Kochbuchpräsentation in “Freddy Leck seine Waschküche”

Freddy Leck sein Waschsalon

Ja, das sind die Momente im Leben, wo man merkt, dass man auf dem Dorf so einiges verpasst:  Die Stiftung Warentest hat zur Kochbuchpräsentation nach Berlin geladen und statt fand das Ganze in “Freddy Leck sein Waschsalon” in Berlin-Moabit. Bei uns in Westfalen gibt es keine Waschsalons (da hat man selbst eine Maschine oder bringt die Wäsche zur Mama, die üblicherweise drei Straßen weiter wohnt) und schon gar keine im kultigen 60er Jahre Ambiente mit  großgemusterten Tapeten und reichlich Nippes. Nebendran befindet sich praktischerweise die ebenso dekorierte “Waschküche“, in der  Guido Vinci für uns Gäste einen italienisches Gourmet-Dinner kochte.

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Das Suppenbuch wird testgekocht…

Coffee ChiliJa, so geht es einem, wenn man zu beschäftigt ist, regelmäßig Genussblogs zu lesen: Da entgeht einem glatt, dass das neue Suppen-Kochbuch nicht nur bestellt, sondern bereits von Bloggerinnen testgekocht wird. Frau Küchenlatein hat  das Chili mit Schwarzbier und Kakao zubereitet (und sogar eingeweckt!), Kaffeebohne Katja die Ribollita und Taco-Suppe.  Was Frau Küchenlatein zum Anlass nahm, die Taco-Suppe ohne Tüte nachzukochen – wer braucht schon fertiges Taco-Gewürz? Naja, ich manchmal, wenn ich gerade einen faulen Tag habe…

Mich freut, dass die Suppen bei den Expertinnen gut anzukommen scheinen – und auch die beiden Kritiken, die bisher bei Amazon abgegeben wurden, lesen sich prima. Dankeschön an die beiden unbekannten Schreiberinnen, die NICHT von mir beauftragt, bezahlt oder bestochen wurden ;-) Apropos Amazon: Dort ist inzwischen auch ein Blick ins Buch möglich, so dass man sich einen genauen Eindruck verschaffen kann.

Slowcooking bei valentinas-kochbuch.de

Valentinas KochbuchIm wunderschönen Webprojekt “Valentinas Kochbuch” stellt Katharina Höhnk aktuelle Kochbücher und deren Rezepte vor, präsentiert Leckeres & Schönes. Ich habe mich sehr gefreut, dass sie auch das Crockybuch für empfehlenswert hält und mich in einem Interview zum Slowcooker-Kochen und zur Entstehungsgeschichte des Buches befragt hat.  Wer mehr lesen möchte: Hier geht’s zum Artikel…

Apfelkuchen, die erste: Spanischer Apfelkuchen

ApfelkuchenEs ist wieder die Jahreszeit des (Apfel-)Überflusses. Wie ich hier schon beklagt habe, muss ich mich durch eimerweise Falläpfel arbeiten – da sind kleine Kuchen, wie die Hedonistin sie gerne hätte, eigentlich nicht das Mittel der Wahl, um die Mengen zu reduzieren. Es sei denn, man backt gleich vier, isst einen und verschenkt drei andere :-) Oder friert sie ein beziehungsweise bewahrt sie zwei, drei Tage auf, denn dieser saftige Rührkuchen hält sich ausgesprochen gut frisch. Dazu ist er simpel zuzubereiten und schmeckt großartig, vor allem, wenn man nicht am Rum spart. Die Haselnüsse des Originalrezeptes habe ich durch Mandeln ersetzt, das schien mir besser zu passen – ansonsten gab’s wirklich nichts zu verbessern. Weiter lesen

Blogger-Treffen Hamburg: Lecker + nicht lecker

Küchenjunge am Hamburger RathausJa, solche Entdeckungen macht man nur mit kundiger Führung: Der niedliche Küchenjunge am feudalen Hamburger Rathaus, die Jugendstilwerbung für Tee an der Decke der Alsterarkaden,  Schlachttiere in Stein an der Mönckebergstraße und, und, und… Die kulinarische Stadttour „Englische Sitten und himmlisches Essen“ von Spurensuchen hat mich wirklich begeistert: Gar nicht trockene Fakten kombiniert mit leckeren Kostproben von Fritz Kola, Franzbrötchen, Hanseaten, Hamburger Speck. Wenig lecker war dagegen das Essen im Fleetschlösschen (bei Ulrike und Kaoskoch nachzulesen). Trotzdem: Ich habe mein erstes Foodbloggertreffen genossen und mich gefreut, einige von Euch näher kennen zu lernen. Ähem: Warst du das, die mir gegenüber gesessen hat, Sivie? Ich glaube, ich habe mich nicht mal ordentlich für deine Mithilfe am Crockybuch bedankt :-( Sorry – auch an die anderen, bei denen ich das in der Kürze der Zeit gestern verpasst habe!

Slow Cooker zu verschenken bei Balus Blog!

Dass MartinThomas zwei statt eines Slowcookers besitzt, ist eine längere Geschichte. Jedenfalls reicht ihm einer für seinen Haushalt aus und so gibt er den zweiten kostenlos ab – schließlich hat er ihn ja auch gratis als Nach-Weihnachtsgeschenk von Morphy Richards erhalten. Die Devise lautet also Slow-Cooker zu verschenken – wer interessiert ist, findet auf Balus Homepage die völlig unkomplizierten Teilnahmebedingungen. Tolle Idee, Thomas!

Nachgemacht & umgebaut: Kleine Limetten-Pudding-Kuchen

“Limettenfruchtigduftig und cremigsanft” hatte die Hedonistin diese Limetten-Pudding-Kuchen genannt. Wer kann da schon widerstehen – vor allem, wenn er/sie noch die Zitronenernte aus dem Wintergarten verwerten muss und eigentlich immer auf der Suche nach ungewöhnlichen Slowcooker-Rezepten ist? Die Vermutung, dass diese hübschen kleinen Dessert-Törtchen nicht nur im Wasserbad, sondern auch Crockpot funktionieren würden, erwies sich als richtig – aber die Zuckermenge muss wohl jeder nach seinem Geschmack tunen. Die Hedonistin hatte sie reduziert, weil sie milde Grapefruits und Limetten verwendete. Ich hatte jedoch nur supersaure Zitronen aus Eigenanbau zur Verfügung und musste noch glatte drei Esslöffel dazugeben. Jedenfalls ist das Prinzip Puddingkuchen ein originelles: Aus einem eher flüssigen Teig wird nach dem Garvorgang eine Art Bisquitschicht mit Puddingkappe. Das soll’s auch als Schoko-Erdnuss-Version geben – die werde ich bestimmt noch probieren!

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DMBLGIT: Die schönsten Food-Fotos vom Dezember gesucht

DMBLGIT - January 2009 AnnouncementDoes my blog look good in this – steht das meinem Blog? Klar, so ein DMBLGIT-Banner steht wohl jedem Foodblog, selbst wenn es in diesem Fall nicht Auszeichnung, sondern nur Dekoration ist :-) Zorra hat mich nämlich eingeladen, gemeinsam mit ihr, Lorraine, Robert und Shari die Jury für die Januar-Ausgabe des bekannten Food-Foto-Wettbewerbes zu bilden. Ich bereite mich innerlich schon darauf vor, beim Sichten der Bilder diverse Heißhungerattacken zu erleiden, so “droolworthy” (appetitanregend) sind die eingereichten Bilder üblicherweise!

Wer den Wettbewerb noch nicht kennt, die Details finden sich hier und unten in Kurzform:

  • Jeder Teilnemer darf ein Bild mit dem Thema Essen, Getränke, Lebensmittel einreichen. Es muss im Dezember 08 erschienen sein.
  • Das Foto muss vom Teilnehmer selbst stammen und unbeschriftet sein (ein Copyrightvermerk ist in Ordnung).
  • Die verlangte Bildbreite ist 500 Pixel, die Höhe spielt keine Rolle.
  • Meldungen bis zum 20. Januar an die Mailadresse judgemypic(at)gmail.co

Garten-Kochevent Oktober: Quitten-Crumble

QuittencrumbleKönnte nicht mal jemand das Geruchsinternet erfinden? Dann wäre dieser Blogbeitrag vermutlich der wohlriechendste des ganzen Crockyblog (und das Roastbeef der übelriechendste ;-) ) … Den ganzen Morgen habe ich nämlich einen unerwarteten Quittensegen (danke, Kalle!) verarbeitet – zu Quittengelee nach Petras Rezept, zu einer Quitten-Karamel-Tarte von Schnuppensuppe und zum Nachtisch gab’s die Früchte in Form eines lauwarmen Quitten-Blaubeer-Crumbles. In einer Schale verbreiten zehn weitere Quitten ihr rosig-zitronig-liebliches Aroma und warten auf ihre Verwendung. Wie gut, dass sie sich eine Weile halten und dass im Gärtnerblog gerade das Oktober-Kochevent Quitte läuft: an Ideen wird’s mir danach bestimmt nicht mehr mangeln!

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Click: Der schönste dritte Platz meines Lebens :-)

ClickWow – ich bin sprachlos: Die Juroren der September-Ausgabe von Click, einem monatlichen Food-Fotowettbewerb, haben das Bild meiner Sweet Vanilla Challah auf den dritten Platz gesetzt. Platz eins belegte die Milk and Honey Challah von The Salty Cod, Platz zwei Beet and Goat Cheese Tartlets von Cookbook Catchall. Mein “fotografischer Glückstreffer” spielt da in einer ganz anderen (tieferen) Liga – dass er trotzdem (oder gerade deswegen?) ausgezeichnet wurde, freut mich ganz enorm!

70 Fotos zum Motto Kruste, Krume, Krümel waren insgesamt eingereicht worden – von Profis wie von Amateuren, von Blogautoren wie von Nicht-Schreibern, aktuell geschossen oder aus dem persönlichen Archiv. Diese Sowohl-als-auch-Regelung finde ich sehr gelungen, sie macht die Teilnahme unkompliziert – einfach ein passendes Foto zum aktuellen Thema mit einem Link auf den Wettbewerb veröffentlichen, fertig. Die Umsetzung des Themas bewertet eine Jury, Leser vergeben einen “Publikumspreis”. Dass die Veranstalter es untersagen, dass man im eigenen Blog oder Newsletter für die Abstimmung wirbt, finde ich ausgesprochen gut: Schließlich soll nicht der Sieger sein, der die meisten Besucher zur Abstimmung motivieren kann, sondern der, dessen Foto am besten gefällt.

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