebraten mit Honig-Senfkruste, dazu Kräuterknöpfle (echte Entdeckung!), Speckböhnchen, Möhren in Ahornsirup und Feldsalat mit Trauben, Nüssen und Käse:
Den Nachtisch hatte meine Tochter (Koch-Azubi im 1. Lehrjahr) für uns vorbereitet (das arme Kind musste an den Feiertagen natürlich arbeiten): Lebkuchenparfait mit nicht-alkoholischen Cassis-Birnen.









Fallobst-Zeit. Wer meine Mutter kennt, weiss, dass das eimerweise Gaben von Birnen, Äpfeln und Pflaumen bedeutet. Peu a peu füllt sich der Vorratsschrank mit 
Birnen esse ich fürchterlich gerne – aber schön fest müssen sie sein und nicht zu süß. Auf die sechs Exemplare, die da etwas vergessen in der Obstschale lagen, traf das allerdings nicht mehr zu. Die hatten ihren Zenit schon einige Tage überschritten. Was tun mit den überreifen Früchten? Ich habe sie kurzerhand zum Sonntagkuchen “resteverwertet” und zwar in Kombination mit tiefgefrorenen Cranberries. Deren herber Geschmack glich die Süße der Birnen mehr als aus und die knusprigen, leicht zimtigen Streusel passten prima dazu.
Dass ich kein Freund von platzraubenden Elektro-Kleingeräten mit sehr beschränkten Einsatzmöglichkeiten bin, hatte ich schon 

