Das Suppenbuch wird testgekocht…

Coffee ChiliJa, so geht es einem, wenn man zu beschäftigt ist, regelmäßig Genussblogs zu lesen: Da entgeht einem glatt, dass das neue Suppen-Kochbuch nicht nur bestellt, sondern bereits von Bloggerinnen testgekocht wird. Frau Küchenlatein hat  das Chili mit Schwarzbier und Kakao zubereitet (und sogar eingeweckt!), Kaffeebohne Katja die Ribollita und Taco-Suppe.  Was Frau Küchenlatein zum Anlass nahm, die Taco-Suppe ohne Tüte nachzukochen – wer braucht schon fertiges Taco-Gewürz? Naja, ich manchmal, wenn ich gerade einen faulen Tag habe…

Mich freut, dass die Suppen bei den Expertinnen gut anzukommen scheinen – und auch die beiden Kritiken, die bisher bei Amazon abgegeben wurden, lesen sich prima. Dankeschön an die beiden unbekannten Schreiberinnen, die NICHT von mir beauftragt, bezahlt oder bestochen wurden ;-) Apropos Amazon: Dort ist inzwischen auch ein Blick ins Buch möglich, so dass man sich einen genauen Eindruck verschaffen kann.

Blogevent Soulfood: TGI Fridays Black Bean Soup

Black Bean SoupSenf, Majonaise, Grapefruits: Einige Zutaten, die ich früher verschmähte, esse ich inzwischen ausgesprochen gerne. So auch Hülsenfrüchte: Ihre mehlige Textur ließ mich als Kind würgen, heute empfinde ich den sämig-magenfüllenden Effekt als “Wärme von Innen” – also Soulfood im besten Sinne des aktuellen Blogevents im Kochtopf. Als meinen Beitrag melde ich daher diese Schwarzbohnen-Suppe, die einem Gericht der US-Restaurantkette TGI Friday’s nachempfunden ist. TGIF setzt auf typisch amerikanische Küche (Sandwiches, Burger, Steaks, Seafood) und peppt diese zeitgemäßig-trendig auf. Mir gefällt die Speisekarte – aber nachdem das einzige deutsche TGIF in Berlin geschlossen wurde (es war mit seinem eingeschränkten Angebot eh ein besseres McD), bleibt nur selbst kochen. Das Copycat-Rezept für die Black Bean Soup, ein Klassiker aus den Südstaaten, stammt von der Recipezaar-Seite. Ich habe es für den Crockpot umgewandelt, denn gerade getrocknete Bohnen lassen sich prima im Slowcooker garen. Wer keine schwarzen Bohnen bekommt (TIpp: türkischer Gemüsehändler), kann auch Kidneybohnen verwenden.

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Aus dem Crockpot: Thai-Putenröllchen

Thai-PutenröllchenWürde ich den Slowcooker als Küchengerät für alle Zwecke und jede Lebenslage empfehlen, wäre das eine Lüge. Nee, genau wie beim Schnellkochtopf oder Brotbackautomaten ist sein Einsatzzweck scharf umrissen. Wer sich zur Spezies der kreativen Schnellköchinnen zählt, kann sich die Anschaffung sparen – denn “mal eben” funktioniert beim Crocky nicht. Ideal ist das Gerät dagegen für berufstätige Mütter, große Familien oder diejenigen, die sich gerne organisieren und im Voraus planen. In so einer organisierten Phase befinde ich mich derzeit auch – ohne Planung kriegt man Artikel-Abgabetermine und Weihnachtsvorbereitungen nicht unter einen Hut. Also investiere ich zehn zusätzliche Minuten am Vorabend für die Essensplanung, taue Fleisch auf,  schnippele Gemüse und belade am nächsten Morgen den Slowcooker. Vier, fünf, sechs Stunden später ist das Essen fertig – und ich habe keine fünf Minuten am Herd gestanden, weil diese leicht scharfen Putenröllchen extrem unaufwändig zuzubereiten sind. Zubinden und anbraten entfallen, einrollen und Sauce darüber geben reicht. Ein Rezept für absolute Crocky-Neulinge, hier kann wirklich nix schief geben…       Weiter lesen

Aus dem Crockpot: Sweet Chili Sauce my way

Sweet Chili SauceGibt’s in Schulen eigentlich noch Fleißkärtchen? Vermutlich nicht – aber bei mir gibt’s die: Zum Beispiel für Ulrike, Jutta und Günter, nimmermüde Slowcooker-Rezepttester. Günter hat in seinem Garten reichlich Chilischoten geerntet und sie im Crockpot zu einer süßscharfen Sauce verkocht. Mit frischer Ananas war sie noch viel besser, aber auch mit Dosenware schon superlecker zu mongolischem Feuertopf, schreibt er. Ich kann mir vorstellen, dass der Schärfegrad von der verwendeten Chilisorte abhängt – Habaneros treiben einem vermutlich die Tränen in die Augen :-)
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Aus dem Crockpot: Tex-Mex-Burritos

TexMex-BurritoDer Kauf zweiter vermeintlicher “Slowcooker-Kochbücher” bei eBay hat mich wieder in meiner Auffassung bestärkt: Es gibt (noch) kein deutsches Slowcooker-Kochbuch. Was ich bisher in die Hände bekam, waren mehr oder minder schlecht formatierte Machwerke, entweder 1:1 aus dem Amerikanischen übertragen (inklusive Cup-Maßen und hierzulande nicht erhältlicher Zutaten) oder dreist von Webseiten abgekupfert, ob nun vom Wunderkessel oder meiner eigenen hier. Es nutzt nix – ich muss wohl doch eines selbst schreiben :-) Inhaltskonzept und Rezeptliste sind immerhin schon fertig, Schreiben und Nachkochen werden aber wohl noch einige Monate in Anspruch nehmen. In die geplante Rubrik “Schnelles Langsamkochen” – nämlich mit Fertigprodukten – habe ich diese mexikanisch angehauchte Hühnchenfüllung einsortiert. Mit warmen Weizentortillas und etwas frischer Garnitur schmeckt sie ganz hervorragend.

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Ab in den USA-Urlaub – mit Tex-Mex-Fingerfood: Nachos

nachos_kl.jpgDie Koffer sind gepackt, die Papiere beisammen – America, here we come! Morgen früh fliegen wir nach New York, von wo aus wir mit einem Mietwagen gut zwei Wochen lang diverse Ostküstenstaaten bereisen. Highlights: Das 4th-of-July-Feuerwerk live in New York sehen, die Werkstatt von “American Choppers” besichtigen, ein Ausritt im Shenandoah National Park, Farm-Feeling in einem B&B in den Bergen Virginias und zuguterletzt den Jackpot in einem Casino in Atlantic City knacken, um das alles zu bezahlen :-)

Worauf ich mich als bekennender Fan des US-amerikanischen Nicht-Fast-Foods vor allem freue: In möglichst viele Diner und Delis einzukehren, diverse leckere Cocktails am Strand zu schlürfen und dazu Happy-Hour-Fingerfood zu naschen… Wie zum Beispiel überbackene Nachos, die es heute erstens als Einstieg in den Urlaub gab, zweitens, weil sich die Zutaten dafür noch im Kühl- und Vorratschrank befanden. Byebye, see y’all in two weeks time!

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Ausprobiert: Orangen-Ricotta-Eis mit Chili-Sirup

ricottaeis_kl.jpgDie Kombination “Süß + Chili” ist schon seit einiger Zeit ein Trend – allerdings einer, der in meiner Küche nicht angekommen ist war. Denn erstens esse ich nicht gerne scharf (siehe hier), dafür liebend gerne süß – warum also herrliche Desserts mit Schärfe verderben? Zweitens hatte ich einmal eine Tafel Lindt-Schoggi Sauerkirsch-Chili probieren dürfen – und fand sie gräßlich. Als ich jedoch bei Steamy Kitchen die Fotos des Orange Ricotta Chili Frozen Joghurt sah, konnte ich nicht widerstehen: Wenn etwas so gut aussieht, muss es einfach schmecken, oder?

Letztlich habe ich mich dann doch nicht getraut. Statt das gute Eis wohlmöglich doch durch zu viel Chili zu versauen, habe ich eine “Feiglingsversion” zubereitet. Die basiert auf meinem üblichen Rezept für Frozen Joghurt und kommt ohne Schärfe aus. Stattdessen gab’s obendrauf für den, der mag, einen scharfsüßen Chilisirup von Cloudberry Quark. Was soll ich sagen? Entgegen meiner Erwartungen schmeckte es ganz hervorragend – sowohl Eis und Sirup für sich allein als auch in Kombination. Vielleicht probier ich jetzt doch mal mutigere Kombinationen wie Barbaras weißes Schokoladen-Eis mit Chili oder die Chili-Schokoladen-Aprikosentarte der Hedonistin.

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Blogevent XXXVI – Some like it hot: Coffee Chili

coffee_kl.jpgEigentlich geht es mir wie femnerd: Ich esse ungern (zu) scharf. Ich möchte noch etwas schmecken und das kann ich nicht, wenn mir der ganze Mund wie Feuer brennt! Beim Thailänder und Inder oute ich mich ohne großes Federlesens als Weichei (“Nicht ganz so scharf, bitte!”) und auch dieses Chili – mein Beitrag für das Blogevent Some like it hot – ist für ernsthafte Chilifans vermutlich nur die Kleinkind-Version, eine Stufe oberhalb von H…-Babybrei.

Abgesehen von der von mir verringerten Zahl der Chilischoten ist es jedoch ein superleckeres Chili mit ungewöhnlichen Zutaten (Kaffee, Bier, Kakao), die man jede für sich überhaupt nicht herausschmeckt. Gemeinsam ergeben sie so etwas wie ein “Gesamtkochkunstwerk”, eine superwürzige, dicke, dunkle Sauce. Ehrlich: Das von Allrecipes stammende Originalrezept hat (fast?) jeden überzeugt, der’s mal gekostet hat…

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Aus dem Crockpot: Linsen-Karotten-Süppchen mit Kokosmilch

karrsoup_kl.jpgTrostloses Wetter, vom Frühling keine Spur: Das scheint nicht nur bei mir die Sehnsucht nach Wärme von innen zu wecken. Sie kocht Petersiliencremesuppe, bei ihr gibt es Linseneintopf, hier ebenso, woanders serviert man Kartoffel-Gemüsesuppe oder hier ein Süppchen mit Bärlauch. Bei uns war es eine Kreation aus dem Crockpot – eine indisch angehauchte Suppe mit Karotten, roten Linsen und Kokosmilch. Hochgradig praktisch, der Crocky, fiel mir dabei mal wieder auf: Knapp fünf Stunden schmurgelte das Gericht darin unbetreut vor sich hin, während ich meine Eltern vom knapp zwei Stunden entfernten Flughafen abholte. Nach unserer Rückkehr musste ich lediglich ein bisschen Naan-Brot aufbacken und fertig war das Abendessen mit einem Hauch von Subtropen…

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Aus dem Crockpot: Lachs-Chowder mit Limetten-Chili-Butter

salchow_kl.jpg“Dass du für so viele Leuten kochen willst – warum tust du dir den Stress an?”, möchte meine Ma von mir wissen. “Ist gar kein Stress”, lautet meine Antwort. Auch 16 Personen bekommt man am zweiten Weihnachtstag stressfrei mit einem schönen Weihnachtsmenü sattt, wenn man richtig plant und Gerichte wählt, die sich vorbereiten lassen oder sich weitgehend selbst garen. Letzteres trifft auf diese köstliche Suppe zu, die ganz wenig Aufmerksamkeit benötigt, wenn man sie im Slowcooker zubereitet. Und auch “normal” auf dem Herd macht sie kaum Arbeit: Einfach den Gemüse-Fischfond und die Limetten-Chilibutter am Vortag zubereiten. Sitzen alle Gäste am Tisch, lässt man nur noch den Fisch sanft in der Suppe garziehen und würzt nach. Das nenne ich stressfrei :-)

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