Nachgekocht: Deftiger Spätzle-Auflauf

Larissatoday ist ein deutsches Foodblog, das ich vor zwei Wochen erst entdeckt habe - und seitdem schon zweimal für Nachkoch-Ideen zu Rate gezogen habe, erfolgreich ;-) Das Hähnchenschenkel-Kartoffelblech wurde bei uns ein Hühnerbrust-am-Knochen-Kartoffelblech und kam sehr gut an, nur das Fotografieren habe ich leider vergessen. Gestern gab’s für 12 Gäste zum Abendessen die Spätzlepfanne, allerdings mit selbstgemachten Spätzle. Das Gericht war ein voller Erfolg: Deftig-kräftig, massengeschmack-tauglich und kindgerecht. Dazu gab es Feldsalat mit Kartoffeldressing und den köstlichen Trollinger mit Lemberger, den mir meine Freundin aus dem Ländle mitgebracht hat.

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Erschienen: 16. März 2009
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Garten-Kochevent Lauch: Gratinierte Leberkäse-Rouladen

LauchrouladeAls mein Sohn seinerzeit vom Schülerpraktikum nach Hause kam, roch er nach Motoröl und Schweiß. Meine Tochter kommt derzeit vom Praktikum nach Haus und riecht, nein duftet - nach Schokolade. In einer Pralinenmanufaktur malt sie Schokoweihnachtsmännern das passende Gesicht, bepinselt Waffeln oder schaut den Kolleg(inn)en über die Schulter, wie sie Trüffelfüllungen rühren. Den gelegentlichen Ausschuß oder Waffelbruch darf sie natürlich verzehren - kein Wunder also, dass sie nach sechs Stunden süßer Düfte nach Hause kommt und “unbedingt was Salziges” möchte. Deftig-kräftig soll’s sein? Da fielen mir diese Leberkäse-Rouladen mit Lauchfüllung ein, die sehr schnell gemacht sind und schön würzig schmecken. Dazu ein sahniges Kartoffelpüree - hmm… Das Rezept ist gleichzeitig mein Beitrag zum Garten-Kochevent Lauch, das der Gärtnerblog im September veranstaltet.

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Erschienen: 15. September 2008
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Start in die Einkochsaison: Holunderblütengelee mit Riesling

hogel_kl.jpgDurch die Foodblogs zieht derzeit der zarte Duft von Holunderblütendolden: Barbara serviert Holunderblüten-Rahmsülze, eine Art Edel-Panna-Cotta, die ich gleich morgen als Dessert zu einem Spargelmenü ausprobieren werde. Hungrig in San Francisco backt Hollerküchlein (und mag sie), Schnuppschnüss backt sie ebenfalls (und mag sie nicht). Titi Laflora hat Holunderblütensirup angesetzt, Kochsinn einen originellen Likör. Bei der Hedonistin gibt’s Holunderblütengelee auf’s Brot - und auch bei mir. Ihre Version ist allerdings wesentlich zuckerärmer als meine, die dafür noch etwas Weinwürze mitbringt. Ich glaube im nächsten Jahr probier ich mal ihr “Einkochen light” …

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Erschienen: 2. Juni 2008
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Retro-Kuchen: “Kalte Schnauze”

kalterhund_kl.jpgManche Menschen haben seltsame Geschmäcker. Dazu zähle ich defiitiv auch meinen Sohn, wenn ich mir so angucke, was er sich nun als Wunschessen zu seinem 16. Geburtstag erkor: Als Hauptspeise Burritos mit Hühnchenfüllung, als Nachtisch Welfencreme, als Kuchen zum Kaffee “Kalte Schnauze”. Tex-Mex meets Westfalen and Kokosfett :-) Während ich sonst (zum Geburtstag) klaglos koche, was das jeweilige Familienmitglied verlangt, hatte ich mit der “Kalten Schnauze” echte Probleme. Nicht weil ich dachte, die sei zu schwierig zuzubereiten - nee, einige meiner übelsten kulinarischen Kindheitserinnerungen sind damit verbunden: Wackersteinschwere, harte Schokomasse, pudertrockene Kekse, bääh… Mein Sohn hatte den “Kuchen ohne Backen” allerdings einmal bei einem Schulfreund probiert und fand ihn extrem lecker. Also ging ich auf die Suche nach einem Rezept, das nicht so fürchterlich zu sein schien und bin beim Chefkoch fündig geworden. “Nur” 250 g Kokosfett in einer Art primitiven Mousse au Chocolat mit Eiern - das klang okay und schmeckte nicht einmal so übel. Zu meinem größen Erstaunen war die “Kalte Schnauze” der erste Kuchen, der beim Geburtstagskaffee verputzt war: “Boah, das hab ich wohl 25 Jahre nicht mehr gegessen!”…

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Erschienen: 24. Mai 2008
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Schweinebraten mit Malzbierkruste

malzbaretn_kl.jpgMit Vincent Klink zu kochen (naja, Gemüse für ihn zu schnippeln) hatte ich bereits die Ehre - als Gast in seiner SWR-Kochsendung Kochkunst. Der Name ist Programm: Der Stuttgarter hat eine unglaubliche Ruhe und Übersicht. Wo er mit leichter Hand ein paar Prisen von diesem und jenem in den Topf wirft, hier etwas schwenkt und dort etwas wendet, hätte unsereins zwölfmal abgeschmeckt und lautstark lamentiert, dass man nicht genug Hände für soooo viele Töpfe hätte. Kurzum: Vincent Klink hat mich beeindruckt, vor allem, da die Gerichte, die er so vermeintlich lässig kochte, hervorragend schmeckten.
Seitdem habe ich eine ganze Reihe von Klink-Rezepten nachgekocht, nicht nur die, die als Kochkunst-Rezeptabo per Mail kamen, sondern auch andere Fundstücke aus dem Internet. Besonders gelungen fand ich jetzt dieses Sonntagessen - Schweinebraten mit Malzbierkruste, vor allem aber einer Sauce zum Niederknien…

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Erschienen: 18. Dezember 2007
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Dessert auf westfälisch: Lipper Pudding

lipper_kl.jpgMit den Jahren ändert sich der Geschmack doch gewaltig, stelle ich gerade fest, als ich nach langer Zeit mal wieder mein allererstes Kochbuch in die Hand nahm. Es heisst “Köstliches aus der alten Westfälischen Küche” und war ein Geschenk meiner wohlmeinenden damaligen Schwiegerma in spe. Sie wollte der seinerzeit 18-jährigen Abiturientin wohl zart bedeuten, wie man ihren Sohn ordentlich satt bekommt - mit dicken Eintöpfen, fettigen Pfannengerichten, Scheußlichkeiten wie Blutwurst oder dicken Bohnen. Nee, das hat mich damals förmlich gegruselt - aber heute mag ich Deftiges, wenn auch nur gelegentlich. Der Lipper Pudding allerdings, eine leicht-mandelige Creme mit Weißweinsoße, schmeckte mir immer schon. Er war das erste Gericht, dass ich aus dem Buch nachgekocht habe und gehört jetzt seit langem zum “Standardrepertoire”.

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Erschienen: 18. April 2007
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Aus dem Crockpot: Erbsensuppe westfälisch

erbsen_kl.jpgWillkommen im Club :-) Ulrike von Küchenlatein hat sich einen Crockpot zugelegt. In ihrem Blog hat sie schon einige sehr schöne Rezepte veröffentlicht, vor allem auch mal nicht so fleischlastige. Eines der ersten war eine “klassische”, deftige Erbsensuppe, die allerdings ihren 3,5-l-Topf fast zum Überlaufen brachte und sehr lange benötigte. Deine Vermutung war richtig, Ulrike: In einem größeren Topf, der etwa zur Hälfte gefüllt ist, geht’s schneller…

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Erschienen: 19. März 2007
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Dampfnudeln aus dem Crockpot

dampfn_kl.jpgDampfnudeln sind ein wenig heikel. Die süßen Hefeklöße können pappig bleiben, wenn zuviel Flüssigkeit zum Garen im Topf ist, anbrennen, wenn zuwenig vorhanden ist oder zusammenfallen, wenn man nachschaut, ob nun gerade der eine oder der andere Krisenfall eingetreten ist. Abhilfe schafft der Crocky mit seinen geringen Temperaturen und dem dichtschließenden, durchsichtigen Deckel. Man sollte ihm allerdings wirklich vertrauen und nicht doch zwischendurch mit einem Fingerdruck testen, wie weit die Klöße wohl sind… Ich konnte es nicht lassen und wurde prompt damit bestraft, dass die “inneren” Dampfnudeln, die keine direkte Hitze vom Topfrand abbekommen hatten, zusammen fielen. Die äußeren waren dagegen perfekt, mit einem leckeren, süßen Krüstchen. “Wammerl” kommt einem Westfalen nur schwer über die Lippen!

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Erschienen: 7. Februar 2007
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Kinderküche: Stracciatella-Quark

stracia_kl.jpgEifersucht ist doch eine ziemlich starke Triebfeder :-) Nachdem ich vorgestern die leuchtenden Sterntaler meines Sohnes gelobt hatte, servierte uns meine Tochter gestern mittag ein Dessert. Diese Stracciatellaspeise ist wirklich kinderleicht zuzubereiten. Wenn man sie in Gläsern anrichtet (ich gebe zu, ich habe ein wenig um meine nicht mehr nachkaufbaren Sektschalen gebangt) macht sie richtig etwas her und schmeckt überraschend gut.

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Erschienen: 16. Dezember 2006
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Orangen-Quarkstollen

quarkstoll_kl.jpg Akuter Stollenhunger lässt sich schwer bekämpfen: Die gekauften Exemplare verkleben den Gaumen mit einer penetrant schmeckenden eingebackenen Persipanrolle, die selbstgebackenen müssen erst mal vier Wochen lagern, bevor sie richtig durchgezogen sind. Weil ich meine “echten” Hefeteigstollen, die erst seit 14 Tagen ruhen, noch nicht anschneiden wollte, habe ich gestern als “Notlösung” einen Quarkstollen gebacken - und die Not war so groß, dass ich die erste Scheibe noch lauwarm gegessen habe :-)

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Erschienen: 4. Dezember 2006
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