Aus dem Slowcooker: Pfirsich-Mango-Marmelade

Pfirsichmarmelade aus dem Slowcooker

Marmelade im Slowcooker kochen – warum macht man das? Um zu beweisen, dass es geht. Nee ernsthaft: Ich habe tatsächlich einen guten Grund entdecken können, im Crocky Konfitüre zuzubereiten. Es schäumt nämlich nicht!!!!  Allerdings kocht es auch nicht sprudelnd, daher würde ich dieses Verfahren nur für den 1,5-l-Slowcooker und geringe Mengen vorschlagen. Und die resultierenden drei Gläschen auch nicht für langes Lagern vorsehen, sondern gleich verbrauchen oder – wie ich – verschenken. Fazit: Wenn man kleine Obstportionen aufbrauchen möchte und keine Zeit hat, den Herd zu beaufsichtigen, werde ich tatsächlich den Slowcooker zum Marmeladekochen nehmen. Das Verkochen größerer Obstmengen erledige ich aber weiterhin konventionell in meinem großen Metalltopf, allein schon um sicherzugehen, dass alles sprudelnd gekocht hat.

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Gimme 5: Klecksel-Kuchen für Petras Bloggeburtstag

Kleckselkuchen

So unterschiedlich können Einschätzungen sein: Petra hält sich nach fünf Jahren Obers trifft Sahne noch quasi für ein Blogküken (wie sie hier schreibt). Ich würde sie eher als feste Größe bezeichnen und schätze ihre unaufgeregte Art zu bloggen. Keine Ausrufezeichen, keine Superlative, keine Fuß-Selfies  – stattdessen mal bodenständige, mal feine Rezepte und gut geschriebene Geschichten rund ums Essen und (im-Fernsehen-)Kochen. Und gemeinsam mit Petra, Dorothee, Eva, Ulrike, Claudia – um nur einige zu nennen – zeigt sie, dass Bloggen kein Phänomen junger Frauen ist, die Social Media quasi mit der Muttermilch eingesogen haben 😉 Weiter lesen

Blogevent Alpenküche: Topfenpalatschinken mit Marillensauce

palatschinken

Die Alpen sind ein weißer Fleck auf meiner persönlichen Weltkarte. Insofern habe ich Alpenküche nie vor Ort oder original gegessen. Aber ich nenne quasi die Bibel der Alpenküche mein Eigen: „Der goldene Plachutta“ (Amazon-Link) hat einen Ehrenplatz in meinem Kochbuchregal und ich hole ihn immer dann hervor, wenn mir nach nutzlosen Kohlehydraten, fluffigen Teigen, reichhaltigen Massen oder süßem Rahmguss zumute ist. Kurzum: Ich liiieeebe Mehlspeisen. Und so gibt es zum Blogevent Alpenküche beim Kochtopf von mir Topfenpalatschinken mit Marillenröster (auf Hochdeutsch Quarkpfannkuchen mit Aprikosenkompott). Weiter lesen

What’s for breakfast? Schoko-Erdnuss-Knuspermüsli

Schokomüsli aus dem Slowcooker

Blog-Event CXVII - Whats for breakfast? Müsli! (Einsendeschluss 15. März 2016)Sowas wie mich nennt man im Amerikanischen „scatterbrain“, im Deutschen „Schussel“. Das heisst, ich multitaske gern – leider nur nicht gut. So schiebe ich zum Beispiel eine Lage Knuspermüsli zum Rösten in den Backofen und dann erinnert mich das Bellen der Hunde daran, dass ich die mal schnell rauslassen müsste. Während sie durch den Garten toben, fällt mir an einer Ecke eine unselige Ansammlung von Unkraut auf und gleich darauf, dass der Stiel der Hacke mal wieder festgeschraubt werden müsste. Das komische schrille Hintergrundgeräusch halte ich für eine Benachrichtung  meines Handys und checke mal kurz, wer gerade schöne Bilder bei Instagram gepostet hat. Komisch, es schrillt immer noch – sch…, das Knuspermüsli qualmt und hat den Rauchmelder ausgelöst! Weiter lesen

Calendar of Cakes: Baileys-Schokoladen-Torte

Schokoladentorte mit Baileys

Was Schokolade angeht, bin ich komisch: Ich lieeebe Schokolade – aber nur, wenn es Vollmilchschokolade oder irgendein cremig-sanfter Trüffel ist. Zartbitterschokolade finde ich grässlich, Schokoladeneis ebenso und Triple Chocolate Brownies backe ich höchstens für andere. Genauso wie den jährlichen Schokoladenkuchen: Er ist das traditionelle Geburtstagsmitbringsel für meine Freundin Birgit. Anders als ich schätzt sie herbe, wenig süße Schokolade – die Sorte, die im Mund staubt, Ihr wisst schon… Weiter lesen

Blogevent „Einfach gut essen“ – Gemüsebolo aus dem Slowcooker

Blogparade auf Minimalistmuss„Bei all dem Trubel ist time und task management ein und alles“, findet Designerin, Bloggerin und Mutter Nic und wünscht sich schnelle, gesunde und leckere Rezepte für den stressigen Alltag. Ich weiß sowas von genau, was du meinst, Nic – zwar sind meine Kinder inzwischen groß, aber ich bin auch lange Jahre zwischen Kindergarten/Schule, beruflichen Terminen, Homeoffice und zusätzlich noch Pferde- und Hundewiese hin- und hergeflitzt. Die leckeren und gesundes Schnellgerichte kamen (und kommen) bei mir dabei aber meist aus dem Slowcooker. Paradox? Nein: Der eigentliche Kochvorgang dauert zwar Stunden, aber man muss ihn nicht beaufsichtigen und die Vorbereitungen sind in wenigen Minuten erledigt. Ich fand das immer ideal für mich als berufstätige Mutter, die viel unterwegs war und keine Zeit hatte, lange am Herd zu stehen und Schmorgerichte zu rühren… Weiter lesen

Blogevent Teigtaschen: Empanadas mit Tunfisch

Empanadas: Lecker mit Salsa

Blog-Event CXIII - Teigtaschen (Einsendeschluss 15. Oktober 2015)Rollen, ausstechen, füllen, falten. Rollen, ausstechen, füllen, falten. Und nochmal: Rollen, ausstechen, füllen, falten. Und immer noch Teig übrig, also rollen, ausstechen – genau, füllen und falten. Ich liebe Empanadas, aber sie machen sooo viel Arbeit, selbst wenn man Teigtaschenformer (*Amazon-Link) benutzt. Also gibt es diese Häppchen südamerikanischen Ursprungs viel weniger oft als der Familie lieb wäre. Die würde die handlichen Pasteten gerne öfter essen – zum Beispiel als Pausenbrot. „Kleckert nicht und viel besser als ein belegtes Brot!“ Stimmt – wenn nur besagtes rollen, ausstechen, füllen und falten nicht wäre!

So sind und bleiben Empanadas im Hause Crockyblog etwas Besonderes. Zum Beispiel als Marschverpflegung für Sohnemann, wenn er die lange Bahnreise zum Studienort antritt. Und was macht man als Mutter nicht alles: Man bereitet gleich ein paar mehr (mit zweierlei Füllungen) vor, damit auch die Studienkollegen am nächsten Tag noch etwas zu snacken haben. Die Hackversion hatte ich hier schon vorgestellt, mein Favorit ist allerdings die ganz leicht chili-scharfe Füllung mit Tunfisch und Kartoffel, die ich gerne als meinen Beitrag zum Teigtaschen-Blogevent im Kochtopf einreichen möchte. Tolles Thema, Susanne Magentratzerl – dankeschön! Weiter lesen

Zeigt her Eure Äpfel: Tarte Tatin aus Frankreich

Fertige Tarte Tatin

eventbanner-zeigthereureaepfel-sweetpie-querEs gibt schönere Apfelkuchen. Es gibt welche, die sind schneller gemacht oder bekommen gleich eine ganze Horde von Menschen satt. Es gibt spanische, amerikanische und internationale. Aber es gibt kaum einen Apfelkuchen, der besser schmeckt als eine französische Tarte Tatin. Gut, sie ist keine Augenweide, denn das über-Kopf-auf-der-Fruchtseite-backen zerstört selbst das akkurat gelegteste Scheibchenmuster. Aber Tarte Tatin ist eine wunderbare Mischung aus feiner Karamellnote, weichen säuerlichen Äpfeln und knusprig-süßem Boden.

Die Herstellung von Tarte Tatin ist nicht soo einfach, denn man muss die Eigenheiten der verbackenen Äpfel beachten, damit man weder Apfelmatsch noch Steinapfel erhält. Auch etwas Spezialausstattung ist notwendig – eine gläserne oder andere völlig (!!) auslaufsichere Backform, damit man sich nicht rettungslos den Backofen versaut. Hat man die notwendige Sorgfalt walten lassen, belohnt einen die Tarte Tatin mit unvergleichlichem Geschmack. Und auch Gäste sind beeindruckt, wenn man die unscheinbare Tarte nicht im Ganzen, sondern stückweise mit einem Klecks Creme Fraiche und einem Minzeblättchen serviert. Ich hoffe, der Kuchen gefällt auch  Nadine von Sweet Pie, die gerade ein Blogevent zum Thema Apfelkuchen gestartet hat!

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Essen in Gläschen für Evas „Flying Buffet“

Glasschrank

Nette Häppchen auf schönen Tellern oder Essen in Gläschen möchte Doc Eva zur Hochzeit ihrer Tochter servieren. Hat sie ESSEN IN GLÄSCHEN gesagt? Hat sie? Sowas habe ich! Ich bezeichne mich jetzt mal unbescheiden als ungekrönte Königin der Desserts im Glas (und des gelegentlichen Salates, siehe hier) und nenne inzwischen vermutlich 300 Stück diverser Größen und Formen mein Eigen. Aufopferungsvoll esse ich seit Jahren GÜ Cheesecakes im Glas (und baue sie anschließend nach), kaufe zentnerweise Emmi-Joghurts (wenn es sie denn mal gibt) und fahre nur deswegen nach Frankreich, weil die Supermärkte dort göttlichen Vanillejoghurt im Glas führen. Meine Dessertgläschen-Bestände (das Foto zeigt nur einen Bruchteil, der Rest lagert in Plastikstiegen im Keller) sind im Familien- und Freundeskreis quasi legendär und werden zu Kommunionen, Konfirmationen, Hochzeiten, runden Geburtstagen gerne ausgeborgt. Überbackener türkischer Milchreis für 60 Personen, Trifle für 80? Kein Problem! Weiter lesen

Souvenirs in der Küche: Huhn mit Cashewnüssen

Cashew Chicken

4. Geburtstags-Blog-Event - Souvenirs in der KücheThailändische Küche mochte ich schon gerne, als ich nur die (eingedeutschte) Version vom „Thailänder“ aus der Nachbarstadt kannte. Nun hatte ich Gelegenheit, durch Thailand zu reisen und thailändisch so zu essen, wie Thailänder es in Thailand kochen – an winzigen Esständen, an total sauberen oder auch sehr suspekt aussehenden Garküchen, in Hotelrestaurants, auf Booten, in Zügen, am Strand. Und was ich da bestellt und serviert bekommen habe, hat mich in keinem einzigen Fall enttäuscht – im Gegenteil: Es war mindestens lecker, meist sogar superlecker oder gar „boah, Wahnsinn“… Die Aromenfülle der Thaiküche ist wirklich einzigartig! Weiter lesen