Aus dem Slow Cooker: Cinnamon Apple Butter

Applebutter aus dem Crockpot

Keine Sorge: Apple Butter enthält kein Fett. Vielmehr handelt es sich dabei um den us-amerikanischen Ausdruck für dickes, würziges Apfelmus. Das isst man pur, zu Pfannkuchen, über Eis oder schichtet es – mein Favorit! – mit Keksen und einer sahnigen Quarkcreme als superleckeres Dessert in Portionsgläschen. Im Slowcooker bereitet man Apple Butter ohne Anbrennen und Aufpassen zu – wichtig für den Erfolg ist allerdings, dass Sie die richtigen Apfelsorten verwenden. Boskoop oder andere säuerliche Äpfel sind am besten geeignet, auch in einer Mischung verschiedener Sorten.

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Aus dem Schongarer: Lemon Curd

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Lemon Curd ist ein typisch englischer Brotaufstrich: Eine herbe Creme aus Zitronen, Zucker, Butter und Eiern, die ganz langsam über dem Wasserbad gerührt werden muss, damit sie nicht gerinnt. Dieser Gefahr entgehen Sie, wenn Sie Lemon Curd im Slowcooker zubereiten (danke für die Anregung, Reiner!) Das dauert zwar viermal so lange wie auf dem Herd, gestaltet sich aber total stressfrei:  Während Sie zum Beispiel das eigentliche Essen kochen, simmert die Curd-Masse im Schongarer vor sich hin. Alle halbe Stunde schauen Sie nach, rühren kurz um und sobald die Creme andickt, füllen Sie sie in Gläser. “Nebenbei” entsteht so köstliche Zitronencreme, die hervorragend auf Scones oder Toast schmeckt und auch eine prima Kuchenfüllung abgibt. Weiter lesen

Aus dem Crockpot: Sweet Chili Sauce my way

Sweet Chili SauceGibt’s in Schulen eigentlich noch Fleißkärtchen? Vermutlich nicht – aber bei mir gibt’s die: Zum Beispiel für Ulrike, Jutta und Günter, nimmermüde Slowcooker-Rezepttester. Günter hat in seinem Garten reichlich Chilischoten geerntet und sie im Crockpot zu einer süßscharfen Sauce verkocht. Mit frischer Ananas war sie noch viel besser, aber auch mit Dosenware schon superlecker zu mongolischem Feuertopf, schreibt er. Ich kann mir vorstellen, dass der Schärfegrad von der verwendeten Chilisorte abhängt – Habaneros treiben einem vermutlich die Tränen in die Augen :-)
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Garten-Koch-Event: Pflaumenkonfitüre mit Rotwein

PflaumenkonfitüreDer alte Pflaumenbaum in Garten meiner Eltern trägt in diesem Jahr nicht wirklich. Das ist einerseits schade, denn nun muss ich im Supermarkt nach richtig reifen Früchten Ausschau halten. Andererseits “entgeht” mir eimerweises Entsteinen und die Überlegung, was ich mit den wenig haushaltsgerechten Mengen noch alles anfange. Aus einer solchen Rekordernte vergangener Jahre stammt auch das Rezept für die Pflaumenkonfitüre mit Rotwein, die ich als Beitrag für das Garten-Koch-Event Pflaumen im Gärtnerblog melde. Gefunden habe ich es in einem Heftchen von Kölln Zucker, das ich mal irgendwo aufgegabelt habe, man kann es sich aber auch kostenlos zuschicken lassen. Ich koche diese würzige Konfitüre schon seit Jahren – vor allem zur Freude meines Mannes, der das herbere und wenig süße Pflaumenmus nicht so gerne isst.

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Start in die Einkochsaison: Holunderblütengelee mit Riesling

hogel_kl.jpgDurch die Foodblogs zieht derzeit der zarte Duft von Holunderblütendolden: Barbara serviert Holunderblüten-Rahmsülze, eine Art Edel-Panna-Cotta, die ich gleich morgen als Dessert zu einem Spargelmenü ausprobieren werde. Hungrig in San Francisco backt Hollerküchlein (und mag sie), Schnuppschnüss backt sie ebenfalls (und mag sie nicht). Titi Laflora hat Holunderblütensirup angesetzt, Kochsinn einen originellen Likör. Bei der Hedonistin gibt’s Holunderblütengelee auf’s Brot – und auch bei mir. Ihre Version ist allerdings wesentlich zuckerärmer als meine, die dafür noch etwas Weinwürze mitbringt. Ich glaube im nächsten Jahr probier ich mal ihr “Einkochen light” …

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Blogevent XXXII – Portwein: Würziges Portweingelee

mulledport_kl.jpgßdweine im allgemeinen schmecken mir weniger gut. Sherry und Marsala finde ich irgendwie “muffig”, ein Gläschen Portwein dagegen trinke ich ausgesprochen gerne. Zudem “passt jeglicher Portwein zu den meisten Käsesorten”, schreibt Gastgeberin Nysa in ihrer Einladung zum aktuellen Blogevent Portwein. Recht hat sie: Ich habe bereits Gorgonzola, Port und Nüsse zu einem aromatischen Käseaufstrich verarbeitet, den es mit Crackern als Vorspeise gab. Eine ähnliche Variation ist dieses würzige Portweingelee, das eine Käseplatte mit würzigen Weichkäsesorten hervorragend ergänzt. Natürlich schmeckt es auch als Brotbelag. Keine Angst vor einem Schwips zu früher Stunde: Der meiste Alkohol verfliegt bei der Zubereitung, übrig bleibt das Aroma. Eine hochinteressante Kombination in Sachen Port und Käse ist mir gerade noch hier aufgefallen: Graukäseparfait mit Portweingelee. Schade, es ist zu spät, das noch für das Blogevent auszuprobieren – aber vorgemerkt wird es…

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Zum Apple Day: Apfelkonfitüre mit Ahornsirup

applemaple_kl.jpgManche mögen keine Bananen, andere keine Birnen, wieder andere haben’s nicht mit Johannisbeeren. Aber Äpfel – Äpfel mag eigentlich jeder. Der Apfel ist die am meisten gegessene Frucht in der Schweiz, verkündet der Schweizerische Obstverband zum heutigen Apple Day, der gleichzeitig ein Kochtopf-Blogevent ist.

Was im großen für die Schweiz gilt, trifft im kleinen auf meine Familie zu: Der Apfel ist die meist gegessene Frucht. Meine Mäkelkinder verzehren Apfelmus wagenladungsweise, der Duft von Apfelpfannkuchen lockt den Ehemann sogar vom samstäglichen Autowaschen weg. Und ich? Ich liebe Apfelkuchen – am liebsten mit knusperdünnem Teig und viiieeel Frucht. Oder als Brotbelag: Nämlich in Form dieser Apfelkonfitüre mit Ahornsirup, ein Rezept, das ich aus den USA mitgebracht habe. Dafür verwende ich oft unansehnliche Falläpfel, die als “Essäpfel” garantiert verschmäht würden. Ich mische immer mehrere Sorten, weiche und festere, süßere und sauere – das ergibt eine schöne Konsistenz und ein tolles Aroma.

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Nachgebacken: Schokoladen-Brownies mit Birnen

birnbrown_kl.jpgFallobst-Zeit. Wer meine Mutter kennt, weiss, dass das eimerweise Gaben von Birnen, Äpfeln und Pflaumen bedeutet. Peu a peu füllt sich der Vorratsschrank mit Pflaumenmus, Apfelgelee und weinwürziger Birnenkonfitüre. Um auch die letzten übrig gebliebenen fünf Birnen zu verwerten, habe ich Dolces Schokoladenbrownies mit Birnen nachgebacken und kann ihr nur uneingeschränkt zustimmen: “Ein echter Keeper, dieses Rezept!” Ich habe allerdings nur die halbe Menge zubereitet – das reichte für eine kleine eckige Backform von 20 mal 26 cm, die Teigschicht war allerdings auch noch eher flach. Ich glaube, für ein ganzes Backblech würde ich die eineinhalbfach Menge des Originalrezeptes verwenden.

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Einmachzeit: Rhabarber-Bananen-Konfitüre

rhuban_kl.jpgDie Kombination Rhabarber-Erdbeer ist nicht so mein Ding – vermutlich, weil zu meiner Kindheit zwischen Mai und Juli genau das mehrfach wöchentlich in Form von Kompott auf den Tisch kam. Und morgens gab es Rhabarber-Erdbeer-Marmelade, die dann glücklicherweise sukzessive von Johannisbeergelee, Pflaumenmus und Quittengelee abgelöst wurde.
Wenn also schon nicht Rhabarber-Erdbeer – was dann? Meine Tante Regina verkochte häufiger die ebenfalls sehr sauren Stachelbeeren mit überreifen Bananen, was überraschend gut schmeckte. Das müsste doch auch mit Rhabarber gehen – und es ging. Eine sehr leckere Marmelade, genauso köstlich übrigens das französische Landbrot von Petra, auf dem der Aufstrich hier zu sehen ist. Genau wie ich hat Zorra hat es schon nachgebacken, während Ulrike eine etwas andere Variante präsentiert.

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