Beiträge mit ‘Fingerfood’
Aus dem Crockpot: Tex-Mex-Burritos
Der Kauf zweiter vermeintlicher “Slowcooker-Kochbücher” bei eBay hat mich wieder in meiner Auffassung bestärkt: Es gibt (noch) kein deutsches Slowcooker-Kochbuch. Was ich bisher in die Hände bekam, waren mehr oder minder schlecht formatierte Machwerke, entweder 1:1 aus dem Amerikanischen übertragen (inklusive Cup-Maßen und hierzulande nicht erhältlicher Zutaten) oder dreist von Webseiten abgekupfert, ob nun vom Wunderkessel oder meiner eigenen hier. Es nutzt nix - ich muss wohl doch eines selbst schreiben
Inhaltskonzept und Rezeptliste sind immerhin schon fertig, Schreiben und Nachkochen werden aber wohl noch einige Monate in Anspruch nehmen. In die geplante Rubrik “Schnelles Langsamkochen” - nämlich mit Fertigprodukten - habe ich diese mexikanisch angehauchte Hühnchenfüllung einsortiert. Mit warmen Weizentortillas und etwas frischer Garnitur schmeckt sie ganz hervorragend.
Zurück aus dem USA-Urlaub - mit Fingerfood: Breadsticks
Hmm, was war denn wohl das kulinarisch eindrucksvollste Erlebnis im USA-Urlaub? Während mein Mann für das “bacon-wrapped filet mignon with blue cheese topping” votiert, erinnere ich mich wärmstens an das “chicken with sausage bread stuffing”, das uns unsere Gastgeberin in einem wunderschönen Farm-B&B servierte. Und die Kinder? Selten waren sie sich so einig: “Breadsticks bei Pizza Hut!” Wobei die Dinger wirklich Suchtpotential besitzen: Heiß, knusprig und würzig, dazu eine simple, aber gute Tomatensauce. Breadsticks waren also das erste, das ich nach unserer Rückkehr kochenbacken sollte. Copycat-Rezepte gab’s reichlich im Internet und einigen entnahm ich auch, woher das mit dem Suchtpotential kommt: Pizza Hut soll angeblich MSG (Geschmacksverstärker) im Teig verwenden. Darauf habe ich verzichtet - das Ergebnis kam trotzdem bestens an.
Ab in den USA-Urlaub - mit Tex-Mex-Fingerfood: Nachos
Die Koffer sind gepackt, die Papiere beisammen - America, here we come! Morgen früh fliegen wir nach New York, von wo aus wir mit einem Mietwagen gut zwei Wochen lang diverse Ostküstenstaaten bereisen. Highlights: Das 4th-of-July-Feuerwerk live in New York sehen, die Werkstatt von “American Choppers” besichtigen, ein Ausritt im Shenandoah National Park, Farm-Feeling in einem B&B in den Bergen Virginias und zuguterletzt den Jackpot in einem Casino in Atlantic City knacken, um das alles zu bezahlen
Worauf ich mich als bekennender Fan des US-amerikanischen Nicht-Fast-Foods vor allem freue: In möglichst viele Diner und Delis einzukehren, diverse leckere Cocktails am Strand zu schlürfen und dazu Happy-Hour-Fingerfood zu naschen… Wie zum Beispiel überbackene Nachos, die es heute erstens als Einstieg in den Urlaub gab, zweitens, weil sich die Zutaten dafür noch im Kühl- und Vorratschrank befanden. Byebye, see y’all in two weeks time!
Finger Food: Honey Garlic Chicken Wings
“Finger lickin’ good” wirbt Colonel Sanders, der weißbärtige alte Herr von Kentucky Fried Chicken, für das fritierte Hühnchen der Fast-Food-Kette. Kein Fast Food - eher Slow Food - sind die Honig-Knoblauch- Hühnchenflügel aus dem Crockpot, aber finger lickin’ good sind sie allemale. Erstens weil man sie am besten mit den Fingern isst, zweitens weil die Sauce unglaublich lecker ist - süß-scharf, ein wenig salzig und nach Knoblauch duftend. Egal, ob die Flügel nun im Backofen oder im Slowcooker garen - sie werden wunderbar weich und sind ein tolles Partyessen. Dazu gab’s bei uns Gemüse und Dips sowie Baguette.
Finger Food: Mince Pies & BLT Pies
“Sag Bescheid, wenn ich nen Happen zu essen mitbringen soll!” Wer so ein Angebot macht, muss damit rechnen, dass es dankend angenommen wird - aber was passt eigentlich zu einem Diaabend “Christmas Shopping in New York”? Meine Freundin Isabell hatte genaue Vorstellungen: “Mincemeat Pies”, denn die hatte sie auch während ihrer NY-Woche bei einer privaten Xmas-Party verzehrt. Dass Mincemeat weder Fleisch noch Minze enthält, hatte ich zwar mal gelesen - aber was nun tatsächlich reinkommt, wusste ich nicht. Genausowenig hatte ich jemals selbst eines von diesen Trockenfrucht-Pastetchen gegessen. Insofern weiß ich gar nicht, wie authentisch ich das hinbekommen habe

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