Aus dem Slowcooker: Rotweinpflaumen

rotweinpflaumen

Der Slowcooker als tolles, kleines Hilfsmittel für den Herbst und die Erntezeit? Ich hätte es irgendwie nicht geglaubt. Ist aber so – zumindest, wenn es einem darum geht, zwischendurch ein bisschen Obst zu zum Schnellverzehr verarbeiten. So sind in meiner Küche schon Apple Butter, Quitten-Apfel-Mus, Ingwerbirnen, Pfirsichmarmelade, Pflaumenmus, Lemon Curd und Cranberry-Sauce im Crocky entstanden. Und eben auch diese köstlichen Rotweinpflaumen, die sehr lecker über Grießpudding oder Eis schmecken.

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Bratapfelkonfitüre aus dem Slowcooker

Bratapfelkonfitüre aus dem Slowcooker

Manches muss man auch mal gemacht haben, um zu wissen, dass man es nicht wieder macht. Ein Beispiel für diese These ist die Bratapfelkonfitüre nach USA-Art, für die ich ein paar übrig gebliebene Falläpfel im 1,5-l-Minicrocky verwertet habe. Ja, sie ist was geworden im Slowcooker – aber ich musste so oft rühren und den Garzustand kontrollieren, dass ich das Ganze arbeitssparender auf dem Herd erledigt hätte. Denn wenn ich nach etwas sehen muss und Sorge habe, es aus den Augen zu verlieren, dann habe ich das lieber in zehn Minuten als in drei Stunden hinter mir 😉 Weiter lesen

Herbstgenuss: Apfel-Quitten-Mus aus dem Mini-Slowcooker

Quitten-Apfelmus aus dem Slowcooker

„Hast du noch ein paar Quitten übrig, koche Quitten-Apfelmus“, schrieb mir Margit auf Facebook unter meine Quittenbilder. Gut, dass ich ihrem Rat gefolgt bin… Obwohl ich das Wort nicht mag, hier muss ich es gebrauchen: Ist das ein geiles Zeug! Apfelmus bereichert um den Duft und das unvergleichliche Aroma von Apfelquitten – und im Slowcooker einfach so nebenher schnell gegart. Morgen gibt es  das Quitten-Apfelmus auf Pancakes – zum Frühstück mit der edlen Obstspenderin Iris, die mir einen Teil ihrer Rekordernte überließ. Dankeschön!

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Einmachzeit: Aprikosen-Pfirsich-Aufstrich mit Holunder

Aprikosenmarmelade

Vor zwei Jahren ist das Bauernsträßlein vor unserem Haus Sackgasse geworden. Das hat Nachteile (die Schnellstraße in 100 Metern Entfernung mit entsprechender Geräuschkulisse wurde eröffnet), aber auch Vorteile. So gehören seitdem Hecken/Bäume/Büsche ganz allein uns. Zuvor wurden Blüten/Früchte/Beeren üblicherweise von Horden durchradelnder, gieriger Pensionäre geplündert – meist exakt einen Tag vor meinem ins Auge gefassten Erntedatum. Jetzt habe ich alle Holunderblüten für mich allein – und in meiner Gier (ich bin auch nicht besser als diese Pensionäre 🙂 ) so viel Holunderblütensirup angesetzt, dass ich jahrelang Hugo-Orgien feiern könnte. Also musste ich nach Zweit– und Drittverwertungsmöglichkeiten suchen – und diese köstliche Konfitüre ist eine davon. Schmeckt wirklich wunderbar und irgendwie „vielschichtiger“ als Aprikose pur. Weiter lesen

Aus dem Slow Cooker: Cinnamon Apple Butter

Applebutter aus dem Crockpot

Keine Sorge: Apple Butter enthält kein Fett. Vielmehr handelt es sich dabei um den us-amerikanischen Ausdruck für dickes, würziges Apfelmus. Das isst man pur, zu Pfannkuchen, über Eis oder schichtet es – mein Favorit! – mit Keksen und einer sahnigen Quarkcreme als superleckeres Dessert in Portionsgläschen. Im Slowcooker bereitet man Apple Butter ohne Anbrennen und Aufpassen zu – wichtig für den Erfolg ist allerdings, dass Sie die richtigen Apfelsorten verwenden. Boskoop oder andere säuerliche Äpfel sind am besten geeignet, auch in einer Mischung verschiedener Sorten.

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Aus dem Schongarer: Lemon Curd

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Lemon Curd ist ein typisch englischer Brotaufstrich: Eine herbe Creme aus Zitronen, Zucker, Butter und Eiern, die ganz langsam über dem Wasserbad gerührt werden muss, damit sie nicht gerinnt. Dieser Gefahr entgehen Sie, wenn Sie Lemon Curd im Slowcooker zubereiten (danke für die Anregung, Reiner!) Das dauert zwar viermal so lange wie auf dem Herd, gestaltet sich aber total stressfrei:  Während Sie zum Beispiel das eigentliche Essen kochen, simmert die Curd-Masse im Schongarer vor sich hin. Alle halbe Stunde schauen Sie nach, rühren kurz um und sobald die Creme andickt, füllen Sie sie in Gläser. „Nebenbei“ entsteht so köstliche Zitronencreme, die hervorragend auf Scones oder Toast schmeckt und auch eine prima Kuchenfüllung abgibt. Weiter lesen

Aus dem Slowcooker: Sweet Chili Sauce my way

Sweet Chili SauceGibt’s in Schulen eigentlich noch Fleißkärtchen? Vermutlich nicht – aber bei mir gibt’s die: Zum Beispiel für Ulrike, Jutta und Günter, nimmermüde Slowcooker-Rezepttester. Günter hat in seinem Garten reichlich Chilischoten geerntet und sie im Slowcooker zu einer süßscharfen Sauce verkocht. Mit frischer Ananas war sie noch viel besser, aber auch mit Dosenware schon superlecker zu mongolischem Feuertopf, schreibt er. Ich kann mir vorstellen, dass der Schärfegrad von der verwendeten Chilisorte abhängt – Habaneros treiben einem vermutlich die Tränen in die Augen 🙂
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Garten-Koch-Event: Pflaumenkonfitüre mit Rotwein

PflaumenkonfitüreDer alte Pflaumenbaum in Garten meiner Eltern trägt in diesem Jahr nicht wirklich. Das ist einerseits schade, denn nun muss ich im Supermarkt nach richtig reifen Früchten Ausschau halten. Andererseits „entgeht“ mir eimerweises Entsteinen und die Überlegung, was ich mit den wenig haushaltsgerechten Mengen noch alles anfange. Aus einer solchen Rekordernte vergangener Jahre stammt auch das Rezept für die Pflaumenkonfitüre mit Rotwein, die ich als Beitrag für das Garten-Koch-Event Pflaumen im Gärtnerblog melde. Gefunden habe ich es in einem Heftchen von Kölln Zucker, das ich mal irgendwo aufgegabelt habe, man kann es sich aber auch kostenlos zuschicken lassen. Ich koche diese würzige Konfitüre schon seit Jahren – vor allem zur Freude meines Mannes, der das herbere und wenig süße Pflaumenmus nicht so gerne isst.

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Start in die Einkochsaison: Holunderblütengelee mit Riesling

hogel_kl.jpgDurch die Foodblogs zieht derzeit der zarte Duft von Holunderblütendolden: Barbara serviert Holunderblüten-Rahmsülze, eine Art Edel-Panna-Cotta, die ich gleich morgen als Dessert zu einem Spargelmenü ausprobieren werde. Hungrig in San Francisco backt Hollerküchlein (und mag sie), Schnuppschnüss backt sie ebenfalls (und mag sie nicht). Titi Laflora hat Holunderblütensirup angesetzt, Kochsinn einen originellen Likör. Bei der Hedonistin gibt’s Holunderblütengelee auf’s Brot – und auch bei mir. Ihre Version ist allerdings wesentlich zuckerärmer als meine, die dafür noch etwas Weinwürze mitbringt. Ich glaube im nächsten Jahr probier ich mal ihr „Einkochen light“ …

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Blogevent XXXII – Portwein: Würziges Portweingelee

mulledport_kl.jpgßdweine im allgemeinen schmecken mir weniger gut. Sherry und Marsala finde ich irgendwie „muffig“, ein Gläschen Portwein dagegen trinke ich ausgesprochen gerne. Zudem „passt jeglicher Portwein zu den meisten Käsesorten“, schreibt Gastgeberin Nysa in ihrer Einladung zum aktuellen Blogevent Portwein. Recht hat sie: Ich habe bereits Gorgonzola, Port und Nüsse zu einem aromatischen Käseaufstrich verarbeitet, den es mit Crackern als Vorspeise gab. Eine ähnliche Variation ist dieses würzige Portweingelee, das eine Käseplatte mit würzigen Weichkäsesorten hervorragend ergänzt. Natürlich schmeckt es auch als Brotbelag. Keine Angst vor einem Schwips zu früher Stunde: Der meiste Alkohol verfliegt bei der Zubereitung, übrig bleibt das Aroma. Eine hochinteressante Kombination in Sachen Port und Käse ist mir gerade noch hier aufgefallen: Graukäseparfait mit Portweingelee. Schade, es ist zu spät, das noch für das Blogevent auszuprobieren – aber vorgemerkt wird es…

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