Thüringer Klöße: Die Geschichte eines Scheiterns

thueringer_kloesse06

Als Westfälin bin ich mit Salzkartoffeln aufgewachsen. Nur zu Weihnachten gab es üblicherweise ein (für mich zweifelhaftes) „Festessen“ aus Braten, Backpflaumen und Klößen, genannt „schlesisches Himmelreich“ – kulinarisches Erbe meiner ostdeutschen Großeltern. Die „Gummibälle“ aus Kartoffel-Mehl-Teig fand ich gräßlich und erst Jahrzehnte später versöhnten mich Semmelknödel und Pilzsauce mit der Gattung Kloß. Weiter lesen

Tadaaa – die Gewinner des Blogevents!

loszettel judy

Tusch & tarää! Unter Oberaufsicht des Sachverständigen (ähem, meiner Tochter, die schließlich auch kochen kann!) hat jetzt die Ziehung der Gewinner des Blogevents „Langsam kocht besser“ stattgefunden. Wie es sich gehört, landeten die 32 Loszettel im Lostopf, äh Slowcooker, und nacheinander hat Judy 12 Papierchen heraus geholt (Video auf Instagram). Weiter lesen

Langsam kocht besser: Das Geburtstags-Blogevent


blogevent_crockyblog_gr
Der Crockyblog hat Geburtstag! Vor (fast) genau zehn Jahren habe ich hier den ersten Artikel zum Thema Langsamkochen veröffentlicht. 709 Beiträge, 508 Rezepte und 19 Videos (sowie eine berufliche Umorientierung) später ist es doch wirklich Zeit für ein virtuelles Geburtstags-Buffet, oder? Das Thema – wie könnte es anders sein – lautet „Langsam kocht besser“. Ich würde mich total freuen, wenn ihr mitmacht und den Tisch füllt – genau wie viele von Euch in den vergangenen Jahren meine Seite gefüllt haben mit Kommentaren, Ideen, Anregungen oder Gastbeiträgen. Weiter lesen

Bloggeburtstag No. 10: Ich schenke mir ein Video

10 Jahre Crockyblog

Als das Internet noch aus Holz war und für Foodfotos einfach ein Teller auf eine Plastiktischdecke gestellt wurde, begab es sich in einem kleinen Ort namens Rhede… Ja, gefühlt ist es graue Vorzeit, dass ich im September 2006 diesen Blog gegründet habe, um über das Thema Slowcooker zu schreiben. Denn „ich kann keine Braten“ habe ich damals geklagt – aber mit Hilfe des Slowcookers kriege ich sie seitdem sehr wohl hin!

Dass aus meinen ersten Rezepten (Couscous, Rouladen und Wildschweingulasch) mal mehr als 500 werden würden, hätte ich mir damals nicht vorstellen können. Genausowenig, dass es irgendwann vier Slowcooker-Kochbücher von mir geben wird und ich meinen Lebensunterhalt als Ein-Frau-Verlag und Bloggerin verdiene. Apropos „Beruf Blogger“: Was man da so alles macht (machen muss), kapiert vermutlich nur ein anderer Blogger. Meine Mutter jedenfalls wundert sich, wieso Essen kochen („Musst du doch sowieso!“) und Fotografieren („Auslösen und fertig!“) so viel Zeit in Anspruch nehmen…

Also schenke ich ihr (und vor allem mir) zum Bloggeburtstag ein Video, den Geburtstagstrailer. Er ist Auftakt zu den großangelegten Jubiläums-Feierlichkeiten, die — äh — naja, eigentlich nur aus diesem Video bestehen. Zusätzlich lade ich Euch, meine LeserInnen und BloggerkollegInnen, bald auch noch offiziell zu einem Blogevent „Langsam kocht besser“ ein. Dabei suche ich Eure besten Slowfood-Rezepte, ob nun im Slowcooker gekocht, auf dem Herd geschmurgelt oder im Dutch Oven über Kohlen gegart. Hauptsache die Zubereitung dauert ordentlich lange! Freut euch auf tolle Preise – ich sage nur WMF, Staub, Villeroy & Boch, Petromax, RBV Birkmann, Russell Hobbs und Crock-Pot®…

Aus dem Slowcooker: Pfirsich-Mango-Marmelade

Pfirsichmarmelade aus dem Slowcooker

Marmelade im Slowcooker kochen – warum macht man das? Um zu beweisen, dass es geht. Nee ernsthaft: Ich habe tatsächlich einen guten Grund entdecken können, im Crocky Konfitüre zuzubereiten. Es schäumt nämlich nicht!!!!  Allerdings kocht es auch nicht sprudelnd, daher würde ich dieses Verfahren nur für den 1,5-l-Slowcooker und geringe Mengen vorschlagen. Und die resultierenden drei Gläschen auch nicht für langes Lagern vorsehen, sondern gleich verbrauchen oder – wie ich – verschenken. Fazit: Wenn man kleine Obstportionen aufbrauchen möchte und keine Zeit hat, den Herd zu beaufsichtigen, werde ich tatsächlich den Slowcooker zum Marmeladekochen nehmen. Das Verkochen größerer Obstmengen erledige ich aber weiterhin konventionell in meinem großen Metalltopf, allein schon um sicherzugehen, dass alles sprudelnd gekocht hat.

Weiter lesen

Gimme 5: Klecksel-Kuchen für Petras Bloggeburtstag

Kleckselkuchen

So unterschiedlich können Einschätzungen sein: Petra hält sich nach fünf Jahren Obers trifft Sahne noch quasi für ein Blogküken (wie sie hier schreibt). Ich würde sie eher als feste Größe bezeichnen und schätze ihre unaufgeregte Art zu bloggen. Keine Ausrufezeichen, keine Superlative, keine Fuß-Selfies  – stattdessen mal bodenständige, mal feine Rezepte und gut geschriebene Geschichten rund ums Essen und (im-Fernsehen-)Kochen. Und gemeinsam mit Petra, Dorothee, Eva, Ulrike, Claudia – um nur einige zu nennen – zeigt sie, dass Bloggen kein Phänomen junger Frauen ist, die Social Media quasi mit der Muttermilch eingesogen haben 😉 Weiter lesen

Blogevent Alpenküche: Topfenpalatschinken mit Marillensauce

palatschinken

Die Alpen sind ein weißer Fleck auf meiner persönlichen Weltkarte. Insofern habe ich Alpenküche nie vor Ort oder original gegessen. Aber ich nenne quasi die Bibel der Alpenküche mein Eigen: „Der goldene Plachutta“ (Amazon-Link) hat einen Ehrenplatz in meinem Kochbuchregal und ich hole ihn immer dann hervor, wenn mir nach nutzlosen Kohlehydraten, fluffigen Teigen, reichhaltigen Massen oder süßem Rahmguss zumute ist. Kurzum: Ich liiieeebe Mehlspeisen. Und so gibt es zum Blogevent Alpenküche beim Kochtopf von mir Topfenpalatschinken mit Marillenröster (auf Hochdeutsch Quarkpfannkuchen mit Aprikosenkompott). Weiter lesen

What’s for breakfast? Schoko-Erdnuss-Knuspermüsli

Schokomüsli aus dem Slowcooker

Blog-Event CXVII - Whats for breakfast? Müsli! (Einsendeschluss 15. März 2016)Sowas wie mich nennt man im Amerikanischen „scatterbrain“, im Deutschen „Schussel“. Das heisst, ich multitaske gern – leider nur nicht gut. So schiebe ich zum Beispiel eine Lage Knuspermüsli zum Rösten in den Backofen und dann erinnert mich das Bellen der Hunde daran, dass ich die mal schnell rauslassen müsste. Während sie durch den Garten toben, fällt mir an einer Ecke eine unselige Ansammlung von Unkraut auf und gleich darauf, dass der Stiel der Hacke mal wieder festgeschraubt werden müsste. Das komische schrille Hintergrundgeräusch halte ich für eine Benachrichtung  meines Handys und checke mal kurz, wer gerade schöne Bilder bei Instagram gepostet hat. Komisch, es schrillt immer noch – sch…, das Knuspermüsli qualmt und hat den Rauchmelder ausgelöst! Weiter lesen

Calendar of Cakes: Baileys-Schokoladen-Torte

Schokoladentorte mit Baileys

Was Schokolade angeht, bin ich komisch: Ich lieeebe Schokolade – aber nur, wenn es Vollmilchschokolade oder irgendein cremig-sanfter Trüffel ist. Zartbitterschokolade finde ich grässlich, Schokoladeneis ebenso und Triple Chocolate Brownies backe ich höchstens für andere. Genauso wie den jährlichen Schokoladenkuchen: Er ist das traditionelle Geburtstagsmitbringsel für meine Freundin Birgit. Anders als ich schätzt sie herbe, wenig süße Schokolade – die Sorte, die im Mund staubt, Ihr wisst schon… Weiter lesen