Blogevent “Weiß wie Schnee”: Tunfisch-Tramezzini

Tunfisch-TramezziniIn unseren Breiten (Westfalen) ist der Schnee inzwischen grauem Nieselregen gewichen. Die Sichtweite beträgt um 50 Meter, Wolken schweben quasi direkt über dem Erdboden. Da verbietet sich der Gedanke an ein Picknick eigentlich von selbst, aber genau das kam mir in den Kopf, als ich diese Tunfisch-Tramezzini für das Blogevent “Weiß wie der Schnee” zubereitet habe. Klar schmeckten diese italienischen Sandwiches auch jetzt als Abendessen, aber perfekt wären sie vermutlich im Juni/Juli - zusammen mit einem Rucola-Parmesansalat, Schüsselchen mit Antipasti, frischem Ciabatta, einem leckeren Rotwein. Irgendwo auf einer einer karierten Decke im lichten Schatten sitzend, Pause machend nach einer 30-Kilometer-Radtour entlang unseres Flüsschens Bocholter Aa… Man wird ja schon mal träumen dürfen :-)

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Erschienen: 7. Februar 2010
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Osterrezept zu Weihnachten: Lachsterrine mit Ei

Lachsterrine Boodschappen (auf deutsch Einkaufen) ist das Kundenmagazin meines Lieblingssupermarktes Jumbo im benachbarten Winterswijk. Meine Niederländisch-Kenntnisse sind zwar nur so lala, aber für’s Übersetzen von Rezepten reichen sie, vor allem wenn “iets lekkere fotos” meinen Appetit angeregt haben. Die Lachsterrine mit Ei stammt zwar aus der Osterausgabe, aber auch als weihnachtliche Vorspeise fand ich sie sehr gut - und toll ist sie sicherlich beim Brunch. Weil die Lachs-Auskleidung der Kastenform immer wieder in sich zusammen sackte, habe ich kurzerhand nur einige Scheiben auf den Boden gelegt und den restlichen Räucherfisch in Würfelchen in die Masse gegeben. Das sah vielleicht nicht ganz so schon aus wie auf der Webseite, aber ersparte mir frustiges Gefriemel.

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Erschienen: 31. Dezember 2009
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Kochevent Spanien: Empanada gallega

Empanada GallegaBörek, Pierogi, Strudel, Pie, Samosa, Pasty - fast jede Küche der Welt kennt gefüllte Teigtaschen. Empanadas heißen sie im spanischen/lateinamerikanischen Umfeld und kommen in genauso vielen Varianten wie es Nationen gibt. Je nach Gusto enthalten sie Fleisch, Fisch oder Gemüse, werden gebacken oder frititiert, sind höllenscharf oder mild. Die ecuadorianische Variante mit Fleisch und Mürbeteig hatte ich hier schon vorgestellt, im Urlaub an der Costa Dorada haben wir eine andere Version gekostet - aus Hefeteig, mit Thunfisch sowie reichlich Zwiebeln und Paprika. Weil diese Empanada im Großformat daherkommt, ist sie ungleich schneller fertig - einfach zwei Kreise ausrollen, den unteren mit der Füllung bestreichen, den oberen auflegen, Kanten einrollen, fertig. Ergänzt mit einem frischen Salat ist das ein sehr leckeres Mittagessen - und mein Beitrag zu Tobias’ mediterranem Kochevent. Auch wenn ich ansonsten wie viele andere auch eher Kochevent-Müdigkeit verspüre…

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Erschienen: 17. November 2009
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Resteverwertung: Brasilianischer Fischtopf

Brasilianischer FischtopfNaja, Resteverwertung trifft es nicht so ganz. Aber “Wir essen die Tiefkühltruhe leer” passte nicht in die Überschrift, obwohl genau das der Gedanke ist, der derzeit die Menüplanung bestimmt: Der TK-Schrank bedarf dringend des Abtauens, aber wohin mit den gehorteten TK-Produkten? Richtig - aufessen. Das Rezept für den brasilianischen Fischtopf brachte mich dem Ziel schon ein gehöriges Stück näher  - Fischfilet, Gambas, Erbsen und Tomatenstücke sind aufgebraucht. Aber auch ohne Verzehrzwang - das Gericht gibt’s bestimmt noch einmal, es war schnellstens zubereitet und lecker gewürzt. Rotes Palmöl hatte ich nicht, stattdessen habe ich eine rote Chilischote gewürfelt und mitgegart. Die Sauce erschien meinen Mitessern etwas wenig und arg dünn - beim nächsten Mal verwenden ich also mehr Kokosmilch und Saucenbinder.

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Erschienen: 23. Oktober 2009
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Blogevent Ferienküche: Fideua de Mariscos

Fideua - NudelpaellaFideua - wie spricht man das eigentlich aus? Keine Ahnung - in den Fischrestaurants in L’Ametlla de Mar hat es im August gereicht, auf die Karte zu deuten, um unseren Urlaubsfavoriten zu bestellen - Paella mit Nudeln statt mit Reis.  Die Aromen von Paella und Fideua sind weitgehend identisch,  die Textur der Nudelvariante ist allerdings weicher, irgendwie sanfter. Und sie steht viel schneller auf dem Tisch als Paella, weil die sehr feinen Fadennudeln nur sehr kurz gekocht werden müssen. Urlaubsstimmung in 20 Minuten? Mit diesem Rezept ist’s möglich und daher nenne ich es gerne als meinen Beitrag zum Blogevent XLIV mit Wettbewerb - Ferienküche. Für Fideua gibt’s übrigens zahlreiche Zubereitungsarten - auch im Backofen gegarte und welche, bei der zunächst der Fischfond gekocht wird. Diese hier von cuisine.at ist eine schnelle, aber trotzdem sehr leckere.

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Erschienen: 11. September 2009
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Blog-Event XLI Räuchern gestattet: Lachs aus dem Smokerbag

Lachs aus dem RäucherbeutelDie Anschaffung von Küchenkleinkrams mit eingeschränktem Einsatzbereich a la Melonenkugelausstecher oder Limettenpresse vermeide ich weitgehend. Liegt die meiste Zeit nur rum und braucht Platz ;-) Insofern hätte ich Smokerbags vermutlich nicht bestellt - aber als kostenloses Testexemplar des Herstellers kamen sie mir zum Blogevent XLI Räuchern gestattet gerade recht. Die speziellen Einmal-Alubeutel enthalten unter einer schützenden Membran Erlenholzspäne und Sirup. Das soll geruchsarmes Indoor-Räuchervergnügen ermöglichen, dabei aber Speisen einen milden Rauchgeschmack verleihen. Klingt gut - und war’s auch! Die Handhabung ist simpel, Backofen und Küche blieben (weitgehend) qualmfrei. Der Fisch war saftig und dezent rauch-parfümiert, was dem sonst eher faden Wildlachs Pfiff verlieh. Zum Konservieren - also zum echten Räuchern - reicht das Garen im Beutel keinesfalls aus und ganz so unmerklich bleibt der Rauchgeruch drinnen auch nicht. Insofern bewahre ich mir den zweiten Beutel für die sommerliche Grillsaison auf und probiere dann ein Rippchen-Rezept. Ob das Raucharoma bei Fleisch in kräftiger Marinade noch zum Tragen kommt, bleibt abzuwarten - der Testbericht vom Herrenzimmer lässt nicht allzuviel erhoffen.

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Erschienen: 7. Januar 2009
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Nachlese: Weihnachtsmenü 2008 in Bildern

WeihnachtstischEin Weihnachtsmenü für unsere Familie zusammenzustellen, erfordert weit mehr Diplomatie und Langmut als Kochkunst. Bitte nichts exotisches, halbgar gebratenes, krustentieriges, prominent käsiges oder bitteres. Bitte Saucen und Dressings immer separat (einer von uns isst nur trocken), bitte keinerlei Alkohol im Essen (einer von uns ist trocken). Ich bemühe mich, die Einschränkungen als Herausforderung zu sehen und habe nach ausgiebigem Stöbern vor allem auf der Essen&Trinken-Webseite folgende Zusammenstellung gewählt:

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Erschienen: 27. Dezember 2008
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Zwei Gerichte aus einem Topf: Lauch-Risotto und Pesto-Fisch

Risotto und FischZwischen Artikelabgabe-Terminen, Geschenkekauf und einer größeren Wohnungs-Umräumaktion bleibt mir im Moment wenig Zeit in der Küche. Weder für aufwändige dekorierte Plätzchen (siehe Lamento hier) noch für halbstündiges kontinuierliches Rühren am Herd. Weil mir der Sinn aber sooo danach stand, habe ich meinem amerikanischen Slowcookerbuch vertraut und im Crockpot sozusagen unbgerührtes Risotto zubereitet. Wie’s geworden ist? Lecker, wenn die Konsistenz auch etwas zu wünschen übrig ließ. Man muss schon etwas genauer einschätzen können, ob der eigene Topf eher über- oder unterdurchschnittlich heizt, um den perfekten Garpunkt für’s Risotto zu erwischen. Beim ersten Versuch (vier Stunden LOW) gab’s Reisbrei, der zweite (2,5 Stunden LOW) hatte den Namen Risotto knapp verdient. Mehr als die Reisbeilage haben mich jedoch die Pesto-Fischpäckchen in Alufolie begeistert, eine Idee von Crocky-Testköchin Carin. Super-unkompliziert, dabei lecker und saftig - die gibt’s bestimmt wieder.

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Erschienen: 21. Dezember 2008
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Aus dem Crockpot: Gebackene Kartoffeln mit Thunfischfüllung

Gefüllte KartoffelnBisschen “fleischig”, die Rezept-Zusammenstellung für das geplante Crocky-Kochbuch - das merkten Sabine und Ulrike zu recht an, nachdem sie die Rezeptliste gesichtet hatten. Im Moment bin ich also dabei, das Verhältnis Fleischgerichte : vegetarische/fleischarme/Fischgerichte etwas ausgewogener zu gestalten. Ein Schritt in diese Richtung sind diese gefüllten Kartoffeln, die hervorragend schmeckten und kinderleicht herzustellen waren. Was Zeit- und Arbeitsersparnis angeht, so würde ich den finalen Schritt (45 Minuten auf Stufe HIGH, um die Füllung zu erhitzen und den Käse zu schmelzen) eher in fünf Minuten unter dem Backofengrill abhandeln. Der heizt vor, während man die Füllung zubereitet und bräunt zudem noch schön…

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Erschienen: 4. Dezember 2008
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“Kürbiswochen” im Crockyblog: Lachs mit Kürbiskruste

Lachs mit KürbiskrusteSelbst so ein mittelgroßer Hokkaido-Kürbis ist für einen 4-Personen-Haushalt (zu dem zwei Kürbishasser gehören) ganz schön viel. Also reicht er für zwei, manchmal sogar drei Mahlzeiten - erst gab’s Kürbistarte, danach diesen feinen Lachs mit Kürbiskruste und zuguterletzt sogar noch einen Pumpkie Pie Cheesecake, also einen Kürbis-Käsekuchen (Rezept folgt). Auch anderswo steht der Kürbis derzeit hoch im Kurs, vor allem als Suppe (hier, hier, hier, hier und hier), aber auch gebacken, als Pasta oder Marmelade… Wer hätte das vor drei, vier Jahren gedacht?

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Erschienen: 29. September 2008
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